Ausbildungsatlas Landkreis Marburg-Biedenkopf & Umgebung

® Ausbildungs atlas Zukunft – Betriebe – Bewerbung – Traumberufe mein Landkreis Marburg-Biedenkopf Umgebung 6. Auflage

Loved by generations. Crafted by you. Ausbildung I FOS-Praktikum Ausbildung: Industriemechaniker (w/m/d) Elektroniker (w/m/d) für Betriebstechnik Maschinen- und Anlagenführer (w/m/d) für Lebensmitteltechnik Fachlagerist (w/m/d) Fachkraft (w/m/d) für Schutz und Sicherheit FOS-Praktikum: Elektrotechnik Maschinenbau Mechatronik Standort: Stadtallendorf / Starttermin: August 2027 Du liebst unsere Marken, aber kennst du uns auch als Arbeitgeber? Als internationales Familienunternehmen geben wir dir die Möglichkeit, deine Ausbildung oder dein FOS-Praktikum in einem Umfeld zu absolvieren, das inspiriert und Innovation fördert. Jedes Jahr starten neue Talente bei uns, um weltweit Millionen von Konsumentinnen und Konsumenten zu begeistern. Hast du Lust, dabei zu sein? JETZT BEWERBEN: ferrerocareers.com R

® Liebe Leserin, lieber Leser Marburg-Biedenkopf ist nicht nur Hessens schönste Mitte und ein starker und vielfältiger Wirtschaftsstandort. Auch Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten sind ein Markenzeichen der Region. Ob Handel, Handwerk, Gesundheitswesen, Dienstleistungsbranche oder akademische Ausbildungen: In Marburg-Biedenkopf stehen jungen Menschen viele verschiedene Ausbildungs- und Qualifizierungswege offen. Neben den klassischen „kleinen“ und mittelständischen Betrieben haben hier auch große Unternehmen und „Global Player“ einen Standort gefunden, der gute Rahmenbedingungen bietet. Neben diesen Rahmenbedingungen, die Politik und Verwaltung in Marburg-Biedenkopf laufend verbessern und ausbauen, ist die wichtigste Säule, ist das wertvollste Kapital eines Unternehmens sein Personal: Ohne gut ausgebildete Mitarbeitende läuft in einem Unternehmen nichts, und was wäre für einen Betrieb besser, als die eigenen Fachkräfte von Morgen selbst auszubilden? Neben der fundierten Ausbildung bietet dies auch die Chance, dass sich die jungen Menschen mit einem Unternehmen sowie dessen Werten und Zielen nachhaltig identifizieren. August Bebel wird der Satz zugeschrieben „Genies fallen nicht vom Himmel. Sie müssen Gelegenheit zur Ausbildung und Entwicklung haben“. Diese Gelegenheit finden zukünftige Genies im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Gute und fundierte Ausbildung in den Betrieben, gepaart im dualen System mit den Bildungsangeboten der Beruflichen Schulen des Landkreises, sorgen für sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Und mit gleich vier Hochschulen bietet Marburg-Biedenkopf auch vielfältige akademische Aus- und Weiterbildungschancen. Das Thema Ausbildung nimmt auch in der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf breiten Raum ein. Welche Chancen und Möglichkeiten junge Menschen bei einer Ausbildung im Öffentlichen Dienst in unserer Verwaltung haben, zeigt ein eigener Beitrag in diesem Heft. Liebe Leserin, lieber Leser. Nehmen Sie Ihre Zukunft selbst in die Hand. Suchen Sie sich den Ausbildungsweg, der für Sie der Beste ist. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Herzliche Grüße Vorwort Jens Womelsdorf Landrat Vorwort 3

Herausgeber: BVB-Verlagsgesellschaft mbH 6. Auflage © BVB-Verlagsgesellschaft mbH, 2026 Die Angaben zur schulischen Vorbildung orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Alle Angaben nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr oder Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit. Irrtümer vorbehalten. Titel, Umschlaggestaltung, Fotos, Kartographien sowie Art und Anordnung des Inhalts sind urheber- rechtlich geschützt. Nachdruck – auch auszugsweise – ist nicht gestattet. Alle Rechte vorbehalten. In unserem Verlag erscheinen unter anderem Informationsbroschüren aller Art, Wirtschafts- und Gesundheitsmagazine, Firmenbroschüren sowie Faltpläne und sonstige kartographische Erzeugnisse. Das verwendete Papier wird im ECF-Verfahren (elementarchlorfrei) hergestellt. Friedrichstraße 4 48529 Nordhorn Telefon 05921 9730-0 Fax 05921 9730-50 kundenservice@bvb-verlag.de www.bvb-verlag.de A Altenpflegehelfer (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 22 Anästhesietechnischer Assistent (m/w/d) �.�.� 22 Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w/d) �.�.�.�.�.� 23 B Bautechnischer Konstrukteur (m/w/d) �.�.�.�.� 23 Brandmeister mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst (m/w/d) .�.�.�.�.� 24 D Dachdecker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 24 E Elektroniker Betriebstechnik (m/w/d) �.�.�.�.�.� 25 Ergotherapeut (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 26 Erzieher (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 26 F Fachangestellter (m/w/d) › Bäderbetriebe �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 27 › Medien- und Informationsdienste › Archiv �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 27 › Bibliothek �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 28 Fachinformatiker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 28 › Anwendungsentwicklung �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 29 › Systemintegration �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 29 Fachkraft (m/w/d) › Lagerlogistik �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 30 › Schutz und Sicherheit �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 30 › Veranstaltungstechnik .�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 31 Fachlagerist (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 31 Fliesen-, Platten- und Mosaikleger (m/w/d) �. 32 Freiwilligendienste �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�. 33 G Gärtner (m/w/d) › Friedhofsgärtnerei �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 33 › Garten- und Landschaftsbau �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 34 Gießereimechaniker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 34 H Holzmechaniker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 35 I Industrieelektriker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 35 Industriekaufmann (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 36 Industriemechaniker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 36 K Kaufmann (m/w/d) › Büromanagement �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 37 › Digitalisierungsmanagement �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 37 › Groß- und Außenhandelsmanagement �.�.�.� 38 › Marketingkommunikation �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 38 Konstruktionsmechaniker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.� 39 Krankenpflegehelfer (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 39 M Maler und Lackierer (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 40 Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d) �.�.�.� 40 › Lebensmitteltechnik �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 41 › Metall- und Kunststofftechnik �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 41 Mechatroniker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 42 › Kältetechnik (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 42 Mediengestalter Digital und Print (m/w/d) �.� 43 Medizinischer Fachangestellter (m/w/d) .�.�.� 43 O Operationstechnischer Assistent (m/w/d) �.� 44 P Pflegefachmann (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 44 Pharmakant (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 45 Pharmazeutisch-technischer Assistent (m/w/d) .�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 45 Physiotherapeut (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 46 Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) �.�.�.�.� 46 S Sport- und Fitnesskaufmann (m/w/d) �.�.�.�.�.� 47 Straßenbauer (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 47 T Technischer Modellbauer (m/w/d) – Gießerei �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 48 Technischer Produktdesigner (m/w/d) – Maschinen- und Anlagenkonstruktion �.�.�.�.�.� 48 Technischer Systemplaner (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.� 49 Tiefbaufacharbeiter (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 49 Tischler (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 50 V Veranstaltungskaufmann (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.� 50 Verwaltungsfachangestellter (m/w/d) �.�.�.�.� 51 W Werkstoffprüfer (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 51 Werkzeugmechaniker (m/w/d) .�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 52 Z Zerspanungsmechaniker (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.� 52 Zimmerer (m/w/d) �.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 53 Inhalt Vorwort ���������������������������������������������� 3 Inhalt / Impressum ������������������������������ 5 Ausbildung beim Landkreis Marburg-Biedenkopf ���������� 6 Deine Berufswahl �������������������������������� 8 Bewerbung leicht gemacht ���������������� 10 Vorstellungsgespräch ���������������������� 16 Duales Studium �������������������������������� 18 Ausbildungsvertrag �������������������������� 25 Ausbildungsvergütung ���������������������� 32 Der erste Arbeitstag �������������������������� 53 Erforderliche Unterlagen ������������������ 62 Berufsprofile .�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.�.� 20 Ausbildungsplätze und -Betriebe .�.� 54 ® 5 Inhalt / Impressum

