Informationsbroschüre Stadt Könnern Ausgabe 2026/ 2027 © ArTo - AdobeStock.com
Zuckerfabrik Könnern Pfeifer & Langen GmbH & Co. KG · Werk Könnern An den Sieben Stücken · 06420 Könnern · Tel. 034691 420 · Fax: 034691 42 222 Pfeifer & Langen gehört zu den führenden europäischen Zuckerherstellern. Unser Werk in Könnern zählt zu den modernsten und nach- haltigsten Unternehmen der Zuckerindustrie. Hier verwandeln wir jährlich über zwei Millionen Tonnen Rüben in attraktive Zuckerprodukte. Damit sind wir einer der größten Arbeitgeber der Region. Und einer der attraktivsten: In einem innovativen Arbeitsumfeld bieten wir vielfältige Aufgaben und hervorragende Chancen zur Weiterentwicklung. Sie teilen unsere Leidenschaft für Zucker? Erfahren Sie mehr über unser Werk Könnern und aktuelle Stellen- angebote: www.pfeifer-langen.com Folgen Sie uns auch auf: Pfeifer & Langen: stark in Europa, engagiert vor Ort in der Region. Kennen Sie die süße Seite von Könnern?
Grußwort Könnern ist mehr als nur eine Stadt – es ist ein lebendiger Wirtschafts- und Wohnstandort mit einer starken Tradition und einer vielversprechenden Zukunft. Als wichtiger Industriestandort liegt Könnern seit jeher an der Schlüsselachse zwischen Halle und Magdeburg und trägt durch seine verlässliche Infrastruktur, seine Wirtschaftskraft und sein engagiertes Miteinander zu einer stabilen regionalen Entwicklung bei. Zu den großen Stärken unserer Stadt und den Ortsteilen zählen die familien- und lernfreundliche Infrastruktur und die verlässliche Betreuung unserer Kinder: fünf gut ausgebaute Kindertagesstätten, zwei Grundschulen und eine Gemeinschaftsschule bieten jungen Familien Orientierung, Sicherheit und Chancengleichheit. Damit schaffen wir die Grundlage für eine Generation, die Könnern aktiv mitgestaltet. Die einzigartige Lage im Naturpark Unteres Saaletal macht Könnern zum idealen Anlaufpunkt für Rad-, Wander- und Wassertourismus. Naturnahe Erlebnisse, klare Luft und vielfältige Freizeitmöglichkeiten verzaubern Einheimische und Gäste gleichermaßen. Gleichzeitig profitieren lokale Betriebe von einer florierenden Tourismus- und Freizeitwirtschaft, die Arbeitsplätze schafft und die regionale Wertschöpfung stärkt. Könnern und seine 30 Ortsteile bieten kulturelle und historische Highlights, die Besucher wie auch Bewohner begeistern. Von historischen Bauwerken über authentische Traditionen, welche unsere Vereine pflegen bis hin zu modernen Begegnungsorten – die Vielfalt unserer Stadt und unseren Orten ist greifbar und lebendig. Könnern – ein Wirtschaftsstandort mit Zukunft und Geschichte. Gemeinsam gestalten wir eine Stadt, in der wirtschaftlicher Erfolg, Lebensqualität und kulturelle Vielfalt Hand in Hand gehen. Willkommen in Könnern. Ihr Martin Zbyszewski Bürgermeister 3
Wasserzweckverband “Saale-Fuhne-Ziethe“ Köthensche Straße 54 06406 Bernburg (Saale) Tel.: 03471 3757 - 0 E-Mail: info@wvsfz.de Fax: 03471 3757 - 910 www.wvsfz.de Verbrauchsabrechnung 03471 3757 - 822 verkauf@wvsfz.de Gartenwasserzähler 03471 3757 - 833 gartenwasserzaehler@wvsfz.de Rufbereitschaft Störungsmeldung: Rufbereitschaft: 03471 3757 - 850 Leistungsfähige Unternehmen stellen sich vor 4
//3 //5 //6 //7 //9 //23 //25 //26 Grußwort des Bürgermeisters Impressum/ Inhalt Zahlen | Daten Fakten Stadtverwaltung Was erledige ich wo Ortschaften Stadtentwicklung Freizeit und Erholung Familie Gesundheit Impressum Inhalt Herausgeber: BVB-Verlagsgesellschaft mbH © BVB-Verlagsgesellschaft mbH, 2026 Alle Angaben nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr oder Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit. Irrtümer vorbehalten. Titel, Umschlaggestaltung, Fotos, Kartographien sowie Art und Anordnung des Inhalts sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck – auch auszugsweise – ist nicht gestattet. Alle Rechte vorbehalten. In unserem Verlag erscheinen unter anderem Informationsbroschüren aller Art, Wirtschafts- und Gesundheitsmagazine, Firmenbroschüren sowie Faltpläne und sonstige kartographische Erzeugnisse. Das verwendete Papier wird im ECF-Verfahren (elementarchlorfrei) hergestellt. Friedrichstraße 4 | 48529 Nordhorn Tel. 05921 9730-0 | Fax 05921 9730-50 kundenservice@bvb-verlag.de www.bvb-verlag.de © ArTo - AdobeStock.com 5
Zahlen//Daten//Fakten Geografisches und Geschichtliches Das Gebiet der Stadt Könnern befindet sich im Süden des Salzlandkreises inmitten von Sachsen-Anhalt. Obwohl im Flachland gelegen, zeigt die Stadt Profil. Die Hochebene als Ausläufer der Halle-Hettstedter-Gebirgsbrücke im Süden und Westen der Stadt, und somit auch der südwestliche Stadtrand, liegen bis zu 175 m über dem Meer. Im Stadtgebiet fällt das Gelände Richtung Norden stark ab, so dass der nördliche Stadtrand dagegen bei etwa 60 m über dem Meer liegt. Die Saale fließt westlich des Hauptortes Könnern vorbei. Dieser Flussabschnitt, charakteristisch einerseits durch das enge Durchbruchstal zwischen Rothenburg und Könnern und andererseits durch die flachen Auen nördlich davon, gehört zum Naturpark „Unteres Saaletal“. Der östliche Bereich des Stadtgebietes ist durch die Fuhneaue und die Bergbaufolgelandschaft zwischen den Ortsteilen Lebendorf und Gerlebogk geprägt. Aufgrund der ertragreichen Böden wird der Großteil der Flächen traditionell und intensiv durch die ansässigen Landwirtschaftsbetriebe genutzt. Daraus resultiert auch die Ansiedlung lebensmittelproduzierender Betriebe in den Gewerbe- und Industriegebieten Könnerns. 1994 gründeten die Stadt Könnern und die jetzigen Ortsteile Nelben, Trebnitz, Golbitz, Garsena, Zickeritz, Zellewitz, Brucke, Lebendorf, Trebitz und Bebitz die Verwaltungsgemeinschaft Könnern als Trägermodell. //Könnern //Nelben //Trebnitz // Beesenlaublingen mit Beesedau, Kustrena, Mukrena, Poplitz und Zweihausen // Belleben mit Haus Zeitz und Piesdorf //Cörmigk // Edlau mit Hohenedlau, Kirchedlau, Mitteledlau und Sieglitz Ortschaften: 10 Ortsteile: 31 Sitz der Verwaltungsgemeinschaft wurde die Stadt Könnern. Die Verwaltung fand ihren Platz im historischen Rathaus. Nach einer Anhörung der Bürger im Jahre 2002 schlossen sich die Orte der Verwaltungsgemeinschaft zum 01.01.2003 zur Stadt Könnern (Einheitsgemeinde) zusammen. Nach weiteren Gebietsreformen wurden 2005 die damaligen Gemeinden und nun Ortschaften Beesenlaublingen, Belleben sowie Streuznaundorf und 2010 Cörmigk, Edlau, Gerlebogk und Wiendorf in die Stadt Könnern eingemeindet. Damit hat die Stadt Könnern nunmehr eine Ausdehnung von gut 125 km². Heute leben hier ca. 8.000 Einwohner in Könnern und den 30 Ortsteilen. Belleben Strenznaundorf Einwohnerzahl: ca. 7.937 Fläche: 125,15 km² Höhe: 60–175 m ü. NN Ortsteile gegliedert nach Ortschaften // Gerlebogk mit Berwitz // Golbitz mit Garsena // Lebendorf mit Bebitz und Trebitz //Strenznaundorf // Wiendorf mit Ilbersdorf und Pfitzdorf // Zickeritz mit Zellewitz und Brucke 6
