Hilfe & Unterstützung
Vorstellung Senioren- und pflegestützpunkt
Für die meisten Menschen besteht der Wunsch, trotz Hilfe- und Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich aktiv und selbstbestimmt zuhause zu bleiben. Oftmals benötigt man dazu Unterstützung von Dritten.
Wir bieten Ihnen unterschiedliche Beratungen rund um das Thema Pflege, bei Bedarf auch als Hausbesuch.
Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir den Hilfebedarf und unterstützen Sie bei der Suche nach wohnortnahen Versorgungs- und Betreuungsangeboten, die auf Sie und Ihre Angehörigen abgestimmt sind.
Wir möchten Sie unterstützen, dass Sie möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben können.
Wir beraten Sie zu den Leistungen der Pflegeversicherung sowie des Sozialhilfeträgers und zeigen Ihnen Möglichkeiten der ambulanten, teilstationären und stationären Versorgung auf. Zudem bereiten wir Sie auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst vor.
Sollte eine Umgestaltung Ihrer Wohnumgebung notwendig sein, beraten wir Sie auch gerne zum Thema Wohnraumanpassung.
Darüber hinaus qualifizieren und vermitteln wir ehrenamtliche Personen zu Ihrer Unterstützung und helfen Ihnen bei Antragstellungen.
Unser Beratungsangebot ist qualifiziert, unabhängig und kostenlos.
Senioren- und Pflegestützpunkt
Niedersachsen im Landkreis Goslar (SPN)
Jakobikirchhof 5 - 6, 38640 Goslar
Telefon: 05321 767878
Fax: 05321 319033
E-Mail: spn@landkreis-goslar.de
Internet: www.landkreis-goslar.de
Persönliche Erreichbarkeit
Mo., Di., Do., Fr.: 8.30 -13.00 Uhr
Do. zusätzlich: 14.00 -17.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Telefonische Erreichbarkeit
Mo., Di.: 13.30 -16.00 Uhr
Mi.: 8.30 -13.00 Uhr
Do.: 17.00 -18.00 Uhr
Auf Wunsch vermitteln die Mitarbeitenden am Telefon eine Pflegeberatung vor Ort für privat Versicherte. Die aufsuchende Pflegeberatung von compass reicht von einem einmaligen Gespräch bis hin zu einer umfassenden Begleitung.
Auch eine Pflegeberatung per Videogespräch ist möglich. So können beispielsweise auch nicht am Wohnort befindliche Angehörige einfach in das Beratungsgespräch eingebunden werden.
Die meisten Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt. Insofern ist die Organisation der ambulanten Versorgung - auch bei Demenz - eines der am häufigsten besprochenen Themen in der Beratung. Ambulante Versorgung ist oft von Veränderung geprägt, denn die Möglichkeiten des familiären Umfelds oder der Zustand der pflegebedürftigen Person können sich im Laufe der Zeit wandeln.
Die Pflegeberatenden von compass begleiten diese Prozesse auf Wunsch auch über einen längeren Zeitraum und erörtern die Optionen für jede individuelle Pflegesituation.
compass private pflegeberatung
Wer pflegebedürftig wird, sieht sich mit einer ganzen Reihe von Fragen und Herausforderungen konfrontiert - gut also, dass Pflegebedürftige einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung haben.
So bietet compass private pflegeberatung GmbH, ein unabhängiges Tochterunternehmen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, kostenfreie und unabhängige Pflegeberatung auf drei Wegen: Die telefonische Pflegeberatung steht allen Ratsuchenden und ihren Angehörigen offen und ist unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 1018800 bundesweit zu erreichen.
