Informationsbroschüre Amt Ludwigslust-Land

MAHN- UND GEDENKSTÄTTEN Die heutigen Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin wurden zuletzt 2025 umfassend ausgebaut, saniert sowie modernisiert und widmen einen Teil ihrer Ausstellung diesen historischen Ereignissen und spannen den Bogen zu der Darstellung der jüngeren Vergangenheit. Im Jahre 1945 entstand in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges an der Straße nach Ludwigslust hin gelegen ein Außenlager des KZ Neuengamme. Nach der Befreiung durch amerikanische Truppen am 2. Mai 1945 fanden viele Opfer dieses Lagers ihre letzte Ruhestätte im Park der heutigen Körner-Gedenkstätte. Beginnend mit DDR-Zeiten war Wöbbelin von 1952 bis 2005 Standort einer Sendeanlage für den Mittelwellenrundfunk. Als Antennenanlage dienten zwei je 120 Meter hohe Sendemasten, die 1990 nochmals erneuert und mittlerweile abgerissen wurden. Die 150 Beschäftigten der Sendeanlage wohnten überwiegend in der nahen Funkamtssiedlung, bestehend aus 9 Wohnblöcken à 5 Wohnungen. Die größten ortsansässigen Betriebe sind heute das DEULA Mecklenburg-Vorpommern/UFAT – Bildungswerk e. V. Wöbbelin und die Denissen Landwirtschafts GmbH & Co.KG. Der moderne Schulkomplex wurde in den Jahren 1994 –1997 errichtet und dient der Beschulung von Grundschülern aus Wöbbelin und benachbarten Gemeinden. Im Jahre 2020/2021 erfolgten Modernisierungen und ein Anbau. Die Kita befindet sich in Trägerschaft der AWO Ludwigslust, die auch die Betreuung des Jugendklubs durchführt. Träger des Gemeindelebens sind insbesondere die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr, der Kirchengemeinde, des Vereins der Mahn- und Gedenkstätten, und der Volkssolidarität sowie engagierter Einwohner. Interessierte finden noch idyllische Bauplätze in der Gemeinde. Bei Dreenkrögen lädt im Sommer ein gut besuchter Badesee mit gepflegtem Umfeld und Camping zum Verweilen ein. MAHN- UND GEDENKSTÄTTEN – KÖPFE 33 Gemeinden – Wöbbelin

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