Stadtverwaltung Das 1862 im klassizistischen Stil erbaute Rathaus mit Mittelturm und Wetterfahne ist das Zentrum der Verwaltung für die Stadt Könnern. Hier werden die anfallenden Verwaltungsaufgaben bearbeitet. Geleitet wird die Verwaltung vom Bürgermeister Martin Zbyszewski. Im Nebengebäude des Rathauses ist außerdem die Polizeistation untergebracht. Die Telefonnummer vom Polizeirevier Könnern lautet 034691 51190; falls diese nicht erreichbar ist, bitte Polizeirevier Bernburg unter 03471 3790 oder unter die bundesweite Notrufnummer 110. Die seinerzeit selbstständigen Gemeinden wurden zu Ortschaften der Stadt. Diese werden durch ihre Ortsbürgermeister vertreten und repräsentiert. Öffnungszeiten Montag 9.00 –12.00 Uhr Dienstag 9.00 –12.00 Uhr 14.00 –18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 9.00 –12.00 Uhr Freitag 9.00 –12.00 Uhr Außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung. Könnern Globitz Edlau Wiendorf Beesenlaublingen Lebendorf Trebnitz Gerlebogk Zickeritz Nelben Cörmigk Was erledige ich wo – im Rathaus // Abfallberatung Salzlandkreis // Amtliche Beglaubigungen Einwohnermeldeamt // An- und Ummeldungen Einwohnermeldeamt // Eheschließung, Anmeldung zur Eheschließung Standesamt // Archiv Hauptamt // Aufgrabungen im öffentlichen Verkehrsraum Bauamt // Sonder- nutzungen Ordnungsamt // Bauanträge, Bauange- legenheiten Salzlandkreis // Bau- planungs recht Bauamt // Feuerwehr Ordnungsamt // Fördermittel Ländliche Entwicklung Hauptamt // Fundbüro Ordnungsamt // Führungs- zeugnis Einwohnermeldeamt // Gäste- information Hauptamt // Gewerbeangelegenheiten Ordnungsamt // Gewerbesteuer Finanzverwaltung // Grundsteuer Finanzverwaltung // Grundstücks- angelegenheiten Bauamt // Hundesteuer Finanzverwaltung // Stadtsanierung Bauamt // Kita An- und Abmeldungen Hauptamt // Friedhofsangelegenheiten Bauamt © ArTo - AdobeStock.com Ansprechpartner 7
NACHTSPEICHERANLAGEN • ELEKTROINSTALLATION BLITZSCHUTZANLAGEN • SOLARSYSTEME Burgstraße 69 • 06420 Könnern Tel. 034691 28526 • Funk: 0177 4070917 elektro-schulze1949@web.de Gastlichkeit Platz des Friedens 5 06420 Könnern www.syrtaki-könnern.de sowie bei Facebook Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Öffnungszeiten Dienstag – Sonntag & Feiertage 11.30 – 14.30 Uhr 17.30 – 23.00 Uhr Montag Ruhetag außer an Feiertagen Herzlich Willkommen! Planen & Bauen Architektur Baustatik Planung · Bauleitung 06420 Könnern Burgstraße 65 Telefon 034691 52445 Mobil 0173 3718480 E-Mail: hannaboehme@t-online.de 8
//Ortschaften Bürgermeister: Martin Zbyszewski Einwohnerzahl (Hauptort): 2.789 Einwohnerzahl Gesamt (alle Ortsteile): 7.937 Könnern Könnern wurde um das Jahr 700 als sorbische Siedlung gegründet. Zum Schutz der Region entstand im Jahr 806 ein Kastell an einer alten Heerstraßenkreuzung. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1012 als Conire durch Bischof Thietmar von Merseburg. Bereits 1004 beziehungsweise 1007 schenkte Heinrich II. die Siedlung dem Erzstift Magdeburg. Im 12. Jahrhundert ließ Erzbischof Wichmann ein Schloss errichten. Könnern entwickelte sich weiter und erhielt spätestens 1364 das Stadtrecht, wie eine Urkunde über ein bestehendes Rathaus belegt. Das heutige klassizistische Rathaus stammt aus dem Jahr 1862. Ein prägendes Bauwerk der Stadt ist die kleine romanische Stadtkirche St. Wenzel, die zwischen 1491 und 1510 erbaut wurde. Ihr Turm mit doppelter welscher Haube prägt bis heute das Stadtbild. Kriege, Brände und Seuchen behinderten über Jahrhunderte die Entwicklung der Stadt. Im Jahr 1680 fiel Könnern an Preußen. Die beiden Weltkriege brachten große Opfer, und 1945 wurde die Stadt zunächst von US-amerikanischen, dann von sowjetischen Truppen besetzt und lag ab 1949 in der DDR. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 begann eine neue Phase freier Entfaltung. Heute ist Könnern ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und industrieller Standort im Süden des Salzlandkreises mit wachsender wirtschaftlicher Bedeutung. Im Zuge mehrerer Gebietsreformen wurden seit 1992 zahlreiche Orte eingemeindet, sodass Könnern heute über 30 Ortsteile zählt. Im Rahmen dieser Reformen wurden 1992 und 1997 die Orte Nelben und Trebnitz eingemeindet, im Jahr 2003 folgten Brucke, Zellewitz, Zickeritz, Golbitz, Garsena, Bebitz, Trebitz und Lebendorf. 2005 kamen Beesenlaublingen, Beesedau, Kustrena, Poplitz, Zweihausen, Mukrena, Belleben, Piesdorf, Haus-Zeitz und Strenznaundorf hinzu. Schließlich wurden 2010 Cörmigk, Hohenedlau, Mitteledlau, Kirchedlau, Sieglitz, Gerlebogk, Berwitz, Ilbersdorf, Pfitzdorf und Wiendorf Teil der Stadt Könnern. /Schützengilde / Anglerverein / Rassekaninchenzüchterverein G154 Könnern & Umgebung e.V. / Verein der Vogelliebhaber und Züchter e.V. / Geflügelzuchtverein Könnern & Umgebung in Lebendorf / Freundeskreis attacVilla Könnern e.V. /Anno 874 Nelben e.V. / Deutscher Anglerverband "Angelgruppe Trebnitz" Sport und Freizeit Könnern bietet eine vielfältige Auswahl an Sport- und Freizeitmöglichkeiten, die von Outdoor-Aktivitäten über Vereinssport bis hin zu Naturerlebnissen reichen. /Sportplatz /Kulturhaus mit Saal /Fitnessstudio /Sporthallen Örtliche Einrichtungen / Kindergärten und Schulen / Apotheke, Ärzte- und Bereitschaftsdienste / Supermärkte und Baumarkt /Pflegeheime / kleine romanische Dorfkirche /Dorfgemeinschaftshaus /Bauernhof Saudhof //Ortschaften Vereinsleben / Förderverein Märchenland e.V. / Förderverein Blumenkinder e.V. / Förderverein der Ortsfeuerwehr Könnern e.V. / Karneval-Club-Könnern "Blau-Weiß" e.V. / SV Blau-Weiß Könnern 1990 e.V. / Heimatverein "St. Wenzel" Könnern a. d. Saale e.V. / Hegering der Jagdge- sellschaft Könnern e.V. / Schützenverein Könnern 1792 e.V. 9
