Beratung & Unterstützung
Pflegestützpunkt
Ende 2010 wurde in der Kreisverwaltung in Homberg (Efze), Parkstraße 6, ein Pflegestützpunkt eingerichtet. Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Pflegestützpunktes bestanden und bestehen bis heute im Schwalm-Eder-Kreis keine neutralen, vergleichbaren oder konkurrierenden Beratungsstrukturen. Der Pflegestützpunkt ist in gemeinsamer Trägerschaft der Pflege- und Krankenkassen - in unserem Fall der AOK Hessen - und des Schwalm-Eder-Kreises gebildet worden.
Die Aufgaben teilen sich Mitarbeitende der Kreisverwaltung sowie derzeit zwei Pflegeberatende der AOK. Sie beraten und iinformieren ... und weiteren sozialen (Dienst-)Leistungen.
Der Pflegestützpunkt ist eine Anlaufstelle für Menschen mit Pflegebedarf, pflegende Angehörige, für Menschen mit Behinderung und für alle Interessierten, die sich zu Fragen der Pflege und Versorgung informieren wollen.
Die unterschiedlichen Ausbildungen, Schwerpunkte und Kenntnisse der Mitarbeitenden werden im Team zusammengeführt und gewährleisten somit eine gute und umfangreiche Beratung der Ratsuchenden. Die Beratung erfolgt trägerneutral, kostenlos und auf Wunsch auch zu Hause.
Wenn Menschen Pflegebedarf haben, ist es wichtig zu wissen, auf welche Leistungen Anspruch besteht
Ihre Kontaktpersonen im Pflegestützpunkt
Johanna Wilhelm | Verwaltung
Telefon: 05681 775-4901
E-Mail: johanna.wilhelm@schwalm-eder-kreis.de
E-Mail: psp@schwalm-eder-kreis.de
Esen Böyükata | Pflegeberatung
Telefon: 05681 775-4905
E-Mail: esen.boeyuekata@schwalm-eder-kreis.de
Thomas Buchhold | Pflegeberatung
Telefon: 05681 775-4903
E-Mail: thomas.buchhold@schwalm-eder-kreis.de
Sonja Weidel | Sozialberatung/Netzwerkarbeit
Telefon: 05681 775-4900
E-Mail: sonja.weidel@schwalm-eder-kreis.de
Henning Pfannkuch | Demenzberatung/Netzwerkarbeit
Telefon: 05681 775-4902
E-Mail: henning.pfannkuch@schwalm-eder-kreis.de
Josephin Renner | Case Management/Netzwerkarbeit
Telefon: 05681 775-4907
E-Mail: josephin.renner@schwalm-eder-kreis.de
Annika Quanz | Wohnberatung/Netzwerkarbeit
Telefon: 05681 775-4904
E-Mail: annika.quanz@schwalm-eder-kreis.de
Individuelle Terminvereinbarungen zur Beratung - auch in den Büros in der Parkstraße 6 in Homberg (Efze) - sind an allen Tagen von Montag bis Freitag unter den angegebenen Telefonnummern sowie per E-Mail möglich.
compass private pflegeberatung GmbH
Die compass private pflegeberatung GmbH, ein Tochterunternehmen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, bietet kostenfrei, neutral und unabhängig Pflegeberatung per Telefon, per Videogespräch oder vor Ort für privat Pflegeversicherte. Die Pflegeberatung steht bundesweit allen Ratsuchenden unter einer gebührenfreien Servicenummer zur Verfügung. Auf Wunsch vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Pflegeberatung zuhause. Diese kann ein einmaliges Gespräch oder eine umfassende Begleitung beinhalten.
compass private pflegeberatung GmbH
Gustav-Heinemann-Ufer 74 c, 50986 Köln
Telefon: 0800 1018800 (gebührenfrei)
Leitstelle "Älter werden im Schwalm-Eder-Kreis"
Mit der Einrichtung der Leitstelle "Älter werden im Schwalm-Eder-Kreis" wurde eine wegweisende Entscheidung des Sozialausschusses und des Kreistages umgesetzt. Hier geht es im Wesentlichen um die Frage, wie die Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben in unserem Landkreis und den Städten und Gemeinden gesichert und gefördert werden kann. Die Leitstelle ist geschäftsführend für den Kreisseniorenbeirat zuständig und damit ein Bindeglied zu den Seniorenbeiräten der Städte und Gemeinden.
Es bestehen regelmäßige Kontakte zu den Seniorenbeiräten, Seniorenbeauftragten und Nachbarschaftshilfen.
Die Leitstelle beteiligt sich an verschiedenen Projekten auf kommunaler Ebene und im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit, z. B.:
Ebenso ist das Team der Leitstelle Älterwerden für die Alters- und Pflegeplanung des Schwalm-Eder-Kreises zuständig. Hier wird in regelmäßigen Abständen geschaut, oE-Mail: der Kreis und die Kommunen auf die Herausforderungen der immer älterwerdenden Bevölkerung vorbereitet sind. Diese wird beraten bei allen Fragen rund um das Thema gut Altwerden im Schwalm-Eder-Kreis.
Anbieter von Entlastungsleistungen nach § 45a SGB XI und Nachbarschaftshelferinnen können sich bei der Leitstelle informieren und anerkennen lassen.