compass private pflegeberatung GmbH
Gustav-Heinemann-Ufer 74 c, 50968 Köln (Zentrale)
Telefonische Pflegeberatung: 0800 1018800 (bundesweit gebührenfrei)
E-Mail: info@compass-pflegeberatung.de
Internet: www.pflegeberatung.de
Alltagshilfen Goslar vermitteln Kontakte
Die Alltagshilfen Goslar sind tätig im Bereich Nachbarschaftshilfe. Hilfegesuche können an das Büro der Alltagshilfen unter Telefon 05321 24747 gerichtet werden. Die im Jahr 2025 gestartete Initiative "Kontakte gegen Einsamkeit" wird weiter ausgebaut. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Gesellschaft suchen - sei es für Gespräche, gemeinsame Café-Besuche, Spaziergänge oder kleine Ausflüge mit Rollstuhl, Auto oder Bus. Die Alltagshilfe unterstützen dabei, den passenden Kontakt zu vermitteln.
Weiterhin besteht die Vermittlung von Nachbarn, wenn Sie jemand brauchen, der oder die für Sie einkaufen geht, Sie zum Arzt begleitet, das Bild in der Wohnung auf- oder abhängt, eine neue Birne in die Lampe schraubt, Ihren Rasen mäht, den Hund füttert und ausführt.
Die Alltagshilfen Goslar vermitteln Menschen, die gerne helfen, an solche, die Hilfe benötigen. Ziel ist ein Netzwerk von Nachbarn und Nachbarinnen zu schaffen, die anpacken und sich umeinander kümmern. Die Alltagshilfen sorgen in Ihrem Zuhause für ein schönes Stück Lebensqualität.
Das Büro der Alltagshilfen befindet sich im Kleinen Heiligen Kreuz, Frankenberger Plan 8 in Goslar.
Kreisvolkshochschule - Seniorenakademie
Gemeinsam mit anderen immer wieder Neues lernen und ins Gespräch kommen, altes Wissen auffrischen, Gedanken und Erinnerungen austauschen, an aktuellen Entwicklungen teilhaben, Fähigkeiten und Talente in sich entdecken - einfach so, weil es Freude macht und gut tut. Das alles hält unseren Geist und unseren Körper fit, erhält unsere Lebensfreude und stärkt unser Selbstbewusstsein.
In einem Großteil unserer Kurse sind auch ältere Menschen willkommen, zusätzlich bieten wir speziell für die Seniorinnen und Senioren im Rahmen der Seniorenakademie ein entsprechendes Bildungs- und Begegnungsangebot im Landkreis Goslar an. In jedem Semester entsteht aufs Neue ein breites Weiterbildungsspektrum in Form von Kursen, Vorträgen, Erzählcafés und Studienfahrten. Dazu kooperieren wir mit dem Kreisseniorenrat, den Seniorenvertretungen der Stadt Goslar und Seesen, dem Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Goslar (SPN) und der Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Goslar.
Die Bildungsangebote finden Sie unter dem Suchbegriff "Seniorenakademie" im Internet auf unserer Website www.vhs-goslar.de sowie in unserer Seniorenakademie-Broschüre (erhältlich im Kreishaus und bei den Kooperationspartnern).
Häuslichkeit hat Grenzen
Erhöhte Demenz ist oft mit körperlicher Pflege verbunden. Pflegende Angehörige kommen nicht selten an ihre Grenzen. Eigenes Alter und die ständige seelische Belastung setzen sie unter Druck.
Sie wissen es und an vielen Stellen dieses Ratgebers sagten wir schon, wie sehr das Leben innerhalb des 24 Stunden mal 7 Tage mal 365 Tage mal (oft) Jahre sich verändert. Unverstandene Verhaltensweisen wechseln sich mit guten Momenten ab. Pflegende Angehörige durchleben ständig "Wechselbäder" der Hoffnung und dann wieder der enormen Belastung. Und dann das Bewusstsein: zunehmend wird es schwieriger. Was müssen da Angehörige alles aushalten.
Die vertraute Wohnung erhält über lange Zeit das Gefühl der Geborgenheit. Dies mag eine ganze Weile gut gehen, doch was dann? Betreutes Wohnen - Wohngemeinschaften - Altenwohn- und Pflegeheime mit der 24-Stunden-Versorgung; da gilt es abzuwägen, auszusuchen.