Nelben Nelben liegt idyllisch direkt an der Saale im Süden des Salzlandkreises und ist seit 1992 ein Ortsteil der Stadt Könnern. Der Ort wurde erstmals 874 als Nebili urkundlich erwähnt und gehörte zum Erzbistum Magdeburg. Vermutlich als sorbisches Fischerdorf gegründet, war Nelben über Jahrhunderte hinweg ein Untertanendorf des Rittergutes Gnölbzig, ab 1479 im Besitz der Familie von Krosigk. Ein bedeutendes historisches Ereignis war der Saaleübergang des schwedischen Feldherrn Torstenson im Dreißigjährigen Krieg. Im Jahr 1644 ließ er Nelben plündern und verwüsten. Einwohnerzahl: 146 Bis zur Eröffnung der Saalebrücke im Jahr 1929 erfolgte der Übergang nach Könnern per Fähre beim heutigen Ausflugslokal Georgsburg. Besonders sehenswert ist die kleine romanische Dorfkirche mit ihrer barocken Holztonnendecke, die wie ein kieloben liegendes Boot gestaltet ist – ein Symbol für die enge Verbindung des Ortes zur Saaleschifffahrt. Verwaltungshistorisch gehörte Nelben im Laufe der Zeit zum Saalkreis, später zum Mansfelder Seekreis und heute zum Salzlandkreis. Nelben präsentiert sich heute als ruhiger, lebenswerter Wohnort im Landschaftsschutzgebiet Saale, mit viel Natur und geschichtlichem Charme. //Nelben Nienburger Elektro Service GmbH Schäferplatz 3 06429 Nienburg (Saale) Telefon 034721 418020 Telefax 034721 418021 info@nienburgerelektro.de Elektroservice 10
Trebnitz Prähistorische Funde aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit um Trebnitz bezeugen eine ununterbrochene Besiedelung seit mehr als 2000 Jahren vor der Zeitrechnung. Im Jahre 961, als Slawensiedlung erstmalig urkundlich erwähnt, wurde das Rittergut Trebnitz von Markgraf Gero mit einer Wasserburg versehen. Diese Burg, später zum Herrenhaus umgestaltet, wurde ab 1958 als Alten- und Pflegeheim des Kreises genutzt und steht seit Längerem leer. Die nahegelegene Siedlung Altmödewitz gehört zu Trebnitz. Die Dorfkirche St. Dionysius, denkmalgeschützt, heute wegen des wunderbaren Altars mit Epitaph aus der Barockzeit ein Ausdruck der Vollkommenheit und Sehenswürdigkeit, wurde 1693 nach Zerstörung durch den Dreißigjährigen Krieg neu aufgebaut. Das alte, malerische Dorf liegt in dem Landschaftsschutzgebiet der Saaleaue, was für Nahausflügler durch den Saaleradwanderweg an Bedeutung gewinnt. Infrastruktur Durch den Ort verlaufen die Landesstraßen L50 und L85. Könnern besitzt daneben einen Anschluss an der A 14 von Halle (Saale) nach Magdeburg. Die vorhandene Schieneninfrastruktur auf der Bahnstrecke Halle–Halberstadt wurde in den vergangenen Jahren erneuert. Im Bahnhof Könnern als ÖPNV-Knotenpunkt halten die Regional-Express-Züge Halle–Halberstadt (–Goslar). //Ortschaften Einwohnerzahl: 313 Über die Bahnstrecke Könnern–Baalberge ist Könnern mit der Kreisstadt Bernburg verbunden. Diese Strecke wird von den Regionalbahnen Halle–Bernburg–Magdeburg mit Halt an allen unterwegsbahnhöfen bedient. An dieser Strecke lagen auch die Haltepunkte Trebitz, Könnern und Bebitz (beides Ortsteile von Könnern), die bis zum 9. Dezember 2018 bedient wurden. Durch den Ortsteil Cörmigk verläuft der Europaradweg R1, der das französische Boulogne-sur-Mer mit Sankt Petersburg in Russland verbindet. Auf derselben Routenführung verläuft auf diesem Abschnitt ebenfalls der Radweg Deutsche Einheit sowie der D11. //Trebnitz 11
Beesenlaublingen wurde am 1. Januar 2005 im Rahmen der Kommunalreform als Ortsteil in die Stadt Könnern eingemeindet. Zusammen mit den Ortsteilen Beesedau, Kustrena, Mukrena, Poplitz und Zweihausen bildet es heute die gleichnamige Ortschaft im Nordwesten des Stadtgebietes, östlich der Saale. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 961 zurück, als Otto I. den Ort unter dem Namen Laublingen nannte. Im Jahr 1820 vereinigten sich die Orte Beesen und Laublingen zu dem heutigen Beesenlaublingen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf zu einem Industrieadorf mit fünf größeren Betrieben, deren Gebäude – auch wenn die Betriebe selbst nicht mehr existieren – bis heute das Ortsbild prägen. Beesenlaublingen Ortsbürgermeisterin: Sabine Fischer Zugehörige Ortsteile: Mukrena (145 EW) Zweihausen (22 EW) Poplitz (68 EW) Beesedau (210 EW) Kustrena (108 EW) Einwohnerzahl: 634 bernburger bau- & wohnungsgesellschaft www.wobau-bbg.de Ihr Vermieter rund um Bernburg Bau- und Wohnungsgesellschaften 12
Im Zuge der landesweiten Verwaltungsreform von 2004 forderte das Land Sachsen-Anhalt freiwillige Zusammenschlüsse von Gemeinden mit gemeinsamer Gemarkungsgrenze. Nach Bürgeranhörung und Ratsbeschluss entschied sich Beesenlaublingen für den Beitritt zur Stadt Könnern. Heute ist Beesenlaublingen ein lebendiges Dorf mit einer Kindertagesstätte und einer Grundschule sowie verschiedenen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben wie Bäcker, Fleischer, Gärtner und Friseur. Vereinsleben /Beesener Parkverein e.V. /Heimatverein Beesenlaublingen e.V. /Reitverein Pferdefreunde Poplitz e.V. / Reit-, Fahr- und Zuchtverein Beesenlaublingen/Poplitz e.V. /Gemischter Chor Beesenlaublingen e.V. /Kirchenchor Beesenlaublingen und Posaunenchor /Heimatverein Beesedau e.V. /SG ,,Grün-Weiß‘‘ Beesenlaublingen e.V. /Angelverein Bernburg, OG Beesenlaublingen /Verein Historischer Dorfkern Beesedau /Reitverein „Am Schloßhof“ Poplitz /Gartenverein „Einigkeit 1“ /Gartenverein „Rote Rose“ Örtliche Einrichtungen /Kindertagesstätte /Grundschule /Hort /FFW (Ortswehr) /Bäckerei /Physiotherapie Örtliche Feste /Neujahrsblasen /Frühlingsmusik /Osterfeuer /Kinderfest Mukrena /Räuberfest Beesedau /Familiensportfest in Poplitz /Chorfest in Poplitz /Sommerfest Beesedau /Parkzeit /Ernte-Dank /Oktoberfest /Rühlmannorgel-Festival /Rentnerweihnachtsfeier Eine Agrargenossenschaft und weitere Handwerksbetriebe tragen zum wirtschaftlichen Leben im Ort bei. Das Gemeinschaftsleben wird durch zahlreiche Vereine und Gruppen gestärkt, darunter zwei Chöre, ein Posaunenchor, ein Fußballverein mit Sportlerheim und Kegelbahn, zwei Reitvereine. Die Dorfgemeinschaft organisiert jedes Jahr ein Sommerfest und ein Kinderfest, die von vielen Bürgerinnen und Bürgern geschätzt und aktiv mitgestaltet werden. //Ortschaften 13 //Beesenlaublingen
//Belleben Seit 1777 steht BUTTING für Qualität, Innovation und Verantwortung. Mit ca. 2.500 Mitarbeitern liefern wir international Lösungen aus Edelstahl und plattierten Werkstoffen. Während unsere Produkte weltweit zum Einsatz kommen, stärken wir unsere Heimat. Mit Engagement für unsere Mitarbeiter, ihre Familien und die Menschen vor Ort. BUTTING | more than pipes | for a better quality of life Spitzenleistung aus der Region Stahlverarbeitung 14
