Informationsbroschüre der Widukindstadt Enger

ÜBERSCHAUBAR, LEBENDIG, GUT VERSORGT Enger ist nicht zu groß und nicht zu klein – Enger ist einfach genau richtig! Das beschauliche Ambiente einer gemütlichen Land-Stadt trifft auf moderne und gut ausgebaute Infrastruktur. Familien profitieren von einem breiten Bildungsangebot: vier Grundschulen mit Ganztagsbetreuung, die Realschule, das Gymnasium, die Musikschule Enger-Spenge, die Stadtbücherei sowie die Volkshochschule bilden ein stabiles Fundament. In jedem Ortsteil ergänzen engagierte Kindertagespflegepersonen das Angebot der Kitas. VIELSEITIG FREIZEITGESTALTUNG Wer seine Freizeit aktiv gestalten möchte, findet in Enger vielfältigste Möglichkeiten. Zwei Jugendzentren – das JZ Kleinbahnhof und das JZ Zebra – bieten jungen Menschen Raum zum Treffen, Ausprobieren und Mitgestalten. Zudem verfügt die Stadt über drei Museen, ein Gartenhallenbad, einen Pumptrack, eine Skatanlage, eine Reithalle, zahlreiche Sportplätze und -hallen sowie ein ausgewogenes Gastronomieangebot und ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm. Angebote aus Sport, Kunst und Kultur oder Begegnung sind für jede Generation gegeben. NATUR DIREKT VOR DER HAUSTÜR ERLEBEN Wanderwege und Radrouten führen durch die abwechslungsreiche Landschaft des Ravensberger Hügellandes und laden dazu ein, die Region aktiv zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist das Naturschutzgebiet Enger Bruch: ein echtes Kleinod für Naturfreundinnen und -freunde. Vor allem (Hobby-)Ornithologen schätzen das Gebiet als ruhigen Beobachtungsort voller Vielfalt, an dem sich auch seltene Vogelarten entdecken lassen. REICHES HISTORISCHES ERBE Die sagenumwobene Widukindstadt Enger ist bis heute eng mit den Geschichten rund um den Sachsenführer Widukind verbunden. Der Ortsname Enger taucht erstmals 947 in einer Urkunde Ottos des Großen auf – damals noch als Angeri. 1719 erhielt Enger schließlich die Rechte einer Titularstadt. Über viele Jahrhunderte prägte das von Königin Mathilde gegründete Dionysiusstift das Leben in Enger, bevor es 1414 nach Herford verlegt wurde. Geblieben ist die Stiftskirche, deren älteste Teile aus dem 9. Jahrhundert stammen und die nach wie vor den Mittelpunkt des Ortskerns markiert. Was durch die Wissenschaft bisher nicht eindeutig geklärt werden konnte, liegt für die meisten Engeranerinnen und Engeraner auf der Hand: Hier hat der Sachsenherzog Widukind seine letzte Ruhestätte gefunden. Besonders sehenswert sind der kunstvolle Schnitzaltar von 1525 und der historische Sarkophag aus dem 12. Jahrhundert. Eine lebendige Tradition, die an Widukinds Tod erinnert, ist das Timpkenfest am 6. Januar. Der Gottesdienst ist lebhaft gestaltet und wird vor allem von Familien gern besucht. Großzügig werden nach dem Gottesdienst „Timpken“, geviertelte süße Semmeln, an die Besuchenden verteilt. Als Wahrzeichen der Stadt gilt die Liesbergmühle. Friedrich der Große ließ sie 1756 als Zwangsmühle errichten. Heute steht sie unter Denkmalschutz und dient – mit ihrem besonderen Ambiente „über den Dächern von Enger“ – sogar als standesamtlicher Trauort. Auch die Sattelmeierhöfe der Umgebung sind eng mit der Widukindsage verbunden. Früher mussten die Sattelmeier dem Landesherrn jederzeit ein gesatteltes Pferd bereitstellen. Im Gegenzug genossen sie Privilegien. Weitere Informationen und Stadtprospekte sind im Rathaus erhältlich. FESTE FEIERN Die Engeraner lieben es, zusammenzukommen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen. So gibt es im Jahresturnus eine Fülle kleiner und größerer Veranstaltungen mit kultureller, geselligkeitsfördernder und/oder sportlicher Ausrichtung, zu denen die Öffentlichkeit eingeladen ist. Organisiert werden diese Veranstaltungen überwiegend von den zahlreichen Vereinen sowie von der Stadtbücherei und anderen Institutionen der Widukindstadt – alle haben ein ganz eigenes Ambiente, einen liebevollen Handmade- Charme, eingekaufte Formate „von der Stange“ sucht man in Enger vergebens. Das Kirschblütenfest ist das mit Abstand größte Event der Widukindstadt Enger. Jedes Jahr verwandelt sich die Innenstadt am letzten Wochenende im April in ein Festareal mit zwei Live-Bühnen, einer Straßenkirmes mit mehreren Großfahrgeschäften, einem Familienflohmarkt, verschiedensten kulinarischen Angeboten, Musik und Tanz. Etwas beschaulicher geht es zu bei den drei Abendmärkten, die in der Sommersaison auf dem Barmeierplatz stattfinden. Hier stehen vor allem der kulinarische Genuss und das Beisammensein im Vordergrund. Viele weitere Formate wie Kunst- und Oldtimerausstellungen, Konzerte verschiedenster Genres, eine Kneipennacht, Lesungen, ein großes Bürgerpicknick in der Maiwiese und Tangoabende im Kleinbahnmuseum laden dazu ein, die kulturelle Vielfalt direkt vor der Haustür zu erkunden. 07

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