Von Anfang an
Menschen gestalten ihr Leben auf unterschiedlichste Weise. Daher hat sich die Familienform der heutigen Gesellschaft ebenfalls entsprechend vielfältig entwickelt: Es gibt die traditionelle Familienform, Eltern mit und ohne Trauschein, alleinerziehende Väter und Mütter, gleichgeschlechtliche Paare mit und ohne eingetragener Lebenspartnerschaft, Patchwork-Familien und andere Konstellationen.
Familien stoßen häufig auf Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bei Familienzuwachs sind Zeit, Informationen und Planung nötig: Das Mutterschutzgesetz regelt Kündigungsschutz und Arbeitszeiten. Zudem müssen Entscheidungen über vorgeburtliche Untersuchungen, die Begleitung durch eine Hebamme sowie über Elternzeit (Dauer, Aufteilung, rechtzeitige Mitteilung an den Arbeitgeber) getroffen werden. Weitere Fragen betreffen Elterngeld, Krankenversicherung des Kindes, Kinderbetreuung, Sorgerecht nicht verheirateter Eltern und finanzielle Unterstützung.
Nicht jede Schwangerschaft wird als Glück empfunden - sie kann auch eine Überforderung sein. In solchen Fällen sind Informationen über Schwangerschaftsabbruch, vertrauliche Geburt oder andere Hilfen wichtig. Schwangerenberatungsstellen beraten umfassend, kostenlos und auf Wunsch anonym. Sie unterstützen u. a. bei Anträgen auf finanzielle Hilfe, etwa über die Bundesstiftung "Mutter und Kind". Anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen stellen außerdem die für einen Abbruch notwendige Beratungsbescheinigung aus.
Beratung für Schwangere und Familien
(Schwangerenberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung)
Caritasverband Lüneburg e. V.
Johannisstr. 36, 21335 Lüneburg
Telefon: 04131 40050-0
E-Mail: info@caritas-lueneburg.de
Internet: www.caritasverband-lueneburg.de
pro familia Lüneburg
Glockenstr. 1, 21335 Lüneburg
Telefon: 04131 34260
E-Mail: lueneburg@profamilia.de
Internet: www.profamilia.de/lueneburg
donum vitae Lüneburg e. V.
Schlägertwiete 19, 21335 Lüneburg
Telefon: 04131 6030220
E-Mail: lueneburg@donumvitae.org
Internet: www.donumvitae-lueneburg.de
Lebensraum Diakonie e. V. - Ma Donna, Familienzentrum Plus
Am Weißen Turm 9, 21339 Lüneburg
Telefon: 04131 35535
E-Mail: madonna@lebensraum-diakonie.de
Internet: www.lebensraum-diakonie.de/ma-donna
Lebensraum Diakonie e. V. - KICK Ostheide
Familien-, Jugend- und Beratungszentrum
Lüneburger Landstr. 7a, 21398 Neetze
Telefon: 05850 472
E-Mail: kick.ostheide@lebensraum-diakonie.de
Internet: www.kick-ostheide.de
Mütterpflege Lüneburg
Wir von Mütterpflege Lüneburg begleiten Familien mit Herz, Erfahrung und Fachwissen durch die besondere Zeit rund um Geburt und Wochenbett. Als Mütterpflegerinnen stehen wir frischgebackenen Müttern und ihren Familien zur Seite - mit praktischer Unterstützung, emotionaler Stärkung und einem offenen Ohr.
Ebenso können Familien mit Kindern unter 12 Jahren auf unsere Hilfe zurückgreifen wenn durch Krankheit das alltägliche Leben zur Herausforderung wird.
Ansprechpartnerin Sarah Elstner
Mobil: 01567 9372965
Internet: www.muetterpflegelueneburg.de
Gesundheit / Vorsorge / Früherkennung
Zu einer umfassenden Gesundheitsförderung gehört neben gesunder Ernährung und Sport auch die regelmäßige Teilnahme an den angebotenen Vorsorge- bzw. Früherkennungsuntersuchungen.