Dement und pflegebedürftig und doch in den eigenen vier Wänden, wohltuende Gemeinschaftsräume, wiederkehrende Tagesangebote je nach Bedürfnis und Möglichkeiten und rund um die Uhr fachlich qualifizierte Mitarbeiter zur Seite zu haben. Das zeichnet gute Altenhilfeeinrichtungen aus, die sich besonders um ihre Demenzkranken kümmern.
Darum: zögern Sie nicht, jede Hilfe, die beiden Seiten helfen kann, anzunehmen. Natürlich ist es emotional sehr schwer, gewisse Entscheidungen zu treffen; im Besonderen bei der notwendig anstehenden Frage nach einem Pflegeheim.
Die letzte Wegstrecke in Würde im Hospiz Christophorus Haus Goslar
Der ambulante Hospizverein christophorus haus e. V. begleitet seit 1981 schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem Zuhause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus.
Seit dem Jahr 2002 bietet der älteste Hospizverein Deutschlands zusätzlich die Möglichkeit an, in einem eigenen Hospiz in der Robert-Koch-Str. 42 während der letzten Lebenszeit betreut zu werden.
Für maximal drei schwerstkranke und sterbende Gäste besteht die Möglichkeit, die letzten Tage oder Wochen in geschütztem, familiärem Umfeld zu verbringen. Wenn aus verschiedenen Gründen ein Zuhausebleiben nicht möglich ist, kommen wir auf Anfrage beratend hinzu, um zu schauen, ob eine Aufnahme ins Hospiz erfolgen kann.
Voraussetzung ist, dass es sich um eine Erkrankung mit absehbarer Lebenszeit handelt, der Betroffene informiert und einverstanden ist und die Familie sich mit in die Begleitung einbindet. Die meisten unserer Gäste leiden an einer Tumorerkrankung, in unserem Haus finden aber auch Menschen mit Hirnerkrankungen, wie z. B. Schlaganfall, Aufnahme, sofern auf jede weitere lebensverlängernde Maßnahme wie z. B. künstliche Ernährung verzichtet werden soll.
Eine Aufnahme ist nicht abhängig von einer kulturellen, sozialen, finanziellen oder religiösen Haltung. Wir gewährleisten eine 24-Stunden-Betreuung durch geschulte, ehrenamtliche und hauptamtliche Hospizmitarbeiterinnen. Gern stehen wir auch den Angehörigen in allen Fragen über die letzte Wegstrecke zur Verfügung. Wir beraten ebenso zum Thema Pflegegrade, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung.
Die pflegerische und ärztliche Betreuung übernehmen kooperierende ambulante Pflegedienste und spezialisierte Palliativdienste sowie die jeweiligen Hausärzte, bzw. unser kooperierender Palliativarzt.
Für die Aufnahme ist kein Antrag notwendig, der Aufenthalt ist, ausgenommen der Bedarf an Lebensmitteln und Verbrauchsgütern, kostenfrei. Das Hospiz finanziert sich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und regelmäßige Zuwendungen von Förderern.
Ist ein Gast in unserem Haus verstorben, so laden wir die Angehörigen zu unserer Verabschiedungsfeier ein, um mit ihnen gemeinsam einen würdigen Abschluss des Lebens zu gestalten. Auch in der Trauer lassen wir sie nicht allein. Ausgebildete Mitarbeiterinnen bieten im Trauercafé und in Trauergruppen Begleitung und helfende Gespräche an.
Weitere Angebote unseres Vereines sind Kinder- und Jugendtrauerbegleitung, ambulante Kinderhospizbegleitung, Projektwoche Hospiz macht Schule, Vorträge, Schulungen.
Wir kommen auf Anfrage gern in Ihren Verein, Ihre Einrichtung oder Organisation, um unsere Arbeit vorzustellen.
