Themenwanderwege
Kult(o)urpfad Vollnkirchen
Wie viele Familien haben dort gelebt? Warum haben sie ihr Zuhause verlassen? Aus welcher Zeit stammt die Bebauung? Die Spurensuche hat die Vollnkirchner jahrelang bewegt und einige interessante Informationen zutage gebracht.
An sechs Stationen wird die Geschichte Vollnkirchens erzählt. Abbildungen von historischem Kartenmaterial und Grafiken lassen Legenden und Fakten lebendig werden. Es geht um Grenzsteine (und natürlich Grenzstreitigkeiten), Siedlungsgründungen, Heiligenverehrung und insbesondere um die Siedlung Wertshausen, ehemals unweit des heutigen Dorfes Vollnkirchen gelegen. Ganz nebenbei führt der Themenweg durch Wiesentäler, Höhen mit Weitblick und den schönen Vollnkirchner Wald. Im Zuge der 750-Jahr-Feierlichkeiten wird der Kult(o)urpfad offiziell eingeweiht.
Start und Ziel: Bürgerhaus Vollnkirchen
Länge: 6 km
Dieser kulturhistorische Wanderweg führt auf Wiesen und Waldwegen zur Wüstung Wertshausen.
Wetzlarer Komfortweg Kirschenwäldchen
Am Wegesrand dieses Komfortwanderwegs mit schönen Ruheplätzen und spektakulärem Weitblick gibt es sieben Erlebnisstationen, an denen es eine Menge über den Wald zu erfahren gibt. An der Station "Wald-Hexe", die auf einem Wegeabschnitt der Gemeinde Hüttenberg liegt, erfahren Wanderer Spannendes über die Legende der Kochhansel. Wer genau hinschaut, kann im Laufe der Wanderung das eine oder andere Hügelgrab im Wald entdecken und das Rätsel des Namens "Kirschenwäldchen" wird auch gelüftet.
Das Geheimnis der Kochhansel aus Reiskirchen
Mit ihrem Wissen rund um die Heilkräfte der Natur konnten die Menschen schon sehr lange Zeit, bevor es Ärzte in unserem Lebensraum gab, Schmerzen lindern und auch Krankheiten heilen. Es waren zumeist Frauen, die über Kenntnisse verfügten, die den einfachen Menschen nicht zugänglich waren und deshalb geheimnisvoll erschienen. Bei großen Unglücken oder schweren Krankheiten, die über die Menschen hereinbrachen, wurde diesen Kräuterfrauen aus Angst und Unwissen oftmals magische Eigenschaften einer bösen Hexe zugesprochen, die die Naturgewalten heraufbeschworen haben sollen. So könnte es auch bei der Kochhansin gewesen sein: Aus einem schrecklichen Unglück, das vermutlich eine Bäuerin aus Unachtsamkeit im Jahr 1706 in Reiskirchen verursacht hat, wurde durch immer weiter ausgeschmückte Erzählungen der von einer Hexe aus Boshaftigkeit gelegte Brand, der das Dorf fast ausgelöscht hätte. War die später Kochhansin genannte "Hexe" einfach eine Frau, die am Wasserlauf, dem heutigen Kochhansel-Brunnen, Heilpflanzen wie Holunder oder Esche gesammelt hat? Steht der von einer Bäuerin vor mehr als 200 Jahren verursachte Brand überhaupt in einem Zusammenhang mit dem Brunnen im Wald? Haben sich hier zwei Legenden miteinander verwoben? Die Wanderstation zeigt historische Karten und hilft auf die Sprünge: Wer genau hinschaut, entdeckt vielleicht heute noch einen Korb, Kochgeschirr, ein Kopftuch der Kräuterfrau.... und mehr verraten wir hier nicht.
Start und Ziel: Parkplatz Kirschwäldchen Wetzlar
Länge: 3 km
Naturerlebnisweg Eselspfad
Unterwegs erleben Kinder und Erwachsene, was man alles bei einem Spaziergang in der Natur entdecken kann. Die Hinweisschilder mit dem Eselskopf führen auf einen kurzen oder langen Spaziergang. In leicht verständlicher Sprache werden Zusammenhänge der Natur erklärt. Wer genau hinschaut, kommt den Geheimnissen der Tiere und Pflanzen in Wald und Flur auf die Spur.
Viel Spaß haben die kleinen Wanderer sicher auch an den Spielstationen:
Länge: 3,5 km oder mit Abkürzung 2 km
Pilgern auf dem Elisabethpfad
Das Grab der Heiligen Elisabeth in der Elisabethkirche Marburg ist das Ziel von gleich drei Pfaden. Es handelt sich um durchgehend markierte Wander- / Pilgerwege. Der Elisabethpfad I von Frankfurt nach Marburg ist der älteste der drei Wege. Dieser Pilgerweg führt auf der 18 km langen Etappe von Cleeberg über Wetzlar zum Kloster Altenberg vorbei an der Alten Kirche Volpertshausen, der heutigen Atelierkirche. Im Ateliergarten finden die Pilger einen öffentlich zugänglichen Stempelkasten zur Markierung dieser absolvierten Etappe.
Das Wunder von Volpertshausen
Eng mit der Geschichte Elisabeths ist auch die Geschichte des Dorfes Volpertshausen verbunden. Die urkundliche Ersterwähnung von 1232 als Volprachtishusen bezieht sich auf den ersten Bericht zu den von Elisabeth bewirkten Wundern, von denen eines sich in ebendiesem Jahr an der Alten Kirche ereignet haben soll.
Start: Frankfurt
Ziel: Marburg
Wie viele Familien haben dort gelebt? Warum haben sie ihr Zuhause verlassen? Aus welcher Zeit stammt die Bebauung? Die Spurensuche hat die Vollnkirchner jahrelang bewegt und einige interessante Informationen zutage gebracht.