Belleben Die Ortschaft Belleben war bis zum 31. Dezember 2004 eine eigenständige Gemeinde und wurde am 1. Januar 2005 in die Stadt Könnern eingemeindet. Zusammen mit den Ortsteilen Haus-Zeitz und Piesdorf bildet sie heute die Ortschaft Belleben. Belleben liegt an der westlichen Grenze des Stadtgebietes – jenseits der Saale. Das Dorfbild prägt der schlanke Turm der im neugotischen Stil erbauten Kirche. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 21. Mai 876 in den Fuldaer Stiftstagebüchern. Seit jeher landwirtschaftlich geprägt, erlebte Belleben in den 1890er-Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den mehrtägigen Besuch Kaiser Wilhelms II. Zahlreiche Gewerbebetriebe entstanden, die bis heute wichtige Arbeitsplätze bieten. Besonderen Stolz empfinden die Bellebener für das Kinder- und Jugenddorf, gegründet von Hans Klein. Eine Kindertagesstätte, Arztpraxis sowie ein Kulturhaus bereichern das dörfliche Leben. Fünf aktive Vereine tragen mit ihren Veranstaltungen zur Gemeinschaft bei. Zu den Höhepunkten zählen das Heimatfest, die Rocknacht, das Oktoberfest und das Knutfest. Ortsbürgermeister: Cristian Müller Zugehörige Ortsteile: Haus-Zeitz (74 EW) Piesdorf (134 EW) Einwohnerzahl: 542 Sport und Freizeit /Sportplatz, /Kartbahn, / Kulturhaus mit Saal und kleinem Saal //Ortschaften Vereinsleben /Mühlen-Ritter e.V. /Seniorenclub Belleben /SV Belleben 1911 e.V. / Bellebener Musikanten e.V. / Heimatverein Belleben e. V. /Förderverein der FFW / Förderverein der KITA Zwergenland /Jugendtreff /Salzland Racoons 15
Cörmigk Die Ortschaft Cörmigk mit den Siedlungsplätzen Sixdorf, Cörmigk und Hohendohndorf liegt am nordöstlichen Rand des Gemeindegebietes, östlich des Naturschutzgebietes Gerlebogker Teiche. Der Horngraben mit seinem teils künstlichen Teichsystem und ausgedehnten Sumpfgebieten teilt den Ort Cörmigk in einen Nord- und einen Südteil. Der Ortsname lässt sich auf das „Dorf am Mühlbach“ zurückführen, was sich in der Landschaft widerspiegelt: Am Teichsystem befindet sich eine ehemalige Wassermühle, die im September 2004 als technisches Baudenkmal gewürdigt wurde. Sie produziert bis heute, und in der dazugehörigen Mühlenbäckerei lassen sich regionale Produkte genießen. Cörmigk besticht durch seine landschaftliche Schönheit – die ortsbildprägenden Dorfteiche, der Erlenbruchwald, der den Ort in zwei Hälften teilt, das Flächennaturdenkmal „Cörmigker Feuchtwiese“ sowie Teile des Naturschutzgebietes „Gerlebogker Teiche“ prägen die Umgebung. Die Vorgeschichte des Ortes reicht mindestens bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon Funde von Urnen und Grabbeigaben zeugen. //Ortschaften Vereinsleben / Pfingstverein Cörmigk und Umgebung e.V. /Sportfreunde 1921 / Kleintierzüchterverein Cörmigk und Umgebung e.V. / Ghostbusters Cöthen Anh. – Bernburg e.V. / Angelverein Bernburg e.V. - Ortsgruppe Cörmigk / Feuerwehrverein Cörmigk & Gerlebogk e.V. Ortsbürgermeister: Robby Starke Einwohner: 415 Ein architektonischer Blickfang ist die romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie steht auf einer ehemaligen slawischen Wallanlage und wurde vermutlich bewusst an dieser Stelle als Symbol des besiegten Slawentums erbaut. Der Turm der Kirche ist romanischer Bauart und befindet sich bis heute in seiner ursprünglichen Form. Cörmigk, idyllisch am Europaradweg R1 gelegen, gehört zum südöstlichen Teil des Salzlandkreises und liegt am östlichen Rand des Stadtgebietes von Könnern. Im Ort befindet sich eine kleine, ruhig gelegene Kindertageseinrichtung der Stadt Könnern. Seit Kurzem bereichert zudem das „NaturGut Cörmigk“ das dörfliche Leben – eine gemeinnützige Bildungs- und Begegnungsstätte für Mensch und Tier. Das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Cörmigk wird stark durch ein engagiertes Vereinswesen geprägt. Über das Jahr verteilt finden zahlreiche Veranstaltungen und Feste statt, darunter das Osterfeuer mit Fackelumzug am Ostersamstag, das 1.-Mai-Turnier des Sportvereins, das Bikertreffen „Bike & Rock“ der Ghostbusters MC am Wochenende nach Christi Himmelfahrt, das traditionelle Zigeunerfest mit großem Kinderfest zu Pfingsten sowie die Kleintierschau des Kleintierzuchtvereins am ersten Novemberwochenende. Das traditionelle Pfingstfest wird jährlich mit großer Beteiligung der Bevölkerung gefeiert und gehört zu den kulturellen Höhepunkten des Ortes. Örtliche Feste / Osterfeuer mit Fackelumzug /(Ostersamstag) / 1.Maiturnier vom Sportverein / Bikertreffen "Bike & Rock" der Ghostbusters MC (am Wochenende nach Christi Himmelfahrt) / Zigeunerfest mit großem Kinderfest zu Pfingsten / Kleintierschau vom KTZV /Familienangeln /Straßenfest /Oktoberfest /Nikolausmarkt Örtliche Einrichtungen / Mühlenbäckerei Lederbogen / Dorfgemeinschaftshaus mit Saal /Großer Spielplatz /NaturGut Cörmigk /Dorfkirche //Cörmigk //Gerlebogk 16
//Ortschaften Vereinsleben Heimatverein Gerlebogk e.V. Vereinsleben / SV Rot-Schwarz Edlau e. V. / Schützenbrüderschaft Edlau 1920 e. V. / Heimatverein Edlau e. V. Edlau Die Ortschaft Edlau besteht aus den vier Ortsteilen Hohenedlau, Kirchedlau, Mitteledlau und Sieglitz. Die drei Edlau-Dörfer liegen in der fruchtbaren Fuhne- tiefebene und entstanden als Bachsiedlungen entlang der Plötze. Der Ortsname entwickelte sich aus Otteleve (‒leve = Leben) über Ottlowe und die slawische Form Ettlau zum heutigen Edlau. Der Nagelstein in Hohenedlau weist auf den germanischen Ursprung hin, während Hohenedlau als ältester der vier Orte gilt. Sieglitz wurde im 7./8. Jahrhundert von Slawen gegründet. Trotz seiner Größe war es die ärmste der Siedlungen, da die Bewohner mangels ertragreicher Böden ihren Lebensunterhalt in anderen Gewerben suchen mussten. Im Jahr 1108 werden die Orte erstmals urkundlich im Zusammenhang mit einer Schenkung an die Grafschaft Alsleben erwähnt. Später gehörten sie zur Pflege Giebichenstein und wechselten mehrfach ihre Lehenszugehörigkeit – stets als Randgebiet. Ein besonderes Kapitel der Ortsgeschichte begann im 18. Jahrhundert: In Mitteledlau trat 1745 eine Heilquelle zutage, deren Wasser dem Fürsten von Anhalt-Köthen Heilung brachte. Zahlreiche Pilger kamen daraufhin nach Edlau, und die Kirche in Kirchedlau wurde zur Wallfahrtskirche. Im Altar ist noch heute die Vertiefung zur Aufbewahrung des Heilwassers zu sehen. Die Quelle versiegte im 19. Jahrhundert mit der Drainierung der Felder. Kriegerische Auseinandersetzungen im Jahr 1813 brachten Plünderungen und Zerstörungen, bis nach dem Sieg bei Leipzig wieder Frieden einkehrte. Heute prägen gemeinschaftliches Engagement und Vereinsleben die Ortschaft. Der SV Rot-Schwarz Edlau e. V. mit seiner erfolgreichen Frauenmannschaft