Informationsbroschüre Gemeinde Wustermark

Auch das Militär hinterließ deutliche Spuren in der Region. In unmittelbarer Nähe entstand für die Olympischen Spiele 1936 das Olympische Dorf, das anschließend militärisch genutzt wurde. Die Döberitzer Heide war Standort eines bedeutenden Truppenübungsplatzes sowie eines der ersten Militärflugfelder Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten sowjetische Streitkräfte die Anlagen bis zu ihrem Abzug im Jahr 1992. Mit dem Ende der militärischen Nutzung begann eine neue Phase der Entwicklung. AUFBRUCH NACH 1990 Nach der deutschen Wiedervereinigung profitierte Wustermark von seiner verkehrsgünstigen Lage an wichtigen nationalen und europäischen Verkehrsachsen sowie von der Nähe zu Berlin und Potsdam. Gleichzeitig bietet die Einbettung in die Natur- und Kulturlandschaft der Döberitzer Heide eine hohe Lebensqualität. Während Buchow-Karpzow, Hoppenrade und Priort bis heute ihren dörflichen Charakter bewahrt haben, entwickelten sich Elstal und Wustermark zu modernen Wohn- und Wirtschaftsstandorten mit vielfältigen Arbeitsplätzen, Infrastrukturangeboten und Wohnformen. So verbindet die Gemeinde heute historisches Erbe mit zeitgemäßer Entwicklung und Zukunftsperspektive. 1936 – Luftaufnahme des Olympisches Dorfes im Sommer – Historische Postkarte – Sammlung Historia 7

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