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Gerlebogk

Gerlebogk

Ortsbürgermeisterin: Ines Renner
Zugehöriger Ortsteil: Berwitz (30 EW)
Einwohnerzahl: 257

Die Ortschaft Gerlebogk gehört seit dem 1. Januar 2010 zur Stadt Könnern und umfasst eine Fläche von rund 5,77 km². Die höchste Erhebung ist der Fuchsberg mit 95 m über NN. Der Ort wurde erstmals am 14. Februar 1182 in einer lateinischen Urkunde des Erzbischofs Wichmann von Magdeburg erwähnt. Gerlebogk liegt zwischen den Städten Bernburg (Saale), Köthen (Anhalt) und Gröbzig in einer fruchtbaren Schwarzerde-Region, die seit Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt wird. Traditionell war Gerlebogk von Bergbau geprägt. Südlich, westlich und nördlich des Ortes finden sich zahlreiche Folgelandschaften und ehemalige Tagebaugebiete.

Besonders bedeutend ist das Naturschutzgebiet "Gerlebogker Teiche", das aus den Restgewässern des früheren Braunkohleabbaus entstand. Am Rohrteich, einem früheren Tagebauloch, befindet sich heute ein Freizeit- und Erholungszentrum mit Bungalowsiedlung, Badestrand, Campingplatz und Kleinsportanlagen. Der Campingplatz bietet rund 100 Stellplätze, davon 86 Dauerstellplätze. Ein besonderes Schmuckstück ist die Kirche von Gerlebogk, die zu den kleinsten Kirchen Sachsen-Anhalts zählt. Der Ortsteil Berwitz, einer der kleinsten von Könnern, liegt südwestlich von Gerlebogk am rechten Fuhneufer auf circa 69 m über NN. Er wurde erstmals 1268 als "Bervicz" in einer Urkunde des Nonnenklosters Plötzky erwähnt. Ab 1603 gehörte der Ort zu Gerlebogk und stand im Besitz des Fürsten von Anhalt-Dessau. Heute zählt Berwitz 46 Einwohner.

Vereinsleben
  • Heimatverein Gerlebogk e.V.