Standortmagazin Nationalparkstadt Waldeck

Nationalparkstadt Waldeck Standort magazin Ausgabe 2026/2027 Leben, arbeiten & genießen in unserer Nationalparkstadt

© Matthias -AdobeStock.com Liebe Leserinnen und Leser, Waldeck ist ein besonderer Ort. Geprägt von einer einzigartigen Landschaft, starken Gemeinschaften und Menschen, die Verantwortung übernehmen. Doch Waldeck ist weit mehr als eine attraktive Nationalparkstadt am Edersee. Waldeck ist eine Stadt mit Zukunft. Wir leben in einer Zeit großer Veränderungen. Digitalisierung, demografischer Wandel, neue Anforderungen an Infrastruktur, Mobilität, Energieversorgung und Bevölkerungsschutz verändern unsere Gesellschaft in einem Tempo, das wir alle spüren. Diese Entwicklungen stellen uns vor Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen sie neue Chancen. Grußwort DES BÜRGERMEISTERS Für mich bedeutet kommunale Verantwortung deshalb mehr als die Verwaltung des Bestehenden. Es geht darum, die Zukunft unserer Stadt aktiv zu gestalten und die richtigen Entscheidungen für die kommenden Generationen zu treffen. Dabei können wir auf starke Grundlagen bauen: Engagierte Vereine, leistungsfähige Unternehmen, ein aktives Ehrenamt, moderne kommunale Strukturen und viele Menschen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten wollen. Die Stärke Waldecks liegt dabei in seiner Vielfalt. Unsere Stadt besteht aus zehn Ortsteilen mit eigener Geschichte, eigenen Traditionen und eigenem Charakter. Die Nationalparkstadt Waldeck ist Sachsenhausen, Freienhagen, Netze, Höringhausen, Dehringhausen, Nieder-Werbe, Ober-Werbe, Selbach, Waldeck,

Alraft und all die Menschen, die diese Orte mit Leben füllen. Jeder Ortsteil trägt auf seine Weise zum Charakter unserer Stadt bei. Durch gelebtes Ehrenamt, starke Gemeinschaften, engagierte Unternehmen und eine hohe Identifikation mit der Heimat. Gerade diese Vielfalt macht uns stark. Die Zukunft entsteht nicht an einem einzigen Ort. Sie entsteht in unseren Dörfern, in Unternehmen, Vereinen, Feuerwehren, Ortsbeiräten und Nachbarschaften. Sie entsteht überall dort, wo Menschen Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Deshalb bin ich überzeugt: Die Zukunft entscheidet sich nicht allein in den Metropolen – sie entscheidet sich auch in Städten wie Waldeck. Dort, wo Gemeinschaft gelebt wird. Dort, wo Innovation und Tradition zusammenfinden. Dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Heimat zu übernehmen. Waldeck soll auch in Zukunft ein lebenswerter Wohnort, ein attraktiver Wirtschaftsstandort und eine starke Gemeinschaft bleiben. Offen für Neues und zugleich fest verwurzelt in seiner Identität. Ich lade Sie ein, unsere Stadt kennenzulernen, Entwicklungen zu begleiten und die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Herzliche Grüße Nicolas Havel Bürgermeister der Nationalparkstadt Waldeck 3 Grußwort

Ausbildungsbetriebe stellen sich vor Impressum 4 Impressum & Anzeigen Friedrichstraße 4 | 48529 Nordhorn Tel. 05921 9730-0 | Fax 05921 9730-50 kundenservice@bvb-verlag.de www.bvb-verlag.de Herausgeber: BVB-Verlagsgesellschaft mbH | © BVB-Verlagsgesellschaft mbH, 2026 Alle Angaben nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr oder Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit. Irrtümer vorbehalten. Titel, Umschlaggestaltung, Fotos, Kartographien sowie Art und Anordnung des Inhalts sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck – auch auszugsweise – ist nicht gestattet. Alle Rechte vorbehalten. In unserem Verlag erscheinen unter anderem Informationsbroschüren aller Art, Wirtschafts- und Gesundheitsmagazine, Firmenbroschüren sowie Faltpläne und sonstige kartographische Erzeugnisse. Das verwendete Papier wird im ECF-Verfahren (elementarchlorfrei) hergestellt.

Inhaltsverzeichnis STANDORTMAGAZIN 2 Grußwort 4 Impressum 6 Waldeck Nationalparkstadt 7 Zahlen, Daten & Fakten 8 Stadtteile 15 Wohnen & Leben 16 Wirtschaft 17 Familie & Bildung 18 Senioren & Soziales 19 Miteinander leben 21 Freizeit 22 Geschichte(n) 5 Inhaltsverzeichnis

Natürlich mittendrin: Wo Lebensqualität zu Hause ist Die Nationalparkstadt Waldeck vereint das Beste aus zwei Welten: die unberührte, geschützte Wildnis des Nationalparks Kellerwald-Edersee und das glitzernde Wasser des Edersees direkt vor der Haustür – kombiniert mit einer hervorragenden, modernen Infrastruktur. Strategisch perfekt gelegen im Herzen der Region zwischen Korbach, Kassel, Fritzlar und Bad Wildungen, entwickelt sich Waldeck kontinuierlich zu einem innovativen, nachhaltigen und attraktiven Wohn- und Lebensort für alle Generationen. Infrastruktur mit Weitblick Zukunftsorientierte Betreuungskonzepte für unsere Jüngsten sowie moderne Grund- und weiterführende Schulen machen uns zu einer besonders familienfreundlichen und generationengerechten Stadt. Gleichzeitig sichert ein gesunder, krisenfester Branchenmix aus starkem lokalen Handwerk, zukunftsweisendem Gewerbe, nachhaltigem Tourismus und vielseitigem Einzelhandel attraktive und krisenfeste Arbeitsplätze direkt vor Ort. Hier lassen sich berufliche Ambitionen perfekt mit gelebtem Klimaschutz, hoher Lebensqualität und einem unschlagbaren Freizeitwert verbinden. Zehn Stadtteile, eine starke Gemeinschaft Ihre heutige Stärke und lebendige Vielfalt verdankt die Stadt Waldeck dem Zusammenschluss von zehn historisch gewachsenen Ortsteilen. Ob Alraft, Dehringhausen, Freienhagen, Höringhausen, Netze, Nieder-Werbe, Ober-Werbe, Sachsenhausen (als Sitz der Verwaltung), Selbach oder die Kernstadt Waldeck mit ihrem stolzen, namensgebenden Schloss – jeder Stadtteil bringt seinen ganz eigenen Charakter, ein starkes Ehrenamt und ein innovatives Vereinsleben in unsere zukunftsfähige Gemeinschaft ein. Bereit für morgen Entdecken Sie eine Region, die ihre reiche Geschichte stolz bewahrt und gleichzeitig mutig die Weichen für morgen stellt. Wer einmal hier ist, spürt sofort: Waldeck ist nicht nur ein Ort auf der Landkarte, sondern ein Versprechen an die Zukunft. Waldeck NATIONALPARKSTADT 6 Nationalparkstadt Waldeck

