Seligenstadt – die Einhardstadt Eigentlich nennen die Seligenstädterinnen und Seligenstädter ihre Heimatstadt schon immer liebevoll Einhardstadt. Doch seit dem Jahr 2020 ist es sogar amtlich: Seligenstadt bekommt offiziell den Namenszusatz „Einhardstadt“. Der Antrag der Stadt Seligenstadt fand im Hessischen Ministerium des Inneren Gehör. Einhard, der Gelehrte am Hofe Kaiser Karls des Großen und der Verfasser der Biografie Karls des Großen, der „Vita Karoli Magni – Das Leben Karls des Großen“ wird mit vielen Benennungen in seiner Stadt lebendig gehalten. So gibt es die Einhardbasilika, die Einhardschule, die Einhardstraße, den Einhardweg – ein Rad- und Wanderweg – und das Einhardhaus, aus dem Einhard die Szenerie der Stadt bis zum heutigen Tag beobachtet – so wird das auf jeden Fall gerne von den Seligenstädtern erzählt. Die um 830 durch Einhard erbaute karolingische Basilika im Stadtkern ist bis heute das Wahrzeichen der Stadt. Aus der Gründung entwickelte sich ein Benediktinerkloster, das zu besichtigen ist. Der Gang durch den rekonstruierten rund 8.000 Quadratmeter großen Konventgarten mit seinen Nutz- und Zierpflanzen, dem Apotheker- und Kräutergarten kommt einem Kurzurlaub gleich. Als faszinierendes und abwechslungsreiches Ausflugsziel beliebt, darf es in Seligenstadt gerne ein wenig mehr Fachwerkluft und Mainbrise sein! © David Brown - AdobeStock.com 8 Seligenstadt – die Einhardstadt
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