Ausbildung beim Landkreis Marburg-Biedenkopf Nah an den Menschen und so vielfältig wie das Leben selbst: Ausbildung oder Studium beim Landkreis Marburg-Biedenkopf Wer beim Stichwort Verwaltung an langsame Bürokratie und verstaubte Aktendeckel denkt, ist auf dem Holzweg. Kaum ein Berufsfeld bietet so viel Abwechslung, so viele Schnittstellen zu anderen Bereichen und ist so nah am Menschen wie die Arbeit in einer modernen Verwaltung. Und auch die Digitalisierung hat längst in den Büros Einzug gehalten. Der Öffentliche Dienst ist nicht nur der größte Arbeitgeber Deutschlands sondern auch der größte Ausbildungsbetrieb. Und das Spektrum der Ausbildung ist vielfältig. Die Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf bildet gleich in mehreren Berufen aus. Die meisten Auszubildenden beim Kreis durchlaufen die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte, etwa zehn Azubis starten jedes Jahr. Im Verbund mit der Universitätsstadt Marburg und den Marburger Stadtwerken werden Fachinformatiker und Fachinformatikerinnen ausgebildet. Seit 2023 bilden wir auch Erzieher und Erzieherinnen im Rahmen der praxisintegrierten vergüteten Ausbildung aus. Die Bewerber und Bewerberinnen durchlaufen ein Testverfahren und ein Vorstellungsgespräch. Wer an der Arbeit in einer Verwaltung interessiert ist, sollte kommunikativ und motiviert sein, Spaß an Rechtsgebieten haben und Interesse am Umgang mit Menschen. Auch ein Bezug zu gesellschaftlichen Zusammenhängen ist wichtig – denn das, was in der Verwaltung getan wird, wirkt nach außen in die Gesellschaft. Um einen möglichst großen Überblick zu erhalten, wechseln die Auszubildenden der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf alle drei Monate in einen anderen Fachbereich, Fachdienst oder in eine Stabsstelle. So sind Abwechslung, verschiedene Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Kreisverwaltung und viele neue Erfahrungen garantiert – von A bis Z, von der Altenhilfe bis zur Zulassungsstelle. Junge Menschen mit gutem Schulabschluss, die motiviert sind, gerne im Team arbeiten, Freude am Umgang mit Menschen haben sowie Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu ihren Stärken zählen, sind als Auszubildende in der Kreisverwaltung herzlich willkommen. Ausbildung beim Landkreis Marburg-Biedenkopf 6

Man kann beim Landkreis Marburg-Biedenkopf aber auch dual studieren: So gibt es den dualen Bachelor-Studiengang „Public Administration“, bei dem der Kreis gemeinsam mit der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit ausbildet. Der Studiengang befähigt zum Einsatz in der gehobenen Sachbearbeitung in der allgemeinen Verwaltung. Neu seit 2023 ist die Möglichkeit, im Bachelor-Studiengang „Digitale Verwaltung“ zu studieren, bei dem Digitalisierungsprozesse in der allgemeinen Verwaltung im Fokus stehen. Im Bachelor-Studiengang „Soziale Sicherung und Sozialverwaltungswirtschaft“, der gemeinsam mit der Hochschule in Fulda angeboten wird, geht es ganz gezielt um die vielen Aspekte der Sozialverwaltung. Die praktische Ausbildung sowie der spätere Einsatz erfolgen insbesondere im Fachbereich Integration und Arbeit. ® Nähere Informationen zur Ausbildung beim Landkreis Nähere Informationen zur Ausbildung beim Landkreis gibt es bei Andrea Dersch, Telefon: 06421 405-1792 oder Ina Wagner, Telefon: 06421 405-1499 sowie online unter www.marburg-biedenkopf.de. Ausbildung beim Landkreis Marburg-Biedenkopf 7

Wichtige Fragestellungen für Deine Berufswahl Meine Persönlichkeit im Fokus Eine wichtige Entscheidung Bei der Berufswahl kann es sinnvoll sein, nicht nur die eigenen Stärken und Interessen zu berücksichtigen, sondern auch auf zukünftige Karrieremöglichkeiten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu achten. Bist du noch unsicher? Dann vereinbare einen Termin bei der Bundesagentur für Arbeit (BIZ) – dort erhältst du eine persönliche Beratung. Endspurt Schule – und dann? Die Berufswahl ist kein einfacher Schritt – sie prägt deine Zukunft und beeinflusst den Verlauf deiner gesamten Karriere. Daher ist es wichtig, dass du dich vorher intensiv mit deinen eigenen Interessen, Stärken und Erwartungen auseinandersetzt: Welche Tätigkeiten machen dir Spaß? Wo liegen deine Talente? Und was sind deine langfristigen Ziele? Je mehr du dich mit diesen Fragen beschäftigst, desto besser kannst du einen Beruf finden, der nicht nur zu dir passt, sondern in dem du dich auch langfristig erfüllt fühlst. Check-U Finde heraus, was dir gefällt: Mit unseren hilfreichen Fragebögen auf www.azubica.de kannst du ganz einfach ermitteln, welche Eigenschaften dich auszeichnen und wo sich deine Talente verstecken. Nutze diese Selbsteinschätzung, um deinem Traumberuf näher zu kommen! Falls du noch nicht weißt, wohin die Reise gehen soll, kann dir das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit weiterhelfen. Dort gibt es Persönlichkeitschecks oder Berufseignungstests, die dir zeigen, welche Berufe gut zu dir passen. Lass dir auch von deinen Eltern und Freunden eine Analyse deiner Stärken und Schwächen geben. Gespräche mit deinen Lehrern erweisen sich ebenfalls als hilfreich. So findest du Schritt für Schritt heraus, welcher Beruf zu dir passt. Du willst mehr über dich und deine Stärken erfahren? Hier findest du hilfreiche Fragebögen, die dir bei deiner Selbsteinschätzung helfen – einfach QR-Code scannen und loslegen! Fähigkeiten Vorlieben Kenntnisse Ziele Stärken Wunschberuf Hobbys Berufswahl 8