Kreisseniorenbeirat: Sprachrohr für die ältere Generation
Ältere Menschen wollen auch nach Eintritt in den Ruhestand am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und sich aktiTelefon: einbringen. Die ältere Generation verfügt über ein großes Wissens- und Erfahrungspotenzial. Dafür müssen Handlungsfelder und Beteiligungschancen erschlossen werden.
Die Bevölkerungsstruktur des Landkreises zeigt, dass der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung des Kreises rapide steigt. Bereits jetzt sind knapp 25 % der im Schwalm-Eder-Kreis lebenden Menschen über 65 Jahre alt. Damit zählt jeder vierte Einwohner zur Gruppe der älteren Mitbürger. Der Anteil der über 80-jährigen liegt bereits bei 7,8 % und wird weiterhin stark ansteigen. Diese Zahlen zeigen, dass die Seniorenarbeit und die politische Interessenvertretung für ältere Menschen immer wichtiger werden. Auf Grundlage dieser Entwicklungen und Erkenntnisse hat der Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises im Jahr 2000 die Einrichtung eines ehrenamtlich tätigen Kreisseniorenbeirates beschlossen, der erstmals im Jahr 2001 gebildet wurde.
Die ehrenamtlichen Beiratsvorsitzenden bzw. Seniorenbeauftragten der Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis sind in diesem Gremium vertreten.
Der Kreisseniorenbeirat befasst sich mit den Interessen, Wünschen und Problemen der älteren Menschen und trägt dazu bei, dass ihre Belange in den politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden. Außerdem arbeitet der Beirat mit allen in der Seniorenarbeit tätigen Verbänden und Vereinen zusammen. Er berät die Kreisgremien in allen Angelegenheiten, die Seniorinnen und Senioren betreffen und wirkt bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen und Programmen mit. Dieses Gremium ist inzwischen ein Sprachrohr für die ältere Generation des Schwalm-Eder-Kreises geworden.
Für die Legislaturperiode 2021 bis 2026 wurde im Juni 2022 der Vorstand für den Kreisseniorenbeirat gewählt. Die nächste Wahl findet im Jahr 2026 statt.
Sie erreichen die Geschäftsführung des Kreisseniorenbeirates unter folgenden Kontaktdaten:
Telefon: 05681 775-4900
E-Mail: aelterwerden@schwalm-eder-kreis.de
Demenzberatung
Im Schwalm-Eder-Kreis leben derzeit ca. 4.000 - 5.000 Menschen mit Demenz und die Zahl der Betroffenen steigt stetig. Demenz ist eine Erkrankung, die nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Angehörigen vor große Herausforderungen stellt. Angehörige übernehmen oft die Pflege und Unterstützung im Alltag, was emotional, körperlich und finanziell sehr belastend sein kann. Gerade in dieser Situation ist es wichtig, dass Familien und Pflegepersonen Zugang zu professioneller Beratung haben. Beratung und Schulung hilft dabei, die Erkrankung besser zu verstehen, individuelle Pflege- und Betreuungspläne zu entwickeln und Unterstützung bei rechtlichen und finanziellen Fragen zu erhalten. Zudem bietet sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und neue Wege im Umgang mit der Erkrankung zu finden.
In Verbindung mit den beiden Angehörigengruppen für Menschen mit Demenz in Borken und Schwalmstadt und externen Partnern (Beratern, Trainern, Bürgerschaftsvereinen, Tagespflegen, ambulanten Pflegediensten uvm.) wird versucht, eine möglichst umfassende Unterstützung für Menschen mit Demenz und deren Angehörige bereit zu stellen.
Für Beratung und Fragen zum Thema Demenz wenden Sie sich an den Pflegestützpunkt Schwalm-Eder, 05681 775- 4902 oder psp@schwalm-eder-kreis.de.
Beratungsstelle Gesundheitsamt
Sozialpsychiatrischer Dienst
AG 53.5 | Behördenzentrum
Hans Scholl-Straße 1, Haus 5, 34576 Homberg (Efze)
Ansprechpartner für Erwachsene
Während der Sprechzeiten der Kreisverwaltung: 05681 775-5364
In Notsituationen an Wochenenden und Feiertagen: 0172 2725-322
E-Mail: sozialpsychiatrischer.dienst@schwalm-eder-kreis.de
Rentenberatung
Wer Rente beantragen will oder bereits Rente bezieht, ist mit einer Vielzahl von Fragen konfrontiert. Mit welcher Rentenhöhe kann ich rechnen, was darf ich hinzuverdienen, was muss ich bei dauerndem oder vorübergehendem Aufenthalt im Ausland tun, wie steht es mit der Krankenversicherung, welche Leistungen der medizinischen Rehabilitation werden gewährt u.a.m.?
Auskunft auf diese Fragen erhalten Sie bei der Beratungsstelle der Rentenversicherer.
Die Deutsche Rentenversicherung befindet sich im Behördenzentrum in Homberg (Efze)
Hans-Scholl-Straße 1, im Gebäude 1, 2. Obergeschoss, Zimmer Nr. 210
Telefon: 0561 99797200
E-Mail: kundenservice-in-kassel@drv-hessen.de
In Rentenangelegenheiten bietet auch der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen Rat und Hilfe an. Ebenso verfügen einige Kommunen über eine eigene Rentenberatung.
