Informationsbroschüre Raschau-Markersbach

Ausgabe 2026/2027 JOURNAL RASCHAU- MARKERSBACH INFORMATIV

Seit unserer Gründung am 01.04.1991 ist unser Unternehmen kontinuierlich gewachsen und hat sich heute am Markt und in der Region fest etabliert. Wir sind stolz auf unseren schönen Firmensitz in bester Lage im malerischen Erzgebirge. So unterschiedlich die Menschen sind, die uns aufsuchen, so unterschiedlich sind auch die Objekte, die wir betreuen. Dadurch finden wir für alle die passende Wohnung – stets in einem sicheren und gepflegten und attraktiven Umfeld! Großen Wert legen wir auf ein umfassendes und effizientes Leistungsangebot, um den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Unser Team Wir bieten allen Wohnungssuchenden stets das Höchstmaß an Qualität, wenn es um die vielfältigen Aspekte der Vermittlung und Betreuung von Wohnraum geht. Unser engagiertes Team verfügt über langjährige Erfahrung und profitiert durch regelmäßige Teilnahmen an beruflichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen über ein hohes Maß an Fachkompetenz. Aus Überzeugung bieten wir Ihnen eine ganzheitliche, individuell angepasste Beratung zu Ihrem Anliegen, um Ihnen immer den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wir stehen unseren Kunden jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite. Engagiert. Kompetent. Erfahren. Seit über 30 Jahren verwalten und vermieten wir professionell und vertrauensvoll Wohnraum an mehreren Standorten des Erzgebirgskreises. Aktuell betreuen wir über eigene 1.000 Wohneinheiten in Raschau-Markersbach und Breitenbrunn und sind als Verwalter für weitere ca. 150 Wohnungen im Erzgebirgskreis tätig. Wir finden Ihre Traumwohnung, die optimal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Dank unserer innovativen Wohnkonzepte werden wir auch in Zukunft Wohnungssuchenden bestmögliche Lösungen anbieten können. Wir Geben Raum – Hier werden Sie sich zuhause fühlen! Geben Sie Ihren Ideen neuen Raum!

HERZLICH WILLKOMMEN Ich möchte Sie mit einem herzlichen „Glück Auf“ in unserer Gemeinde begrüßen. Raschau-Markersbach besteht seit 2008 aus den Ortsteilen Raschau mit Langenberg und Markersbach mit einer Gesamtfläche von ca. 40 km² und rund 4.800 Einwohnern. Unsere Gemeinde befindet sich zwischen den beiden Großen Kreisstädten Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg direkt an der Ferienstraße „Silberstraße“ und wird eingerahmt von einer wunderschönen und einzigartigen Gebirgslandschaft, die im Sommer zu ausgedehnten Wanderungen auf einem weitreichenden, gut ausgeschilderten Wanderwegenetz einlädt. Natürlich kommen auch Radfahrer auf ihre Kosten. Bei grenzüberschreitenden Touren für Hobbyradler und anspruchsvolle Fahrer können Sie die saubere Erzgebirgsluft genießen. Im Winter spielt der Skilanglauf um RaschauMarkersbach und auf der Hundsmartertrasse, die bis nach Ober- wiesental führt, eine wichtige Rolle. Sie werden begeistert sein. Der Tourismus hat eine positive Entwicklung vollzogen. Viele schöne, neue Ferienwohnungen sind entstanden und machen unseren Ort zu einem interessanten Reiseziel. Die steigenden Gästezahlen der Besucher aus nah und fern belegen das. Das Pumpspeicher-Kraftwerk mit Ober- und Unterbecken ist ein touristischer Anziehungspunkt, der das Aussehen des Mittweidatales und von Markersbach wesentlich beeinflusst hat. Zu allen Jahreszeiten ist es ein beeindruckendes Bauwerk und Wanderziel. Besichtigungen können über unsere Tourist-Info gebucht werden. Weiterhin verfügen wir im Sommer über zwei Freibäder und am Oberbecken des Pumpspeicher-Kraftwerkes über eine Skaterbahn. Eine weitere touristische Attraktion sind unsere beiden Großbrücken. 1889 wurde die Eisenbahnbrücke (Streichholzbrücke) auf der Linie Schwarzenberg-Annaberg fertiggestellt und seit 2010 überspannt die Brücke der Umgehungsstraße der B 101 das Tal der Mittweida. In den zurückliegenden Jahren wurden umfangreiche Maßnahmen unternommen, um das Ortsbild zu modernisieren und zu verschönern. Damit ist unsere Gemeinde ein attraktiver Wohnort für viele neue Mitbürger geworden. Zahlreiche neu gebaute Häuser geben Aufschluss darüber. Unsere Jüngsten fühlen sich in drei Kindergärten, die von der Diakonie, der Volkssolidarität und der Kinderarche betrieben werden, pudelwohl. Die Grundschule im Ortsteil Raschau wurde grundlegend saniert und ist auf einem technisch sehr guten Stand. Im Ortsteil Markersbach befindet sich die Jenaplanschule, eine Grund- und Oberschule in freier Trägerschaft, in der Schüler aus dem gesamten Erzgebirgskreis unterrichtet werden. Unsere Gemeinde hat sich über viele Jahre mit seiner guten Infrastruktur zu einem wohn- und lebenswerten Ort entwickelt. Überzeugen Sie sich bei einem Besuch selbst. Ihr Bürgermeister Frank Tröger 3 Grußwort