Mein Wunschberuf im Check Bei der Berufswahl kann es aber auch wichtig sein, einen Blick auf die Marktlage und die Entwicklungen der Zukunft zu werfen. Eine gut durchdachte Wahl, die sowohl deine Leidenschaft als auch zukünftige berufliche Perspektiven berücksichtigt, ist der Schlüssel für deine langfristig stabile Karriere. Wie viele Ausbildungsplätze existieren für den Beruf insgesamt und vor Ort? Wo kann ich Erfahrungen durch Praktika in meinem Wunschberuf erwerben? Wie wichtig ist der Beruf in Zukunft? Wie sehen die Karrieremöglichkeiten nach der Ausbildung aus? Lassen sich die in der Lehre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auch in anderen Berufen anwenden? Tipp: Hast du eine Entscheidung getroffen und spannende Ausbildungsstellen entdeckt, dann sind wichtige Vorgaben und zeitliche Abläufe zu beachten. Die Bewerbung sollte rechtzeitig zusammen mit den notwendigen Unterlagen an den ausgewählten Betrieb gesendet werden. Gut informiert Triff deine Entscheidung überlegt Es ist sehr wichtig, deinen Wunschberuf von allen Seiten kennenzulernen. Infos zu deiner Berufswahl bekommst du bei der Agentur für Arbeit, auf www.azubica.de oder direkt bei den Unternehmen. Frag auch deine Freunde oder Verwandte, die in dem Beruf arbeiten – sie können dir viel über den Alltag erzählen. Auch ein längeres Praktikum in deinem Wunschberuf ermöglicht dir wertvolle Einblicke. Wenn du merkst, dass es doch nicht das Richtige ist, schau dich nach Alternativen um. Beruf oder Berufung? Niemand ist nur für einen Beruf geeignet – viele Fähigkeiten kann man in verschiedenen Jobs und Branchen einsetzen. Auch wenn du schon eine klare Idee von deiner beruflichen Zukunft hast, solltest du offen für Alternativen bleiben. Im besten Fall findest du nicht nur einen Beruf, sondern deine wahre Berufung. #Traumberuf Berufswahl ® 9

Bewerbung leicht gemacht Die Basics deiner Bewerbung: Deckblatt: Kann, muss aber nicht. Foto: Nicht verpflichtend, aber gern gesehen. Anschreiben: Kernstück deiner Bewerbung – hier stellst du dich vor, zeigst dein Interesse an der Ausbildungsstelle und machst klar, warum du die ideale Besetzung bist. Lebenslauf: Klar strukturiert und übersichtlich überzeugst du mit deiner schulischen Laufbahn, deinen Fähigkeiten sowie bisherigen Erfahrungen. Anlagen: Mit deinen letzten Schulzeugnissen und Praktikumsnachweisen belegst du deine Eignung für die ausgeschriebene Position. Du hast dich für eine Ausbildungsstelle entschieden und willst dich bewerben? Super! Ob du dich nun postalisch oder online bewirbst, hängt von den Anforderungen des Unternehmens ab. Wichtig ist aber zunächst zu wissen, was zu einer vollständigen Bewerbung gehört: Von der Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch: Hol dir jetzt Tipps und Vorlagen in unserem Bewerbungsratgeber – einfach QR-Code scannen und direkt starten! Tipps für einen guten Eindruck Achte auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Entscheide dich für eine einheitliche Gestaltung bei Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf (Farbwahl, Schriftart und -größe). Wähle bei Bewerbungen per Post eine hochwertige Bewerbungsmappe in dezenter Farbe. Bewerbung leicht gemacht 10

Foto Dein erster Eindruck zählt! Seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist ein Foto in der Bewerbung kein Muss. Trotzdem kann ein Bild hilfreich sein, um einen persönlichen Eindruck zu hinterlassen. Tipps für das perfekte Bild: Lasse dich von einem professionellen Fotografen beraten – Haltung, Outfit und Beleuchtung sind entscheidend. Informiere dich über den Dresscode des Unternehmens und kleide dich entsprechend für das Foto. Auch wenn du dich „authentisch“ zeigen möchtest, solltest du die Regeln des Geschäftslebens beachten. Achte auf ein gepflegtes Erscheinungsbild. Wähle dezentes Make-up und vermeide übertriebene Accessoires. Negativ-Beispiel Positiv-Beispiel Deckblatt Kann, muss aber nicht Das Deckblatt sorgt für einen ersten, professionellen Eindruck und liefert einen schnellen Überblick zu deiner Person und der angestrebten Ausbildungsstelle. Diese Infos gehören auf dein Deckblatt: Bezeichnung der Ausbildungsstelle, eventuell mit Kennziffer Bewerbungsfoto (optional) Dein Name, Anschrift, E-Mail und Telefonnummer Eine Liste der Anlagen, falls du viele Dokumente beifügst Bewerbung leicht gemacht ® 11