Verkehrsanbindung Bundesstraße B 251 (Brilon – Kassel) Bundesstraße B 485 (Waldeck – Bad Zwesten) Zahlen, Daten & Fakten DER NATIONALPARKSTADT WALDECK Die Nationalparkstadt Waldeck hat heute rund 7.150 Einwohner. Das Schloss Waldeck – Wahrzeichen der Stadt Waldeck und des Landkreises Waldeck-Frankenberg – überragt weit sichtbar die herrliche Landschaft der Nationalparkstadt mit seinen heute insgesamt 10 Stadtteilen. (Stand: 31.07.2026) Einwohnerzahl 6.886 Waldeck 1.519 Selbach 84 Sachsenhausen 1.928 Ober Werbe 149 Nieder Werbe 477 Netze 590 Höringhausen 1.101 Freienhagen 730 Dehringhausen 128 Alraft 180 115,7 km² rd. 401 m ü. NN Sitz der Verwaltung Magistrat der Nationalparkstadt Waldeck Am Rathaus 1 34513 Waldeck- Sachsenhausen Telefon: 05634 7090 eMail: stadt@waldeck.de Internet: www.waldeck.de Tourismusbüro Marktplatz 13 34513 Waldeck Telefon: 05623 973782 eMail: tourismus@ waldeck.de Internet: www.edersee.de Weitere Zahlen und Fakten finden Sie hier: oder per Mail an ordnungsamt@waldeck.de B 251 B 485 WALDECK NETZE NIEDER WERBE OBER WERBE ALRAFT SACHSENHAUSEN HÖRINGHAUSEN FREIENHAGEN DEHRINGHAUSEN EDERSEE 7 Zahlen, Daten & Fakten

Stadtteile DER NATIONALPARKSTADT WALDECK Alraft Alraft ist mit rund 180 Einwohnern einer der kleineren Stadtteile der Nationalparkstadt Waldeck und liegt am östlichen Rand unserer Nationalparkstadt, direkt an der Gemarkungsgrenze der zur Stadt Korbach gehörenden Gemeinde Meineringhausen. Der Ortsname hat seinen Ursprung im Wort Erlenwasser. Alraft liegt in einem engen, idyllischen, von Norden nach Süden verlaufenden Tal. Durch dieses Tal fließt das kleine Flüsschen Werbe. Die älteste gesicherte schriftliche Erwähnung von Alraft erfolgte unter dem Namen in Alrepe im Jahr 1126 in einer Urkunde der Reichsabtei Corvey. Aus dem Jahr 1206 ist eine Aufzählung der zahlreichen Güter des Klosters Ober-Werbe erhalten. Es ist davon auszugehen, dass die Entstehung Alrafts mit dem nicht weit entfernten Kloster in Verbindung zu bringen ist. Das Kloster hatte hier seine Außenhöfe liegen. Eine ehemalige Wassermühle an der Werbe, die „Klippmühle“, erinnert heute noch an die Nutzung der Wasserkraft in vergangenen Zeiten. Heute sorgen leistungsstarke handwerkliche Traditionsbetriebe dafür, dass das Dorf mehr Arbeitsplätze als Einwohner zählt. Dehringhausen Dehringhausen, der nördlichste Stadtteil der Nationalparkstadt Waldeck, zählt rund 130 Einwohner und liegt auf einer kleinen Anhöhe in einem nach Westen offenen Talkessel am Westhang des Bicketales. Inmitten von Feldern und Wiesen und umgeben von bewaldeten Höhen, wird die Ortslage nur noch von der Kirche überragt. Die kleine Kirche von Dehringhausen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Rahmen des wilhelminischen Kirchenbauprogramms an Stelle des Vorgängerbaues errichtet und 1853 eingeweiht. Die Ortslage wird erschlossen von der Landesstraße 3083, die von Freienhagen nach Korbach führt. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Dehringhausen erfolgte unter dem Namen Dierechusen im Jahr 1182. Freienhagen Die alte Stadt Freienhagen liegt idyllisch eingebettet inmitten ausgedehnter Mischwälder. Erstmalig urkundlich wird Freienhagen 1253 erwähnt, was jedoch keineswegs gleichbedeutend mit der Stadtgründung ist. Die im Staatsarchiv Marburg aufbewahrte lateinische Urkunde aus dem Jahr 1253 berichtet von einer voll ausgebauten Stadt „Vrienhayn“, die bereits einen Bürgermeister, Rat und Siegel besitzt und dem Höringhausen Höringhausen, an der nordöstlichen Gemarkungsgrenze zu Twistetal und Korbach gelegen, ist mit rund 1.100 Einwohner der drittgrößte Stadtteil der Nationalparkstadt Waldeck. Seinen Namen soll der Ort, wie einer alten Dorfchronik zu entnehmen ist, durch den Hof des „Sachsen Horo“ erhalten haben. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Höringhausen erfolgte unter dem Namen Hogerinchusen im Jahr 1264 in einer Urkunde des Klosters Bredelar. Noch heute geht die 8 Stadtteile

