Wiendorf
Wiendorf
Ortsbürgermeister: Ronny Breininger
Zugehörige Ortsteile: Ilbersdorf (94 EW) / Pfitzdorf (37 EW)
Einwohner: 158
Die Ortschaft Wiendorf umfasst die Ortsteile Wiendorf, Ilbersdorf und Pfitzdorf. Wiendorf wurde erstmals im Jahr 1209 als Winitrop urkundlich erwähnt. Das im Norden der Einheitsgemeinde gelegene Gemarkungsgebiet ist landschaftlich tiefgreifend durch das Fuhnetal und den Abbau von Braunkohle, Kiesen und Sanden geprägt, wovon heute noch der große Wiendorfer Teich, der Wiendorfer Schachtteich, ein Grabensystem und verschiedene Abgrabungen zeugen. Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbst-ständige Gemeinde Wiendorf in die Stadt Könnern eingemeindet. Die Ortschaft Wiendorf mit den Ortsteilen Wiendorf, Ilbersdorf und Pfitzdorf liegt nordöstlich von Könnern am östlichen Rand der Fuhneniederung. Geschichtlich gehörten die Orte lange zu Gröbzig (Kr. Köthen) und Anhalt-Dessau. An die überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen schließt nördlich des Naturschutzgebiets "Gerlebogker Teiche" an, welches aus der Bergbaufolgelandschaft (Braunkohleabbau) hervorging.
Durch das Einstürzen der Grubenräume entstanden große, flache Senken, welche sich schnell mit Grundwasser füllten. Diese bilden nunmehr wertvolle Brutmöglichkeiten für diverse Wasservögel. Architektonisch wertvoll ist die 1839 im spätklassizistischen Stil erbaute Kirche. Architekt war wohl Gottfried Bandhauer. Nördlich der Kirche befindet sich der Bauernstein. Die Sage erzählt, dass er das Tintenfass des Teufels sei. Die Ilbersdorfer Kirche, eine der ältesten in unserer Region, ist leider stark vom Verfall bedroht. Zahlreiche kleine Feste werden vom Heimatverein Wiendorf, vom Pumpenhausverein, von der DAV-Ortsgruppe und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr organisiert.
Örtliche Einrichtungen
Ortsbürgermeister: Ronny Breininger
Zugehörige Ortsteile: Ilbersdorf (94 EW) / Pfitzdorf (37 EW)
Einwohner: 158
Die Ortschaft Wiendorf umfasst die Ortsteile Wiendorf, Ilbersdorf und Pfitzdorf. Wiendorf wurde erstmals im Jahr 1209 als Winitrop urkundlich erwähnt. Das im Norden der Einheitsgemeinde gelegene Gemarkungsgebiet ist landschaftlich tiefgreifend durch das Fuhnetal und den Abbau von Braunkohle, Kiesen und Sanden geprägt, wovon heute noch der große Wiendorfer Teich, der Wiendorfer Schachtteich, ein Grabensystem und verschiedene Abgrabungen zeugen. Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbst-ständige Gemeinde Wiendorf in die Stadt Könnern eingemeindet. Die Ortschaft Wiendorf mit den Ortsteilen Wiendorf, Ilbersdorf und Pfitzdorf liegt nordöstlich von Könnern am östlichen Rand der Fuhneniederung. Geschichtlich gehörten die Orte lange zu Gröbzig (Kr. Köthen) und Anhalt-Dessau. An die überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen schließt nördlich des Naturschutzgebiets "Gerlebogker Teiche" an, welches aus der Bergbaufolgelandschaft (Braunkohleabbau) hervorging.
Durch das Einstürzen der Grubenräume entstanden große, flache Senken, welche sich schnell mit Grundwasser füllten. Diese bilden nunmehr wertvolle Brutmöglichkeiten für diverse Wasservögel. Architektonisch wertvoll ist die 1839 im spätklassizistischen Stil erbaute Kirche. Architekt war wohl Gottfried Bandhauer. Nördlich der Kirche befindet sich der Bauernstein. Die Sage erzählt, dass er das Tintenfass des Teufels sei. Die Ilbersdorfer Kirche, eine der ältesten in unserer Region, ist leider stark vom Verfall bedroht. Zahlreiche kleine Feste werden vom Heimatverein Wiendorf, vom Pumpenhausverein, von der DAV-Ortsgruppe und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr organisiert.
Örtliche Einrichtungen
- Kinderheim Wiendorf Kids e.V.