Ausbildungsatlas Ennepe-Ruhr-Kreis & Stadt Hagen

Vorbehandeln der Beschichtungsobjekte bzw. der unterschiedlichen Beschichtungsuntergründe aus Metall, Holz oder Kunststoff (z. B. durch Reinigen, Beizen, Strahlen, Grundieren, Spachteln, Schleifen) • Entfernen bereits vorhandener Überzüge und Lackreste • Aufbringen funktioneller und dekorativer Schichten auf den Werkstoff (z. B. Lackieren, Elektrotauchen, Pulverbeschichten, Walzen; Erfassen der Messwerte im Produktionsprozess; Überwachen von Trocknungs- und Härtungsprozessen; Prüfen der Materialeigenschaften und des fertigen Lackfilms; Kontrollieren der Produkte nach Vorgaben der Qualitätssicherung; Anwenden von Nachbehandlungstechniken wie Polieren, Wachsen und Konservieren) • Ausführen von Beschriftungen (z. B. durch Siebdrucktechniken) • Einstellen, Steuern, Überwachen und Warten der Einrichtungen (z. B. Vorbehandlungs-, Abwasserbehandlungs-, Farbversorgungsanlage) • Überwachen des Verfahrens der Stoff-/Lackrückführung und -rückgewinnung Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich in Industriebetrieben des Maschinen-, Anlagen- und des Fahrzeugbaus, in der Möbelherstellung, in der Elektroindustrie, in der kunststoff- und metallverarbeitenden Industrie oder in Industriebetrieben der Oberflächenveredlung. Bewerberprofil: Gute Noten in Chemie/Physik, Werken/Technik, Mathematik • Technisches Verständnis • Räumliches Vorstellungsvermögen • Handwerkliches Geschick • Sorgfalt • Teamfähigkeit • Selbstständiges Arbeiten Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Zeitraum: 3 Jahre (m/w/d) Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik Ausbildungsangebote Seite: 6 Herstellen von Stahlblechen, -trägern, -platten, Draht oder geschmiedeten Bauteilen • Verarbeiten von Stahl zu Blechen, Trägern, Platten, Profilen, Draht oder zu Schmiedestücken (z. B. für den Automobilbau) mithilfe von Walz-, Tiefzieh-, Press- oder Schmiedeanlagen • Einrichten der Produktionsanlagen • Montieren von Walzen und anderen Umformwerkzeugen • Heizen von Induktions- bzw. Schmiedeöfen • Ggf. Ablängen von Vormaterial • Beschicken der Fertigungsanlagen • Erwärmen von Rohstahl auf die erforderliche Temperatur • Einfahren des erwärmten Rohstahls in die Umformanlage • Überwachen und Steuern der Umformprozesse • Prüfen von Maßhaltigkeit, Form und Oberfläche der Erzeugnisse • Nachbehandeln der Produkte (z. B. durch Entgraten, Vergüten, Glühen) • Reinigen und Veredeln der Oberflächen von Werkstücken (z. B. durch Schleifen) • Zuschneiden von Blechen, Stahlstangen oder Rohren Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich u. a. in Hütten- und Umformbetrieben, in Walzwerken, in Schmiedebetrieben bei Zulieferern (z. B. für die Fahrzeug-, Elektro- oder Feinwerkindustrie). Bewerberprofil: Gute Noten in Mathematik, Chemie/Physik, Werken/ Technik, Informatik, Deutsch • Sorgfalt • Verantwortungsbewusstsein • Entscheidungsfähigkeit • Handwerkliches Geschick • Technisches Verständnis • Selbstständige Arbeitsweise Ausbildungsart: Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Zeitraum: 3,5 Jahre Ausbildungsangebote Seite: 59 (m/w/d) Verfahrenstechnologe Metall Fachrichtung Stahlumformung Berufsprofile 43 * Schulabschluss (Quelle s. Impressum): Ohne Abschluss Hauptschulabschluss Mittlerer Abschluss Hochschulreife

RkJQdWJsaXNoZXIy MTcxNzc3MQ==