Beratung für Menschen mit Behinderung
Für Menschen mit Behinderung gibt es einige Unterstützungs- und Hilfsangebote. Ohne Hilfe von Experten gelingt es allerdings kaum, sich im Behindertenrecht zurechtzufinden. Finanzielle Zuwendungen, Schwerbehindertenausweise, Vergünstigungen, medizinische Leistungen, Rehabilitation, Hilfsmittelversorgung und vieles mehr, sind Themen, mit denen sich Menschen mit Behinderung beschäftigen müssen.
Die ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten des Schwalm-Eder-Kreises sollen vor allem dazu beitragen, dass Barrieren im öffentlichen Raum, beim Straßenbau und der Neugestaltung öffentlicher Plätze und Gebäude sowie der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel abgebaut werden. Es gehe darum, behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, so Landrat Becker. Und er sagte weiter: "Angesichts der demografischen Entwicklung bekommen die Themen Inklusion und Barrierefreiheit eine zunehmende Bedeutung."
Die Behindertenbeauftragten seien wichtige Ansprechpartner für die behinderten Mitmenschen, die sie beraten und unterstützen.
Und es sei wichtig, dass die Behindertenbeauftragten bei Planungen öffentlicher Projekte beteiligt werden. Die ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten des Schwalm-Eder-Kreises finden Sie auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises oder können Sie beim Pflegestützpunkt erfragen.
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®) berät im Auftrag der Bundesregierung Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörige zu allen Themen im Bereich Behinderung, Rehabilitation und Teilhabe. Die Beratung ist kostenfrei.
EUTB Beratungsstelle Felsberg
Zur Ederau 2, 34587 Felsberg
Telefon: 0157 52494195
E-Mail: info@eutb-akgg.de
Sozialverband VdK - Kreisverbände
Der Sozialverband VdK ist ein gemeinnütziger Verein und der größte Sozialverband Deutschlands mit über 2,3 Millionen Mitgliedern. Er setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und bietet sozialrechtliche Beratung und Interessenvertretung für seine Mitglieder.
Der VdK berät seine Mitglieder in verschiedenen sozialrechtlichen Bereichen, wie z. B. Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Rehabilitation, Behinderung und Schwerbehindertenrecht, Sozialhilferecht, Unfallversicherung und Arbeitslosenversicherung
VdK Fritzlar-Homberg
Am Kraftwerk 23, 34582 Borken
Telefon: 05622 8999705
E-Mail: beratung.kv-fritzlar@vdk.de
VdK Melsungen
34212 Melsungen
Telefon: 05661 926467
E-Mail: beratung.kv-melsungen@vdk.de
VdK Ziegenhain
Burggasse 7, 34613 Schwalmstadt
Telefon: 06691 1289
E-Mail: kv-ziegenhain@vdk.de
und
E-Mail: beratung.kv-ziegenhain@vdk.de
Selbsthilfegruppen
Voneinander lernen, sich beraten, helfen und unterstützen, ist das Ziel der zahlreichen Selbsthilfegruppen im Schwalm-Eder-Kreis.
Bei der Suche nach der für Sie geeigneten Selbsthilfegruppe, ist Ihnen die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen - KISS gern behilflich.
KISS - Psychosoziales Zentrum SEN GmbH
Memelweg 3, 34576 Homberg (Efze)
Telefon: 05681 932721
E-Mail: verwaltung@psz-sen.de
Projekt "Gemeinsam älter werden zwischen Schwalm und Eder"
Im Projekt setzt sich die Sozialverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises gemeinsam mit den Kooperationspartnern Altenhilfeverein Treysa e. V., Jobcenter Schwalm-Eder und der Seniorenbeauftragten der Stadt Melsungen für eine Verbesserung der Lebenssituation von Menschen aE-Mail: dem 60. Lebensjahr im Landkreis ein, die das Gefühl der Einsamkeit kennen.
Besonders herzlich eingeladen sind Menschen, die die meisten Tage aus verschiedenen Gründen eher alleine verbringen - sei es, weil es keine Lebenspartnerin / keinen Lebenspartner (mehr) gibt, oder weil die Finanzen knapp sind. In Hausbesuchen oder an einem Ort der eigenen Wahl besprechen wir gemeinsam mit Ihnen partnerschaftlich und vertraulich, wie wir Sie am besten unterstützen können.
Bei sehr kleinen Renten schauen wir mit Ihnen gemeinsam, oE-Mail: ein Antrag auf mögliche Sozialleistungen sinnhaft ist. Während der Phase der Antragstellung bleiben wir an Ihrer Seite - bis zum Bescheid.
Wenn Sie vor Ort nach Möglichkeiten suchen, existierende Angebote zur sozialen Teilhabe anzunehmen, unterstützen wir Sie auch hierbei gerne.
Das erste Mal alleine an einem Angebot zur sozialen Teilhabe (z. B. Seniorentreffs) teilzunehmen, fällt häufig schwer. Wir bleiben an Ihrer Seite und begleiten Sie auf Wunsch gerne zu einem ersten Termin. Die Digitalisierung schreitet immer rascher voran. Auch hier unterstützen wir Sie. An inzwischen sechs Standorten im Landkreis haben wir kostenfreie monatliche Treffen "Smart-Cafés" eröffnet. Hier treffen sich Menschen aE-Mail: 60 Jahren mit dem jeweils eigenen Smartphone und üben gemeinsam in entspannter Atmosphäre den Umgang mit den verschiedenen Funktionen.
