Rövenichgeht vermutlich auf einen Kelten oder Römer mit dem Namen Rufinus zurück, der an der alten Heerstraße Zülpich-Köln das Gut Rufiniacum erbaut hat. Aus diesem Hof entwickelte sich der Ort, der später Rufenich oder Ruvenich genannt wurde. Bereits 1419 tauchte der heutige Ortsname auf. Schwerfenist mit etwa 1650 Einwohnern neben der Zülpicher Kernstadt der zweitgrößte Ortsteil von Zülpich. Zum Ort zählen die Burg Irnich und der Weiler Virnich, zu dem die ehemalige Burg Virnich gehört. 1147 wird der Ort erstmals als Sueruene erwähnt. Eine begüterte Familie hieß „von Schwerfen“. Ihr Stammsitz war die heute noch existierende Gülichsburg. Sinzenichwurde bereits vor etwa 3000 Jahren von den Kelten besiedelt. Aber auch ein römischer Siedlungsplatz ist nachgewiesen. Im Jahr 1897 wurde ein Matronenaltar der Matronae Tummaestae gefunden. Die Pfarrkirche steht auf den Fundamenten einer „villa rustica“, die einem Gallo-Römer namens Sentinius gehörte. In Verbindung mit der keltischen endung -(i)acum, also Sentiniacum, lässt sich daraus der heutige Ortsname ableiten. Ülpenich, mit etwa 1200 Einwohnern nach Schwerfen und Sinzenich der drittgrößte Ortsteil von Zülpich, ist seit 1140 urkundlich belegt. Die ältesten, jeweils lateinischen Belege bezeugen hierbei die seit der frühen Neuzeit außer Gebrauch gekommene Namensform Ulpiacum bzw. Ulpech, Ulpich. Weiler in der Ebene ist der am nördlichsten gelegene Ortsteil von Zülpich und an drei Seiten vom Kreis Düren und dem Rhein-Erft-Kreis umschlossen. Durch seinen Namenszusatz wird es vom etwa 25 Kilometer entfernten Dorf Weiler am Berge unterschieden. Möglicherweise ist Weiler in der Ebene aus einem fränkischen Herrenhof mit Kapelle entstanden. Wichterichist eine der ältesten Gemeinden der Voreifel. Bis zur kommunalen Neugliederung war Wichterich eine selbstständige Gemeinde. Aus dem gallo-römischen Victoriacum wurde Victorich und danach das heutige Wichterich. Dieser Name taucht zum ersten Mal in einer Urkunde des Jahres 1203 auf. Vor der Eingemeindung nach Zülpich am 1. Juli 1969 bildete Wichterich im kurkölnischen Amt Lechenich einen Dingstuhl genannten Gerichtsbezirk, zu dem außer Wichterich, Mülheim und Niederelvenich gehörten. 19 Ortschaften
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