Legende um, dass der Fürst zu Waldeck Höringhausen bei einem Kartenspiel verloren haben soll. 1326 verpfändeten die Edelherren von Itter Vogtei, Gericht und Kirchenpatronat Höringhausen an die Waldecker Grafen. Höringhausen war in dieser Zeit ein größerer Ort mit Sitz eines Gerichts und einer Vogtei. Die Waldecker Grafen verpfändeten Höringhausen weiter an Arnold IV. Wolff von Gudenberg. Nachdem die Wolff von Gudenberg im 16. Jahrhundert ihre Pfandherrschaft über die Herrschaft Itter auf Druck der Grafen von Waldeck und der Landgrafen von Hessen endgültig aufgeben mussten, zogen sie sich auf ihre Güter in Höringhausen zurück. 1568 gab ihnen Landgraf Wilhelm V. das halbe Dorf Höringhausen als Mannlehen und erlaubte ihnen, den itterschen Löwen ihrem Wappen zuzufügen. Später besaßen sie das ganze Dorf Höringhausen. Höringhausen blieb bis zur Auflösung des späteren Fürstentums Waldeck 1918 im Besitz der Landgrafen von Hessen. So war der Ort jahrhundertelang eine Enklave in Waldeck und hat so eine interessante Geschichte. Bis 1929 gehörte Höringhausen nicht zum Fürstentum Waldeck; die Gemarkungsgrenze war somit gleichzeitig auch Landesgrenze. Entlang der Grenze wurden 177 Grenzsteine gesetzt. Sie sind zum größten Teil noch heute vorhanden und stehen unter Denkmalschutz. Schultheiß des Grafen von Waldeck untersteht. Der Ort hat seinen Namen von dem Freigericht, das im Mittelalter unter der Femeeiche tagte. In Freienhagen wird der Anfang der 2. Strophe des Waldecker Lieds mit „Seht das Land im Schmuck der schönsten Wälder“ lebendig – der rund 1.000 Hektar große, hügelige Stadtwald mit seinen Buchen, Eichen und Fichten prägt seit Jahrhunderten die Stadt Freienhagen. Die Erlöse aus dem Holzverkauf sind noch heute ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor der Nationalparkstadt Waldeck. Besonders stolz sind die Freienhagener auf ihr modernes beheiztes Freibad, das in den Sommermonaten regelmäßig viele Gäste und Besucher zählt. Sehenswert sind neben der evangelischen Stadtpfarrkirche „Sankt Peter und Paul“, die im spätromanischen und im gotischen Stil errichtet wurde, die vielen guterhaltenen Fachwerkhäuser. Das alte Rathaus, welches in den Jahren 1858 bis 1860 als Schul- und Rathaus erbaut wurde, stellt heute den Ortsmittelpunkt für die rund 730 Einwohner des an der Gemarkungsgrenze zu Landau und Wolfhagen gelegenen Stadtteiles Freienhagen dar. Heute kann man viele Dinge über die Höringhäuser Geschichte im Heimatmuseum in Erfahrung bringen. Die Mitglieder des Heimatmuseums Höringhausen haben liebevoll Zeugnisse aus Hof, Haus und Handwerk aufgearbeitet. Über die Vielfalt des historischen Handwerks in den heimischen Dörfern können sich Besucher in Stellmacherei, Schusterwerkstatt und Sattlerei informieren. Naturfreunde können bei einem Waldspaziergang zwischen Höringhausen und Ober-Waroldern eines der größten Ameisenvorkommen Hessens bewundern. Olaf Dudek 9 Stadtteile

Netze Der Stadtteil Netze mit seinen rund 590 Einwohnern liegt im südwestlichen Gemarkungsbereich der Nationalparkstadt Waldeck und grenzt an die Nachbarkommunen Edertal und Naumburg. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Netze erfolgte unter dem Namen Nezehe in einer Urkunde des Erzbistums Mainz; sie wird in die Zeit 1118 bis 1137 datiert. Wegen seiner günstigen Lage in einem geschützten Tal mit genügend Wasserläufen (die Netze, die bei Mehlen in die Eder mündet, die Fombach und der Meierbach) ist anzunehmen, dass hier schon in vorgeschichtlicher Zeit Menschen lebten. Diese These belegen einige prähistorische Funde von 6.000 bis 7.000 Jahre alten Steinbeilen und Steinklingen. Der Dreißigjährige Krieg (1618 bis 1648) traf den Ort aufgrund seiner strategischen Lage hart. Von 72 Wohnstätten im Jahre 1618 waren bei Kriegsende nur noch 22 bewohnbar, und nur noch 13 Männer lebten im Ort. Der Siebenjährige Krieg war für Netze noch verheerender. Im März 1761 fand ein Gefecht zwischen französischen Truppen einerseits und schwedischen und britischen Truppen andererseits an den „Schanzen am Tiergarten“ statt. Im Anschluss zerstörten mehr als 2.000 Franzosen nahezu das gesamte Dorf. Im Jahre 1701 ließ Graf Friedrich Anton Ulrich von Waldeck und Pyrmont am nordwestlichen Rand des Netzer Tiergartens das Jagdschloss Friedrichsthal erbauen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das dazugehörige Gut in eine Domäne umgewandelt. Bei deren Aufteilung und Neubesiedlung im Jahre 1922 entstand das kleine Dorf Selbach. Sehenswert ist die ehemalige Klosterkirche „St. Maria und die Vier Gekrönten“ mit einer der ältesten noch heute in Deutschland geläuteten Glocken. Heute ist Netze nicht nur ein Ort mit Geschichte, sondern auch mit einem aktiven Vereins- und Geschäftsleben. Nieder-Werbe Direkt an der Einmündung des kleinen Flüsschens Werbe und des Reiherbaches in einen nördlichen Seitenarm des Edersees liegt der Ort Nieder-Werbe. Jahrhundertelang unterschied sich das 1196 erstmals urkundlich erwähnte Dorf kaum von anderen Dörfern des Edertals und die Bewohner lebten von Handwerk und wenig einträglicher Landwirtschaft. Eine tiefgreifende Zäsur brachte erst der Bau der Edertalsperre in den Jahren zwischen 1908 und 1914 mit sich, als insgesamt zehn Bauernhöfe und die kleine Dorfkirche den Fluten der Edersee-Vorsperre weichen mussten. Es entwickelte sich recht schnell der rasant einsetzende Tourismus zum wichtigsten Wirtschaftszweig von Nieder-Werbe. Heute ist der Ort mit seinen rund 480 Einwohnern überwiegend touristisch geprägt. Gastgeber von Hotels, Ferienwohnungen und gemütlich eingerichteten Ferienhäusern laden zum Besuch des Ortes ein. Bei Familien mit Kindern erfreut sich das Freizeitangebot rund um den Ort größter Beliebtheit, während Camping- und Wassersportfreunde auf der in rund vier Kilometer Entfernung gelegenen Halbinsel Scheid, die geografisch zum Stadtteil NiederWerbe gehört, ihr Eldorado finden. Hier bieten sich in den heißen Sommermonaten beste Badegelegenheiten in den Fluten des Edersees, die Personenfähre Scheid-Rehbach ermöglicht zudem das Übersetzen an das gegenüberliegende Ufer. Die Halbinsel Scheid befindet sich am Nordufer des Edersees und ist mit Pkw nur über eine 4km lange Stichstraße von Nieder-Werbe aus zu erreichen. Eine Personen- und Fahrradfähre verbindet in der warmen Jahreshälfte Scheid mit Rehbach am Südufer. Scheid ist geprägt von Campingplätzen und freistehenden Ferienhäusern mit großen Gärten. Der „YachtHof“, die größte FewoAnlage am Edersee, befindet sich ebenfalls auf Scheid. Gastronomische Betriebe, eine Badestelle mit Liegewiese, Spielplätze, Schiffsanlegestelle und Yachthafen sorgen für eine maritime Athmosphäre. Scheids direkte Umgebung ist dicht bewaldet und von zahlreichen Wanderwegen durchzogener Teil des Nationalparks Kellerwald-Edersee. 10 Stadtteile