Das Team von Auto Günther wünscht Ihnen allzeit gute Fahrt! Auto Günther Inh. Jörg Günther e. K. Anton-Günther-Straße 27A · 08352 Raschau-Markersbach Tel. 03774 8403-0 · Fax 8403-123 E-Mail: joerg.guenther@DE794300.vapn.de

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CHRONIK RASCHAU 800 Jahre bewegte Geschichte: Von der Gründung bis zum 19. Jahrhundert Die Geschichte von Raschau im Erzgebirge reicht über 800 Jahre zurück. Im Zuge der Ostbesiedlung brachte der Reichsministeriale Henricus de Zedelitz im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts 22 Bauernfamilien in das Tal des Mittweida-Flusses. Die älteste schriftliche Erwähnung datiert auf 1240, als Raschau und Markersbach dem Kloster Grünhain zugeschlagen wurden. Archäologische Funde von 1205 / 06 belegen jedoch, dass bereits vorher eine hölzerne Kirche und eine Mahlmühle existierten. Wirtschaftlicher Wandel durch Bergbau und Industrie › 1401: Der Grünhainer Abt kauft den Eisenhammer an der Ortsgrenze zu Mittweida (später „Pöckelhammer“). Anfang des 16. Jahrhunderts boomt der Eisenbergbau. › 1588: Ausländische Hüttenarbeiter errichten Häuser, woraus der Ortsteil Langenberg entsteht. › Dreißigjähriger Krieg (1618–1648): Nach anfänglich erfolgreicher Verteidigung folgt am 20. August 1632 die Katastrophe: Kaiserliche Truppen brennen den Pöckelhammer nieder. Plünderungen, Hunger und Pestepidemien (1626, 1633, 1637) dezimieren die Bevölkerung; die Erholung dauert Jahrzehnte. › Um 1680: Neuer Aufschwung im Bergbau (Erze und Silber). Kultur und Bildung werden fortan stark von der evangelisch-lutherischen Kirche geprägt (Erweiterung der Allerheiligenkirche 1698). › Nach dem Siebenjährigen Krieg: Raschau zählt ca. 1.300 Einwohner. Neben dem Handwerk (u. a. Löffelmacher) breitet sich das Klöppeln aus. Missernten und Unwetter bringen 1771 / 72 und 1804 / 05 Hungersnöte. Krise, Industrialisierung und die Weltkriege Mitte des 19. Jahrhunderts stagniert der Bergbau, Arbeitslosigkeit führt 1854 zur Auswanderung vieler Familien. Die Wende bringt die Korkproduktion ab 1855 (Firma Merkel, später Lindemann), die bis 1913 auf 350 Arbeiter anwächst und die Arbeiterbewegung begründet. Bis 1912 entstehen 20 Fabriken, die Infrastruktur (Wasser, Gas, Strom) wird ausgebaut. Die 1889 eröffnete Bahnlinie Schwarzenberg – Annaberg begünstigt das Wachstum. Langenberg bleibt bis 1924 eigenständig. Der Erste Weltkrieg fordert 122 Opfer aus der Gemeinde. In den 1920er Jahren wird die KPD stärkste Kraft im Gemeinderat. Nach Inflation und Weltwirtschaftskrise übernehmen 1933 die Nationalsozialisten die Macht. Der Zweite Weltkrieg bringt unzählige Opfer, der Ort selbst bleibt jedoch von Bomben verschont. © Harald Wunderlich 6 Chronik Raschau