1 2 4 3 5 6 7 8 9 So überzeugst du auf ganzer Linie Erstelle Anschreiben und Lebenslauf nach DIN 5008 (Norm für Textverarbeitung). Achte bei Online-Bewerbungen darauf, eine eingescannte und gut lesbare Unterschrift einzusetzen. Beginne dein Anschreiben professionell mit „Sehr geehrte(r) Frau/Herr xxx“ oder, wenn du den Ansprechpartner nicht kennst, mit „Sehr geehrte Damen und Herren“. Kompakte Anleitung für dein Anschreiben 1 Kontaktdaten Füge deine vollständigen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) hinzu. 2 Anschrift Platziere die Adresse und den Namen des Ansprechpartners aus der S tellenanzeige oder von der Unternehmenswebsite im Anschriftenfeld. 3 Datum und Ort Vergiss nicht, das Anschreiben mit Datum und Ort der Erstellung zu versehen. 4 Betreff Verwende einen klaren Betreff mit der exakten Stellenbezeichnung und, falls vorhanden, der Kennziffer. 5 Anrede Starte mit der korrekten persönlichen Anrede und achte auf Titel. 6 Einleitung Erkläre in 2 – 3 Sätzen, wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist (z. B. durch ein Gespräch, eine Messe oder Anzeige). Betone deine Motivation für die Wahl des Ausbildungsplatzes und des Unternehmens. 7 Hauptteil Zeige in 4 – 6 Sätzen, warum du die richtige Person für die Stelle bist. Welche Fähigkeiten, Kenntnisse und Eigenschaften machen dich zur idealen Wahl? Erkläre, dass du die Anforderungen erfüllst und bereit für die Herausforderung bist. 8 Schluss Beende das Schreiben mit einer freundlichen und persönlichen Abschlussformulierung, z. B. „Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.“ und nutze am Ende eine höfliche Grußformel, wie „Mit freundlichen Grüßen“. 9 Unterschrift Vergiss deine Unterschrift nicht. Bewerbung leicht gemacht 12

2 7 3 4 5 6 8 1 So baust du deinen Lebenslauf auf 1 Foto (optional) 2 Überschrift Wähle zwischen „Lebenslauf“ oder „Curriculum Vitae“. 3 Persönliche Daten Ergänze deinen Namen, deine Anschrift, deine Kontaktdaten sowie dein Geburtsdatum und Geburtsort. 4 Schulischer Werdegang Liste deine bisherige Schulbildung mit Daten auf. 5 Praktika und Nebentätigkeiten Berichte von deinen bereits gesammelten Erfahrungen durch Praktika oder Nebenjobs. 6 Weitere Qualifikationen Zeige, welche Sprachkenntnisse, EDV-Erfahrungen oder andere Qualifikationen du zusätzlich mitbringst. 7 Sonstiges Erzähle kurz und knapp, was du in deiner Freizeit machst und gib deine Hobbys und Interessen an. 8 Ort, Datum und Unterschrift Unterschreibe am Ende deinen Lebenslauf und ergänze den Ort und das Datum. Vorlagen zum Downloaden Lass dich inspirieren – weitere Versionen von Musteranschreiben und Beispiele für Lebensläufe findest du in unserem Downloadbereich. Bewerbung leicht gemacht ® 13

Das sollte ich tun Verfasse ein individuelles Anschreiben und nutze konkrete Formulierungen wie: „Ihr Unternehmen habe ich durch Ihre Online-Stellenausschreibung auf www.azubica.de entdeckt.“ „Auf der Berufsbildungsmesse Musterstadt bin ich auf Ihr Ausbildungsangebot gestoßen.“ „Aufgrund Ihres Unternehmensprofils im aktuellen Ausbildungsatlas Musterstadt bin ich auf Ihre Ausbildungsplätze aufmerksam geworden.“ Das sollte ich lassen Vermeide allgemeine Phrasen wie: „Hiermit bewerbe ich mich um…“ „Ich interessiere mich für den ausgeschriebenen Job…“ „Ihre Stellenanzeige im Internet habe ich aufmerksam gelesen…“ Anschreiben Dein Schlüssel zum Erfolg Dein Anschreiben ist das Herzstück deiner Bewerbung. Es entscheidet oft darüber, ob du in die engere Auswahl kommst. Hier stellst du deine Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen vor und zeigst, wer du bist. Besonders wichtig: Deine Motivation für die Ausbildung sollte klar erkennbar sein. Und nicht vergessen: Reagiere schnell auf E-Mails oder Anrufe nach dem Versand der Bewerbung. Du hast einen Anruf verpasst? Dann rufe schnellstmöglich zurück! Tipp: Halte das Anschreiben kurz und prägnant – eine Seite reicht völlig aus! Lebenslauf Dein Aushängeschild Ein überzeugender Lebenslauf ist der Schlüssel jeder erfolgreichen Bewerbung. Die tabellarische Form sorgt für Übersichtlichkeit und erlaubt es, dein Profil klar darzustellen. Anders als beim Anschreiben darf der Lebenslauf auch zwei Seiten umfassen. So geht´s richtig: Mit unserem Tutorial erstellst du Schritt für Schritt den perfekten Lebenslauf – einfach QR-Code scannen, Video anschauen und loslegen! Du suchst noch mehr Anregungen? Mit www.azubica.de wird deine Bewerbung leicht gemacht! Neben regionalen Ausbildungsplätzen findest du im Bewerbungsratgeber: Tipps Schritt-für-Schritt-Anleitungen Checklisten Vorlagen Tutorials Und mehr... Bewerbung leicht gemacht 14

Online-Bewerbung Was du beachten solltest Ob per E-Mail oder über ein Online-Formular – grundsätzlich gelten auch hier die gleichen Regeln wie bei einer klassischen Bewerbung. Trotzdem gibt es zusätzliche Punkte, die du beachten solltest: Anlagen Wichtige Nachweise für deine Bewerbung Deine Zeugnisse und Bescheinigungen liefern wertvolle Informationen, da sie von Dritten bewertet wurden. Achte darauf, Kopien deiner letzten Zeugnisse und von Bescheinigungen über zusätzliche Qualifikationen oder absolvierte Praktika beizufügen. Falls du Nebenjobs hattest, besonders in Bezug auf deinen gewünschten Ausbildungsberuf, füge auch diese Nachweise bei – sie zeigen deine praktischen Erfahrungen und sozialen Kompetenzen. Zertifikate von Fortbildungen (z. B. Sprach- oder Computerkurse) können ebenfalls wichtig sein. Bei manchen Ausbildungsberufen oder Unternehmen wird ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein Gesundheitszeugnis, benötigt. Zur Info: Beglaubigungen sind in der Regel nicht erforderlich. Nutze eine seriöse E-Mail-Adresse (Vor- und Nachname) Verwende die angegebene E-Mail-Adresse des Ansprechpartners, um sicherzustellen, dass deine Bewerbung an die richtige Person gelangt. Vermeide das übliche „Hallo“ bei der E-Mail – beginne stattdessen auch hier professionell mit „Sehr geehrte(r) Frau/Herr xxx“ Achte beim Einscannen von Unterlagen und Fotos auf eine gute Qualität. Prüfe, dass alle Dateien vollständig, in der richtigen Reihenfolge und gut lesbar sind. Wandle deine Dokumente in eine PDF-Datei um und beachte, dass die Dateigröße die maximale Vorgabe nicht überschreitet (ca. 3 bis 5 MB) Gib deinen Anhängen klare Namen, damit sie leicht zugeordnet werden können. (z. B. „Bewerbung_Vorname_Nachname.pdf“) Anleitung Bewerbung leicht gemacht ® 15