Ober-Werbe Auf halbem Wege zwischen den Stadtteilen Alraft und Nieder-Werbe liegt im idyllischen Tal des Flüsschens Werbe das kleine Örtchen Ober-Werbe. Der Ort, der heute rund 150 Einwohner zählt, war bis 1970 ein durch den Flusslauf der Werbe „geteiltes“ Dorf: Das zur Grafschaft Waldeck gehörende Ober-Werbe und das zur Herrschaft Itter gehörende Oberwerba. Zur Zweiteilung war es im Jahre 1590 wohl aufgrund von Erbstreitigkeiten gekommen. Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten am 31.Dezember 1970 zunächst die bis dahin selbstständigen Gemeinden Oberwerba (Landkreis Frankenberg) und Ober-Werbe (Landkreis Waldeck) auf freiwilliger Basis zur neuen Gemeinde „Ober-Werbe“. Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Ober-Werbe kraft Landesgesetz dann in die Stadt Waldeck eingemeindet. Dadurch wurde Ober-Werbe ein Stadtteil von Waldeck. Schon von weitem sichtbar ist die hoch über dem Ort gelegene alte Klosterruine des ehemaligen Benediktinerinnen-Klosters, aus dem 12. Jahrhundert. Das Kloster soll bereits 1038 von Graf Wittekind II gestiftet worden sein. Papst Honorius nahm um 1125 dieses BenediktinerKloster, das der Heiligen Maria geweiht war, in seinen Schutz. Seit 1206 wird es als Nonnenkloster erwähnt. 1537 hob Graf Philipp IV das Kloster auf, die Insassen wurden abgefunden. Seit 1578 war das Kloster eine gräfliche Meierei, die 1640 ins Tal verlegt wurde. Die Klostergebäude wurden abgerissen und gerieten in Verfall. Vom gigantischen und imposanten Felsen des Langensteins, der auch Namensgeber des direkt an das idyllische Dörfchen grenzenden Naturschutzgebiet ist, bietet sich ein weiter Blick auf das Dorf Ober-Werbe und die Landschaft des Werbetals. Die in ihren Ursprüngen bis auf das Jahr 1124 zurück gehende kleine Dorfkirche gilt als die älteste Kirche im gesamten Kirchenkreis der Eder. Sachsenhausen Inmitten einer relativ wenig bewaldeten und leicht hügeligen Landschaft liegt Sachsenhausen in einer leichten Talsenke. Mit rund 1.900 Einwohnern ist er der größte Stadtteil und zugleich Verwaltungssitz der Nationalparkstadt Waldeck. Sachsenhausen liegt verkehrstechnisch günstig an den Bundesstraßen B251 und B485 auf direktem Weg zwischen den Zentren Korbach und Kassel sowie Bad Wildungen/Fritzlar. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Sachsenhausen erfolgte unter dem Namen Sassenhusen im Jahr 1226. Als Gründer der Stadt Sachsenhausen gilt Graf Adolf I. von Waldeck (1228–1270), der dem Ort 1246 die Stadtrechte verlieh. Die Stadt erhielt Marktrechte und eine eigene Gerichtsbarkeit. Kennzeichnend für die lang gestreckte Ortslage zu beiden Seiten der Bundesstraße 485 sind die vielen liebevoll sanierten Fachwerkhäuser. Die Ende des 13. Jahrhunderts fertiggestellte St. Nikolaus-Kirche und das Historische Rathaus mit Marktplatz bilden noch heute das Zentrum der Stadt. Sehenswert neben vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern sind die Warte an der Ober-Werber Straße sowie die Ruine „Klinger Kirche“. Der grob gemauerte, auch als Rollborner Warte bezeichnete Wartturm ist der einzig erhaltene von ehemals drei mittelalterlichen Wachtürmen und hat die Jahrhunderte fast unbeschadet überstanden. Sachsenhausen war ursprünglich stark ländlich geprägt. Heute haben sich leistungsstarke Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe im Ort angesiedelt. Zudem stellen zwei Bankfilialen, eine Tankstelle, medizinische Versorgungszentren, eine Apotheke, verschiedene Einzelhandels- und Fachgeschäfte sowie regelmäßige Markttage den Bedarf des täglichen Lebens sicher. Zudem ist Sachsenhausen Schulstandort mit Grund-, Haupt- und Realschulzweig der Nationalparkstadt Waldeck. 11 Stadtteile