Die Beschwerdestelle Pflege im Sozialministerium Hannover
Die Sicherstellung der Pflege bleibt landes- und bundesweit eine der großen Herausforderungen für die Gesellschaft und Politik. Dabei gilt es kontinuierlich die Attraktivität des Pflegeberufes zu stärken, die Arbeitsbedingungen der Pflegenden zu verbessern und die Qualität in der Pflege weiter zu verbessern.
Genau hier setzt die neue Beschwerdestelle Pflege im Sozialministerium an. Um die Bedingungen in der Pflege stetig weiterzuentwickeln und den Fokus noch mehr auf die Patientiensicherheit zu rücken, gehört es auch dazu, Missstände aufzudecken und abzustellen. Mit der Beschwerdestelle Pflege im Büro der Landespatientenschutzbeauftragten wurde eine neutrale Anlaufstelle geschaffen, die für die Wahrung der Rechte der Betroffenen eintritt. Sowohl Hilfe- und Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, als auch Menschen, die in den verschiedensten Bereichen der pflegerischen Versorgung arbeiten, können hier ihre Anliegen und Beschwerden rund um das Thema Pflege anzeigen.
Wer kann sich an uns wenden:
Alle Betroffene, wie
Mit welchen Anliegen können sich die Betroffenen an uns wenden:
Mit allen Hilfeersuchen und Beschwerden zu Fragen in der pflegerischen Versorgung, wie zum Beispiel bei:
Büro der Landespatientenschutzbeauftragten
Beschwerdestelle Pflege
Hannah-Arendt-Platz 2, 30159 Hannover
Telefon: 0511 1204186
Fax: 0511 120994186
E-Mail: pflegeanliegen@ms.niedersachen.de
Internet: www.patientenschutz.niedersachsen.de
Für die meisten Menschen besteht der Wunsch, trotz Hilfe- und Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich aktiv und selbstbestimmt zuhause zu bleiben. Oftmals benötigt man dazu Unterstützung von Dritten.
Wir bieten Ihnen unterschiedliche Beratungen rund um das Thema Pflege, bei Bedarf auch als Hausbesuch.
Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir den Hilfebedarf und unterstützen Sie bei der Suche nach wohnortnahen Versorgungs- und Betreuungsangeboten, die auf Sie und Ihre Angehörigen abgestimmt sind.
Wir möchten Sie unterstützen, dass Sie möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben können.
Wir beraten Sie zu den Leistungen der Pflegeversicherung sowie des Sozialhilfeträgers und zeigen Ihnen Möglichkeiten der ambulanten, teilstationären und stationären Versorgung auf. Zudem bereiten wir Sie auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst vor.
Sollte eine Umgestaltung Ihrer Wohnumgebung notwendig sein, beraten wir Sie auch gerne zum Thema Wohnraumanpassung.
Darüber hinaus qualifizieren und vermitteln wir ehrenamtliche Personen zu Ihrer Unterstützung und helfen Ihnen bei Antragstellungen.
Unser Beratungsangebot ist qualifiziert, unabhängig und kostenlos.
Senioren- und Pflegestützpunkt
Niedersachsen im Landkreis Goslar (SPN)
Jakobikirchhof 5 - 6, 38640 Goslar
Telefon: 05321 767878
Fax: 05321 319033
E-Mail: spn@landkreis-goslar.de
Internet: www.landkreis-goslar.de
Persönliche Erreichbarkeit
Mo., Di., Do., Fr.: 8.30 -13.00 Uhr
Do. zusätzlich: 14.00 -17.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Telefonische Erreichbarkeit
Mo., Di.: 13.30 -16.00 Uhr
Mi.: 8.30 -13.00 Uhr
Do.: 17.00 -18.00 Uhr
Auf Wunsch vermitteln die Mitarbeitenden am Telefon eine Pflegeberatung vor Ort für privat Versicherte. Die aufsuchende Pflegeberatung von compass reicht von einem einmaligen Gespräch bis hin zu einer umfassenden Begleitung.
