© E z li aveta - AdobeStock o .c m © milanze em r ski - shutterst ck o co . m Familie – eine bunte Mischung Patchwork – eine Familie im Wandel Patchwork (oder deutsch: Flickwerk, d.h. ein aus kleineren Stoffteilen verschiedener Art, Größe und Farbe zusammengesetztes textiles Stück) bezeichnet Familien, die oft aus Stiefeltern und Stiefkindern bestehen, in denen also ein Elternteil/Kind nicht der leibliche Vater/Mutter bzw. das leibliche Kind ist. Diese erfüllen oft die Rolle der „Bonuseltern“ bzw. „Bonuskinder“. Der Zusatz "Bonus" definiert, dass es sich nicht um einen Ersatz, sondern um neue, zusätzliche Familienmitglieder handelt und schafft damit (vom Wort her) die Chance auf ein gutes Zusammenleben. Weitere Geschwister oder Großeltern vergrößern die Patchworkfamilie zusätzlich, wodurch eine neue Form der Großfamilie entsteht. Groß- und Kleinfamilien Eine Großfamilie besteht aus einer größeren Gruppe von Personen, die über drei oder mehr Generationen hinweg verwandt sind. Das Gegenstück zur Großfamilie ist die Kleinfamilie, die nur aus Eltern mit Kindern besteht. Im neuen Sprachgebrauch wird der Begriff fälschlich auch für Mehrkindfamilien beziehungsweise Kernfamilien mit mehr als zwei bis drei Kindern verwendet. Der Begriff Familie hat in den letzten Jahrzehnten einen deutlichen Wandel durchlaufen. Eine Vielzahl von Formen und Ausprägungen haben die klassische Definition von „Mama, Papa, Kind“ abgelöst: von Groß- und Klein- sowie Patchwork-Familien über Ein-Eltern-Familien bis hin zu Adoptiveltern oder auch Regenbogenfamilien. In allen Varianten sind oft auch die Großeltern eingebunden und übernehmen einen Anteil der Kinderbetreuung, insbesondere wenn sie die Vormundschaft übernehmen müssen. Auf jedes individuelle Familienmodell warten individuelle Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Familienleben 10
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