Bessenichwird erstmals als Bissenich im Jahre 1127 erwähnt. Politisch gehörte Bessenich bis 1856 zur Bürgermeisterei Zülpich. Danach wechselte Bessenich in die Bürgermeisterei Nemmenich. Am 1. Juli 1969 wurde Bessenich dann wieder nach Zülpich eingemeindet. Bürvenichwar schon zu römischer und fränkischer Zeit dauerhaft besiedelt. Der Name wird hergeleitet aus der keltisch-römischen Bezeichnung Borvoniacum für das Besitztum eines Bovonius. Erstmals urkundlich erwähnt wird Bürvenich im Jahr 892 durch eine Schenkung an die Benediktinerabtei in Prüm. Durch das so genannte Aachen-Gesetz wurde Bürvenich am 1. Januar 1972 vom Amts- bezirk Nideggen im Kreis Düren der Stadt Zülpich eingegliedert. Dürschevenliegt am südöstlichen Ortsrand des Stadtgebietes, angrenzend an das Stadtgebiet von Euskirchen. Der Ort ist vermutlich eine römische Besiedlung, worauf die älteste Ortsbezeichnung „Sceveno“ schließen lässt (Scaevola war ein römischer Anführer). Enzenwurde schon von den Römern besiedelt. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes erfolgte 893 im Prümer Urbar. An der Stelle des alten Kirchhofes dürfte einst ein römisches Kastell gestanden haben. Hier ist heute noch ein künstlicher Hügel zu sehen. Eppenichist mit etwa 150 Einwohnern der kleinste Stadtteil von Zülpich. Er liegt am Wollersheimer Bach direkt neben Bürvenich am Übergang von der Voreifel in die Zülpicher Börde. Füssenich, ein Straßendorf, liegt am nordwestlichen Rand des Stadtgebietes von Zülpich und ist mittlerweile mit dem Nachbarort Geich zusammengewachsen. Am Ortsrand liegt der Naturschutzsee Füssenich, der heute auch als Rückhaltebecken für den Neffelbach dient. Der frühere Ortsname Fusciniacum lässt auf eine keltoromanische Gründung schließen. Geichist wie Füssenich ein Straßendorf. Die Ortschaft gehörte früher zum Kreis Düren und wurde zunächst am 1. Juli 1969 in die damalige Gemeinde Füssenich eingegliedert und dann am 1. Januar 1972 mit Füssenich in die Stadt Zülpich eingegliedert. Hovenist der einzige direkt an die Kernstadt angrenzende Stadtteil. Zu Hoven gehört der Weiler Floren mit nur wenigen Häusern und etwa 50 Einwohnern. Die zuvor zur Bürgermeisterei Sinzenich gehörende Gemeinde Hoven-Floren wurde 1922 nach Zülpich eingemeindet. Juntersdorf liegt am Übergang zwischen Voreifel und Zülpicher Börde. Der Name stammt aus der Zeit der ersten Franken. Bis ins 19. Jahrhundert war die Schreibweise „Guntersdorf“ üblich. Von 1830 bis 1924 wurde in der Grube Astrea westlich von Juntersdorf Braunkohle abgebaut. 15 Ortschaften
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