Infobroschüre Gemeinde Saarwellingen

10. JAHRHUNDERT Die erste urkundliche Erwähnung von Wellingen stammt aus des Jahren zwischen 931 und 956. Damals gehörte die Pfarrei Wellingen St. Martin zum Herzogtum Lothringen. Die Bewohner waren Leibeigene, deren Abgaben verschiedenen Lehensherren zustanden. Archiv der Gemeinde Saarwellingen Engelstraße 22, 66793 Saarwellingen 06838 5157006 | archiv@saarwellingen.de www.saarwellingen.de kultur-und-tourismus gemeindearchiv-geschichte gemeindearchiv 16. JAHRHUNDERT Saarwellingen war im 16. Jahrhundert geteilt: Der Graf von Nassau-Saarbrücken besaß die Hälfte, die Familien von Kriechingen und Rollingen je ein Viertel. Der Rollinger Anteil fiel 1550 durch Heirat an die Kriechinger, die 1659 ebenfalls den Anteil von Saarbrücken erwarben. Auch Schwarzenholz war zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern aufgeteilt, stand aber unter dem Einfluss des Klosters Fraulautern. 12.–13. JAHRHUNDERT Im Jahr 1154 wird das Freigut Radisville (Reisweiler) in einer Urkunde des Erzbischofs von Trier genannt. 1212 überträgt der Graf von Zweibrücken dem Kloster Fraulautern Besitzungen in Reisweiler, wobei in späteren Zeiten der Zusatz „und Loupach“ (Labach) gemacht wurde. Um 1235 wird auch Schwarzenholz erstmals als Pfarrei erwähnt. Die dortige Kirche, dem heiligen Willibrordus geweiht, wurde später im Dreißigjährigen Krieg zerstört. BRONZEZEIT BIS 9. JAHRHUNDERT Bereits in der Bronzezeit lebten Menschen im Gebiet des heutigen Saarwellingen. Später siedelten sich hier Kelten, Römer und schließlich Franken an. Von den Franken stammt auch die moselfränkische Mundart. Die Siedlung „Wellingen“ wurde vermutlich nach einem fränkischen Edelmann namens Wello oder Vailo benannt und bildet den Ursprung des heutigen Ortes. Geschichte Ein Blick in die Vergangenheit 08| Geschichte

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