Gehe zum Inhalt, überspringe Menüs

 

Von Schafen und Eseln

Von Schafen und Eseln

Wer Schäfchen zählen möchte, ist in Hüttenberg auch tagsüber richtig. Schafe gehörten bis in die 1970er Jahre zu unserer Kulturlandschaft wie die Musik auf den Handkäse.

Die Gemeinde unterhält mit dem Schäfereiverein eine der ältesten Schafherden Hessens. Die Schäferei Hochelheim, gegründet 1845, ist der älteste Verein am Ort. Die Herde umfasst um die 450 Mutterschafe der Rassen Schwarzkopf-, Merinoland- und Fuchsschafe sowie zahlreiche Jungtiere. Unter der Aufsicht von Schäfer Frank Meyenberg sorgen sie dafür, dass die Landschaft auf natürliche Weise gehegt und gepflegt wird - auch dort, wo kein Rasenmäher hinkäme: an Böschungen, auf Streuobstwiesen, im Uferbereich der Bachläufe. So ist die große Herde für alle, die hier zuhause sind, ein vertrauter und doch immer wieder erfreulicher Anblick.

Anders als die Schafe hat es der Esel schon immer schwer gehabt in Hüttenberg - und durfte deshalb auch schon mal auf Abwegen unterwegs sein. Die Legende besagt, dass ein Esel die schweren Getreidesäcke von Vollnkirchen zur Plitschmühle tragen musste. Wenn der Bauer nach dem Mahlen noch in die Gaststube eingekehrt war, suchte sich das treue Tier den Weg zurück nachhause alleine durch den Wald. Diesen Eselspfad gibt es heute noch: Als Naturerlebnisweg mit vielen Spiel- und Experimentierstationen - eingerichtet und gepflegt von Vollnkirchner Bürgern. Start und Ziel ist in Vollnkirchener am Dorfplatz.