Schwangerschaftsvorsorge
Die Schwangerschaftsvorsorge ist eine Möglichkeit zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Mutter und ihres ungeborenen Kindes. In der Schwangerschaft sind Vorsorgeuntersuchungen für die schwangere Frau von zentraler Bedeutung. Nur Ärztinnen/Ärzte oder Hebammen können Abweichungen vom normalen Schwangerschaftsverlauf erkennen. Über den Umfang der Vorsorgeuntersuchungen (z. B. welche Blut- bzw. Ultraschalluntersuchungen wichtig sind) informiert die Ärztin/der Arzt bzw. die Hebamme. Während der Schwangerschaft hat die werdende Mutter das Recht auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Beratungen bei einem Arzt/einer Ärztin oder Hebamme in Anspruch zu nehmen. Mit Feststellung der Schwangerschaft stellt der Arzt/die Ärztin oder die Hebamme einen Mutterpass aus.
(Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Stand: 13.07.2025)
Die Gesundheitsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche (aktuell U1 bis U9 sowie J1) können ein wichtiger Baustein zur gesunden kindlichen Entwicklung sein. Gerade in den ersten Lebensjahren machen Kinder gewaltige Entwicklungsschritte.
Es ist wichtig, dass bei den "U"-Untersuchungen der allgemeine Gesundheitszustand und die altersgemäße Entwicklung eines Kindes regelmäßig ärztlich überprüft werden. So können mögliche Probleme oder Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Die Gesundheitsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche sind als Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung in § 26 SGB V festgelegt. Die Inhalte, Zeitpunkte und Struktur des Untersuchungsprogramms legt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in der Richtlinie über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern (Kinder-Richtlinie) fest.
Umfang der U-Untersuchungen
Die U-Untersuchungen beinhalten körperliche Untersuchungen, Screenings sowie Elternberatung. Geprüft werden altersgerechte Entwicklung, Organe, Bewegungsapparat, Motorik, Wahrnehmung, Kognition, soziale Kompetenz und Eltern-Kind-Interaktion. Bei Verdacht auf Krankheiten erfolgt gezielte Diagnostik und Therapie. Zudem werden individuelle Risiken erfasst, Präventionsempfehlungen gegeben, regionale Angebote aufgezeigt sowie Impfstatus überprüft.
Alle Untersuchungen werden im Kinderuntersuchungsheft ("Gelbes Heft") dokumentiert, das bis zur Volljährigkeit aufbewahrt werden sollte. Manche Krankenkassen bieten zusätzliche Untersuchungen (U10, U11, J2) als freiwillige Leistung an. Auch zur Zahngesundheit übernimmt die GKV Früherkennungs- und Vorsorgemaßnahmen.
Internet: www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/kindergesundheit/frueherkennungsuntersuchung-bei-kindern.html
Geburt
Je besser eine werdende Mutter auf die Entbindung vorbereitet ist, desto leichter verlaufen meist Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Die gezielte Vorbereitung wird durch verschiedene Kurse unterstützt.
Diese werden unter anderem angeboten von:
Klinikum Lüneburg
Frauenklinik, Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Bögelstr. 1, 21339 Lüneburg
Telefon: 04131 77-0
Internet: www.klinikum-lueneburg.de
Nachsorge
Jede Frau hat nach der Entbindung Anspruch auf Nachsorge durch eine Hebamme. Als medizinische Fachkraft betreut die Nachsorgehebamme die Mutter und ihr Baby während der Zeit im Wochenbett. Falls notwendig, auch länger. Sie gibt Hilfestellung beim Umgang und der Pflege des Neugeborenen, kontrolliert die Gesundheit von Mutter und Kind, hat ein offenes Ohr für Sorgen und gibt Tipps bei eventuell auftretenden Alltagsproblemen.