Die DDR-Zeit (1945–1990) Nach dem Kriegsende im Mai 1945 organisieren „Aktivisten der ersten Stunde“ die Lebensmittelversorgung. 1946 stimmen 88 % der Bürger für die Enteignung der Betriebe von Kriegsverbrechern. Infrastruktur- und Wohnungsbau › Wismut-Bergbau: Um den Zuzug von Kumpeln zu bewältigen, entsteht ab 1950 die „Siedlung des Friedens“ mit 79 Wohngebäuden, gefolgt von den „Investhäusern“ 1951. › Soziales & Freizeit: Es entstehen mehrere Kindergärten, die Rudolf-Harbig-Sportstätte (1958), das Freibad am Pöckelwald (1966) sowie das Kulturhaus „Glückauf“ (1963). › Modernisierung: Durch den Bau des Pumpspeicherwerkes erhält der Ort Anschluss an die heutige B 101. 1969–1971 entsteht das Rudolf-Harbig-Wohngebiet für 336 Familien inklusive einer modernen Oberschule (1973). 1979 erreicht Raschau mit 6.076 Einwohnern einen Höchststand. Im Sommer 1990 wird das 750-jährige Jubiläum gefeiert. Raschau um 1721 Entwicklung seit der Wende (ab 1990) Nach 1990 zeigt sich ein gespaltenes Bild. Einerseits investiert die Gemeinde erfolgreich in die Modernisierung von Straßen, Wohnraum, Rathaus, Schule und Freibad. Am 1. Januar 2008 schließen sich Raschau und Markersbach zusammen. Andererseits führt der wirtschaftliche Strukturwandel zu Rückschlägen: › Schließungen & Abrisse: Zahlreiche Fabriken wurden stillgelegt; die historische Korkfabrik wird 2009 abgerissen. Kultur- und Volkshaus stehen leer oder sind Ruinen. › Infrastrukturabbau: Die Mittelschule in der Siedlung sowie wichtige soziale Treffpunkte werden geschlossen. Bleibt die Hoffnung, dass die vereinigte Gemeinde RaschauMarkersbach eine gute Zukunft für alle Einwohner erleben möge. Autor: Siegfried Hübschmann (ausführliche Chronik einzusehen unter www.raschau-markersbach.de) Langenberg Fantasiezeichnung – Gemälde Joachim Bonitz 7 Chronik Raschau