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Selbach Selbach, der mit rund 80 Einwohnern kleinste Stadtteil der Nationalparkstadt Waldeck, liegt etwas abseits zwischen den Waldecker Stadtteilen Netze und Sachsenhausen. Durchflossen wird er vom Reiherbach, der in der Dorfregion auch Selbach heißt. Als Hofgut Silbach wird der Ort erstmals 1207 in den Güterregistern des Klosters Werbe erwähnt. Es war vermutlich ein Lehen der Herren von Selebach, deren urkundliche Erwähnungen sich von 1229 bis 1404 finden. 1229 wird eine Wasserburg genannt, die von den Herren von Selebach erbaut wurde. Die alte Wasserburg wurde vermutlich 1701 abgebrochen und an ihrer Stelle ließ sich Graf Friedrich Anton Ulrich, Sohn des regierenden Grafen Christian Ludwig von Waldeck, das Jagdschloss Friedrichsthal erbauen, das somit unmittelbar nördlich des Netzer Tiergartens lag. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Gut in eine Domäne umgewandelt. 1922 wurde diese aufgeteilt und neu besiedelt. Es entstand das kleine Dorf, wie es sich heute noch zeigt. Das ehemalige Jagdschloss befindet sich heute in Privatbesitz. Das bis dahin als Siedlungsplatz von Sachsenhausen geführte Selbach erhielt am 1. Mai 1976 den Status eines Stadtteils von Waldeck. Waldeck Hoch über dem Edersee liegt die alte Bergstadt Waldeck, die mit ihrem imposanten Schloss der Nationalparkstadt Waldeck ihren Namen gab. Der Stadtteil Waldeck mit seinen rund 1.520 Einwohnern ist heute einer der meist frequentierten und bedeutendsten Tourismusorte im Waldecker Land. Die Entstehung verdankt die ehemalige Bergstadt Waldeck einem Ritter, der einst auf einem bewaldeten Hügel hoch über dem Edertal seine Burg baute. Da dieses auf gewachsenen Fels errichtete Bollwerk nicht allen Bediensteten Platz bot, entstand in ihrer unmittelbaren der Ort auch als „Rode“ bezeichnet, was darauf hinweist, dass er durch eine Rodung entstanden sein kann. Das erste bekannte Stadtsiegel stammt aus dem Jahr 1266, der erste nachweisbare Bürgermeister wird 1311 erwähnt. Um 1500 war Waldeck „nur“ ein kleinerer Ort mit Stadtmauer und rund 300 Einwohnern, selbst bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts betrug die Einwohnerzahl lediglich rund 400 Mitbürger. Die Größe und damit auch die wirtschaftliche Bedeutung von Waldeck änderten sich schlagartig mit dem Bau der Edertalsperre (1908 bis 1914). Früh erkannten die Waldecker, dass mit dem Bau eine neue Möglichkeit entstand, die eigene wirtschaftliche Situation zu verbessern. Der bis dahin eher landwirtschaftlich geprägte Ort machte schrittweise den Tourismus zu seiner größten Einnahmequelle. Der Stadtteil Waldeck präsentiert sich heute dem Besucher mit vielen historischen Fachwerkhäusern und rund um den kleinen Marktplatz können in den Straßen und engen Gassen gemütliche Restaurants und kleine inhabergeführte Ladengeschäfte sowie liebevolle handwerkliche und architektonische Details entdeckt werden. Vom Stadtteil Waldeck aus erreichen Sie in wenigen Minuten mit der historischen Waldecker Schlossbahn, die zwischen dem Schlossberg und dem Edersee verkehrt, die Uferpromenade und die Anlegestellen der Waldecker Edersee-Schifffahrt. Nähe bald eine Ansiedlung, die heutige Stadt Waldeck. Waldeck war bis 1655 Residenzsitz der Waldecker Grafen, danach zogen sie um in das Residenzschloss Arolsen. Der Ort war aber weiterhin Namensgeber der Grafschaft. 1232 findet sich die älteste bekannte schriftliche Erwähnung der Siedlung Waldeck in einer Urkunde des Klosters Netze. Dort wird sie als universitas civitatis de waldeke erwähnt. Um 1250 entstand die Stadtmauer, die über drei Stadttore verfügte. Bis zum Jahr 1254 wird Südöstlich des Ortes steht das von 1910 bis 1913 errichtete Selbacher Viadukt (auch Reiherbachbrücke genannt), eine 193m lange und 28m hohe, siebenbogige Eisenbahnbrücke der stillgelegten Ederseebahn. Heute dient das Viadukt als imposantes und eindrucksvolles Brückenbauwerk des Ederseebahn-Radwegs. 13 Stadtteile

Gut essen & trinken Hotels & Restaurants 14 Anzeigen .RPPHQ 6LH YRUEHL XQG JHQLH¡HQ 6LH GLH $WPRVSK¦UH 5DQGVWUD¡H (GHUWDO ZZZ WHUUDVVHQKRWHO HGHUWDO GH ΖP 7HUUDVVHQKRWHO (GHUVHH YHUHLQHQ VLFK *HVFKPDFN *DVWIUHXQGVFKDIW XQG HLQ HLQ]LJDUWLJHU %OLFN DXI GHQ (GHUVHH 3HUIHNW I¾U 0LWWDJHVVHQ $EHQGHVVHQ RGHU .DIIHH XQG .XFKHQ Fruchweinkellerei Andrea Beranek e.K. Vöhler Str. 3 · 34516 Vöhl-Basdorf Tel 05635 1860 · Mobil 0152 21513179 info@fruchtwein-beranek.de · www.fruechtegarten.de . . . seit über 50 Jahren! •Obstanbau im Früchtegarten •handwerkliche Herstellung •&ƌƵĐŚƚͲ ƵŶĚ ŝƌĞŬƚƐćŌĞ •Frucht- und Glühweine •Frucht-Secco •Frucht-Liköre •Frucht-Aufstriche •Frucht-Sirup ,ŽŇĂĚĞŶ Mi + Fr: 15 – 18 Uhr Sa: 10 – 13 Uhr

Generationen verbinden: Kultur & Veranstaltungen Das Herz Waldecks schlägt in seinen Vereinen und Traditionen. Ein dichtes Netz aus Sport-, Kultur- und Heimatvereinen bietet für jedes Interesse das passende Angebot. Das ganze Jahr über verbindet ein abwechslungsreicher Veranstaltungskalender alle Generationen – von den Kleinsten bis zu den Senioren: Tradition, die lebt: Regelmäßige Volks-, Heimatund Schützenfeste in allen Stadtteilen halten die Geschichte lebendig und heißen Gäste sowie Neubürger herzlich willkommen. Kultur & Märkte: Saisonale Märkte, Konzerte und Theateraufführungen sorgen das ganze Jahr über für bunte Vielfalt. Gemeinschaft erleben: In den zahlreichen Bürger- und Gemeinschaftshäusern kommt man zusammen, feiert und gestaltet das Dorfleben aktiv mit. Auch das beheizbare Freibad in Freienhagen und das Strandbad in Waldeck-See sind beliebte Treffpunkte für Jung und Alt. Bestens versorgt: Alltag & Gesundheit Ein gutes Gefühl von Sicherheit: Mehrere Arztpraxen und Physiotherapeuten sichern die medizinische Versorgung vor Ort. Die örtlichen Fach- und Einzelhandelsgeschäfte decken zudem den gesamten täglichen Bedarf unkompliziert ab. Und auch für das Älterwerden in Würde bietet Waldeck mit starken Pflegeund Betreuungsangeboten direkt vor Ort ein verlässliches, familiäres Netzwerk. Ihr Platz zum Verweilen: Attraktiver Wohnraum Dass es sich in Waldeck gut leben lässt, spricht sich herum: Immer mehr Menschen wählen Waldeck als ihre neue Heimat. Die Stadt bietet dafür beste Voraussetzungen: Attraktive Bauplätze in unterschiedlichen Größen in allen Stadtteilen für Ihr individuelles Traumhaus. Moderate Baulandpreise und eine faire Gebührenpolitik der politischen Gremien, um bezahlbaren Wohnraum für Singles, Paare, Familien und Senioren zu sichern. Wo auch immer Sie Ihr neues Zuhause planen – in der Nationalparkstadt Waldeck sind Sie von Herzen willkommen! Wohnen & Leben Leben, wo andere Urlaub machen: Natur & Lebensgefühl Eingerahmt von den urigen Buchenwäldern des Nationalparks und den blauen Wellen des Edersees bietet die Nationalparkstadt Waldeck eine Lebenskulisse, die ihresgleichen sucht. Weit sichtbar überragt das historische Schloss Waldeck die Region. In unseren zehn Stadtteilen prägen liebevoll erhaltene Fachwerkhäuser das Bild. Wer einmal hier ist, spürt sofort: Waldeck ist nicht nur ein Ort auf der Landkarte, sondern ein Gefühl. Haben Sie Fragen zu Baugebieten? Hier finden Sie Ihre/n Ansprechpartner/in: oder per Mail an hauptamt@waldeck.de 15 Wohnen & Leben