An sechs Stationen wird die Geschichte Vollnkirchens erzählt. Abbildungen von historischem Kartenmaterial und Grafiken lassen Legenden und Fakten lebendig werden. Es geht um Grenzsteine (und natürlich Grenzstreitigkeiten), Siedlungsgründungen, Heiligenverehrung und insbesondere um die Siedlung Wertshausen, ehemals unweit des heutigen Dorfes Vollnkirchen gelegen. Ganz nebenbei führt der Themenweg durch Wiesentäler, Höhen mit Weitblick und den schönen Vollnkirchner Wald. Im Zuge der 750-Jahr-Feierlichkeiten wird der Kult(o)urpfad offiziell eingeweiht.
Start und Ziel: Bürgerhaus Vollnkirchen
Länge: 6 km
Dieser kulturhistorische Wanderweg führt auf Wiesen und Waldwegen zur Wüstung Wertshausen.
Wetzlarer Komfortweg Kirschenwäldchen
Am Wegesrand dieses Komfortwanderwegs mit schönen Ruheplätzen und spektakulärem Weitblick gibt es sieben Erlebnisstationen, an denen es eine Menge über den Wald zu erfahren gibt. An der Station "Wald-Hexe", die auf einem Wegeabschnitt der Gemeinde Hüttenberg liegt, erfahren Wanderer Spannendes über die Legende der Kochhansel. Wer genau hinschaut, kann im Laufe der Wanderung das eine oder andere Hügelgrab im Wald entdecken und das Rätsel des Namens "Kirschenwäldchen" wird auch gelüftet.
Das Geheimnis der Kochhansel aus Reiskirchen
Mit ihrem Wissen rund um die Heilkräfte der Natur konnten die Menschen schon sehr lange Zeit, bevor es Ärzte in unserem Lebensraum gab, Schmerzen lindern und auch Krankheiten heilen. Es waren zumeist Frauen, die über Kenntnisse verfügten, die den einfachen Menschen nicht zugänglich waren und deshalb geheimnisvoll erschienen. Bei großen Unglücken oder schweren Krankheiten, die über die Menschen hereinbrachen, wurde diesen Kräuterfrauen aus Angst und Unwissen oftmals magische Eigenschaften einer bösen Hexe zugesprochen, die die Naturgewalten heraufbeschworen haben sollen. So könnte es auch bei der Kochhansin gewesen sein: Aus einem schrecklichen Unglück, das vermutlich eine Bäuerin aus Unachtsamkeit im Jahr 1706 in Reiskirchen verursacht hat, wurde durch immer weiter ausgeschmückte Erzählungen der von einer Hexe aus Boshaftigkeit gelegte Brand, der das Dorf fast ausgelöscht hätte. War die später Kochhansin genannte "Hexe" einfach eine Frau, die am Wasserlauf, dem heutigen Kochhansel-Brunnen, Heilpflanzen wie Holunder oder Esche gesammelt hat? Steht der von einer Bäuerin vor mehr als 200 Jahren verursachte Brand überhaupt in einem Zusammenhang mit dem Brunnen im Wald? Haben sich hier zwei Legenden miteinander verwoben? Die Wanderstation zeigt historische Karten und hilft auf die Sprünge: Wer genau hinschaut, entdeckt vielleicht heute noch einen Korb, Kochgeschirr, ein Kopftuch der Kräuterfrau.... und mehr verraten wir hier nicht.
Start und Ziel: Parkplatz Kirschwäldchen Wetzlar
Länge: 3 km
Naturerlebnisweg Eselspfad
Unterwegs erleben Kinder und Erwachsene, was man alles bei einem Spaziergang in der Natur entdecken kann. Die Hinweisschilder mit dem Eselskopf führen auf einen kurzen oder langen Spaziergang. In leicht verständlicher Sprache werden Zusammenhänge der Natur erklärt. Wer genau hinschaut, kommt den Geheimnissen der Tiere und Pflanzen in Wald und Flur auf die Spur.
Viel Spaß haben die kleinen Wanderer sicher auch an den Spielstationen:
- Hier kann man den Eichhörnchen beim Suchen von Zapfen helfen
- sich mit den Tieren des Waldes im Weitsprung messen
- herausfinden, wie alt ein Baum ist
- die Landschaft mit dem Auge eines Insekts betrachten
- den Kletterturm erobern
- und in den Waldhängematten ausruhen.
Länge: 3,5 km oder mit Abkürzung 2 km
Pilgern auf dem Elisabethpfad
Das Grab der Heiligen Elisabeth in der Elisabethkirche Marburg ist das Ziel von gleich drei Pfaden. Es handelt sich um durchgehend markierte Wander- / Pilgerwege. Der Elisabethpfad I von Frankfurt nach Marburg ist der älteste der drei Wege. Dieser Pilgerweg führt auf der 18 km langen Etappe von Cleeberg über Wetzlar zum Kloster Altenberg vorbei an der Alten Kirche Volpertshausen, der heutigen Atelierkirche. Im Ateliergarten finden die Pilger einen öffentlich zugänglichen Stempelkasten zur Markierung dieser absolvierten Etappe.
Das Wunder von Volpertshausen
Eng mit der Geschichte Elisabeths ist auch die Geschichte des Dorfes Volpertshausen verbunden. Die urkundliche Ersterwähnung von 1232 als Volprachtishusen bezieht sich auf den ersten Bericht zu den von Elisabeth bewirkten Wundern, von denen eines sich in ebendiesem Jahr an der Alten Kirche ereignet haben soll.
Start: Frankfurt
Ziel: Marburg