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Die Kreis- und Universitätsstadt Homburg stellt sich vor

Die Kreis- und Universitätsstadt Homburg stellt sich vor

Homburg ist nicht nur die drittgrößte Stadt des Saarlandes, sondern in vielerlei Hinsicht auch ein die Landesgrenzen überschreitender Anziehungspunkt. Dies liegt an der großen Zahl der Arbeitsplätze ebenso wie am Universitätsklinikum (UKS) und der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes. Auch als Verkehrsknoten an der Schnittstelle der Autobahnen A 6 und A 8 sowie als ICE-Haltepunkt kommt der Kreis- und Universitätsstadt eine besondere Bedeutung zu.

Aufgrund der guten Infrastruktur hat sich Homburg zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort entwickelt, der über eine ausgewogene Mischung aus großen Unternehmen, einem flexiblen Mittelstand, leistungsfähigen Handwerksbetrieben und Dienstleistern verfügt. International agierende Unternehmen wie die Robert Bosch GmbH, Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA, Bosch Rexroth AG, Thyssen Krupp Gerlach GmbH und - nicht zu vergessen - die Karlsberg Brauerei, die hier seit ihrer Gründung ihren Stammsitz hat, sowie das Unternehmen Dr. Theiss Naturwaren GmbH schätzen die Rahmenbedingungen in Homburg.

Im wissenschaftlichen Bereich genießen die Forschungsprojekte und Institute des UKS einen internationalen Ruf. Doch nicht nur Wirtschaft und Wissenschaft spielen in der weltoffenen und toleranten Stadt eine große Rolle: Eine hohe Lebensqualität entsteht schließlich nicht allein durch die Arbeitsbedingungen.

Zum umfangreichen Bildungsangebot zählen nicht nur zahlreiche Grund- und weiterführende Schulen, die fast jede gewünschte Schulausbildung ermöglichen, sondern auch ein breit gefächertes Programm der Volkshochschule, der städtischen Musikschule sowie weitere Bildungsmöglichkeiten freier Träger. Wichtige Standortfaktoren sind - insbesondere für junge Familien - Kindertagesstätten in unterschiedlicher Trägerschaft.

Ohnehin bietet die Stadt Homburg vielfältige Unterstützung und zahlreiche Ansprechpartnerinnen und -partner. So verfügt Homburg über einen Behinderten- und einen Seniorenbeirat sowie einen Beauftragten für Menschen mit Behinderung und eine Seniorenbeauftragte. Auch ein Integrationsbeauftragter steht für Anfragen zur Verfügung.

Für die jüngere Generation engagiert sich in Homburg ein Jugendbeirat und wurde als Anlaufstelle in der Innenstadt das Projekt "HOMie", für das ein leerstehendes Ladenlokal angemietet wurde, etabliert. Mit diesem geförderten Projekt soll vor allem ein Ort geschaffen werden, an dem sich junge Menschen treffen und austauschen können. So sollen beispielsweise mit neuen Ideen und innovativen Ansätzen die Zielgruppen von morgen erreicht und die lokale Attraktivität für alle verbessert werden, um die Innenstadt weiter aufzuwerten.

Traditionsbewusst verknüpft Homburg Vergangenes mit Zukünftigem. Die Stadtrechtsverleihung fand im Jahre 1330 statt, römisch-keltische Siedlungen sind jedoch bereits um Christi Geburt nachweisbar und heute als Freilichtmuseum zugänglich.

Im gesamten Stadtgebiet machen Besucherinnen und Besucher Bekanntschaft mit zahlreichen Zeugen der Vergangenheit. Die Ruine der Hohenburg, die der Stadt den Namen gab, ist schon von Weitem sichtbar. Sie ist hoch auf dem Schlossberg gelegen. Am Fuße der Erhebung erstreckt sich die Altstadt mit ihrem Historischen Marktplatz. Eng verbunden ist Homburg auch mit der deutschen Demokratiegeschichte, mit dem Wirken von Philipp Jakob Siebenpfeiffer und Johann Georg August Wirth sowie dem Hambacher Fest im Jahr 1832.

In Homburg sind an zahlreichen Stellen die Zeugnisse einer mehr als 2.000-jährigen Geschichte zu finden. Ausgesprochene Touristenattraktionen sind das Römermuseum in Schwarzenacker mit dem Edelhaus und dem Barockgarten sowie die Schlossberghöhlen, die zu den größten Buntsandsteinhöhlen in Europa gehören und sich unterhalb der Hohenburg auf dem Schlossberg befinden. Diese wurde später unter Vauban zur Festung Homburg ausgebaut.

Aber auch die Klosterruine Wörschweiler, die Naherholungsgebiete Jägersburg und Beeden mit einem artenreichen Biotop, der Wald-Park Schloss Karlsberg, wo Herzog Karl II. August in verschwenderischer Pracht sein Residenzschloss errichten ließ, und die schöne Altstadt lohnen einen Besuch.

Während die Innenstadt mit ihren Plätzen und Brunnen, zahlreichen gebührenfreien Parkplätzen und dem Stadtbussystem zum Einkaufen und Bummeln einlädt, stehen viele Lokale, Cafés und Restaurants sowie mehrere Hotels bereit, um den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Besonders geschätzt wird der Homburger Waldreichtum, der wesentlich zur Aufenthalts- und Lebensqualität beiträgt. Rund ein Viertel der städtischen Fläche gehört zum Biosphärenreservat Bliesgau.

Die attraktive Lage am Fuße des Schlossberges inmitten von herrlichen Wäldern und Weihern bietet zudem einen hohen Freizeit- und Erholungsaspekt.

Auch dem Sport wurde in Homburg eine gute Basis geschaffen. Umfangreiche Sportanlagen jeglicher Art sowie ein gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz laden zu Aktivitäten in der Natur ein.

Vom reichhaltigen Homburger Veranstaltungsangebot finden insbesondere die Feste und Märkte, darunter der größte Flohmarkt im südwestdeutschen Raum, großen Anklang.

Kulturell lassen Gästeführungen, Vorträge, Theater- und Konzertveranstaltungen sowie vieles mehr kaum Wünsche offen.

Auch die Beziehungen mit den Partnerstädten werden in Homburg gern gepflegt. Die Städtepartnerschaften mit dem französischen La Baule am Atlantik, Ilmenau in Thüringen und dem italienischen Albano Laziale, das nur wenige Kilometer südlich von Rom liegt, werden seit 1984, 1989 bzw. seit 2018 lebendig gestaltet.

Homburg ist seit 2014 als "Fairtrade-Stadt" zertifiziert und auf vielen Ebenen darum bemüht, sich weiterzuentwickeln und fit zu machen für die Zukunft. Den Auswirkungen und Folgen des Klimawandels mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen, den ÖPNV zu stärken und das Radwegenetz weiter auszubauen, liegt vielen engagierten Menschen in Homburg sehr am Herzen.

Für die weitere Entwicklung als lebens- und liebenswerte Stadt wird nach Möglichkeit das Mitwirken aller Bewohnerinnen und Bewohner benötigt. Daher möchte die Stadtverwaltung Homburg alle Menschen ermuntern, sich in diese Entwicklung einzubringen.