Zentral gelegen, bestens vernetzt Waldeck liegt nicht nur geografisch im Herzen Deutschlands, sondern auch strategisch perfekt im nordhessischen Wirtschaftsdreieck zwischen Kassel, Korbach und Bad Wildungen. Durch die direkte Anbindung an die Bundesstraßen B 251 und B 485 sind auch die großen Wirtschaftszentren des Ruhrgebiets und der Rhein-Main-Region schnell erreicht – ein unschätzbarer Vorteil für Logistik, Vertrieb und Kundenverkehr. Wirtschaft EIN ATTRAKTIVER STANDORT MIT ZUKUNFT Raus aus der Metropole, rein in den Erfolg Waldeck beweist, dass sich wirtschaftlicher Erfolg und eine herausragende Lebensqualität perfekt verbinden lassen. Abseits der stressigen Ballungszentren bietet unsere Nationalparkstadt Unternehmen nicht nur ein repräsentatives Umfeld, sondern vor allem erstklassige Rahmenbedingungen. Ein gesunder, krisenfester Branchenmix aus innovativer Energie- und Umwelttechnik, starkem Handwerk, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Bauwirtschaft sowie einem florierenden Tourismus bilden das solide Fundament unserer Wirtschaft. Harte Fakten, die überzeugen: Ihre Standortvorteile Eine solide und vorausschauende Finanzpolitik macht Waldeck zu einem verlässlichen Partner für das Gewerbe: Attraktive Steuersätze: Die Hebesätze für Gewerbe- und Grundsteuern werden bewusst niedrig gehalten und liegen deutlich unter dem Niveau vieler Nachbarkommunen. Kalkulierbare Nebenkosten: Günstige und stabile Gebührensätze für Wasser und Abwasser bieten langfristige Planungssicherheit. Kurze Wege im Rathaus: Wir verstehen uns als Partner der Wirtschaft. Die städtische Verwaltung unterstützt Sie schnell, unbürokratisch und persönlich bei allen Fragen. Haben Sie Fragen zu Gewerbegebieten? Hier finden Sie Ihre/n Ansprechpartner/in: oder per Mail an hauptamt@waldeck.de Raum für Wachstum: Flexible Gewerbeflächen Ob Neuansiedlung oder Expansion – die große Nachfrage der letzten Jahre zeigt, wie begehrt der Wirtschaftsstandort Waldeck ist. Auch wenn die bestehenden Gewerbegebiete aktuell voll ausgelastet sind, blickt die Stadt vorausschauend nach vorn: Um auch in Zukunft Platz für Ihre Ideen zu bieten, befinden sich bereits neue, attraktive Erweiterungsflächen in der Planung. Ziel ist es, auch künftig maßgeschneiderte Grundstücke mit optimaler Verkehrsanbindung zu schaffen, die flexibel auf die Bedürfnisse moderner Betriebe zugeschnitten werden können. Nutzen Sie die Vorteile unseres Standorts und gestalten Sie die Zukunft Ihres Unternehmens in Waldeck. Sie sind uns herzlich willkommen! 16 Wirtschaft

Ein tolerantes Miteinander ist das Fundament unserer Stadt, in der sich alle Generationen gegenseitig bereichern. Waldeck unterstützt Familien verlässlich auf allen Etappen des Lebensweges. Familie & Bildung EIN STARKES MITEINANDER Lebenswege begleiten: Unser Standesamt Das Standesamt im Rathaus ist die Anlaufstelle für die großen Meilensteine. Ob Eheschließungen oder die rechtliche Begleitung von Partnerschaften – wir gestalten Ihren großen Tag individuell. Auch bei Geburtsbeurkundungen, Namensänderungen oder familienrechtlichen Fragen berät Sie unser Team jederzeit vertrauensvoll und unbürokratisch. Die Kindergartenzeit: Geborgen aufwachsen Unsere Nationalpark-Kitas in vier Ortsteilen bieten ein echtes WohlfühlUmfeld mit flexiblen Öffnungszeiten. Sie sind Orte zum Entdecken, Lernen und Lachen, an denen Teams die Neugier der Kleinsten wecken. Erleben & Begreifen: Ob bei Waldausflügen in den Nationalpark, spielerischen Umweltschutz-Aktionen oder Projekten wie dem Ausbrüten von Hühnerküken – hier wird es nie langweilig. Feste schweißen Familien und Erzieher eng zusammen. Inklusion von Anfang an: Kinder mit Einschränkungen sind in unseren Einrichtungen von Herzen willkommen. Gezielte Integrationsmaßnahmen ermöglichen allen Kindern ein Aufwachsen auf Augenhöhe. Flexible Kindertagespflege: Ergänzend zu den Kitas bietet unser Netzwerk qualifizierter Kindertagespflege eine familiennahe Betreuung ab dem ersten Lebensjahr – für eine beruhigte Rückkehr in den Beruf. Die Schulzeit: Auf eigenen Beinen stehen Unsere Bildungseinrichtungen garantieren kurze Wege und bieten Eltern die nötige Flexibilität für den Spagat zwischen Familie und Alltag. Lernen direkt vor Ort: Mit den Grundschulen in Sachsenhausen und Höringhausen sowie dem Schulzentrum an der Warte in Sachsenhausen (Haupt- und Realschulzweig) ist der Nachwuchs bestens gerüstet. Verlässliche Nachmittagsbetreuung: Genau wie unsere Kitas bieten auch die Schulen eine starke Betreuung bis in den Nachmittag hinein und sichern so die Planbarkeit für berufstätige Eltern. Wege in die Zukunft: Ob eine Ausbildung oder ein duales Studium im starken lokalen Handwerk und Gewerbe oder der Wechsel auf weiterführende Gymnasien der Nachbarstädte – von Waldeck aus stehen Jugendlichen alle Türen offen. Standesamt Weitere Infos finden Sie hier: oder per Mail an standesamt@ waldeck.de Ausführliche Informationen für den Bereich Kindergarten: oder per Mail an kindergarten@ waldeck.de Infos zum Schulzentrum an der Warte finden Sie hier: oder per Mail an info@schulzentruman-der-warte.de 17 Familie & Bildung