Auch eine Pflegeberatung per Videogespräch ist möglich. So können beispielsweise auch nicht am Wohnort befindliche Angehörige einfach in das Beratungsgespräch eingebunden werden.
Die meisten Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt. Insofern ist die Organisation der ambulanten Versorgung - auch bei Demenz - eines der am häufigsten besprochenen Themen in der Beratung. Ambulante Versorgung ist oft von Veränderung geprägt, denn die Möglichkeiten des familiären Umfelds oder der Zustand der pflegebedürftigen Person können sich im Laufe der Zeit wandeln.
Die Pflegeberatenden von compass begleiten diese Prozesse auf Wunsch auch über einen längeren Zeitraum und erörtern die Optionen für jede individuelle Pflegesituation.
compass private pflegeberatung
Wer pflegebedürftig wird, sieht sich mit einer ganzen Reihe von Fragen und Herausforderungen konfrontiert - gut also, dass Pflegebedürftige einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung haben.
So bietet compass private pflegeberatung GmbH, ein unabhängiges Tochterunternehmen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, kostenfreie und unabhängige Pflegeberatung auf drei Wegen: Die telefonische Pflegeberatung steht allen Ratsuchenden und ihren Angehörigen offen und ist unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 1018800 bundesweit zu erreichen.
compass private pflegeberatung GmbH
Gustav-Heinemann-Ufer 74 c, 50968 Köln (Zentrale)
Telefonische Pflegeberatung: 0800 1018800 (bundesweit gebührenfrei)
E-Mail: info@compass-pflegeberatung.de
Internet: www.pflegeberatung.de
Alltagshilfen Goslar vermitteln Kontakte
Die Alltagshilfen Goslar sind tätig im Bereich Nachbarschaftshilfe. Hilfegesuche können an das Büro der Alltagshilfen unter Telefon 05321 24747 gerichtet werden. Die im Jahr 2025 gestartete Initiative "Kontakte gegen Einsamkeit" wird weiter ausgebaut. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Gesellschaft suchen - sei es für Gespräche, gemeinsame Café-Besuche, Spaziergänge oder kleine Ausflüge mit Rollstuhl, Auto oder Bus. Die Alltagshilfe unterstützen dabei, den passenden Kontakt zu vermitteln.
Weiterhin besteht die Vermittlung von Nachbarn, wenn Sie jemand brauchen, der oder die für Sie einkaufen geht, Sie zum Arzt begleitet, das Bild in der Wohnung auf- oder abhängt, eine neue Birne in die Lampe schraubt, Ihren Rasen mäht, den Hund füttert und ausführt.
Die Alltagshilfen Goslar vermitteln Menschen, die gerne helfen, an solche, die Hilfe benötigen. Ziel ist ein Netzwerk von Nachbarn und Nachbarinnen zu schaffen, die anpacken und sich umeinander kümmern. Die Alltagshilfen sorgen in Ihrem Zuhause für ein schönes Stück Lebensqualität.
Das Büro der Alltagshilfen befindet sich im Kleinen Heiligen Kreuz, Frankenberger Plan 8 in Goslar.
Kreisvolkshochschule - Seniorenakademie
Gemeinsam mit anderen immer wieder Neues lernen und ins Gespräch kommen, altes Wissen auffrischen, Gedanken und Erinnerungen austauschen, an aktuellen Entwicklungen teilhaben, Fähigkeiten und Talente in sich entdecken - einfach so, weil es Freude macht und gut tut. Das alles hält unseren Geist und unseren Körper fit, erhält unsere Lebensfreude und stärkt unser Selbstbewusstsein.
In einem Großteil unserer Kurse sind auch ältere Menschen willkommen, zusätzlich bieten wir speziell für die Seniorinnen und Senioren im Rahmen der Seniorenakademie ein entsprechendes Bildungs- und Begegnungsangebot im Landkreis Goslar an. In jedem Semester entsteht aufs Neue ein breites Weiterbildungsspektrum in Form von Kursen, Vorträgen, Erzählcafés und Studienfahrten. Dazu kooperieren wir mit dem Kreisseniorenrat, den Seniorenvertretungen der Stadt Goslar und Seesen, dem Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im Landkreis Goslar (SPN) und der Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Goslar.