Wenn Sie mehr wissen möchten oder sich einen Besuch wünschen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme:
Sabine Feisel | Projektleitung:
Kasseler Straße 1, 34576 Homberg (Efze)
Telefon: 05681 775-4946
E-Mail: sabine.feisel@schwalm-eder-kreis.de
Das Projekt "Gemeinsam älter werden zwischen Schwalm und Eder" wird im Rahmen des Programms "Stärkung der Teilhabe älterer Menschen - gegen Einsamkeit und soziale Isolation" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Gemeindepflege
Beraten, begleiten und unterstützen: Unter diesem Motto kümmern sich Gemeindepflegerinnen und Gemeindepfleger um die Bedürfnisse von insbesondere älteren Menschen im Schwalm-Eder-Kreis. Sie sind die Schnittstelle für eine optimale Versorgung in den eigenen vier Wänden.
Ziel der Arbeit ist es unter anderem, Vereinsamung im Alter zu vermeiden und Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Die Gemeindepflegerinnen und Gemeindepfleger besuchen die Menschen, planen mit ihnen die nächsten Schritte und vermitteln Kontakte zu den an der Versorgung beteiligten Beratungsstellen sowie sozialen Einrichtungen.
Darüber hinaus initiieren und betreuen sie Gruppenaktivitäten wie Spielenachmittage, Mittagstische oder Spaziergeh-Treffs. Die Hilfe der Gemeindepflege ist ein kostenfreies Angebot. Möglich macht dies das Land Hessen im Rahmen einer Förderrichtlinie. Das Pilotprojekt wird zu 80 % vom Land und zu 20 % vom Schwalm-Eder-Kreis gefördert. Die Kontaktdaten können Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde erfragen oder beim Pflegestützpunkt des Schwalm-Eder-Kreises.
Wohnen im Schwalm-Eder-Kreis
Im vertrauten Zuhause alt werden, das wünschen sich viele Menschen. Aber was passiert, wenn das eigene Zuhause plötzlich nicht mehr nutzbar ist? Die Treppe vorm Haus ist viel zu steil und der Einstieg in die Badewanne schon lange nicht mehr selbst zu bewältigen?
Hier gibt es Lösungen. Die meisten Wohnungen lassen sich durch Wohnungsanpassungen so optimieren, dass sie - unabhängig von körperlichen Einschränkungen - ein Leben lang nutzbar bleiben.
Wohnungsanpassungen
Wohnberatung
Wohnberaterinnen und Wohnberater beraten direkt vor Ort bei Ihnen Zuhause. Sie schlagen Lösungen vor und geben Entscheidungshilfen. Bei der Beratung geht es neben Vorschlägen zu Wohnungsanpassungen auch um Finanzierungsmöglichkeiten der empfohlenen Maßnahmen. Beraten lassen können sich alle Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis kostenlos und neutral durch die zuständigen hauptamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater im Schwalm-Eder-Kreis. Zusätzlich stehen Ihnen in vielen Städten und Gemeinden des Landkreises ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater zur Verfügung. Diese Ansprechpersonen vor Ort wurden vom Schwalm-Eder-Kreis gemeinsam mit der Hessischen Fachstelle für Wohnberatung (HFW) ausgebildet und werden fortlaufend geschult. Sie unterstützen bei der Identifizierung von wohnlichen Verbesserungsmöglichkeiten und helfen durch ihre Netzwerke bei der Vermittlung passender (Beratungs-)Angebote.
Sie möchten einen Termin zur Wohnberatung vereinbaren oder eine Übersicht der ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater im Schwalm-Eder-Kreis? Dann wenden Sie sich an den Pflegestützpunkt Schwalm-Eder, Annika Quanz, 05681 775-4904 oder annika.quanz@schwalm-eder-kreis.de.
Das Bad wird wieder nutzbar...
... durch eine kleine bauliche Veränderung (Fresh-up)
Die ebenerdige, rutschhemmende Dusche erleichtert die Körperpflege und gibt Sicherheit. Das Entfernen der Badewanne und die Installation von wegklappbaren Drehfalttüren sorgen für mehr Bewegungsfläche im Bad.
... durch einen Komplettumbau
Auch auf kleinem Raum kann ein barrierefreies (Pflege-)bad entstehen. Ein schwellenlos gefliester, rutschhemmender Bodenbelag sowie ein Duschvorhang schaffen ausreichend Bewegungsfläche. Ein Duschhandlauf und Haltegriffe sorgen für Sicherheit.
Ende 2010 wurde in der Kreisverwaltung in Homberg (Efze), Parkstraße 6, ein Pflegestützpunkt eingerichtet. Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Pflegestützpunktes bestanden und bestehen bis heute im Schwalm-Eder-Kreis keine neutralen, vergleichbaren oder konkurrierenden Beratungsstrukturen. Der Pflegestützpunkt ist in gemeinsamer Trägerschaft der Pflege- und Krankenkassen - in unserem Fall der AOK Hessen - und des Schwalm-Eder-Kreises gebildet worden.
Die Aufgaben teilen sich Mitarbeitende der Kreisverwaltung sowie derzeit zwei Pflegeberatende der AOK. Sie beraten und iinformieren ... und weiteren sozialen (Dienst-)Leistungen.
Der Pflegestützpunkt ist eine Anlaufstelle für Menschen mit Pflegebedarf, pflegende Angehörige, für Menschen mit Behinderung und für alle Interessierten, die sich zu Fragen der Pflege und Versorgung informieren wollen.
