1893 1956 1867 1952 1894 1990 1908 2013 1945 2015 1867 eröffnet die Königlich preußische Ostbahn am 1. Oktober den Verkehr zwischen Berlin und Küstrin. Die Verbindung zwischen der Stadt und dem 6 km entfernten Bahnhof besorgen private Fuhrunternehmer und die Königliche Post. 1893 am 17. August eröffnet die „Strausberger Eisenbahn-AG“ den Verkehr zwischen der Altstadt und dem „Ostbahnhof“ an der Küstriner Strecke. 1894 beginnt der regelmäßige Fährbetrieb über den Straussee, seit 1915 elektrisch betrieben; dazu dient eine 360 m lange freihängende Oberleitung, die als einmalig in Europa gilt. 1908 wird das Strausberger Heimatmuseum gegründet. 1945 am 19. und 20. April fliehen die meisten Bewohner aus der Stadt; Bombenangriffe und Artilleriebeschuss richten Zerstörungen an. Am Morgen des 21. April 1945 rückt die Rote Armee kampflos in die Stadt ein. Wenige Tage später bilden Antifaschisten einen neuen Magistrat, und der sowjetische Kommandant setzt den Kommunisten Otto Langenbach als Bürgermeister ein. 1952 wird Strausberg Kreisstadt und damit zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum eines neu gebildeten Kreises. 1956 geht aus dem Hauptstab der Kasernierte Volkspolizei das Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR hervor. 1990 wird das Verteidigungsministerium der DDR (zuletzt „Ministerium für Abrüstung und Verteidigung“) aufgelöst 2013 zieht in die Gebäude des ehemaligen Verteidigungsministeriums der DDR das neu geschaffene Kommando Heer der Bundeswehr ein. 2015 feiert Strausberg das 775. Stadtjubiläum. Entdecken Sie die lebendige Geschichte der Stadt Strausberg bei einem Rundgang durchs Stadtmuseum oder einem geführten Stadtrundgang. Stadtmuseum Strausberg August-Bebel-Str. 33 | 15344 Strausberg Y 03341 23655 r stadtmuseum@stadt-strausberg.de 11
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