Chronik Markersbach CHRONIK MARKERSBACH Gründung, Glaube und die Rolle der Kirche Die Geschichte von Markersbach beginnt 1240 mit der Schenkung an das Kloster Grünhain durch Burggraf Meinherr II. Das benachbarte Mittweida (1286 erwähnt) blieb wegen seiner Erzvorkommen und Wasserkraft im Besitz der Grafschaft Hartenstein. Nach der Säkularisierung des Klosters wurde Markersbach protestantisch, während Mittweida katholisch blieb, was zu anhaltenden religiösen Spannungen führte. Die Markersbacher Kirche wurde 1250 als Wallfahrtskirche „Peter und Paul“ gegründet und ist eine der wenigen „Urpfarren“ des Erzgebirges, in die auch Mittweida eingepfarrt war. Nach einer Entweihung durch die Hussiten wurde sie um 1430 als „St. Barbara“ neu geweiht. Mit der Reformation ab 1535 förderte man die Bildung und stellte erste Lehrer ein. Wohlstand erlangte die Kirche durch die zahlreichen regionalen Hammerwerke sowie durch Mühlen, Land- und Forstwirtschaft. Auf dem Territorium existierten rund 43 Standorte für Altbergbau. Wirtschaftlicher Wandel und Infrastruktur Nach dem Niedergang der Hammerwerke im Dreißigjährigen Krieg entwickelte sich an deren Standorten eine Pappen- und Zellstoffindustrie, die die vorhandene Wasserkraft nutzte. Diese Betriebe fielen im 20. Jahrhundert fast vollständig der Weltwirtschaftskrise zum Opfer. Ausschnitt Schenkungsurkunde 1240 © Harald Wunderlich © Staatsarchiv Dresden 8

Einschneidende territoriale Veränderungen brachte der Bau der Eisenbahnlinie Schwarzenberg–Annaberg (1888/89). Um das Gebirge zu überqueren, mussten spektakuläre Brücken errichtet werden. Die berühmte, 237 m lange und 37 m hohe Stahlbrücke am „Emmler“ entstand unter der Leitung des Ingenieurs Krüger (der später auch das „Blaue Wunder“ in Dresden baute). Die Bahn sicherte den Transport von Waren und Arbeitern in die Industriezentren. Später verbesserte der Bau der B 101 das Verkehrsnetz weiter. Um 1900 bildete sich, getragen von lohnabhängigen Beschäftigten, eine vielfältige Vereinslandschaft. Zusammenschluss und moderne Großprojekte Nach 27 Jahren Verhandlung wurden die bis dahin eigenständigen Orte Markersbach / Unterscheibe und Mittweida / Obermittweida 1935 zwangsvereinigt. Kirche und Schule lagen in Markersbach, Post und Bahnhof in Mittweida. Während industrielle Entwicklungen im Talgrund durch Privatbesitz eingeschränkt blieben, bewahrte der Ort seinen landwirtschaftlich geprägten Charakter. Zwei Großprojekte veränderten das Ortsbild grundlegend: › Das Pumpspeicherwerk (1970 –1980): Der Ortsteil Obermittweida musste einer Talsperre weichen, und der Bergrücken Hundsmarter wurde zum Oberbecken umgestaltet. Tief im Inneren entstand ein Kavernen-Kraftwerk mit einer Leistung von 1.050 Megawatt, das Markersbach überregional bekannt machte. › Die Ortsumgehung: Nach 13 Jahren Planung und 6 Jahren Bauzeit wurde die B 101 aus dem Ort verlegt. Das Herzstück der Umfahrung bildet eine beeindruckende, rund 40 m hohe Dreifeldbrücke. Seitdem gilt Markersbach als „Ort der Brücken“. Frei gewordene Flächen am Kraftwerk wurden für Industrie und Gewerbe (z. B. Containerbau Beringer) genutzt. Markersbach heute Im Zuge einer Gemeinde- und Landkreiseform vereinigten sich 2008 Markersbach und Raschau zu einer Einheitsgemeinde. Seither wurde stark in die gemeinsame Infrastruktur und die Sportanlagen investiert. Das Markersbacher Ortszentrum vereint heute Sportstätten sowie gesellschaftliche und kulturelle Einrichtungen in einer geschlossenen Einheit. Ein besonderes Aushängeschild ist die 10-klassige Schule, die sich als erster reformpädagogischer Schulversuch in Sachsen unter dem Namen Jenaplanschule etabliert hat. Dank vielen politischen und wirtschaftlichen Umständen sowie der weitsichtigen Verwaltung präsentiert sich der Ort heute mit sanierter Infrastruktur und einer lebenswerten Umgebung. Autor: Gerd Grimm (ausführliche Chronik einzusehen unter www.raschau-markersbach.de) © Archiv Gerd Grimm 9 Chronik Markersbach