Vorbereitung ist alles Nun bist du an der Reihe. In der Regel wird nach deiner Persönlichkeit, Schullaufbahn und vielleicht nach deinen Lieblingsfächern gefragt. Themen wie Praktika, Ferienjobs und Hobbys sind ebenfalls oft Teil des Gesprächs. Die meisten Fragen lassen sich vorher erahnen. Bereite dich also gut auf diese vor und mache dir vorab Gedanken. Gängige Fragen könnten sein: Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden? Welche Erwartungen haben Sie an die Ausbildung? Welche Stärken bringen Sie für den Beruf mit? Zeig, was in dir steckt! Hier erfährst du, welche weiteren Fragen auf dich zukommen könnten – QR-Code scannen und im Vorstellungsgespräch überzeugen. Eindruck schinden Vorstellungs- gespräch Glückwunsch – du hast eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten! Das zeigt, dass du bisher alles richtig gemacht hast und deine Bewerbungsunterlagen gut angekommen sind. Vorstellungsgespräche können heutzutage online oder persönlich vor Ort stattfinden. So bist du bestens vorbereitet Während der persönlichen oder virtuellen Begrüßung möchte dein Gegenüber eine angenehme Gesprächsatmosphäre schaffen. Das äußert sich in allgemeinen Fragen. Stelle dich also auf ein lockeres Smalltalk-Gespräch ein. Vielleicht wird man dir zusätzlich noch einen kurzen Einblick in die Geschichte des Betriebs geben. Nimm alle gebotenen Informationen konzentriert auf. Technik checken Kamera, Mikrofon und Internet funktionieren einwandfrei Ruhige Umgebung Ruhiger und ungestörter Ort mit neutralem Hintergrund Pünktlichkeit Logge dich ein paar Minuten vor dem Gespräch ein Erscheinungsbild Gepflegtes und dem Unternehmen angepasstes Outfit Blickkontakt Schaue in die Kamera und nicht auf den Bildschirm Körpersprache Aufrechte Sitzhaltung und schaue aufmerksam und engagiert Onlinemeeting So gelingt es Vorstellungsgespräch 16

Zeige Interesse Deine Kontaktpersonen werden sich nun für deine Stärken und Schwächen sowie dein Wissen über die Ausbildung und das Unternehmen interessieren. Kein Grund zur Nervosität, wenn du nicht alle gestellten Fragen beantworten kannst. Ein Vorstellungsgespräch bedeutet ein beiderseitiges Kennenlernen von Unternehmen, Bewerberinnen und Bewerbern, das heißt auch die Chemie untereinander muss stimmen. Auf www.azubica.de findest du daher wertvolle Fragen, die du selbst im Bewerbungsgespräch stellen kannst – scanne den QR-Code und erhalte nützliche Tipps. Erste Hürde geschafft Am Ende des Gesprächs wirst du gefragt: „Gibt es noch offene Fragen?“ Dies signalisiert das Gesprächsende. Falls noch etwas unklar ist, zögere nicht nachzufragen. Vergiss nicht, dich für das Gespräch zu bedanken. Tipp: Achte bei einem OnlineGespräch darauf, dass du das Meeting wirklich beendest, sobald es abgeschlossen ist und du nicht versehentlich weiterhin sichtbar oder hörbar bist. Persönliches Treffen Pünktlichkeit Rechtzeitig vor Ort sein und Zeit-Puffer einplanen (z.B. wegen Auto-Staus) Erscheinungsbild Gepflegtes und dem Unternehmen angepasstes Outfit Höflichkeit Freundliches Auftreten, respektvoller Umgang und gute Manieren Körpersprache Offene und selbstbewusste Haltung, Blickkontakt und ein fester Händedruck Vorstellungsgespräch ® 17

Die beliebtesten dualen Studiengänge Studienmodelle Ausbildungsintegrierend Kombination aus Studium und vollständiger Berufsausbildung Verkürzte Gesamtausbildungszeit durch spezielle Organisation Ausbildungsorte: Betrieb, Berufsschule und Hochschule Abschlüsse: Bachelor (Hochschule) und Berufsabschluss (Kammer) Praxisintegrierend H ochschulstudium mit längeren Praxisphasen im Unternehmen Keine vollständige Berufsausbildung Ausbildungsorte: Betrieb und Hochschule Abschluss: Bachelor (Hochschule) Wichtig Ein duales Studium funktioniert nicht ohne die Zusammenarbeit mit einem ausbildenden Betrieb. Bewirb dich daher rechtzeitig vor Studienbeginn bei einem Partnerunternehmen um einen Ausbildungsplatz (bei einem ausbildungsintegrierenden Studium) oder einen Arbeitsplatz (bei einem praxisintegrierenden Studium). Für die Zulassung an der Hochschule benötigst du nicht nur die Zugangsberechtigung, sondern auch einen Vertrag mit dem Partnerunternehmen, das die praktische Ausbildung übernimmt. Dies kann ein Unternehmen, eine soziale Organisation oder eine staatliche Einrichtung sein. Dort arbeitest du während des Studiums und erhältst eine Vergütung für deine Tätigkeit. Theorie und Praxis Du kannst dich nach deinem (Fach-)Abitur nicht zwischen Ausbildung und Studium entscheiden? Ein duales Studium kombiniert Theorie und Praxis und ist der ideale Kompromiss. Du sammelst praktische Erfahrung im Betrieb und erwirbst gleichzeitig theoretisches Wissen an der Hochschule. Die enge Verzahnung von Studium und Beruf sorgt dafür, dass beide Bereiche optimal aufeinander abgestimmt sind. Duale Studiengänge werden an Fachhochschulen, Berufsakademien sowie privaten und öffentlichen Hochschulen angeboten. Duales Studium Eine Hochschule besuchen und gleichzeitig Berufserfahrung sammeln. Verschaffe dir einen Überblick: Scanne den QR-Code und entdecke alle Studiengänge von A-Z. Duales Studium 18