Die unterschiedlichen Ausbildungen, Schwerpunkte und Kenntnisse der Mitarbeitenden werden im Team zusammengeführt und gewährleisten somit eine gute und umfangreiche Beratung der Ratsuchenden. Die Beratung erfolgt trägerneutral, kostenlos und auf Wunsch auch zu Hause.
Wenn Menschen Pflegebedarf haben, ist es wichtig zu wissen, auf welche Leistungen Anspruch besteht
- wo Anträge auf finanzielle Unterstützung gestellt werden können
- welche ambulanten Pflegedienste und stationären Einrichtungen vor Ort oder in der Nähe vorhanden sind
- und was es an sonstigen regionalen Hilfen gibt (Ehrenamt, Alltagsbegleitung, Haushaltshilfe usw).
Ihre Kontaktpersonen im Pflegestützpunkt
Johanna Wilhelm | Verwaltung
Telefon: 05681 775-4901
E-Mail: johanna.wilhelm@schwalm-eder-kreis.de
E-Mail: psp@schwalm-eder-kreis.de
Esen Böyükata | Pflegeberatung
Telefon: 05681 775-4905
E-Mail: esen.boeyuekata@schwalm-eder-kreis.de
Thomas Buchhold | Pflegeberatung
Telefon: 05681 775-4903
E-Mail: thomas.buchhold@schwalm-eder-kreis.de
Sonja Weidel | Sozialberatung/Netzwerkarbeit
Telefon: 05681 775-4900
E-Mail: sonja.weidel@schwalm-eder-kreis.de
Henning Pfannkuch | Demenzberatung/Netzwerkarbeit
Telefon: 05681 775-4902
E-Mail: henning.pfannkuch@schwalm-eder-kreis.de
Josephin Renner | Case Management/Netzwerkarbeit
Telefon: 05681 775-4907
E-Mail: josephin.renner@schwalm-eder-kreis.de
Annika Quanz | Wohnberatung/Netzwerkarbeit
Telefon: 05681 775-4904
E-Mail: annika.quanz@schwalm-eder-kreis.de
Individuelle Terminvereinbarungen zur Beratung - auch in den Büros in der Parkstraße 6 in Homberg (Efze) - sind an allen Tagen von Montag bis Freitag unter den angegebenen Telefonnummern sowie per E-Mail möglich.
compass private pflegeberatung GmbH
Die compass private pflegeberatung GmbH, ein Tochterunternehmen des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, bietet kostenfrei, neutral und unabhängig Pflegeberatung per Telefon, per Videogespräch oder vor Ort für privat Pflegeversicherte. Die Pflegeberatung steht bundesweit allen Ratsuchenden unter einer gebührenfreien Servicenummer zur Verfügung. Auf Wunsch vermitteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Pflegeberatung zuhause. Diese kann ein einmaliges Gespräch oder eine umfassende Begleitung beinhalten.
compass private pflegeberatung GmbH
Gustav-Heinemann-Ufer 74 c, 50986 Köln
Telefon: 0800 1018800 (gebührenfrei)
Leitstelle "Älter werden im Schwalm-Eder-Kreis"
Mit der Einrichtung der Leitstelle "Älter werden im Schwalm-Eder-Kreis" wurde eine wegweisende Entscheidung des Sozialausschusses und des Kreistages umgesetzt. Hier geht es im Wesentlichen um die Frage, wie die Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben in unserem Landkreis und den Städten und Gemeinden gesichert und gefördert werden kann. Die Leitstelle ist geschäftsführend für den Kreisseniorenbeirat zuständig und damit ein Bindeglied zu den Seniorenbeiräten der Städte und Gemeinden.
Es bestehen regelmäßige Kontakte zu den Seniorenbeiräten, Seniorenbeauftragten und Nachbarschaftshilfen.
Die Leitstelle beteiligt sich an verschiedenen Projekten auf kommunaler Ebene und im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit, z. B.:
- Vortragsreihen zu wichtigen Themen wie z. B. Wohnen im Alter, Demenz usw.
- Planung und Teilnahme an Fachveranstaltungen
- Fortbildungen für Angehörige und Betroffene
Ebenso ist das Team der Leitstelle Älterwerden für die Alters- und Pflegeplanung des Schwalm-Eder-Kreises zuständig. Hier wird in regelmäßigen Abständen geschaut, oE-Mail: der Kreis und die Kommunen auf die Herausforderungen der immer älterwerdenden Bevölkerung vorbereitet sind. Diese wird beraten bei allen Fragen rund um das Thema gut Altwerden im Schwalm-Eder-Kreis.
Anbieter von Entlastungsleistungen nach § 45a SGB XI und Nachbarschaftshelferinnen können sich bei der Leitstelle informieren und anerkennen lassen.
Kreisseniorenbeirat: Sprachrohr für die ältere Generation
Ältere Menschen wollen auch nach Eintritt in den Ruhestand am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und sich aktiTelefon: einbringen. Die ältere Generation verfügt über ein großes Wissens- und Erfahrungspotenzial. Dafür müssen Handlungsfelder und Beteiligungschancen erschlossen werden.