ist überregional bekannt. In Hohenedlau wird eine Kindertagesstätte durch einen freien Träger betrieben. Ortsbürgermeister: Mario Schulze Zugehörige Ortsteile: Hohenedlau (119 EW) Kirchedlau (214 EW) Mitteledlau (64 EW) Sieglitz (81 EW) Einwohnerzahl: 479 Gerlebogk Die Ortschaft Gerlebogk gehört seit dem 1. Januar 2010 zur Stadt Könnern und umfasst eine Fläche von rund 5,77 km². Die höchste Erhebung ist der Fuchsberg mit 95m über NN. Der Ort wurde erstmals am 14. Februar 1182 in einer lateinischen Urkunde des Erzbischofs Wichmann von Magdeburg erwähnt. Gerlebogk liegt zwischen den Städten Bernburg (Saale), Köthen (Anhalt) und Gröbzig in einer fruchtbaren Schwarzerde-Region, die seit Jahr- hunderten landwirtschaftlich genutzt wird. Traditionell war Gerlebogk von Bergbau geprägt. Südlich, westlich und nördlich des Ortes finden sich zahlreiche Folgelandschaften und ehemalige Tagebaugebiete. Besonders bedeutend ist das Naturschutzgebiet „Gerlebogker Teiche“, das aus den Restgewässern des früheren Braunkohleabbaus entstand. Am Rohrteich, einem früheren Tagebauloch, befindet sich heute ein Freizeit- und Erholungszentrum mit Bungalowsiedlung, Badestrand, Campingplatz und Kleinsportanlagen. Der Campingplatz bietet rund 100 Stellplätze, davon 86 Dauerstellplätze. Ein besonderes Schmuckstück ist die Kirche von Gerlebogk, die zu den kleinsten Kirchen Sachsen- Anhalts zählt. Der Ortsteil Berwitz, einer der kleinsten von Könnern, liegt südwestlich von Gerlebogk am rechten Fuhneufer auf circa 69 m über NN. Er wurde erstmals 1268 als „Bervicz“ in einer Urkunde des Nonnenklosters Plötzky erwähnt. Ab 1603 gehörte der Ort zu Gerlebogk und stand im Besitz des Fürsten von Anhalt-Dessau. Heute zählt Berwitz 46 Einwohner. Ortsbürgermeisterin: Ines Renner Zugehöriger Ortsteil: Berwitz (30 EW) Einwohnerzahl: 257 /Reitverein Edlau e. V. / Kleingartenverein Hohenedlau e. V. / Angelverein Gerlebogk/Edlau //Edlau 17
Soziale Einrichtungen Golbitz Südöstlich von Könnern liegen die kleinen Orte Golbitz und Garsena, deren Geschichte eng mit Landwirtschaft und Bergbau verbunden ist. Beide Orte sind typische Haufendörfer mit ländlichem Charakter, geprägt von Bauernhöfen, Scheunen und historischen Gutshäusern. Golbitz entstand zwischen 600 und 800 n. Chr. Der Name deutet auf eine slawische Ackerbausiedlung hin und leitet sich vermutlich vom slawischen Wort „Golub“ – „wie die Taube“ – ab, was auf die Lage in einer Senke hindeutet. In alten Schriften wurde der Ort als „Golwitz“ erwähnt; ab 1803 setzte sich die heutige Schreibweise Golbitz durch. Im 17. Jahrhundert wurde hier Kupferschiefer gefördert, der in Rothenburg verhüttet wurde. Dank der Bodenschätze entwickelte sich Golbitz zu einem bedeutenden Bergbauzentrum. Diese Epoche markierte den ersten industriellen Aufschwung des Dorfes – heute zeugen noch große Halden von dieser Zeit. Nachdem die Schächte 1750 aufgrund eindringenden Wassers stillgelegt werden mussten, wurde die Landwirtschaft erneut zur Haupterwerbsquelle. Ein denkmalgeschütztes Zeugnis der Ortsgeschichte ist der Vierseitenhof „Strattmann“, der von seinem neuen Eigentümer mit großem Engagement in ursprünglicher Form wiederhergestellt wird. Eine eigene Kirche besaß Golbitz nie. //Golbitz Anders als Golbitz verfügt Garsena über eine eigene Kirche, die um 1700 errichtet, 1811 durch einen Brand zerstört und 1885 neu erbaut wurde. Das über 300 Jahre alte Gutshaus auf dem Freigut Garsena, in dem einst Friedrich Wilhelm I. weilte, dient heute als Zentrum engagierter Jugendarbeit. Das Ehepaar Karl-Friedrich und Petra Schöning gestaltet das Gutshaus seit über zwei Jahrzehnten mit großem Einsatz und bewahrte dabei sogar ein historisches Wappen. Die enge Verbindung der beiden Dörfer zeigt sich in der starken Dorfgemeinschaft. Der Heimatverein Golbitz- Garsena e. V., gegründet 2022, trägt maßgeblich zur Pflege und Belebung des kulturellen Lebens bei. Mehrmals im Jahr organisiert der Verein Feste und gemeinnützige Veranstaltungen. Ein besonderes Highlight ist der monatliche Bürgertreff, der jeden ersten Dienstag im Monat stattfindet und viele Einwohner verbindet. Vereinsleben /Heimatverein Golbitz-Garsena e. V / Förderverein Bildung- und Freigut Garsena e. V. Ortsbürgermeister: Burkhardt Werner Zugehörige Ortsteil: Garsena (47 EW) Einwohnerzahl: 106 18
Lebendorf Lebendorf liegt östlich der L 50, die von Magdeburg über Bernburg nach Halle führt, und schließt sich nördlich an den Hauptort Könnern an. Der Ort ist eine alte deutsche Bauernsiedlung aus der Sachsenzeit, vermutlich im 11. Jahrhundert gegründet, und wurde 1147 erstmals in einer Lehenurkunde erwähnt. Lebendorf gehörte damals zum Bistum Merseburg. Einer alten Überlieferung zufolge soll Kaiser Otto I. dem Dorf seinen Namen gegeben haben, nachdem er bei einer Rast am Hesselbrunnen Wasser getrunken und dadurch „neues Leben“ geschöpft habe. Tatsächlich verweist der Name jedoch auf die geschützte Lage in der hügeligen Landschaft. Das Ortsbild prägt die neugotische Kirche, erbaut 1881 nach Plänen des Architekten Conrad Wilhelm Hase. Die erste Kirche aus dem 11. Jahrhundert war 1870 abgerissen worden. Wie viele andere Orte der Region wurde auch Lebendorf im Dreißigjährigen Krieg verwüstet und 1650 wiederaufgebaut. Zwischen 1820 und 1914 prägte der Braunkohlebergbau das Leben in Lebendorf, Bebitz und Trebitz. Auf dem Gelände der ehemals aktiven Wilhelmsgrube entstanden später zwei Teiche sowie das 1911 gegründete Flanschenwerk Bebitz, das noch heute als Flanschenwerk GmbH Bebitz besteht und zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region zählt. Nach 1952 vereinigten sich Lebendorf, die Werkssiedlung Lebendorf-Siedlung, Trebitz und Bebitz zu einer Gemeinde. Die Gebietseingliederung in die Stadt Könnern erfolgte am 1. Januar 2003. Im ehemaligen Tagebaugebiet begann 1991 der Bau einer neuen Zuckerfabrik, die 1993 ihren Betrieb aufnahm. Die Ortsteile Bebitz und Trebitz gehen auf sorbische Siedlungen aus dem 9. Jahrhundert zurück und liegen in der sumpf- und waldreichen Fuhne-Niederung. Bebitz wurde im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ als schönstes Dorf im Landkreis Bernburg ausgezeichnet. Das gesellschaftliche Leben gestaltet sich lebendig durch den TuS Bebitz und den Lebendorfer Musikverein. Im ehemaligen Gutshaus von Bebitz befindet sich heute die Kindertagesstätte der Ortschaft. Bebitz Der Ort gehörte zur Zeit Ottos I. zum Erzstift Magdeburg. Die ursprünglichen Bezeichnungen des Ortes Bobezz, Bobicz oder Böwitz zeigen die Entwicklung zum jetzigen Namen. Bebitz, westlich von Lebendorf gelegen, war eine kleine Sorbensiedlung im Fuhne-Saale-Sumpfgebiet. 