Die Qual der Wahl BWL, Finanzen & Management Agrarmanagement Betriebswirtschaft Bank Immobilienwirtschaft International Management Wirtschaftsrecht / Jura Medien & Kommunikation Digitale Medien Kommunikation / PR Marketing Medieninformatik Medienmanagement Verwaltung & Öffentlicher Dienst Polizei Public Management Rechtspflege Rentenversicherung Steuerwesen Zoll Weitere Studiengänge Psychologie / Wirtschaftspsychologie Biologie Mode Ingenieurwesen & Technik Architektur Bauingenieurwesen Elektrotechnik Maschinenbau Produktionstechnik Verfahrenstechnik Informatik & IT Digitale Medien E-Commerce Informatik Wirtschaftsinformatik Tourismus & Event Eventmanagement Gastronomie Sportmanagement Tourismusmanagement Pädagogik & Soziales Soziale Arbeit Sozialmanagement Sozialpädagogik Gesundheit & Fitness Ergotherapie Fitnessökonomie Gesundheitsmanagement Hebammenkunde Logopädie Pflege Duales Studium Studienangebote Seite: 4, 6, 57, 58, 59, 60, 61, 63 19

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Berufsprofile Finde deinen Weg in die Berufswelt! Alle Ausbildungsberufe im Überblick findest du auf www.azubica.de – jetzt QR-Code scannen und deine Möglichkeiten entdecken! 21

Zugangsvoraus- setzungen siehe Bewerberprofil Zugangsvoraus- setzungen siehe Bewerberprofil Unterstützen der Pflegefachkräfte beim Versorgen von älteren Menschen im Rahmen der Grundpflege • Behilflich sein bei der Körperpflege (z. B. Waschen, Duschen, Zahnpflege), bei der Ernährung (z. B. mundgerechtes Zubereiten der Mahlzeiten) sowie im Bereich Mobilität (z. B. beim An- und Auskleiden, Aufstehen oder Zubettgehen) • Mitwirken bei der Verabreichung von Medikamenten • Begleiten bei Pflichtgängen (zu Ärzten, Behörden etc.) • Planen und Realisieren von aktiver und kreativer Freizeitgestaltung (z. B. Bastelnachmittage, Feste) • Beachten von kulturellen Besonderheiten bei alten Menschen mit Migrationshintergrund • Betreuen von Angehörigen (z. B. durch informierende Gespräche) • Begleiten von Sterbenden Beschäftigungsmöglichkeiten werden von Altenwohn- und Pflegeheimen, geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationskliniken in Hospizen, von ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdiensten sowie von Privathaushalten gestellt. Bewerberprofil: Hauptschulabschluss • Gute Noten in Religionslehre/Ethik, Deutsch, Hauswirtschaftslehre • Teamfähigkeit • Verantwortungsbewusstsein • Einfühlungsvermögen • Respekt • Belastbarkeit • Geduld • Sorgfalt • Beherrschtheit/Selbstkontrolle • Durchsetzungsvermögen • Merkfähigkeit • Beobachtungsgenauigkeit Ausbildungsart: Landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an der Berufsfachschule, Ergänzung durch Praxisphasen (z. B. im Krankenhaus oder Pflegeheim) Zeitraum: 1–2 Jahre (je nach Bundesland) Mitwirken bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von Narkosen • Vorbereiten von Anästhesien, Geräten und Instrumenten • Vor- und Nachbereiten von Einleitungsraum, Operationssaal und Ausleitungsraum • Unterstützen der Fachärzteschaft für Anästhesiologie vor, während und nach der Narkose • Positionieren der Patienten für Narkose und Operation • Überwachen von Atmung und Kreislauf der Patienten während des Narkoseverfahrens • Fachkundiges Betreuen der Patienten während ihres Aufenthaltes im Ein- und Ausleitungsraum unter Berücksichtigung der physischen und psychischen Situation • Pflegen und Warten der medizinischen Geräte und Instrumente • Wiederaufbereiten oder Entsorgen von Anästhesiematerialien • Erledigen administrativer Aufgaben (z. B. Dokumentieren der Narkoseverläufe) • Selbstständiges Organisieren und Koordinieren der Arbeitsabläufe in der Anästhesie Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich in Anästhesieabteilungen von allgemeinen Krankenhäusern und von Fach- oder Hochschulkliniken, in ambulanten Operationszentren sowie in Facharztpraxen, in denen ambulante Operationen durchgeführt werden. Bewerberprofil: Realschulabschluss • Gute Noten in Biologie, Chemie, Deutsch • Technisches Verständnis • Verantwortungsbewusstsein • Reaktionsgeschwindigkeit • Teamfähigkeit • Einfühlungsvermögen • Diskretion • Zusätzliche Voraussetzungen je nach Ausbildungsanbieter Ausbildungsart: Durch Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelte oder landesrechtlich geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen, ergänzt durch Praxisphasen in medizinischen Einrichtungen Zeitraum: 3 Jahre (m/w/d) Anästhesietechnischer Assistent Ausbildungsangebote Seite: 56 Ausbildungsangebote Seite: 58 (m/w/d) Altenpflegehelfer Berufsprofile 22 * Schulabschluss (Quelle s. Impressum): Ohne Abschluss Hauptschulabschluss Mittlerer Abschluss Hochschulreife

Erstellen von technischen Zeichnungen und Plänen für Bauprojekte, z. B. im Hoch-, Tief- oder Ingenieurbau • Anfertigen von Detail- und Ausführungszeichnungen nach Vorgaben von Architektinnen und Ingenieuren • Arbeiten mit CAD-Software zur digitalen Planung und Konstruktion • Umsetzen von Entwurfsskizzen in normgerechte Bauzeichnungen • Berechnen von Maßen, Flächen und Volumen • Berücksichtigen von baurechtlichen Vorschriften, Normen und technischen Richtlinien • Unterstützen bei der Planung von Bauabläufen und Projekten • Abstimmen von Zeichnungen mit anderen Gewerken und Fachabteilungen • Prüfen und Anpassen von bestehenden Plänen bei Änderungen Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich u. a. in Architektur- und Ingenieurbüros, bei Bauunternehmen sowie in der öffentlichen Bauverwaltung. Bewerberprofil: Gute Noten in Mathematik, Physik und Werken/Technik • Technisches Verständnis • Räumliches Vorstellungsvermögen • Sorgfalt und Genauigkeit • Teamfähigkeit • Selbstständiges Arbeiten • Interesse an Bauprozessen und Planung • Kenntnisse im Umgang mit Computern und Software Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Bereich Bauwesen in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Zeitraum: 3 Jahre (m/w/d) Bautechnischer Konstrukteur* *Berufsbezeichnung vor August 2026 Bauzeichner (m/w/d) Ausbildungsangebote Seite: 57, 58, 59 Ausbildungsangebote Seite: 59 Installieren und Instandhalten von ver- und entsorgungstechnischen Anlagen und Systemen wie z. B. Wasser- und Luftversorgungssysteme, Waschbecken, Duschkabinen, Toiletten und sonstige Sanitäranlagen • Installieren von Anlagen zur Regen- und Brauchwassernutzung als nachhaltige Ver- und Entsorgungssysteme • Montieren und Starten von Heizungssystemen und Heizkesseln • Maschinelles oder manuelles Bearbeiten von Rohren, Blechen und Profilen aus Metall oder Kunststoff • Einbauen energieeffizienter und umweltschonender Systeme wie z. B. Solaranlagen, Wärmepumpen und Holzpellet-Anlagen • Überprüfen der Anlagen auf einwandfreie Funktion und optimale Einstellung nach der Montage • Installieren von Gebäudemanagementsystemen wie z. B. Smart-Home-Systeme; Anwenden gerätespezifischer Software wie z. B. Apps • Beraten von Kunden (z. B. über Produkte wie vernetzte Systemtechnik oder Dienstleistungsangebote des Betriebes) und Einweisen in die Bedienung der Geräte und Systeme Beschäftigungsmöglichkeiten bieten versorgungstechnische Installationsbetriebe sowie Heizungs- und Klimaanlagenbauer. Bewerberprofil: Gute Noten in Werken/Technik, Mathematik, Physik, Deutsch • Technisches Verständnis • Räumliches Vorstellungsvermögen • Handwerkliches Geschick • Sorgfalt • Verantwortungsbewusstsein • Selbstständiges Arbeiten • Teamfähigkeit • Kunden- und Serviceorientierung Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Zeitraum: 3,5 Jahre (m/w/d) Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Berufsprofile 23 * Schulabschluss (Quelle s. Impressum): Ohne Abschluss Hauptschulabschluss Mittlerer Abschluss Hochschulreife

