Kultur genießen Seit 1961 bietet der Gebrüder-Busch-Kreis in den Monaten September bis Juni ein umfangreiches und niveauvolles Programm mit verschiedenen Konzerten, Schauspiel, Kindertheater und Autorenlesungen an. Zum Angebot gehören auch Open-Air-Veranstaltungen auf dem Hilchenbacher Marktplatz, auf der Gerichtswiese neben der Wilhelmsburg oder auf dem Parkplatz-Gelände der SMS group (Siehe „Leben und arbeiten am Rothaarsteig“). Umfangreichend und aktuell informiert der „gbk“ auf seiner Internetseite www.gbk-kultur.de über die jeweilige Spielzeit und freut sich bei den verschiedenen Veranstaltungen auf langjährige und treue, aber auch auf neugierige Besucherinnen und Besucher. Besonders stolz ist die Stadt Hilchenbach auf ihre beiden Kino- und Theatersäle im kmd. Der große Saal, besser bekannt als Busch-Theater mit 370 Parkett- und Logenplätzen, und der kleine Saal mit 110 Sitzplätzen sind wahre Schmuckstücke für Cineasten. Dort finden – neben den regelmäßigen Filmvorführungen aus dem aktuellen Mainstream-Kinoprogramm – auch Kooperationsveranstaltungen mit der Senioren-Service-Stelle oder der Gleichstellungsbeauftragten statt. In angenehmer und kultiger Atmosphäre bei Getränken und kleinen Snacks lässt sich in diesen kleinen, aber feinen Programmkinos eine Auszeit vom Alltag genießen. Für Leseratten jeden Alters bietet die städtische Bücherei in der Wilhelmsburg ein vielfältiges Angebot zur Unterhaltung und Bildung an. Bilderbücher, Kinder- und Jugendliteratur, Sachbücher, Zeitschriften, Romane, Thriller und Krimis, aber auch E-Books und DVDs können hier gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden. Bei Familien mit Kleinkindern sind Hörspiel- und Musiktonies besonders beliebt und für ältere Kinder und Jugendliche stehen Tablets für Escape Games und PocketBooks zum Programmieren bereit. Besonders praktisch: Wer einen Büchereiausweis besitzt, kann sich in der digitalen 24-Stunden-Onleihe sämtliche Geschichten und Zeitschriften bequem auf‘s Tablet oder den E-BookReader herunterladen. Sie haben Lust auf eine Reise in die Vergangenheit? Dann besuchen Sie die verschiedenen und eindrucksvollen Museen oder das Stadtarchiv im Stadtgebiet. Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums Hilchenbach erwartet eine sehenswerte und informative Darstellung der Heimat, so wie sie früher war. Gezeigt werden u. a. der Wiesenbau, die Leder-, Filz- und Leimherstellung, sowie die Bergbau und Politikgeschichte. Ein großer Bereich ist dem berühmtesten Sohn der Stadt, Johan Heinrich Jung, genannt Jung-Stilling, gewidmet. Original-Grubenrisse, Siegerländer Mineralien und Werkzeuge der Bergleute sind als Exponate des Müse- ner Bergbaus im Stahlbergmuseum Müsen zu finden. Daneben befindet sich der Eingang zum Stahlberger Erbstollen. In den entstandenen Hohlräumen können sich Besucherinnen und Besucher die verschiedenen Abbau-Techniken anschauen. Über das Ausgrabungsgelände der Bergbausiedlung Altenberg führt ein Lehrpfad zu den archäologischen Ausgrabungen aus dem 13. Jahrhundert, die man heute noch erkennen kann. Dort befinden sich die Rückstände der Siedlergruppe, die an dieser Stelle über 100 Jahre lang lebten. Auch der 2016 errichtete Altenbergturm kann besichtigt und bestiegen werden. Das heutige öffentliche Gymnasium Stift Keppel in Allenbach blickt auf eine lange Geschichte zurück. Als ehemaliges Kloster, Damenstift und höhere Töchterschule erzählt das Internatsmuseum Stift Keppel anschaulich anhand original eingerichteter Räume vom Leben der Internatsschülerinnen um 1900. Das landwirtschaftliche Museum in Hadem überzeugt mit zahlreichen Gerätschaften aus dem Viehbetrieb, einem nachgebauten Tante-Emma-Laden oder Schul- utensilien und einem Klassenzimmer der 50er-Jahre. 15 © Tobias Matschke
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