Bei speziellen medizinischen Problemen wird sie eine/n Gynäkologin/en oder Kinderärztin/-arzt hinzuziehen.
Die Krankenkasse übernimmt Hausbesuche und Leistungen einer Nachsorgehebamme bis acht Wochen nach der Geburt, bei Stillproblemen bis zum Ende der Stillzeit. Eine frühzeitige Suche ab der 12. SSW wird empfohlen. Die Inanspruchnahme ist freiwillig.
Auch für die Zeit nach der Geburt gibt es verschiedene Kursangebote, wie z. B.:
Nach der Geburt bringen Sie Ihren Körper mit Rückbildungskursen wieder in Form. Die Übungen festigen Bauchmuskulatur und Beckenboden. So können auftretende Beschwerden gemindert und sogar vorgebeugt werden. Auch Beratung und Erläuterungen für die Zeit nach der Geburt, wie zum Beispiel Funktion und Kräftigung des Beckenbodens, gehören dazu.
Die Kosten für Rückbildungskurse nach der Schwangerschaft werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn bestimmte Fristen und Bedingungen eingehalten werden. Es ist ratsam, sich bei der eigenen Krankenkasse nach den genauen Konditionen zu erkundigen, da es regionale Unterschiede und individuelle Angebote geben kann.
Die Kurse sollten Sie in Absprache mit Ihrer Hebamme beginnen. Wenn Sie "besondere" Rückbildungskurse wünschen, sprechen Sie bezüglich der Kostenübernahme mit der anbietenden Hebamme oder Institution.
Familien stoßen häufig auf Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bei Familienzuwachs sind Zeit, Informationen und Planung nötig: Das Mutterschutzgesetz regelt Kündigungsschutz und Arbeitszeiten. Zudem müssen Entscheidungen über vorgeburtliche Untersuchungen, die Begleitung durch eine Hebamme sowie über Elternzeit (Dauer, Aufteilung, rechtzeitige Mitteilung an den Arbeitgeber) getroffen werden. Weitere Fragen betreffen Elterngeld, Krankenversicherung des Kindes, Kinderbetreuung, Sorgerecht nicht verheirateter Eltern und finanzielle Unterstützung.
Nicht jede Schwangerschaft wird als Glück empfunden - sie kann auch eine Überforderung sein. In solchen Fällen sind Informationen über Schwangerschaftsabbruch, vertrauliche Geburt oder andere Hilfen wichtig. Schwangerenberatungsstellen beraten umfassend, kostenlos und auf Wunsch anonym. Sie unterstützen u. a. bei Anträgen auf finanzielle Hilfe, etwa über die Bundesstiftung "Mutter und Kind". Anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen stellen außerdem die für einen Abbruch notwendige Beratungsbescheinigung aus.
Beratung für Schwangere und Familien
(Schwangerenberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung)
Caritasverband Lüneburg e. V.
Johannisstr. 36, 21335 Lüneburg
Telefon: 04131 40050-0
E-Mail: info@caritas-lueneburg.de
Internet: www.caritasverband-lueneburg.de
pro familia Lüneburg
Glockenstr. 1, 21335 Lüneburg
Telefon: 04131 34260
E-Mail: lueneburg@profamilia.de
Internet: www.profamilia.de/lueneburg
donum vitae Lüneburg e. V.
Schlägertwiete 19, 21335 Lüneburg
Telefon: 04131 6030220
E-Mail: lueneburg@donumvitae.org
Internet: www.donumvitae-lueneburg.de
Lebensraum Diakonie e. V. - Ma Donna, Familienzentrum Plus
Am Weißen Turm 9, 21339 Lüneburg
Telefon: 04131 35535
E-Mail: madonna@lebensraum-diakonie.de
Internet: www.lebensraum-diakonie.de/ma-donna
Lebensraum Diakonie e. V. - KICK Ostheide
Familien-, Jugend- und Beratungszentrum
Lüneburger Landstr. 7a, 21398 Neetze
Telefon: 05850 472
E-Mail: kick.ostheide@lebensraum-diakonie.de
Internet: www.kick-ostheide.de
Mütterpflege Lüneburg
Wir von Mütterpflege Lüneburg begleiten Familien mit Herz, Erfahrung und Fachwissen durch die besondere Zeit rund um Geburt und Wochenbett. Als Mütterpflegerinnen stehen wir frischgebackenen Müttern und ihren Familien zur Seite - mit praktischer Unterstützung, emotionaler Stärkung und einem offenen Ohr.