Errichten und Warten von Dächern • Herstellen von Holzkonstruktionen für Dachstühle • Decken und Bekleiden von Dach- und Wandflächen mit Dachplatten, -ziegeln, -steinen, Schindeln oder anderen Deckwerkstoffen • Durchführen von Abdichtungen an Dach- und Wandflächen, Balkonen und Terrassen sowie an Bauwerken • Herstellen und Montieren von Unterkonstruktionen für Außenwandbekleidungen • Gestalten von Gebäudeaußenwänden mit vorgehängten Fassadenbekleidungen • Einbauen von Blitzschutzanlagen, Schneefangsystemen, Dachrinnen, Fallrohren, Dachflächenfenstern oder Lichtkuppeln • Installieren von Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen einschließlich elektrischer Komponenten • Ausführen von Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung • Montieren von Profilen an Zu- und Abluftöffnungen (z. B. als Schutz vor Insekten und Nagetieren) • Spezialisierung in einem Schwerpunkt möglich: Abdichtungs-, Außenwandbekleidungs-, Dachdeckungs-, Reetdachtechnik oder Energietechnik an Dach und Wand Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Betriebe des Dachdecker-Handwerks und andere Bedachungsunternehmen. Bewerberprofil: Gute Noten in Werken/Technik, Mathematik, Physik • Körperbeherrschung • Handwerkliches Geschick • Auge-Hand-Koordination • Räumliches Vorstellungsvermögen • Sorgfalt • Umsicht • Teamfähigkeit • Selbstständiges Arbeiten Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Zeitraum: 3 Jahre (m/w/d) Dachdecker Ausbildungsangebote Seite: 59 Durchführen von Brandbekämpfungs-, Rettungs- und Bergungseinsätzen • Leisten technischer Hilfe bei Unfällen und Notlagen • Warten, Pflegen und Instandsetzen von Feuerwehrfahrzeugen, Geräten und Ausrüstung • Mitwirken in verschiedenen Bereichen des Brandschutzes • Unterstützen bei Ausbildungs- und Übungsdiensten • Besetzen der Feuerwehreinsatzzentrale • Arbeiten im Schichtdienst und Einhalten von Sicherheitsvorschriften Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich u. a. bei Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren sowie in öffentlichen Einrichtungen mit eigenem Brandschutz. Bewerberprofil: Körperliche Fitness • Technisches Verständnis • Handwerkliches Geschick • Verantwortungsbewusstsein • Teamfähigkeit • Belastbarkeit • Zuverlässigkeit • Flexibilität • Einsatzbereitschaft Ausbildungsart: Vorbereitungsdienst im Beamtenverhältnis (mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst) Zeitraum: 18 Monate mit theoretischen und praktischen Ausbildungsabschnitten sowie Praktika Ausbildungsangebote Seite: 57 (m/w/d) Brandmeister im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst Berufsprofile 24 * Schulabschluss (Quelle s. Impressum): Ohne Abschluss Hauptschulabschluss Mittlerer Abschluss Hochschulreife

