© pikselstock - shutterstock.com Unterstützung zu Hause Mit zunehmendem Alter sinkt die Mobilität und der Aktionsradius verkleinert sich. Häufig sind ältere Menschen dann nicht mehr in der Lage, die alltäglichen Dinge im Haushalt eigenständig auszuführen. Durch kleine Hilfen lässt sich der Wunsch vieler Senioren, möglichst lange zu Hause und selbstständig zu leben, meist erfüllen. Fahrdienst Die Alternative zu Bus, Bahn und PKW sind Fahrdienste, die Senioren sicher ans gewünschte Ziel bringen. So stellen sie sicher, dass der gewohnte Anspruch an Flexibilität beibehalten werden kann. Bei vielen Anbietern besteht auch die Möglichkeit des Transports von Rollator oder Rollstuhl. Je nach Gesundheitszustand und körperlicher Verfassung ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen möglich. Kostenfreie Fahrdienste in der Verbandsgemeinde Jockgrim: i Beim Senioreneinkaufsdienst werden die Seniorinnen und Senioren zuhause abgeholt, zu einem Supermarkt in der Nähe gefahren und nach Absprache beim Einkaufen begleitet. i Für den Seniorentreff der Seniorenbeauftragten werden die Seniorinnen und Senioren auf Wunsch zuhause abgeholt und nach dem Treff wieder wieder zurückgebracht. © Photographee.eu - AdobeStock.com Essen auf Rädern Dieser Menü-Bringdienst wird von sozialen Einrichtungen, Hilfsorganisationen und auch Privatunternehmen angeboten. Er richtet sich vor allem an ältere Menschen, die sich ihre Mahlzeiten nicht mehr selbst zubereiten können oder wollen. Geliefert werden normale Hauptmahlzeiten, die meist wöchentlich aus einem Angebot gewählt werden können. Viele Anbieter haben inzwischen zusätzlich Vorsuppen, Salate, Desserts u.v.m. in ihren Lieferumfang aufgenommen. Bei den meisten Bringdiensten stehen auch spezielle Schon- bzw. Diätkost, Vollwert- oder vegetarische Gerichte auf der Speisekarte. Gemeindeschwester plus Die Gemeindeschwesterplus besucht Menschen ab 80 Jahren auf deren Wunsch zuhause und berät diese individuell, kostenlos, neutral und vertraulich. In die Beratung fließen viele Aspekte des täglichen Lebens ein: Die soziale Situation, Fragen der gesundheitlichen und hauswirtschaftlichen Versorgung, die Wohnsituation und Mobilität bis hin zu Hobbys und Kontakten. Durch die Vernetzung der Gemeindeschwesterplus mit lokalen Gesundheitsanbietern, Gemeinden, Initiativen und Freizeitangeboten kann sie gezielt hilfreiche Angebote vermitteln und so die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren stabilisieren und verbessern. 19 Älter werden
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