Aktiv, gesellig und verbunden im Ruhestand Unsere Stadtteile bieten ein buntes, herzliches Programm für Senioren. Hier bleibt man vernetzt, pflegt langjährige Freundschaften und knüpft ganz unkompliziert neue Kontakte. Gemeinschaft erleben Ob beim gemütlichen Beisammensein im Senioren-Café, bei den regelmäßigen Dorftreffen oder bei organisierten Tagesausflügen in die Region – die Geselligkeit wird in Waldeck großgeschrieben. Senioren &Soziales LEBENSQUALITÄT IN JEDEM ALTER In Waldeck gehört jede Generation fest zu unserer Gemeinschaft. Älter werden bedeutet bei uns, aktiv zu bleiben, Angebote direkt vor der Haustür zu haben und im Bedarfsfall auf ein starkes, liebevolles Netzwerk vertrauen zu können. Wir sorgen dafür, dass niemand allein bleibt. Starkes Ehrenamt & Kirche Engagierte Vereine (wie die Landfrauen) sowie die örtlichen Kirchengemeinden bereichern das Dorfleben in den Ortsteilen mit kreativen Aktionen, Seniorennachmittagen, spannenden Vorträgen und Festen. Sie halten die Generationen zusammen. Aktiv und mobil bleiben Von speziellen Sport- und Bewegungsangeboten in unseren Vereinen, die fit halten, bis hin zu den verlässlichen Ansprechpartnern für Seniorenfragen direkt in den Stadtteilen – in Waldeck mischt man auch im Ruhestand noch tatkräftig mit. Geborgenheit, Beratung und Pflege vor Ort Wenn die Kräfte im Alltag nachlassen oder Unterstützung nötig wird, lässt Waldeck seine Bürger und deren Angehörige nicht allein. Ein engmaschiges Versorgungsnetzwerk bietet Sicherheit. Seniorenzentrum Sachsenhausen: Hier können Seniorinnen und Senioren mitten im Leben in unmittelbarer Nähe zur Familie einen ruhigen Lebensabend bei optimaler, professioneller Betreuung verbringen. Ambulante Dienste & Tagespflege: Starke lokale Pflegedienste und Tagespflegeangebote ermöglichen ein langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. 18 Senioren & Soziales

Selbstbestimmt und individuell wohnen: Ob in einer klassischen Wohngruppe, in einer gemütlichen Wohngemeinschaft oder im Rahmen des intensiv betreuten Wohnens – hier findet jeder genau die Unterstützung, die er für ein selbstbestimmtes Leben braucht. Mitten im Leben: Bis zu 19 Menschen finden hier ein geborgenes, modernes Zuhause. Sie sind aktiv im Quartier integriert, beleben das Ortsbild und bereichern das Vereins- und Dorfleben in Waldeck durch ihre ganz eigene Art. Gemeinsam statt einsam: Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Barrieren im Kopf abgebaut werden und eine starke, gegenseitige Nachbarschaft auf Augenhöhe entsteht, auf die wir in Waldeck besonders stolz sind. Echtes Wohlfühlen entsteht da, wo alle Menschen ganz natürlich dazugehören und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Ein starkes, lebendiges Beispiel für gelebte Inklusion in unserer Nationalparkstadt ist das soziale Unternehmen „mein weg“ (ein Geschäftsbereich des Bathildisheims e.V.). Mitten im Herzen von Sachsenhausen wurde hier ein modernes, offenes Wohnangebot geschaffen. Miteinander leben EIN ZUHAUSE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG 19 Miteinander leben

*HQLH¡HQ 6LH UHJLRQDOH .¾FKH KHU]OLFKH *DVWIUHXQGVFKDIW XQG HLQHQ HLQ]LJDUWLJHQ %OLFN DXI GHQ (GHUVHH 3HUIHNW I¾U 0LWWDJHVVHQ $EHQGHVVHQ RGHU .DIIHH .XFKHQ 5DQGVWUD¡H (GHUWDO ZZZ WHUUDVVHQKRWHO HGHUWDO GH *HQLH¡HQ 6LH UHJLRQDOH Schloßstraße 3 | 34513 Waldeck Mo+Di geschl. | aktuelle Öffnungszeiten s. Website | Telefon: 05623 - 9733554 Web: die-edersee-imkerei.de Der Kleine Honigladen Natürlich, regional, gut. Kreative Ideen mit Präzision unter die Haut gebracht Black and Grey Fineline Realistic Cover up Colour und mehr Termine nach Vereinbarung Berliner Straße 26 · 34513 Waldeck · 0157 2026856 Erholung | Freizeit | Gastlichkeit Regionales aus dem Waldecker Land Tattoo-Studios 20 Anzeigen