Gut zu wissen! Probezeit: Sie dauert mindestens einen Monat und höchstens vier Monate. Du kannst ohne Angabe von Gründen schriftlich kündigen. Das gleiche Recht hat auch dein Ausbildungsbetrieb! Urlaub: Die Mindestanzahl an Urlaubstagen wird durch das Arbeitsrecht festgelegt. Bei minderjährigen Azubis greift hier das Jugendarbeitsschutzgesetz. Gut zu wissen! Probezeit: Sie dauert mindestens einen Monat und höchstens vier Monate. Du kannst ohne Angabe von Gründen schriftlich kündigen. Das gleiche Recht hat auch dein Ausbildungsbetrieb! Urlaub: Die Mindestanzahl an Urlaubstagen wird durch das Arbeitsrecht festgelegt. Bei minderjährigen Azubis greift hier das Jugendarbeitsschutzgesetz. Wichtige Vertragsangaben Dein Ausbildungsvertrag enthält mindestens Angaben zu folgenden Punkten: Bezeichnung des Ausbildungsberufs sowie Ziel und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsplan) Beginn und Dauer der Ausbildung Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der regulären Ausbildungsstätte Dauer der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit Dauer der Probezeit und des Urlaubs Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung Voraussetzungen, die eine Vertragskündigung rechtfertigen Hinweis auf Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die bei deinem Vertrag greifen Wichtige Vertragsangaben Dein Ausbildungsvertrag enthält mindestens Angaben zu folgenden Punkten: Bezeichnung des Ausbildungsberufs sowie Ziel und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsplan) Beginn und Dauer der Ausbildung Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der regulären Ausbildungsstätte Dauer der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit Dauer der Probezeit und des Urlaubs Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung Voraussetzungen, die eine Vertragskündigung rechtfertigen Hinweis auf Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die bei deinem Vertrag greifen Das steht in deinem Ausbildungsvertrag Das steht in deinem Ausbildungsvertrag In diesem Dokument legen die Vertragspartner und -partnerinnen grundlegende Rechte und Pflichten für die Dauer des Ausbildungsverhältnisses fest. Ein schriftlicher Vertrag zwischen dir und dem Ausbildungsbetrieb ist unbedingt erforderlich. Nur auf diese Weise kommt das Berufsausbildungsverhältnis überhaupt zustande. Die elektronische Version ist ausgeschlossen. Diese Regelung sieht das Berufsbildungsgesetz (BBiG) laut § 11 vor. Das Dokument benötigt sowohl deine Unterschrift als auch die einer Vertretung deines Ausbildungsbetriebs. Du bist minderjährig? Dann ist zusätzlich die Unterschrift deiner Eltern bzw. deines gesetzlichen Vormunds erforderlich. In diesem Dokument legen die Vertragspartner und -partnerinnen grundlegende Rechte und Pflichten für die Dauer des Ausbildungsverhältnisses fest. Ein schriftlicher Vertrag zwischen dir und dem Ausbildungsbetrieb ist unbedingt erforderlich. Nur auf diese Weise kommt das Berufsausbildungsverhältnis überhaupt zustande. Die elektronische Version ist ausgeschlossen. Diese Regelung sieht das Berufsbildungsgesetz (BBiG) laut § 11 vor. Das Dokument benötigt sowohl deine Unterschrift als auch die einer Vertretung deines Ausbildungsbetriebs. Du bist minderjährig? Dann ist zusätzlich die Unterschrift deiner Eltern bzw. deines gesetzlichen Vormunds erforderlich. Installieren, Warten und Reparieren elektrischer Bauteile und Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen • Analysieren der Kundenanforderungen • Auswählen der Komponenten und Software • Entwerfen von Anlagenänderungen und -erweiterungen • Installieren von Leitungsführungssystemen und Energieleitungen • Einrichten von Maschinen und Antriebssystemen • Montieren von Schaltgeräten • Programmieren, Konfigurieren und Prüfen von Systemen und Sicherheitseinrichtungen • Überwachen der Anlagen • Durchführen regelmäßiger Wartungs- und Inspektionsmaßnahmen (z. B. Einsetzen von Diagnose- und Fernwartungssystemen, Auswerten der Diagnosedaten, Ausführen von Reparaturen) • Organisieren der Montage von Anlagen • Überwachen der Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken • Übergeben der Anlage an den Auftraggeber und Einweisen der Nutzer in die Bedienung Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Hersteller von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen, Betriebe der Elektroinstallation und der Energieversorgung sowie Unternehmen, die Produktions- und Betriebsanlagen einsetzen. Bewerberprofil: Gute Noten in Mathematik, Physik, Werken/Technik, Informatik • Handwerkliches Geschick • Gute Auge-Hand-Koordination • Technisches Verständnis • Räumliches Vorstellungsvermögen • Sorgfalt • Verantwortungsbewusstsein • Teamfähigkeit • Selbstständiges Arbeiten • Flexibilität Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Zeitraum: 3,5 Jahre (m/w/d) Elektroniker für Betriebstechnik Ausbildungsangebote Seite: 2, 4, 59, 60 25

Zugangsvoraus- setzungen siehe Bewerberprofil Zugangsvoraus- setzungen siehe Bewerberprofil Betreuen, Fördern und Erziehen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen • Beobachten von Verhalten und Befinden der zu Betreuenden als Basis für pädagogische Maßnahmen • Vorbereiten von Aktivitäten und Maßnahmen (orientiert an individuellen Neigungen und Fähigkeiten der Betreuten sowie an pädagogischen Zielen) • Fördern altersgemäßer Lern- und Sozialprozesse • Führen von Beratungsgesprächen • Unterstützen in Konfliktsituationen • Dokumentieren der Erziehungsmaßnahmen und Ergebnisse • Austauschen mit Fachleuten • Zusammenarbeiten mit Behörden • Unterstützen bei Körperpflege und Versorgung • Koordinieren der Elternarbeit • Anleiten von Mitarbeitern Beschäftigungsmöglichkeiten werden von Kindergärten, Krippen und Horten, Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen, Familien- und Suchtberatungsstellen, Tagesstätten oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sowie in Erholungs- und Ferienheimen angeboten. Bewerberprofil: In der Regel Realschulabschluss (je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter ggf. abweichende oder weitere Voraussetzungen möglich) • Gute Noten in Deutsch, Kunst, Musik, Pädagogik/Psychologie, Hauswirtschaftslehre • Durchsetzungsvermögen • Konfliktfähigkeit • Organisationstalent • Pädagogisches Geschick • Verantwortungsbewusstsein Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen, Fachakademien und Berufskollegs sowie Begleit- oder Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen (landesrechtlich geregelt) Zeitraum: 2–4 Jahre (m/w/d) Erzieher Ausbildungsangebote Seite: 6, 57 Ausbildungsangebote Seite: 56 Beraten, Behandeln und Fördern von Patienten jeden Alters, die aufgrund physischer oder psychischer Erkrankung, Behinderung oder Entwicklungsverzögerung beeinträchtigt bzw. von Einschränkungen bedroht sind • Erarbeiten individueller Behandlungspläne zum Ausüben grundlegender Fertigkeiten • Erfassen der Einflüsse von Krankheit und Behinderungen sowie von Umweltfaktoren zwecks Berücksichtigung innerhalb der Maßnahme • Planen, Ausführen, Überwachen und Dokumentieren von Behandlungskonzepten und Präventionsmaßnahmen • Auswählen therapeutischer Mittel • Ggf. Zusammenarbeit mit Ärzten diverser Fachrichtungen, Psychologen und anderen medizinischen, therapeutischen und pädagogischen Fachkräften Beschäftigungsmöglichkeiten werden u. a. in Krankenhäusern und Kliniken, Gesundheitszentren, sozialen Einrichtungen und Heimen, Praxen für Ergotherapie sowie in pädagogischen Einrichtungen wie Sonderschulen und Frühförderzentren angeboten. Bewerberprofil: Realschulabschluss (für Berufsfachschule) bzw. Fachhochschulreife (für duales Studium) • Gute Noten in Biologie, Werken, Deutsch • Psychische Stabilität • Einfühlungsvermögen • Pädagogisches Geschick • Beobachtungsgenauigkeit • Verantwortungsbewusstsein • Verschwiegenheit Ausbildungsart: Entweder Berufsfachschule samt praktischer Ausbildung in Einrichtungen der medizinischen, sozialen und beruflichen Rehabilitation (bundesweit einheitlich geregelt) oder duales Studium (landesrechtlich geregelt) Zeitraum: 3 Jahre (m/w/d) Ergotherapeut Berufsprofile 26 * Schulabschluss (Quelle s. Impressum): Ohne Abschluss Hauptschulabschluss Mittlerer Abschluss Hochschulreife

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