Die Bildungsangebote finden Sie unter dem Suchbegriff "Seniorenakademie" im Internet auf unserer Website www.vhs-goslar.de sowie in unserer Seniorenakademie-Broschüre (erhältlich im Kreishaus und bei den Kooperationspartnern).
Häuslichkeit hat Grenzen
Erhöhte Demenz ist oft mit körperlicher Pflege verbunden. Pflegende Angehörige kommen nicht selten an ihre Grenzen. Eigenes Alter und die ständige seelische Belastung setzen sie unter Druck.
Sie wissen es und an vielen Stellen dieses Ratgebers sagten wir schon, wie sehr das Leben innerhalb des 24 Stunden mal 7 Tage mal 365 Tage mal (oft) Jahre sich verändert. Unverstandene Verhaltensweisen wechseln sich mit guten Momenten ab. Pflegende Angehörige durchleben ständig "Wechselbäder" der Hoffnung und dann wieder der enormen Belastung. Und dann das Bewusstsein: zunehmend wird es schwieriger. Was müssen da Angehörige alles aushalten.
Die vertraute Wohnung erhält über lange Zeit das Gefühl der Geborgenheit. Dies mag eine ganze Weile gut gehen, doch was dann? Betreutes Wohnen - Wohngemeinschaften - Altenwohn- und Pflegeheime mit der 24-Stunden-Versorgung; da gilt es abzuwägen, auszusuchen.
Dement und pflegebedürftig und doch in den eigenen vier Wänden, wohltuende Gemeinschaftsräume, wiederkehrende Tagesangebote je nach Bedürfnis und Möglichkeiten und rund um die Uhr fachlich qualifizierte Mitarbeiter zur Seite zu haben. Das zeichnet gute Altenhilfeeinrichtungen aus, die sich besonders um ihre Demenzkranken kümmern.
Darum: zögern Sie nicht, jede Hilfe, die beiden Seiten helfen kann, anzunehmen. Natürlich ist es emotional sehr schwer, gewisse Entscheidungen zu treffen; im Besonderen bei der notwendig anstehenden Frage nach einem Pflegeheim.
Die letzte Wegstrecke in Würde im Hospiz Christophorus Haus Goslar
Der ambulante Hospizverein christophorus haus e. V. begleitet seit 1981 schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrem Zuhause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus.
Seit dem Jahr 2002 bietet der älteste Hospizverein Deutschlands zusätzlich die Möglichkeit an, in einem eigenen Hospiz in der Robert-Koch-Str. 42 während der letzten Lebenszeit betreut zu werden.
Für maximal drei schwerstkranke und sterbende Gäste besteht die Möglichkeit, die letzten Tage oder Wochen in geschütztem, familiärem Umfeld zu verbringen. Wenn aus verschiedenen Gründen ein Zuhausebleiben nicht möglich ist, kommen wir auf Anfrage beratend hinzu, um zu schauen, ob eine Aufnahme ins Hospiz erfolgen kann.
Voraussetzung ist, dass es sich um eine Erkrankung mit absehbarer Lebenszeit handelt, der Betroffene informiert und einverstanden ist und die Familie sich mit in die Begleitung einbindet. Die meisten unserer Gäste leiden an einer Tumorerkrankung, in unserem Haus finden aber auch Menschen mit Hirnerkrankungen, wie z. B. Schlaganfall, Aufnahme, sofern auf jede weitere lebensverlängernde Maßnahme wie z. B. künstliche Ernährung verzichtet werden soll.
Eine Aufnahme ist nicht abhängig von einer kulturellen, sozialen, finanziellen oder religiösen Haltung. Wir gewährleisten eine 24-Stunden-Betreuung durch geschulte, ehrenamtliche und hauptamtliche Hospizmitarbeiterinnen. Gern stehen wir auch den Angehörigen in allen Fragen über die letzte Wegstrecke zur Verfügung. Wir beraten ebenso zum Thema Pflegegrade, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung.