Freizeit WALDECK ERLEBEN Atlantis – mehr als nur ein Mythos Die Geschichte von versunkenen Orten wird am Edersee lebendig. Wo einst Häuser standen, und Menschen lebten, findet sich heute einer der größten Stauseen Europas. Vor über 100 Jahren wurde die Edertalsperre gebaut – die Dörfer Asel, Berich und Bringhausen mussten hierfür weichen und an höher gelegenen Stellen neu aufgebaut werden. Noch heute kann man aber bei niedrigem Wasserstand durch das dann ausgetrocknete Seebett des Edersees wandern und sich auf die Spuren von Edersee-Atlantis und gleichzeitig in eine geheimnisvolle Welt begeben, wenn die Fluten die Reste der alten Dörfer auf dem Seegrund freigeben. Wenn die 4-bogige Aseler Brücke nach und nach wieder sichtbar wird, ist das sehr beeindruckend, auch weil sie das am besten erhaltene Bauwerk ist. Man kann sogar über sie laufen. Kaum zu glauben, dass sie monatelang unter Wasser steht und irgendwie faszinierend, wenn man dort steht und sich vorstellt, dass bei Vollstau knapp 10 Meter Wasser über einem wären. Ihre Ansprechpartner für den Bereich Tourismus finden Sie hier: oder per Mail an tourismus@ waldeck.de Heilerinnen, Gaukler, geheimnisvolle Elfen, starke Nordmänner, ehrbare Landsknechte, seefeste Piraten oder böse Orks, die ihre eigenen Geschichten, Kulturen und Ziele mitbringen. Aufwendige Gewandungen, fantasievoll gestaltete Lager, Rituale, Kämpfe und gemeinsame Geschichten machen die Welt des „DrachenFests“ unmittelbar erlebbar. Dabei sind die Grenzen zwischen Zuschauer und Geschehen fließend: Das Drachenfest lebt davon, dass seine Teilnehmer die fantastische Welt selbst gestalten und zum Leben erwecken. So wird Waldeck für einige Tage zu einem außergewöhnlichen Ort voller Abenteuer, Begegnungen und spektakulärer Eindrücke in dem Fantasy Wirklichkeit wird. Gemeinschaft erleben: Auch abseits der großen Events bieten die zahlreichen Spielplätze, das beheizte Freibad in Freienhagen und das Strandbad in Waldeck-See perfekten, generationenübergreifenden Freizeitspaß für die ganze Familie. Wandern & Naturgenuss mit Logenplatz Traumhafte Pfade: Erleben Sie die unberührte Wildnis der Region auf dem zertifizierten Urwaldsteig oder dem abwechslungsreichen Kellerwaldsteig. Beste Aussichten: Ein absoluter Höhepunkt für den perfekten Fotomoment ist der Blick auf und von dem majestätischen Schloss Waldeck – von hier oben liegt Ihnen das gesamte Ederseetal zu Füßen. Digitaler Wanderführer: Alle aktuellen Routen, detaillierte Karten und digitalen Angebote finden Sie kompakt, papierlos und übersichtlich auf www.edersee.de. Natur erleben auf zweiRädern: Die Green Trails Bikefreunde aufgepasst! Waldeck ist stolzer Teil eines europaweit einmaligen Trailnetzes, das neue Maßstäbe setzt. Die brandneuen Green Trails Waldeck bieten Mountainbikern abwechslungsreiche, naturnahe Strecken. Nachhaltiger Fahrspaß: Routen wie der abwechslungsreiche Waldecker-Loop direkt ab dem Schloss oder die sportliche Sachsenhausen-Runde verbinden perfekten Flow mit modernem, naturverträglichem Tourismus. Für jedes Level: Von der entspannten Familienrunde bis hin zu knackigen Herausforderungen ist für jeden die richtige Spur dabei. Alle Routen und Schwierigkeitsgrade finden Sie in der offiziellen Green Trails App. Familienspaß & moderne Treffpunkte Der „Ankerplatz“ auf Scheid: Auf der wunderschönen Halbinsel Scheid – der landschaftlichen Perle des Edersees – ist mit dem Ankerplatz ein einladender, moderner Dorfmittelpunkt entstanden. Ein wunderbarer Ort für zukunftsorientierte, nachbarschaftliche Begegnungen oder einfach zum Seele-baumelnlassen mit direktem Blick auf das Wasser. Drachenfest in Waldeck: Einmal im Jahr wird das weitläufige Hochplateau zwischen Waldeck und dem Reiherbachtal zur Bühne für das „DrachenFest“ – eine der größten Fantasy- und Live-Rollenspiel-Veranstaltungen Europas. Über mehrere Tage entsteht hier eine eigene, fantastische Welt, in der tausende Spielerinnen und Spieler in die Rollen von Kriegern, Magiern, Abenteurern und anderen Fabelwesen schlüpfen. Im Mittelpunkt des groß angelegten Live-Rollenspiels stehen edle Ritter, magische Ob Ruhesuchende, Naturgenießer, Sportler oder Action-Fans – rund um den Edersee und im Nationalpark Kellerwald-Edersee trifft unberührte Natur auf moderne Freizeitkultur. Vergessen Sie die Hektik des Alltags und entdecken Sie eine Region, die nachhaltigen Tourismus, digitale Erlebnisangebote und Lebensqualität zukunftssicher miteinander verbindet. Unser Tipp: Die EderseeAtlantis-App Mithilfe der Augmented-RealityFunktion kann man Alt-Berich wieder auftauchen lassen und erleben, wie sich einige der alten Bauten vor den eigenen Augen detailgetreu wieder aufrichten. 21 Freizeit

Geschichte(n) WALDECK FÜR MÄRCHENFREUNDE Die Sage erzählt, es mag über ein Jahrtausend verflossen sein, seit der Erbauer der Burg Waldeck mit dem Zwergenvolk, das in den Ederbergen, besonders aber tief innen im Schlossfelsen, hauste, über den Burgbau einen Vertrag abschloss. Der Graf von Waldeck versprach dem Zwergenkönig Eck, dem mächtigen Herrscher der Ederzwerge, die Bergestiefen unter seinem Schlosse für alle Zeiten zu sicherem Besitz, zu einer ungestörten Heimstatt, wo die Hollen unter Schutz und Hut der Grafenburg in Frieden hausen sollten, solange es ihnen beliebe. Dagegen verpflichtete sich der Zwergenherrscher, die Grundmauern der Burg so felsenfest erbauen und verfugen zu lassen, dass das Schloss niemals sinken oder fallen könne. Zugleich gelobte Eck, in seinem Reiche nach Kräften alles Recht zu hüten und alles Unrecht zu sühnen... Hoch über dem Edersee ragt weithin sichtbar in das Waldecker Land hinein die alte Ritterburg und Sitz der Waldecker Grafen: „Schloss Waldeck“. Sie ist Inbegriff und das Wahrzeichen der Stadt und des Waldecker Landes, besonders aber die Verbindung mit dem Edersee. Um 1100 n. Chr. war bereits ein Geschlecht der „von Waldeck“ auf der Burg bekannt. Von der Entstehung und frühesten Geschichte der Burg ist nichts bekannt. Die Sage, dass ein Schäfer einen Ritter, der einen Platz für eine neue Burg suchte, an diese „Wald-Ecke“ verwiesen habe, stellt den Versuch einer volkstümlichen Namenserklärung dar. Geschichtssplitter Waldecks Schönheiten sind übrigens nicht von gestern, schon anno 1789 schrieb man mit folgenden Worten: Man kann das Schloss Waldeck und die dabey liegende Stadt, wegen der hohen Lage beyder, weit sehen. Des erstern Anblick insbesondere gewährt dem Auge dasjenige Vergnügen, das die Aussicht vom Schloss herunter pflegt. Die Luft ist rein, trocken und gesund. 22 Geschichte(n)

Alles für Ihre Gesundheit Dienstleistungen aller Art Pflegedienste © Clement Cpeopleimages.com -AdobeStock.com Gartenstraße 1 · 34513 Waldeck-Sachsenhausen · Tel. 05634 1680 · Fax 05634 995046 E-Mail hausaerztliches-zentrum@t-online.de · www.hausarztpraxis-sachsenhausen.de Christine Spratte Fachärztin für Allgemeinmedizin Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe Markus Lipphardt Facharzt für Innere Medizin Notfallmedizin und Kollegen|innen Sprechstundenzeiten: Montag–Freitag: 8:00–12:00 Uhr Dienstag: 17:00–19:00 Uhr Freitag: 16:00–18:00 Uhr und nach Vereinbarung Mobil 0152 53784374 · Fax 05634 8434642 Zehnthofstraße 1 · 34513 Waldeck-Sachsenhausen waldeckerwichtel@gmx.de der angenehm andere WŇĞŐĞĚŝĞŶƐƚ 05634 8434643 24h

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