Informationsbroschüre Amt Rhinow

Ortsteil Kietz Der heutige Ortsteil Kietz wird erstmals 1441 erwähnt. Zu jener Zeit gab es gegenüber dem Ort die Mühlenburg. Diese hat ihren Namen von der damals vorhandenen Burg und der dazugehörigen Wassermühle. Die Mühlenburg geht auf einen slawischen Burgwall zurück. Sie bewachte das Einfallstor im Nordwesten zum Ländchen Rhinow, zur Prignitz und zum Bistum Havelberg. Markant waren die hohen und starken Türme der Mühlenburg. Stadt Rhinow Das Städtchen Rhinow ist Zentrum des Ländchens und Verwaltungssitz für die umliegenden Gemeinden und die Stadt selbst. Die Stadt findet ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1216. Der Name geht auf das slawische zurück und bedeutet "Ansiedlung in der Rhinaue". Sehenswert ist die Rhinower Kirche, die um 1300 als gotischer Feldsteinbau erstmals errichtet wurde. Von dieser Zeit zeugt noch der Sockel des Kirchturms. Umfangreiche Sanierungsarbeiten der Kirche wurden 2011 fertig gestellt. An den ersten Flieger Otto Lilienthal, der von den Rhinower und Stöllner Bergen über 250 Flüge durchführte, erinnert ein Denkmal, das den ersten Lenkflug der Menschheitsgeschichte nachzeichnet. Von den Rhinower Bürgern wird es liebevoll "Tauchsieder" genannt. 1.555 85 Max Lempart ov-kietz@rhinow.de © Monika Lendt Einwohner*innen Bürgermeister*in E-Mailadresse Ortsvorsteher*in bgm-rhinow@rhinow.de 1.640 Stefan Schneider Rhinow © J. Redwanz 9

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