1370 und um 1400 wird das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Bebitz wurde ebenfalls im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört, es wurde jedoch erst 1693 mit dem Wiederaufbau des Dorfes begonnen. Das damalige Gutshaus, der heutige Kindergarten, ließ der Gutsbesitzer Gustav Bestehorn im Jahre 1877 erbauen. Die kleine, 1644 zerstörte Dorfkirche wurde 1693 wieder aufgebaut. Sie besteht aus grauen Bruchsteinen mit gotischen Fenstern, die von Strebepfeilern aus grauem Sandstein von außen verziert sind. Der kleine massive Turm mit einer welschen Haube und Schieferbedachung wurde 1719 - 1744 gebaut und bestimmt das Ortsbild maßgeblich. Auf dem Gelände der stillgelegten Wilhelmsgrube entstand 1911 das "Flanschenwerk Bebitz", Besitzer war eine Aktiengesellschaft. Das Werk wurde später durch eine Werkssiedlung erweitert. Bei der Teilnahme im Landes- bzw. Kreiswettbewerb " Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft " belegte Bebitz den 1.Platz " Schönstes Dorf im Landkreis Bernburg ". Einwohnerzahl: 206 //Ortschaften //Lebendorf //Bebitz Ortsbürgermeister: Max Kroll Zugehörige Ortsteile: Bebitz (206 EW) Trebitz (189 EW) Einwohnerzahl: 268 19
gegr. 1899 Steinmetzmeister Reinhard Steinbach 06406 Bernburg · Bahnhofstraße 9a Tel. 03471 624415 E-Mail: info@steinmetz-bernburg.de Grabdenkmäler und Natursteinerzeugnisse Steinmetze Trebitz Trebitz liegt südlich von Bebitz und wurde ebenfalls als Sorbensiedlung im Sumpf- und Waldgelände der FuhneNiederung, wahrscheinlich im 9. Jahrhundert, angelegt. Der Name bedeutet Rodewald. 1370 wird die Siedlung erstmalig urkundlich erwähnt. 1501 heißt der Ort Trebitz. Lorenz von Krosigk, Herr der Grafschaft Alsleben, kaufte 1522 Trebitz und vereinigte es mit Beesen, bei dem es verblieb. Im Dreißigjährigen Krieg wurde auch dieses Dorf völlig zerstört. Auch Trebitz besitzt eine Kirche, die in den Jahren 1883/1884 erbaut wurde. Noch um 1840 befand sich südlich des Dorfes ein großer Teich. Durch die Folgen der Wasserwirtschaft des Bergbaus wurde dem Teich das Wasser entzogen. Um 1900 wurde die Zuckerfabrik in Trebitz in Betrieb genommen, aus der einige Jahre später die Malzfabrik hervor ging, die ihren Betrieb in den 40er Jahren einstellen musste und inzwischen abgerissen wurde. //Trebitz Einwohnerzahl: 189 Vereinsleben / Verein Bebitzer Kindertagestätten e.V. /Lebendorfer Heimatverein e.V. /Lebendorfer Musikverein /Angelverein /Blaskapelle Bebitz /TuS Bebitz 1927 e. V. / Verein der Heimat- und Ponyfreunde e.V. 20
Wiendorf Die Ortschaft Wiendorf umfasst die Ortsteile Wiendorf, Ilbersdorf und Pfitzdorf. Wiendorf wurde erstmals im Jahr 1209 als Winitrop urkundlich erwähnt. Das im Norden der Einheitsgemeinde gelegene Gemarkungsgebiet ist landschaftlich tiefgreifend durch das Fuhnetal und den Abbau von Braunkohle, Kiesen und Sanden geprägt, wovon heute noch der große Wiendorfer Teich, der Wiendorfer Schachtteich, ein Grabensystem und verschiedene Abgrabungen zeugen. Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Wiendorf in die Stadt Könnern eingemeindet. Die Ortschaft Wiendorf mit den Ortsteilen Wiendorf, Ilbersdorf und Pfitzdorf liegt nordöstlich von Könnern am östlichen Rand der Fuhneniederung. Geschichtlich gehörten die Orte lange zu Gröbzig (Kr. Köthen) und Anhalt-Dessau. An die überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen schließt nördlich des Naturschutzgebiets „Gerlebogker Teiche" an, welches aus der Bergbaufolgelandschaft (Braunkohleabbau) hervorging. Durch das Einstürzen der Grubenräume entstanden große, flache Senken, welche sich schnell mit Grundwasser füllten. Diese bilden nunmehr wertvolle Brutmöglichkeiten für diverse Wasservögel. Architektonisch wertvoll ist die 1839 im spätklassizistischen Stil erbaute Kirche. Architekt war wohl Gottfried Bandhauer. Nördlich der Kirche befindet sich der Bauernstein. Die Sage erzählt, dass er das Tintenfass des Teufels sei. Die Ilbersdorfer Kirche, eine der ältesten in unserer Region, ist leider stark vom Verfall bedroht. Zahlreiche kleine Feste werden vom Heimatverein Wiendorf, vom Pumpenhausverein, von der DAV-Ortsgruppe und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr organisiert. Strenznaundorf Der Ortsteil Strenznaundorf war bis zum 31. Dezember 2004 eine eigenständige Gemeinde und wurde am 1. Januar 2005 in die Stadt Könnern eingemeindet. Strenznaundorf, westlich von Nelben gelegen, liegt in einer landschaftlich reizvollen Umgebung am nördlichen Rand der Halle-Hettstedter Gebirgsbrücke. Der Ort entstand aus der Zusammenlegung der ehemals selbstständigen Dörfer Strenz und Naundorf. Aufgrund seiner geologischen Lage blickt Strenznaundorf auf eine lange bergbauliche Tradition zurück. Besonders erwähnenswert ist der Kupferschieferbergbau, der vom späten 17. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts betrieben wurde. Daneben wurde auch Gips und Braunkohle gewonnen. Heute prägt die ruhige Lage im Grünen und die Nähe zu Könnern das dörfliche Leben. //Ortschaften //Wiendorf Ortsbürgermeister: Ludwig Leschinger Einwohnerzahl: 319 Ortsbürgermeister: Ronny Breininger Zugehörige Ortsteile: Ilbersdorf (94 EW) Pfitzdorf (37 EW) Einwohner: 158 Örtliche Einrichtungen /Kinderheim Wiendorf Kids e.V. Vereinsleben / Heimatverein Strenznaundorf e. V. / Förderverein der Feuerwehr Strenznaundorf e. V. Örtliche Einrichtungen /Gaststätte Linde 21
