Stadt Egeln Das kleine Bördestädtchen Egeln mit ca. 3.500 Einwohnern liegt am Knotenpunkt der Bundesstraßen B 81 und B 180, inmitten des Städtedreiecks Aschersleben, Halberstadt und Magdeburg. Die fruchtbare Bode- niederung um Egeln war schon in der Altsteinzeit von Menschen besiedelt. Der Ort selbst wurde erstmalig im Jahre 941 als "Osteregulon" mit einem neuen Kastell durch König Otto I. beurkundet. Dieses Kastell diente dem Schutz der Furt durch den Bodefluss, vor dem die Heerstraßen aus Erfurt, Quedlinburg und Goslar zusammentrafen und zu einer Straße vereinigt nach Magdeburg, der ersten Hauptstadt des römischen Reiches Deutscher Nation, weiterführten. Im 10./11. Jahrhundert legten die Askanier eine plan- mäßige Neustadt nordwestlich der Bode mit Markt und Kirche im Schutz einer neuen Burg an. Diese wurde im Jahre 1250 von den Edlen von Hadmersleben erobert. Sie ließen den Ort mit einer starken Mauer befestigen und verliehen ihm Markt-, Zoll- und Stadtrecht. Auf dem Gelände der alten Siedlung Osteregulon gründete der Edelherr Otto von Hadmersleben auf Bitten seiner Frau, Jutta von Blankenburg, 1259 das Kloster Marienstuhl, das bis 1809 als Zisterzienserinnenabtei Bestand hatte. Bördeaue Borne Wolmirs- leben Őwww.egeln.info 13 Mitgliedsgemeinden
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