Ausbildungsatlas Kreis Siegen-Wittgenstein

Herstellen von aus polymeren Werkstoffen geformten Werkstücken und Fertigteilen • Planen der Fertigung von Formteilen anhand von Auftragsdaten oder individuellen Kundenanforderungen • Berechnen der Mischungsverhältnisse der einzelnen Komponenten • Herstellen der Mischungen anhand der Rezeptur • Auswahl geeigneter Verarbeitungsverfahren wie Spritzgießen, Blasformen, Schäumen und Thermoformen sowie der Werk-, Zuschlags- und Hilfsstoffe • Festlegen bestimmter Verarbeitungsparameter wie Temperatur, Zeit und Druck • Einrichten der Produktionsmaschinen und -anlagen • Überwachen des kompletten Produktionsablaufs • Be- und Nachbearbeitung: Anwenden spanloser oder spanender Verfahren, Tempern und Konditionieren der Formteile und Behandeln von Oberflächen • Fachgerechtes Verpacken, Transportieren und Lagern der Formteile Beschäftigungsmöglichkeiten bieten u. a. Industriebetriebe, die Kunststoff und Kautschuk verarbeiten, sowie Unternehmen in der chemischen Industrie. Bewerberprofil: Gute Noten in Physik, Chemie, Werken/Technik • Technisches Verständnis • Handwerkliches Geschick • Räumliches Vorstellungsvermögen • Sorgfalt • Selbstständiges Arbeiten Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Zeitraum: 3 Jahre Ausbildungsangebote Seite: 61 (m/w/d) Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik Fachrichtung Formteile © Zhukov Oleg - shutterstock.com Herstellen von Stahlblechen, -trägern, -platten, Draht oder geschmiedeten Bauteilen • Verarbeiten von Stahl zu Blechen, Trägern, Platten, Profilen, Draht oder zu Schmiedestücken (z. B. für den Automobilbau) mithilfe von Walz-, Tiefzieh-, Press- oder Schmiedeanlagen • Einrichten der Produktionsanlagen • Montieren von Walzen und anderen Umformwerkzeugen • Heizen von Induktions- bzw. Schmiedeöfen • Ggf. Ablängen von Vormaterial • Beschicken der Fertigungsanlagen • Erwärmen von Rohstahl auf die erforderliche Temperatur • Einfahren des erwärmten Rohstahls in die Umformanlage • Überwachen und Steuern der Umformprozesse • Prüfen von Maßhaltigkeit, Form und Oberfläche der Erzeugnisse • Nachbehandeln der Produkte (z. B. durch Entgraten, Vergüten, Glühen) • Reinigen und Veredeln der Oberflächen von Werkstücken (z. B. durch Schleifen) • Zuschneiden von Blechen, Stahlstangen oder Rohren Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich u. a. in Hütten- und Umformbetrieben, in Walzwerken, in Schmiedebetrieben bei Zulieferern (z. B. für die Fahrzeug-, Elektro- oder Feinwerkindustrie). Bewerberprofil: Gute Noten in Mathematik, Chemie/Physik, Werken/ Technik, Informatik, Deutsch • Sorgfalt • Verantwortungsbewusstsein • Entscheidungsfähigkeit • Handwerkliches Geschick • Technisches Verständnis • Selbstständige Arbeitsweise Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Zeitraum: 3,5 Jahre Ausbildungsangebote Seite: 62 (m/w/d) Verfahrenstechnologe Metall Fachrichtung Stahlumformung Berufsprofile 56 * Schulabschluss (Quelle s. Impressum): Ohne Abschluss Hauptschulabschluss Mittlerer Abschluss Hochschulreife

RkJQdWJsaXNoZXIy MTcxNzc3MQ==