Die Bevölkerungsstruktur des Landkreises zeigt, dass der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung des Kreises rapide steigt. Bereits jetzt sind knapp 25 % der im Schwalm-Eder-Kreis lebenden Menschen über 65 Jahre alt. Damit zählt jeder vierte Einwohner zur Gruppe der älteren Mitbürger. Der Anteil der über 80-jährigen liegt bereits bei 7,8 % und wird weiterhin stark ansteigen. Diese Zahlen zeigen, dass die Seniorenarbeit und die politische Interessenvertretung für ältere Menschen immer wichtiger werden. Auf Grundlage dieser Entwicklungen und Erkenntnisse hat der Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises im Jahr 2000 die Einrichtung eines ehrenamtlich tätigen Kreisseniorenbeirates beschlossen, der erstmals im Jahr 2001 gebildet wurde.
Die ehrenamtlichen Beiratsvorsitzenden bzw. Seniorenbeauftragten der Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis sind in diesem Gremium vertreten.
Der Kreisseniorenbeirat befasst sich mit den Interessen, Wünschen und Problemen der älteren Menschen und trägt dazu bei, dass ihre Belange in den politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden. Außerdem arbeitet der Beirat mit allen in der Seniorenarbeit tätigen Verbänden und Vereinen zusammen. Er berät die Kreisgremien in allen Angelegenheiten, die Seniorinnen und Senioren betreffen und wirkt bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen und Programmen mit. Dieses Gremium ist inzwischen ein Sprachrohr für die ältere Generation des Schwalm-Eder-Kreises geworden.
Für die Legislaturperiode 2021 bis 2026 wurde im Juni 2022 der Vorstand für den Kreisseniorenbeirat gewählt. Die nächste Wahl findet im Jahr 2026 statt.
Sie erreichen die Geschäftsführung des Kreisseniorenbeirates unter folgenden Kontaktdaten:
Telefon: 05681 775-4900
E-Mail: aelterwerden@schwalm-eder-kreis.de
Demenzberatung
Im Schwalm-Eder-Kreis leben derzeit ca. 4.000 - 5.000 Menschen mit Demenz und die Zahl der Betroffenen steigt stetig. Demenz ist eine Erkrankung, die nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Angehörigen vor große Herausforderungen stellt. Angehörige übernehmen oft die Pflege und Unterstützung im Alltag, was emotional, körperlich und finanziell sehr belastend sein kann. Gerade in dieser Situation ist es wichtig, dass Familien und Pflegepersonen Zugang zu professioneller Beratung haben. Beratung und Schulung hilft dabei, die Erkrankung besser zu verstehen, individuelle Pflege- und Betreuungspläne zu entwickeln und Unterstützung bei rechtlichen und finanziellen Fragen zu erhalten. Zudem bietet sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und neue Wege im Umgang mit der Erkrankung zu finden.
In Verbindung mit den beiden Angehörigengruppen für Menschen mit Demenz in Borken und Schwalmstadt und externen Partnern (Beratern, Trainern, Bürgerschaftsvereinen, Tagespflegen, ambulanten Pflegediensten uvm.) wird versucht, eine möglichst umfassende Unterstützung für Menschen mit Demenz und deren Angehörige bereit zu stellen.
Für Beratung und Fragen zum Thema Demenz wenden Sie sich an den Pflegestützpunkt Schwalm-Eder, 05681 775- 4902 oder psp@schwalm-eder-kreis.de.
Beratungsstelle Gesundheitsamt
Sozialpsychiatrischer Dienst
AG 53.5 | Behördenzentrum
Hans Scholl-Straße 1, Haus 5, 34576 Homberg (Efze)
Ansprechpartner für Erwachsene
- mit seelischen Belastungen und Problemen
- mit psychischen Erkrankungen
- in Lebenskrisen, auch mit Suizidgedanken
- mit Suchtproblemen sowie für deren Angehörige, Freunde und Bekannte
Während der Sprechzeiten der Kreisverwaltung: 05681 775-5364
In Notsituationen an Wochenenden und Feiertagen: 0172 2725-322
E-Mail: sozialpsychiatrischer.dienst@schwalm-eder-kreis.de
Rentenberatung
Wer Rente beantragen will oder bereits Rente bezieht, ist mit einer Vielzahl von Fragen konfrontiert. Mit welcher Rentenhöhe kann ich rechnen, was darf ich hinzuverdienen, was muss ich bei dauerndem oder vorübergehendem Aufenthalt im Ausland tun, wie steht es mit der Krankenversicherung, welche Leistungen der medizinischen Rehabilitation werden gewährt u.a.m.?
Auskunft auf diese Fragen erhalten Sie bei der Beratungsstelle der Rentenversicherer.
Die Deutsche Rentenversicherung befindet sich im Behördenzentrum in Homberg (Efze)
Hans-Scholl-Straße 1, im Gebäude 1, 2. Obergeschoss, Zimmer Nr. 210
Telefon: 0561 99797200
E-Mail: kundenservice-in-kassel@drv-hessen.de
In Rentenangelegenheiten bietet auch der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen Rat und Hilfe an. Ebenso verfügen einige Kommunen über eine eigene Rentenberatung.
Beratung für Menschen mit Behinderung
Für Menschen mit Behinderung gibt es einige Unterstützungs- und Hilfsangebote. Ohne Hilfe von Experten gelingt es allerdings kaum, sich im Behindertenrecht zurechtzufinden. Finanzielle Zuwendungen, Schwerbehindertenausweise, Vergünstigungen, medizinische Leistungen, Rehabilitation, Hilfsmittelversorgung und vieles mehr, sind Themen, mit denen sich Menschen mit Behinderung beschäftigen müssen.