Ebenso können Familien mit Kindern unter 12 Jahren auf unsere Hilfe zurückgreifen wenn durch Krankheit das alltägliche Leben zur Herausforderung wird.
Ansprechpartnerin Sarah Elstner
Mobil: 01567 9372965
Internet: www.muetterpflegelueneburg.de
Gesundheit / Vorsorge / Früherkennung
Zu einer umfassenden Gesundheitsförderung gehört neben gesunder Ernährung und Sport auch die regelmäßige Teilnahme an den angebotenen Vorsorge- bzw. Früherkennungsuntersuchungen.
Schwangerschaftsvorsorge
Die Schwangerschaftsvorsorge ist eine Möglichkeit zur Beurteilung des Gesundheitszustandes der Mutter und ihres ungeborenen Kindes. In der Schwangerschaft sind Vorsorgeuntersuchungen für die schwangere Frau von zentraler Bedeutung. Nur Ärztinnen/Ärzte oder Hebammen können Abweichungen vom normalen Schwangerschaftsverlauf erkennen. Über den Umfang der Vorsorgeuntersuchungen (z. B. welche Blut- bzw. Ultraschalluntersuchungen wichtig sind) informiert die Ärztin/der Arzt bzw. die Hebamme. Während der Schwangerschaft hat die werdende Mutter das Recht auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Beratungen bei einem Arzt/einer Ärztin oder Hebamme in Anspruch zu nehmen. Mit Feststellung der Schwangerschaft stellt der Arzt/die Ärztin oder die Hebamme einen Mutterpass aus.
- Mutterpass: Der gesamte Schwangerschaftsverlauf, dazu gehören auch die Ergebnisse von Ultraschalluntersuchungen und andere Kontrollbefunde, wird in einem Mutterpass dokumentiert. Dieser wird zu Beginn der Schwangerschaft ausgestellt und enthält auch wichtige persönliche Angaben.
- Hebammenhilfe: Hebammenhilfe bezieht sich auf die Betreuung durch eine Hebamme während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Diese Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und umfassen unter anderem Schwangerschaftsvorsorge, Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitung, Begleitung bei der Geburt, sowie Unterstützung im Wochenbett und bei Stillproblemen.
(Quelle: Bundesgesundheitsministerium, Stand: 13.07.2025)
Die Gesundheitsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche (aktuell U1 bis U9 sowie J1) können ein wichtiger Baustein zur gesunden kindlichen Entwicklung sein. Gerade in den ersten Lebensjahren machen Kinder gewaltige Entwicklungsschritte.
Es ist wichtig, dass bei den "U"-Untersuchungen der allgemeine Gesundheitszustand und die altersgemäße Entwicklung eines Kindes regelmäßig ärztlich überprüft werden. So können mögliche Probleme oder Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Die Gesundheitsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche sind als Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung in § 26 SGB V festgelegt. Die Inhalte, Zeitpunkte und Struktur des Untersuchungsprogramms legt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in der Richtlinie über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern (Kinder-Richtlinie) fest.
Umfang der U-Untersuchungen
Die U-Untersuchungen beinhalten körperliche Untersuchungen, Screenings sowie Elternberatung. Geprüft werden altersgerechte Entwicklung, Organe, Bewegungsapparat, Motorik, Wahrnehmung, Kognition, soziale Kompetenz und Eltern-Kind-Interaktion. Bei Verdacht auf Krankheiten erfolgt gezielte Diagnostik und Therapie. Zudem werden individuelle Risiken erfasst, Präventionsempfehlungen gegeben, regionale Angebote aufgezeigt sowie Impfstatus überprüft.
