Jubiläumsbroschüre Gesundheitsregion Euregio e. V.

Anschließend berichteten die Heimleitungen aus ihrer täglichen Arbeit: • Fotini Heils („Wohnen am Park“, Bad Bentheim) sprach über die Bedeutung von Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung. • Joana Le („Hof Mühlenvenn“, Nordhorn) thematisierte Herausforderungen durch Bürokratie und Personalengpässe. • Lena Balgar (Ambulante Wohnbetreuung in Nordhorn und Emlichheim) schilderte, wie individuelle Unterstützung außerhalb stationärer Wohnformen zu mehr Selbstständigkeit beitragen kann. Besonders bewegend war der Beitrag von Bewohner Guido, der seit 2019 in einer Einrichtung der Stiftung lebt. Er berichtete von Freundschaften, gemeinsamen Aktivitäten wie Schachspielen und Fahrradtouren sowie einem Ausflug nach Norderney. Oliver Nistahl stellte zudem die Grafschafter Inklusions Gesellschaft (GIG) vor, eine Tochtergesellschaft der Stiftung. Sie bietet Menschen mit und ohne Beeinträchtigung vielfältige Arbeitsmöglichkeiten – unter anderem in den Bereichen Holzverarbeitung, Hauswirtschaft, Verpackung, Gartenpflege, im Minigolf-Café sowie im Ladenlokal „Firnhaber’s Neuland“ in der Nordhorner Innenstadt. Zum Abschluss lud die Stiftung zu einem Spaziergang durch den Schlosspark und zu einem geselligen Ausklang an der Minigolfanlage ein. Nach einer Vorstellung der Anlage durch Detlef Korthaneberg bot sich bei Grillwurst, Getränken und Eis Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Der Nachmittag zeigte eindrucksvoll, dass Inklusion dann gelingt, wenn Menschen sich mit Herz, Engagement und Haltung dafür einsetzen. 21

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