Die pflegerische und ärztliche Betreuung übernehmen kooperierende ambulante Pflegedienste und spezialisierte Palliativdienste sowie die jeweiligen Hausärzte, bzw. unser kooperierender Palliativarzt.
Für die Aufnahme ist kein Antrag notwendig, der Aufenthalt ist, ausgenommen der Bedarf an Lebensmitteln und Verbrauchsgütern, kostenfrei. Das Hospiz finanziert sich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und regelmäßige Zuwendungen von Förderern.
Ist ein Gast in unserem Haus verstorben, so laden wir die Angehörigen zu unserer Verabschiedungsfeier ein, um mit ihnen gemeinsam einen würdigen Abschluss des Lebens zu gestalten. Auch in der Trauer lassen wir sie nicht allein. Ausgebildete Mitarbeiterinnen bieten im Trauercafé und in Trauergruppen Begleitung und helfende Gespräche an.
Weitere Angebote unseres Vereines sind Kinder- und Jugendtrauerbegleitung, ambulante Kinderhospizbegleitung, Projektwoche Hospiz macht Schule, Vorträge, Schulungen.
Wir kommen auf Anfrage gern in Ihren Verein, Ihre Einrichtung oder Organisation, um unsere Arbeit vorzustellen.
Die Beschwerdestelle Pflege im Sozialministerium Hannover
Die Sicherstellung der Pflege bleibt landes- und bundesweit eine der großen Herausforderungen für die Gesellschaft und Politik. Dabei gilt es kontinuierlich die Attraktivität des Pflegeberufes zu stärken, die Arbeitsbedingungen der Pflegenden zu verbessern und die Qualität in der Pflege weiter zu verbessern.
Genau hier setzt die neue Beschwerdestelle Pflege im Sozialministerium an. Um die Bedingungen in der Pflege stetig weiterzuentwickeln und den Fokus noch mehr auf die Patientiensicherheit zu rücken, gehört es auch dazu, Missstände aufzudecken und abzustellen. Mit der Beschwerdestelle Pflege im Büro der Landespatientenschutzbeauftragten wurde eine neutrale Anlaufstelle geschaffen, die für die Wahrung der Rechte der Betroffenen eintritt. Sowohl Hilfe- und Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, als auch Menschen, die in den verschiedensten Bereichen der pflegerischen Versorgung arbeiten, können hier ihre Anliegen und Beschwerden rund um das Thema Pflege anzeigen.
Wer kann sich an uns wenden:
Alle Betroffene, wie
- pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen
- pflegende Angehörige
- professionell Pflegende
Mit welchen Anliegen können sich die Betroffenen an uns wenden:
Mit allen Hilfeersuchen und Beschwerden zu Fragen in der pflegerischen Versorgung, wie zum Beispiel bei:
- Qualitätsmängeln in der unmittelbaren Pflege
- Hygienemängeln
- Unzureichender ärztlicher oder therapeutischer Betreuung
- Abrechnungsfehlern
- Verdacht auf Gesetzesverstöße
- Verstöße gegen die Hausordnung, wie zum Beispiel Besuchsbeschränkungen
- Lokal unzureichendem pflegerischem Versorgungsangebot
- Zuhören
- Unterstützen
- Beraten
- Aufklären
- Vermitteln
- Selbstbestimmung und Privatsphäre fördern
- Lösungswege aufzeigen
- Mit anderen verantwortlichen Stellen zielführend zusammenarbeiten
Büro der Landespatientenschutzbeauftragten
Beschwerdestelle Pflege
Hannah-Arendt-Platz 2, 30159 Hannover
Telefon: 0511 1204186
Fax: 0511 120994186
E-Mail: pflegeanliegen@ms.niedersachen.de
Internet: www.patientenschutz.niedersachsen.de