Alle Untersuchungen werden im Kinderuntersuchungsheft ("Gelbes Heft") dokumentiert, das bis zur Volljährigkeit aufbewahrt werden sollte. Manche Krankenkassen bieten zusätzliche Untersuchungen (U10, U11, J2) als freiwillige Leistung an. Auch zur Zahngesundheit übernimmt die GKV Früherkennungs- und Vorsorgemaßnahmen.
Internet: www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/kindergesundheit/frueherkennungsuntersuchung-bei-kindern.html
Geburt
Je besser eine werdende Mutter auf die Entbindung vorbereitet ist, desto leichter verlaufen meist Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Die gezielte Vorbereitung wird durch verschiedene Kurse unterstützt.
Diese werden unter anderem angeboten von:
- Hebammen in freier Praxis oder in Geburtshäusern im Rahmen der Hebammenhilfe
- Hebammen in Kliniken im Rahmen der Hebammenhilfe
- Frauenkliniken
- Vereinen und Verbänden der Familienarbeit
- Gesundheitszentren
- Krankengymnastik (in freier Praxis, Kliniken oder Institutionen)
Klinikum Lüneburg
Frauenklinik, Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Bögelstr. 1, 21339 Lüneburg
Telefon: 04131 77-0
Internet: www.klinikum-lueneburg.de
Nachsorge
Jede Frau hat nach der Entbindung Anspruch auf Nachsorge durch eine Hebamme. Als medizinische Fachkraft betreut die Nachsorgehebamme die Mutter und ihr Baby während der Zeit im Wochenbett. Falls notwendig, auch länger. Sie gibt Hilfestellung beim Umgang und der Pflege des Neugeborenen, kontrolliert die Gesundheit von Mutter und Kind, hat ein offenes Ohr für Sorgen und gibt Tipps bei eventuell auftretenden Alltagsproblemen.
Bei speziellen medizinischen Problemen wird sie eine/n Gynäkologin/en oder Kinderärztin/-arzt hinzuziehen.
Die Krankenkasse übernimmt Hausbesuche und Leistungen einer Nachsorgehebamme bis acht Wochen nach der Geburt, bei Stillproblemen bis zum Ende der Stillzeit. Eine frühzeitige Suche ab der 12. SSW wird empfohlen. Die Inanspruchnahme ist freiwillig.
Auch für die Zeit nach der Geburt gibt es verschiedene Kursangebote, wie z. B.:
- die Rückbildungsgymnastik
- Beckenbodentraining
- Stilltreffs oder Stillgruppen
- Babymassage
- Babyschwimmen
- Babygymnastik
- Spielen und Bewegung mit Babys (PEKiP)
Nach der Geburt bringen Sie Ihren Körper mit Rückbildungskursen wieder in Form. Die Übungen festigen Bauchmuskulatur und Beckenboden. So können auftretende Beschwerden gemindert und sogar vorgebeugt werden. Auch Beratung und Erläuterungen für die Zeit nach der Geburt, wie zum Beispiel Funktion und Kräftigung des Beckenbodens, gehören dazu.
Die Kosten für Rückbildungskurse nach der Schwangerschaft werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn bestimmte Fristen und Bedingungen eingehalten werden. Es ist ratsam, sich bei der eigenen Krankenkasse nach den genauen Konditionen zu erkundigen, da es regionale Unterschiede und individuelle Angebote geben kann.
Die Kurse sollten Sie in Absprache mit Ihrer Hebamme beginnen. Wenn Sie "besondere" Rückbildungskurse wünschen, sprechen Sie bezüglich der Kostenübernahme mit der anbietenden Hebamme oder Institution.