Die ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten des Schwalm-Eder-Kreises sollen vor allem dazu beitragen, dass Barrieren im öffentlichen Raum, beim Straßenbau und der Neugestaltung öffentlicher Plätze und Gebäude sowie der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel abgebaut werden. Es gehe darum, behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, so Landrat Becker. Und er sagte weiter: "Angesichts der demografischen Entwicklung bekommen die Themen Inklusion und Barrierefreiheit eine zunehmende Bedeutung."
Die Behindertenbeauftragten seien wichtige Ansprechpartner für die behinderten Mitmenschen, die sie beraten und unterstützen.
Und es sei wichtig, dass die Behindertenbeauftragten bei Planungen öffentlicher Projekte beteiligt werden. Die ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten des Schwalm-Eder-Kreises finden Sie auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises oder können Sie beim Pflegestützpunkt erfragen.
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB®) berät im Auftrag der Bundesregierung Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörige zu allen Themen im Bereich Behinderung, Rehabilitation und Teilhabe. Die Beratung ist kostenfrei.
EUTB Beratungsstelle Felsberg
Zur Ederau 2, 34587 Felsberg
Telefon: 0157 52494195
E-Mail: info@eutb-akgg.de
Sozialverband VdK - Kreisverbände
Der Sozialverband VdK ist ein gemeinnütziger Verein und der größte Sozialverband Deutschlands mit über 2,3 Millionen Mitgliedern. Er setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein und bietet sozialrechtliche Beratung und Interessenvertretung für seine Mitglieder.
Der VdK berät seine Mitglieder in verschiedenen sozialrechtlichen Bereichen, wie z. B. Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Rehabilitation, Behinderung und Schwerbehindertenrecht, Sozialhilferecht, Unfallversicherung und Arbeitslosenversicherung
VdK Fritzlar-Homberg
Am Kraftwerk 23, 34582 Borken
Telefon: 05622 8999705
E-Mail: beratung.kv-fritzlar@vdk.de
VdK Melsungen
34212 Melsungen
Telefon: 05661 926467
E-Mail: beratung.kv-melsungen@vdk.de
VdK Ziegenhain
Burggasse 7, 34613 Schwalmstadt
Telefon: 06691 1289
E-Mail: kv-ziegenhain@vdk.de
und
E-Mail: beratung.kv-ziegenhain@vdk.de
Selbsthilfegruppen
Voneinander lernen, sich beraten, helfen und unterstützen, ist das Ziel der zahlreichen Selbsthilfegruppen im Schwalm-Eder-Kreis.
Bei der Suche nach der für Sie geeigneten Selbsthilfegruppe, ist Ihnen die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen - KISS gern behilflich.
KISS - Psychosoziales Zentrum SEN GmbH
Memelweg 3, 34576 Homberg (Efze)
Telefon: 05681 932721
E-Mail: verwaltung@psz-sen.de
Projekt "Gemeinsam älter werden zwischen Schwalm und Eder"
Im Projekt setzt sich die Sozialverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises gemeinsam mit den Kooperationspartnern Altenhilfeverein Treysa e. V., Jobcenter Schwalm-Eder und der Seniorenbeauftragten der Stadt Melsungen für eine Verbesserung der Lebenssituation von Menschen aE-Mail: dem 60. Lebensjahr im Landkreis ein, die das Gefühl der Einsamkeit kennen.
Besonders herzlich eingeladen sind Menschen, die die meisten Tage aus verschiedenen Gründen eher alleine verbringen - sei es, weil es keine Lebenspartnerin / keinen Lebenspartner (mehr) gibt, oder weil die Finanzen knapp sind. In Hausbesuchen oder an einem Ort der eigenen Wahl besprechen wir gemeinsam mit Ihnen partnerschaftlich und vertraulich, wie wir Sie am besten unterstützen können.
Bei sehr kleinen Renten schauen wir mit Ihnen gemeinsam, oE-Mail: ein Antrag auf mögliche Sozialleistungen sinnhaft ist. Während der Phase der Antragstellung bleiben wir an Ihrer Seite - bis zum Bescheid.
Wenn Sie vor Ort nach Möglichkeiten suchen, existierende Angebote zur sozialen Teilhabe anzunehmen, unterstützen wir Sie auch hierbei gerne.
Das erste Mal alleine an einem Angebot zur sozialen Teilhabe (z. B. Seniorentreffs) teilzunehmen, fällt häufig schwer. Wir bleiben an Ihrer Seite und begleiten Sie auf Wunsch gerne zu einem ersten Termin. Die Digitalisierung schreitet immer rascher voran. Auch hier unterstützen wir Sie. An inzwischen sechs Standorten im Landkreis haben wir kostenfreie monatliche Treffen "Smart-Cafés" eröffnet. Hier treffen sich Menschen aE-Mail: 60 Jahren mit dem jeweils eigenen Smartphone und üben gemeinsam in entspannter Atmosphäre den Umgang mit den verschiedenen Funktionen.
