Informationsbroschüre Gemeinde Glienicke/Nordbahn

© Unger Öffnung der Mauer in Glienicke am 3. März 1990 Lang ist’s her: ein historischer Abriss Erste urkundliche Erwähnung des Ortes als „Glyneck“ in den Lehnsregistraturen des Markgrafen Friedrich I. von Hohenzollern – damals noch mit viereinhalb Bauernhöfen und 600 Morgen Land (umgerechnet sind das ungefähr 210 Fußballfelder) 1412 Während des Dreißigjährigen Krieges wird Glienicke nahezu vollständig zerstört. 1617–1648 Wiederbesiedlung des Ortes; Errichtung des „Sandkrugs“, einer Gaststätte mit Bauernwirtschaft, die in Theodor Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ erwähnt wird. um 1670 Entstehung des ersten Schulgebäudes 1847 Einweihung der evangelischen Kirche 1865 Eröffnung der Berliner Nordbahn (Eisenbahnstrecke BerlinOranienburg-Neubrandenburg), die zur Namensgebung „Glienicke/ Nordbahn“ führt; die Verkehrsanbindung fördert die Entwicklung der Gemeinde und bewirkt eine Parzellierung durch Glienicker Bauern. 1877 10 Allgemeines

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