Früher lebten die Einwohner überwiegend von Schifffahrt und Fischfang. Auch Steinbrüche und eine Ziegelei prägten das Ortsbild. Brucke ist traditionell eng mit dem gegenüberliegenden Rothenburg verbunden, das heute zur Stadt Wettin-Löbejün gehört. Eine Fähre, die inzwischen auch PKW und LKW transportiert, verbindet beide Orte und sichert eine wichtige historische Verbindung. In Brucke steht das denkmalgeschützte Geburtshaus von Carl Trimpler, dem Schiffseigner und Gründer der Schiffssozietät Alsleben. Heute finden sich vor Ort eine Schäferei, ein Sanitärbetrieb und ein Landschaftsplanungsbüro. Durch umfassende Dorferneuerungsmaßnahmen in den 1990er Jahren konnten die Ortsbilder der drei Dörfer nachhaltig verbessert und ihr ländlicher Charme erhalten werden. Seit dem 1. Januar 2003 gehören die Ortsteile zur Stadt Könnern. Zickeritz Die Ortsteile Zickeritz, Zellewitz und Brucke liegen im südlichsten Teil des Salzlandkreises, westlich der Saale, an der Grenze zum Saalekreis und dem Landkreis Mansfeld-Südharz. Zickeritz und Zellewitz liegen auf dem Gerbstedter Plateau und sind landwirtschaftlich geprägte Bergdörfer mit ländlichem Charakter. In Zickeritz befinden sich das Dorfgemeinschaftshaus, eine Kirche und eine Kindertagesstätte. Der ortstypische rote Sandstein, abgebaut in den nahegelegenen Steinbrüchen, prägte die Bauweise vieler Höfe und Kirchen der Region. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der historische „Hof Weise“ in Zellewitz. Seit 1996 wurde er durch den Förderverein Arbeit und Bildung e. V. als Projekt „Naturhof Zellewitz – Leben vor 150 Jahren“ betrieben. Ziel ist der Erhalt des Vierseithofes sowie die Vermittlung traditionellen Landlebens. Heute bildet der Hof das kulturelle Zentrum der Ortschaft – mit regelmäßigen Festen, wie dem Hoffest, Wein-, Ernte- und Schlachtfest. Zahlreiche Bürger engagieren sich aktiv über Vereine und Gruppen wie die Schalmeiengruppe, Jagdgenossenschaft und Feuerwehr. Brucke liegt direkt an der Saale. //Zickeritz Vereinsleben /Schalmeienkapelle Zickeritz e.V. Ortsbürgermeisterin: Petra Schewski Zugehörige Ortsteile: Zellewitz (45 EW) Brucke (38 EW) Einwohnerzahl: 65 DIE ADLER DES NUSSGRUNDES Der SFV Rothenburg wurde 1961 von Skisprungenthusiasten gegründet, die oberhalb des idyllischen Saaletals zunächst im Rothenburger Tannen- später im Nussgrund Skisprungschanzen errichteten, auf denen bald reger Trainings- und Wettkampfbetrieb abgehalten wurde. Bis heute widmet sich der SFV dem Skispringen, seit 2011 unter Leitung des Vereinsvorsitzenden Patrick Valentin. Kinder aus dem Saalekreis, angrenzenden Landkreisen und dem nahen Halle haben damit ganzjährig die Chance, eine außergewöhnliche, im Flachland unübliche, aber faszinierende Wintersportart auszuüben. Der SFV hat schon viele Skisprung- Talente entdeckt und an die Sportschulen gebracht. So machte in den 1990ern der spätere Team-Olympiasieger Andreas Wank seine ersten Sprünge in Rothenburg. Josephin Laue gehört derzeit zum deutschen Damen-Team. Die 16jährige Emily Teubner ist Mitglied im NationalkaderdesDeutschenSkiverbandes und einige jüngere Sportler halten den Landesmeistertitel in ihren Altersklassen. Die Seniorenspringer holen regelmäßig bei Deutschen und internationalen Wettkämpfen Medaillen, trainieren zugleich den Nachwuchs, haben damit einen besonderen Draht zu den Kindern und sind Bindeglied zwischen Klein und Groß. Der SFV Rothenburg ist als familienfreundlicher Sportverein ausgezeichnet und pflegt über das Ehrenamt und Veranstaltungen eine familiäre Vereinskultur. Neben der Sparte Skisprung als „SFV Rothenburg“ sind im Verein des TSV Stahl Rothenburg e.V., zu dem der SFV gehört, auch sportliche Betätigungen im Volleyball für Erwachsene bis Senioren, Frauensport und Kindersportgruppen in verschiedenen Altersgruppen im Vorschul- und Grundschulalter möglich. Diese Angebote finden in der Turnhalle in Rothenburg oder im Schanzenauslauf bei gutem Wetter statt. Amtsberg 25 | 06193 Wettin-Löbejün | Tel.: 0174 4436607 | vorsitzender@sfv-rothenburg.de | www.sfv-rothenburg.de Ansprechpartner und Vorstand: Patrick Valentin Freizeit aktiv 22
Stadtentwicklung Könnern als moderner Gewebe- und Industriestandort Die Stadt Könnern blickt auf eine lange Tradition als Wirtschaftsstandort zurück. Bereits durch ihre Lage an bedeutenden historischen Handelswegen entwickelte sich früh eine regionale wirtschaftliche Bedeutung. Über viele Jahrzehnte prägten insbesondere die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie Betriebe wie Zucker- und Malzfabriken das wirtschaftliche Profil der Region. Mit dem Strukturwandel nach 1990 stand Könnern – wie viele Städte in Sachsen-Anhalt – vor tiefgreifenden Veränderungen. Zahlreiche Altstandorte, häufig innenstadtnah gelegen, verloren ihre ursprüngliche Nutzung. In den vergangenen Jahrzehnten ist es jedoch gelungen, viele dieser Flächen erfolgreich umzunutzen und städtebaulich aufzuwerten. Dies hat maßgeblich zur positiven Entwicklung des Stadtbildes beigetragen. Parallel dazu setzte die Stadt frühzeitig auf die gezielte Entwicklung neuer Gewerbe- und Industrieflächen außerhalb der gewachsenen Ortslagen. Im Norden und Süden von Könnern entstanden leistungsfähige Gewerbestandorte mit moderner Infrastruktur und guter verkehrlicher Anbindung. Heute präsentiert sich Könnern als attraktiver Wirtschaftsstandort mit einem vielfältigen Branchenmix. Neben Unternehmen der Agrarverarbeitung haben sich auch Logistik-, Energie- und Produktionsbetriebe etabliert. Ein bedeutender Meilenstein der jüngeren Entwicklung ist die Ansiedlung des Logistikzentrums von Amazon im Umfeld der Nordspange. Diese Investition unterstreicht die überregionale Bedeutung des Standortes und stärkt Könnern nachhaltig als Logistikdrehscheibe. Die verkehrsgünstige Lage an der Bundesautobahn 14 sowie die Anbindung an das Schienennetz bieten Unternehmen hervorragende Standortbedingungen. Ergänzt wird dies durch die Nähe zum Wirtschaftsraum Halle/Leipzig, der wichtige Impulse für Wachstum und Beschäftigung liefert. Auch im Bereich der Energie setzt Könnern auf Zukunftsfähigkeit: Windenergieanlagen und Biogasanlagen tragen zur regionalen Wertschöpfung und zur Energiewende bei. Gleichzeitig werden bestehende Gewerbeflächen weiterentwickelt und neue Potenziale – wie das Gewerbe- und Industriegebiet „Nord III“ – gezielt erschlossen. Die Stadt verfolgt weiterhin eine aktive und unternehmensfreundliche Ansiedlungspolitik. Ziel ist es, bestehende Unternehmen bei ihrer Entwicklung zu unterstützen und gleichzeitig neue Investoren für den Standort zu gewinnen. Dabei stehen nachhaltige Flächennutzung, moderne Infrastruktur und die Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze im Mittelpunkt. Könnern entwickelt sich damit konsequent weiter – von einem traditionsreichen Industriestandort hin zu einem modernen, leistungsfähigen Wirtschaftsstandort mit Perspektive. Freizeit und Erholung Genau in der Mitte von Sachsen-Anhalt, am Ostrand des Harzes, an der Saale, deren Strand sich bereits wieder aufgehellt hat, liegt das alte, friedliche Städtchen Könnern. Es hat zwei Gesichter, das eine, nüchtern und sachlich nach Osten, Süden und Norden hin. Nach Westen, dort, wohin der Durchreisende nicht gleich gelangt, zeigt es sein romantisches, verträumtes Gesicht zum Fluss hin. Hier ist sie noch, die lichte Saaleaue mit ihren idyllischen Wanderwegen und stillen Weihern. Das Saaletal mit seiner stark strukturierten naturräumlichen Gliederung hat für die Einwohner Könnerns eine besondere Bedeutung als Erholungsraum. Aufgrund der reichhaltigen Ausstattung des Gebietes, beispielsweise mit Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, historischen Grabfeldern und Baudenkmälern sowie der Ausweisung des Naturparks „Unteres Saaletal“, wird sich langfristig der Fremdenverkehr etablieren können. Auch der überregionale Saale-Radwanderweg von der Quelle bis zur Mündung trägtzur Bereicherung des Freizeitangebotes bei und erfreut sich großer Beliebtheit. © Kzenon - AdobeStock.com 23