Wenn Sie mehr wissen möchten oder sich einen Besuch wünschen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme:
Sabine Feisel | Projektleitung:
Kasseler Straße 1, 34576 Homberg (Efze)
Telefon: 05681 775-4946
E-Mail: sabine.feisel@schwalm-eder-kreis.de
Das Projekt "Gemeinsam älter werden zwischen Schwalm und Eder" wird im Rahmen des Programms "Stärkung der Teilhabe älterer Menschen - gegen Einsamkeit und soziale Isolation" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Gemeindepflege
Beraten, begleiten und unterstützen: Unter diesem Motto kümmern sich Gemeindepflegerinnen und Gemeindepfleger um die Bedürfnisse von insbesondere älteren Menschen im Schwalm-Eder-Kreis. Sie sind die Schnittstelle für eine optimale Versorgung in den eigenen vier Wänden.
Ziel der Arbeit ist es unter anderem, Vereinsamung im Alter zu vermeiden und Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Die Gemeindepflegerinnen und Gemeindepfleger besuchen die Menschen, planen mit ihnen die nächsten Schritte und vermitteln Kontakte zu den an der Versorgung beteiligten Beratungsstellen sowie sozialen Einrichtungen.
Darüber hinaus initiieren und betreuen sie Gruppenaktivitäten wie Spielenachmittage, Mittagstische oder Spaziergeh-Treffs. Die Hilfe der Gemeindepflege ist ein kostenfreies Angebot. Möglich macht dies das Land Hessen im Rahmen einer Förderrichtlinie. Das Pilotprojekt wird zu 80 % vom Land und zu 20 % vom Schwalm-Eder-Kreis gefördert. Die Kontaktdaten können Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde erfragen oder beim Pflegestützpunkt des Schwalm-Eder-Kreises.
Wohnen im Schwalm-Eder-Kreis
Im vertrauten Zuhause alt werden, das wünschen sich viele Menschen. Aber was passiert, wenn das eigene Zuhause plötzlich nicht mehr nutzbar ist? Die Treppe vorm Haus ist viel zu steil und der Einstieg in die Badewanne schon lange nicht mehr selbst zu bewältigen?
Hier gibt es Lösungen. Die meisten Wohnungen lassen sich durch Wohnungsanpassungen so optimieren, dass sie - unabhängig von körperlichen Einschränkungen - ein Leben lang nutzbar bleiben.
Wohnungsanpassungen
- Ausstattungsveränderungen Manchmal machen schon Kleinigkeiten einen großen Unterschied. Ob Teppichkanten, zugestellte Treppen oder schlechte Beleuchtung ... All das sind vermeidbare Gefahrenquellen.
- Hilfsmittel Das richtige Hilfsmittel kann individuelle Einschränkungen ausgleichen. Eine Gehhilfe (z. B. Rollator, Gehstock) unterstützt beim Gehen, ein Duschhocker erleichtert das Duschen, Haltegriffe geben sicheren Halt beim Stehen und Umsetzen. Hilfsmittel können mit einer ärztlichen Verordnung über ein Sanitätshaus bezogen werden.
- Bauliche Veränderungen Treppen im und vorm Haus, zu schmale Türen sowie Bäder mit Badewanne oder Duschen mit hohem Einstieg sind die häufigsten Ursachen für die Notwendigkeit baulicher Veränderungen. Hier können Treppenlifte/Rampen, Türverbreiterungen und ebenerdige Duschen für mehr Komfort und eine bessere Nutzbarkeit sorgen.
Wohnberatung
Wohnberaterinnen und Wohnberater beraten direkt vor Ort bei Ihnen Zuhause. Sie schlagen Lösungen vor und geben Entscheidungshilfen. Bei der Beratung geht es neben Vorschlägen zu Wohnungsanpassungen auch um Finanzierungsmöglichkeiten der empfohlenen Maßnahmen. Beraten lassen können sich alle Bürgerinnen und Bürger im Schwalm-Eder-Kreis kostenlos und neutral durch die zuständigen hauptamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater im Schwalm-Eder-Kreis. Zusätzlich stehen Ihnen in vielen Städten und Gemeinden des Landkreises ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater zur Verfügung. Diese Ansprechpersonen vor Ort wurden vom Schwalm-Eder-Kreis gemeinsam mit der Hessischen Fachstelle für Wohnberatung (HFW) ausgebildet und werden fortlaufend geschult. Sie unterstützen bei der Identifizierung von wohnlichen Verbesserungsmöglichkeiten und helfen durch ihre Netzwerke bei der Vermittlung passender (Beratungs-)Angebote.
Sie möchten einen Termin zur Wohnberatung vereinbaren oder eine Übersicht der ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater im Schwalm-Eder-Kreis? Dann wenden Sie sich an den Pflegestützpunkt Schwalm-Eder, Annika Quanz, 05681 775-4904 oder annika.quanz@schwalm-eder-kreis.de.
Das Bad wird wieder nutzbar...
... durch eine kleine bauliche Veränderung (Fresh-up)
Die ebenerdige, rutschhemmende Dusche erleichtert die Körperpflege und gibt Sicherheit. Das Entfernen der Badewanne und die Installation von wegklappbaren Drehfalttüren sorgen für mehr Bewegungsfläche im Bad.
... durch einen Komplettumbau
Auch auf kleinem Raum kann ein barrierefreies (Pflege-)bad entstehen. Ein schwellenlos gefliester, rutschhemmender Bodenbelag sowie ein Duschvorhang schaffen ausreichend Bewegungsfläche. Ein Duschhandlauf und Haltegriffe sorgen für Sicherheit.