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Sachsenhausen

Sachsenhausen

Inmitten einer relativ wenig bewaldeten und leicht hügeligen Landschaft liegt Sachsenhausen in einer leichten Talsenke. Mit rund 1.900 Einwohnern ist er der größte Stadtteil und zugleich Verwaltungssitz der Nationalparkstadt Waldeck.

Sachsenhausen liegt verkehrstechnisch günstig an den Bundesstraßen B 251 und B 485 auf direktem Weg zwischen den Zentren Korbach und Kassel sowie Bad Wildungen/Fritzlar.

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Sachsenhausen erfolgte unter dem Namen Sassenhusen im Jahr 1226. Als Gründer der Stadt Sachsenhausen gilt Graf Adolf I. von Waldeck (1228-1270), der dem Ort 1246 die Stadtrechte verlieh. Die Stadt erhielt Marktrechte und eine eigene Gerichtsbarkeit. Kennzeichnend für die lang gestreckte Ortslage zu beiden Seiten der Bundesstraße 485 sind die vielen liebevoll sanierten Fachwerkhäuser.

Die Ende des 13. Jahrhunderts fertiggestellte St. Nikolaus-Kirche und das Historische Rathaus mit Marktplatz bilden noch heute das Zentrum der Stadt. Sehenswert neben vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern sind die Warte an der Ober-Werber Straße sowie die Ruine "Klinger Kirche". Der grob gemauerte, auch als Rollborner Warte bezeichnete Wartturm ist der einzig erhaltene von ehemals drei mittelalterlichen Wachtürmen und hat die Jahrhunderte fast unbeschadet überstanden.
Sachsenhausen war ursprünglich stark ländlich geprägt. Heute haben sich leistungsstarke Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe im Ort angesiedelt. Zudem stellen zwei Bankfilialen, eine Tankstelle, medizinische Versorgungszentren, eine Apotheke, verschiedene Einzelhandels- und Fachgeschäfte sowie regelmäßige Markttage den Bedarf des täglichen Lebens sicher.
Zudem ist Sachsenhausen Schulstandort mit Grund-, Haupt- und Realschulzweig der Nationalparkstadt Waldeck.