Die Georgsburg, ein kleines Ausflugslokal direkt an der Saale gelegen, ist Anlaufpunkt für heimische wie auch für überregionale Erholungssuchende. Könnerns fast mittelalterlicher Stadtkern erwacht langsam aus seinem Winterschlaf und es kann viel entdeckt werden. In den kleinen, landschaftlich sehr reizvoll gelegenen Ortsteilen hat bereits ein Neuerwachen, eine Renaissance eingesetzt. Neben dem Saaletal stellen die Pingelschen Teiche nordwestlich von Lebendorf sowie die Bergbaufolgelandschaft um Gerlebogk weitere Erholungsräume dar. Die Fuhneaue, südöstlich von Lebendorf, ist ein landschaftlich reizvoller Naturraum. Deshalb wurde hier der Fuhneradweg von Bernburg über die östlichen Ortsteile Könnerns bis nach Bitterfeld-Wolfen ausgewiesen. Mittelfristig ist in der Region ein schonender, bedarfsgerechter Ausbau des Erholungsraumes vorgesehen, um den naturräumlichen und historischen Reichtum der Umgebung vielseitig erlebbar zu machen. In den Ortsteilen Könnerns sind verschiedene Freizeit- einrichtungen wie Spiel- und Sportplätze, Gaststätten etc. vorhanden. Traditionelle Feste / Pfingstfeste in Cörmigk, Beesedau, Lebendorf und Strenznaundorf /Ponyfest in Trebitz / Adventsmarkt in Könnern und Ortsteilen (1. Adventswochenende) /Heimatfest Belleben /Ritter- und Mühlenfest /Spielplatzfest Mukrena, Kirchedlau /Oktoberfest Strenznaundorf Sport/Freizeit / städtische Sporthallen in Könnern und Belleben / Sportplätze in vielen Ortsteilen / Reiterhöfe in Könnern und Poplitz /Kartbahn Belleben / Strandbad Gerlebogk mit Campingplatz //Freizeit und Erholung Darüber hinaus befindet sich in Zellewitz ein Naturhof. Dieser Hof wird vom Förderverein Arbeit und Bildung e. V. „Leben vor 150 Jahren“ betrieben. Ziel ist es unter anderem, das Leben auf dem Bauernhof interessierten Bürgern aufzuzeigen. Die in den Orten zahlreich ansässigen Vereine und die von ihnen durchgeführten Veranstaltungen bereichern das Freizeitangebot enorm. Überregionale Freizeit- und Erholungsgebiete, wie der Harz, das Kyffhäusergebirge oder das Dessau- Wörlitzer Gartenreich, sind sowohl mit dem PKW als auch mit dem ÖPNV in kurzer Zeit zu erreichen. Vereine Eine Vereinsliste ist auf der Homepage der Stadt Könnern unter www.stadt-koennern.de abrufbar. © 1001color - AdobeStock.com //Georgsburg //Schloss Poplitz Kulturelle Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten /Kulturhaus Könnern /Heimatstube Könnern /Kulturhaus Belleben /Park Beesenlaublingen /Kirche St. Wenzel Könnern / Mühle Lederbogen in Cörmigk /diverse Dorfkirchen / Ausflugslokal Georgsburg Könnern 24
Familie Könneraner Blumenkinder ãWiesenstraße 13, 06420 Könnern ò034691 510224 Ø koenneraner-blumenkinder@ t-online.de Könneraner Märchenland ã Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 6 06420 Könnern ò034691 20369 Økita-maerchenland@t-online.de Villa Dreikäsehoch ãOT Bebitz, Sorge 34, 06420 Könnern òTel. 034691 529832 Økita-bebitz@t-online.de „Winnie Puuh“ ã OT Cörmigk, Kastanienallee 1 06420 Könnern òTel. 034722 21354 Økita-winniepuuh@t-online.de „Zwergenland“ ã OT Belleben, Birnenstraße 7 06420 Könnern ò034692 21425 Økita-belleben@t-online.de Hort „Freche Früchtchen“ ã Rudolf-Breitscheid-Straße 16 06420 Könnern òTel. 034691 520021 o. 030 Øhort-freche-fruechtchen@gmx.de Kindertagesstätten des SOS Kinderdorf e.V. Bernburg ã „Parkwichtel“ OT Beesenlaublingen LPG-Hof 1, 06420 Könnern òTel. 034692 21594 Hort „Wuselhaus“ der Grundschule Beesenlaublingen ãSüdende 196 | 06420 Könnern ò034692 38389 Kindertagesstätte des Rückenwind e.V. Bernburg ã „Zwergenland“ OT Hohenedlau Hohe Straße 42a, 06420 Könnern ò034691 28929 Bei Anmeldung Ihres Kindes in einer Kita eines freien Trägers ist gleichzeitig die Stadt Könnern zu informieren. ìFrau Alst ò034691 515103 Øsilke.alst@stadt-koennern.de Schulen Grundschule Könnern ò034691 510334 Økontakt@gs-koennern.bildung-lsa.de Hort „Freche Früchtchen“ der Grundschule Könnern ò034691 510336 Øhort-freche-fruechtchen@gmx.de Gemeinschaftsschule Könnern ò034691 520010 Økontakt@sks-koennern.bildung-lsa.de Produktives Lernen Ø034691 538190 Grundschule Beesenlaublingen ãSüdende 194, 06420 Könnern ò034692 21480 Ø kontakt@gs-beesenlaublingen. bildung-lsa.de Kindertagesstätten in der Trägerschaft der Stadt Könnern © ArTo - AdobeStock.com //Schulzentrum 25
Ärzte Praxis f. Allgemeinmedizin ìDr. med. St. Fuchs ò034691 52546 Frauenarztpraxis ìDipl.-Med. H. Rudolph ãNeumarktpassage 5, 06420 Könnern ò034691 51319 Internistin òDr. Rowena Eidner | 034692 21541 ãNeumarktpassage 3, 06420 Könnern Praxis f. Kinderheilkunde ìDr. med. Fuchs | 034691 20320 ãNeumarktpassage 1, 06420 Könnern Praxis f. Allgemeinmedizin ìDr. med. Karl-Friedrich Müller ãAlte Dorfstraße 10, 06420 Könnern ò034692 21541 Praxis f. Allgemeinmedizin ìDipl.-Med. A. Tcherkes ãAm Bahnhof 3, 06420 Könnern ò034691 20294 Fußpflege Eleonore Fritsche | 034691 52487 ãBahnhofstraße 7, 06420 Könnern Angelika Dohndorf | 034691 20977 ãHohe Gasse 4, 06420 Könnern Physiotherapie Ina Langer | 034691 51651 ãBahnhofstraße 9, 06420 Könnern Andrea Fehse | 034691 20306 ãNeumarktpassage 7, 06420 Könnern Raik Hanisch | 034692 286500 ãRichard-Kupsch-Straße 8a, 06420 Könnern Jenny Zorn | 034692 38288 ãAlslebener Straße 60, 06420 Könnern Altenpflege/ Pflegedienste Alten- und Pflegeheim Bürgergarten ãGroße Freiheit 78, 06420 Könnern ò034691 527100 Gesundheit Pflege- und Betreuungszentrum Rosengarten ãWietschke 24, 06420 Könnern ò034691 297-0 Diakoniestation Könnern e.V. ãBahnhofstraße 16, 06420 Könnern ò034691 51160 Tagespflege Nancy Jaritz ãAm Bahnhof 3, 06420 Könnern ò034691 518820 Seniorenservice „Daheim“ ìYvonne Thiele ã Kiesweg 50, OT Trebnitz 06420 Könnern ò015204 308830 © fizkes- AdobeStock.com © SewcreamStudio- AdobeStock.com 26
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