Informationsbroschüre Gemeinde Marpingen

© Gemeinde Marpingen - Dana Hart Marienquelle © Gemeinde Marpingen - Dana Hart 15 Die seit April 2002 von der Gemeinde Marpingen und der Stiftung „Marpinger Kulturbesitz“ unterhaltene und gepflegte Marienverehrungsstätte „Härtelwald“ besteht heute aus der Marienkapelle mit „Grotte“ und stilisiertem Rosenkranz, dem Besucherzentrum mit Verkaufspavillon und Café, dem Kreuzweg mit Kreuzigungsgruppe und der Marienquelle mit Andachtsstätte und Kneipp-Anlage. Mit dieser vielgestaltigen, von christlicher Spiritualität geprägten Ausstattung und einer zeitgemäßen Infrastruktur lädt der „Härtelwald“ die zahlreichen Pilger und Touristen, die die beliebte Stätte Jahr für Jahr besuchen, zu innerer Einkehr, Entspannung und Erholung wie auch zum Gebet und zur Verehrung der Muttergottes ein. Um die seelsorgerische Betreuung der Gäste kümmert sich die örtliche Pfarrei „Pfarrei Maria Königin des Friedens“. Im Besucherzentrum neben der Kapelle sind Kerzen und Devotionalien erhältlich. Auf Anfrage können auch größere Pilgergruppen bewirtet werden. PILGERN IN MARPINGEN UND IM SANKT WENDELER LAND WANDERN UND PILGERN AUF BEKANNTEN WEGEN UND WIEDERBELEBTEN ROUTEN Im Mittelalter entstanden zahlreiche Pilgertraditionen, wobei Rom, Jerusalem und Santiago de Compostela die Hauptziele waren. Zugleich entwickelten sich kleinere, leichter erreichbare Wallfahrtsstätten wie Marpingen, das seit über 500 Jahren als Ort der Marienverehrung bekannt sind. Der Marienbrunnen war schon vor dem 30-jährigen Krieg ein Anziehungspunkt, während seit dem 19. Jahrhundert der Härtelwald als Wallfahrtsort bedeutender wurde. Seit 2006 führt der 11km lange Marien-Rundweg durch den Härtelwald, einer von vier Besinnungswegen im St. Wendeler Land. Zudem liegt Marpingen am Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Die Route, 2010 ab St. Wendel wiederbelebt, verbindet historische Pilgerorte und führt bis nach Saarbrücken, wo sie an den Jakobsweg von Kloster Hornbach nach Metz anschließt. Mit der Erweiterung Mainz /Bingen–St. Wendel bietet sie Pilgern aus dem Rhein-Main-Gebiet eine durchgehende Verbindung zu den französischen Jakobswegen, was die Region zusätzlich aufwertet.

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