© Gemeinde Marpingen - Dana Hart Alte Mühle © Gemeinde Marpingen - Dana Hart 17 DER „BIBERPFAD“ IN BERSCHWEILER DER ZERTIFIZIERTE SPITZENWANDERWEG DER GEMEINDE MARPINGEN Der „Biberpfad“ rund um Berschweiler beeindruckt durch eine ebenso anspruchsvolle wie abwechslungsreiche Routenführung. Der Premiumwanderweg der Gemeinde Marpingen führt über geschwungene Pfade und naturbelassene Wege durch einen Ausläufer des Saar-Nahe-Berglandes. Mehrere steile Anstiege prägen die Route; auf knapp 19 Kilometern sind rund 650 Höhenmeter zu bewältigen. Sechs Anhöhen öffnen herrliche Ausblicke, teils mit einem beeindruckenden 360°-Panorama. Charakteristisch für den vom Deutschen Wanderinstitut zertifizierten Spitzenwanderweg sind auch die unter Naturschutz stehenden Talauen mit ihren ursprünglichen Bachläufen, idyllischen Auwäldern und Fischweihern. Offene Feld- und Wiesenflure, vielgestaltige Laub- und Fichtenwälder sowie ein märchenhaft anmutendes Kerbtal verstärken das Natur- und Wandererlebnis. Gleich zu Beginn passiert der Weg die „BiberBurg“. Der Biber siedelt u. a. am Rohrbach, unweit des „Biberpfades“. Dort kann man sehen, wie sich das größte Nagetier Europas durch das Bauen von Dämmen und Stauen von Bächen seinen Lebensraum schafft. Mit Geduld, Ruhe und etwas Glück gelingt es mitunter, die scheuen, meist nachtaktiven Nager zu beobachten. Wanderer sollten daher im Reich des Bibers ganz besonders auf einen respektvollen Umgang mit der Natur und ihren Bewohnern achten. Die ganzjährig begehbare Tageswanderung gehört zu den mittelschweren Touren, die eine gute Kondition voraussetzen. Einkehrmöglichkeiten finden sich in Marpingen und in Berschweiler. DIE „ALTE MÜHLE“ IN MARPINGEN KULTURZENTRUM IM ORTSKERN Die „Alte Mühle“ in Marpingen, ein geschichtsträchtiges und liebevoll restauriertes Gebäude, ist ein kulturelles Herzstück der Gemeinde. Erbaut im Jahr 1836 durch den „Mühlbauer“ Peter Groß, zeugt die Mühle von der langen Tradition der Wassermühlen im Alsbachtal, die bis ins Jahr 1276 urkundlich erwähnt werden. Nach einer aufwendigen Restaurierung wurde das historische Gebäude 1999 als Kulturzentrum und Begegnungsstätte neu eröffnet. Heute beherbergt die „Alte Mühle“ die Stiftung „Marpinger Kulturbesitz“ sowie eine Ausstellung historischer Gegenstände aus dem Alltags- und Arbeitsleben früherer Generationen. Die Stiftung widmet sich der Erforschung und Bewahrung der Geschichte der Region. Direkt nebenan befindet sich das Jugendbüro mit Jugendcafé, das weitere Angebote für junge Menschen in der Gemeinde bereitstellt. Mit ihrer Mischung aus historischem Charme und moderner Nutzung ist die „Alte Mühle“ ein Ort, der Geschichte lebendig hält und gleichzeitig Raum für Begegnung und Kultur bietet. Ob als Ziel für Touristen oder Veranstaltungsort – das Mühlengebäude ist ein bedeutendes Symbol für Marpingens reiches kulturelles Erbe.
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