57 Wirtschaftskraft mit Zukunft: Die Region ODERLAND-SPREE Die Region ODERLAND-SPREE erstreckt sich zwischen der Hauptstadt Berlin und dem Nachbarland Polen und umfasst die Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree sowie die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder). Diese strategische Lage macht die Region zu einem attraktiven Standort für Unternehmen und Investoren. Ein zentraler Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung ist die TESLA-Gigafactory in Grünheide (Mark), die seit 2021 zahlreiche Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen nach Ostbrandenburg zieht. Bestehende Unternehmen erweitern ihre Kapazitäten, neue Ansiedlungen entstehen – und mit ihnen wächst der Bedarf an geeigneten Gewerbeflächen und tragfähigen Entwicklungskonzepten. Um den anhaltenden Herausforderungen zu begegnen, wurde von der Regionalversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree sowie den beteiligten Landkreisen und der Stadt Frankfurt (Oder) beschlossen, das „Regionalmanagement ODERLAND-SPREE zur Unterstützung der Tesla-Umfeldentwicklung“ fortzuführen. Wie bereits in der erfolgreichen ersten Phase von 2021 bis 2023, wird das Projekt bis Mai 2027 aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW-I) gefördert. Aktuelles und weitergehende Informationen finden Sie unter: https://www.oderland-spree.de/de Die Ostbahn: Entwicklungsachse für Märkisch-Oderland und die deutsch-polnische Grenzregion Die Ostbahn ist eine der traditionsreichsten und zugleich zukunftsweisendsten Bahnverbindungen Brandenburgs. Sie verläuft von Berlin über Strausberg, Müncheberg und Seelow-Land bis nach Küstrin-Kietz und weiter ins polnische Kostrzyn. Damit verbindet sie die Hauptstadtregion mit dem östlichen Brandenburg und der polnischen Wojewodschaft Lubuskie – und fungiert als wichtige Brücke zwischen Deutschland und Polen. Für den Landkreis Märkisch-Oderland ist die Ostbahn weit mehr als nur eine Verkehrsverbindung. Sie ist eine Lebensader, die Menschen, Orte und Wirtschaftsräume miteinander verknüpft. Täglich nutzen zahlreiche Pendler die Strecke, um schnell und umweltfreundlich nach Berlin zu gelangen. Gleichzeitig profitiert der ländliche Raum von einer Erreichbarkeit und Chancen für Tourismus, Wirtschaft und Daseinsvorsorge. Auch im grenzüberschreitenden Austausch spielt die Ostbahn eine immer bedeutendere Rolle. Um diese positive Entwicklung voranzutreiben, engagiert sich die Interessengemeinschaft Ostbahn (IGOB). Der kommunal getragene Verein vereint Städte, Gemeinden und Landkreise entlang der Strecke sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Partner auf beiden Seiten der Oder. Ziel der IGOB ist es, die Ostbahn als moderne, leistungsfähige und zukunftsfähige Verbindung weiterzuentwickeln. Durch dieses Engagement und eine enge Zusammenarbeit mit Land, Bund und polnischen Partnern setzt sich die IGOB dafür ein, die Infrastruktur zu verbessern, die Taktung zu verdichten und langfristig die Elektrifizierung der Strecke zu erreichen. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist die Einstufung der Ostbahn als Entwicklungskorridor durch die Brandenburger Landesregierung. Damit wird der Verlauf der Strecke offiziell als Raum mit besonderem Entwicklungs- und Förderpotenzial anerkannt. Diese Einstufung schafft neue Perspektiven, um Investitionen in Verkehr, Wirtschaft, Digitalisierung und Lebensqualität gezielt zu unterstützen. Sie zeigt, dass die Ostbahn nicht nur eine Bahnlinie ist, sondern ein zentraler Bestandteil der regionalen Zukunftsstrategie. Mit der Ostbahn gewinnt Märkisch-Oderland an Mobilität, Attraktivität und wirtschaftlicher Stärke. Sie verbindet die Menschen in der Region – und über die Oder hinaus – und steht zugleich für nachhaltige Entwicklung und europäische Zusammenarbeit. Durch den Einsatz der IGOB wird sie immer stärker zu dem, was sie sein soll: eine Entwicklungsachse mit Perspektive, die Brandenburg und Polen auf Augenhöhe verbindet. Zukunft, Infrastruktur & Karriere
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