Die Anfänge des Hammerwerks Förstel Der durch die Sage von der Dudelskirche bekannte Hammerherr Caspar Klinger erbte das Hammerwerk Tännicht bei Schwarzbach. Sein Sohn Nicolaus heiratete 1539 Ottilie von Elterlein, eine Schwester der Barbara Uthmann. Zur Hochzeit erhielt das junge Paar den neu errichteten Hammer im Förstel, der 1540 mit einem Rennofen die Produktion aufnahm. Erzschmelze und Hammerwerk lagen am linken Ufer des Schwarzbachs. Nach dem frühen Tod Ottilies heiratete Nicolaus Klinger Margaretha Göppert aus Marienberg. Aus dieser Ehe ging 1551 Nicol Klinger der Jüngere hervor, der später zu den bedeutendsten und wohlhabendsten Hammerherren des Erzgebirges zählen sollte. Wie Langenberg entstand Als Nicol Klinger erst sieben Jahre alt war, starb sein Vater. Vormund Wolfgang Klinger und seine Mutter führten das Hammerwerk weiter, bis Nicol 1570 selbst die Leitung übernahm. Unterstützt von erfahrenen Berg- und Hammerherren entwickelte er den Betrieb konsequent weiter. Der alte Rennofen wurde wieder in Betrieb genommen und 1585 ein zweiter errichtet. Mit der steigenden Eisenproduktion wuchs der Bedarf an Arbeitskräften. Viele Hammerknechte kamen täglich aus Raschau und Markersbach und mussten bei jedem Wetter den „langen Berg“ überwinden. Um ihnen den beschwerlichen Arbeitsweg zu ersparen und Familien in der Nähe des Hammerwerks anzusiedeln, entstanden die ersten Häuser – der Ursprung des späteren Dorfes Langenberg. Wann entstand das Dorf? Der genaue Zeitpunkt der Dorfgründung ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Ortschronisten gehen davon aus, dass Nicol Klinger bereits 1588 ein größeres Gelände am „Langen Berg“ von der Gemeinde Raschau kaufte. Aus diesem Flurnamen entwickelte sich später der Ortsname Langenberg. Sicher belegt ist, dass Rudolf von Schmertzing, ein Schwiegersohn Klingers und Besitzer des Förstels, 1619 beim Kurfürsten die Genehmigung beantragte, zwölf Häuser für Bergleute und Hammerschmiede zu errichten. Ob bereits kurz nach 1588 erste Gebäude entstanden, lässt sich heute nicht mehr nachweisen. Schmertzing erweiterte seinen Besitz außerdem um Wald- und Landwirtschaftsflächen, wodurch sich die wirtschaftliche Grundlage des Vorwerks weiter verbesserte. CHRONIK LANGENBERG Wir mussten ihren Text "Kurzgeschichte Langenberg" kürzen. Bitte prüfen Sie dies oder lassen Sie uns gegebenenfalls eine gekürzte Version zukommen. © Harald Wunderlich 11 Chronik Langenberg

• Energieberatung • Ausführung • Kundendienste Heizungs- & Sanitärtechnik seit 1932 GmbH Hauptstraße 96 • 08352 Raschau-Markersbach • T 03774 176460 • info@gehlert.com • www.gehlert.com IHR FACHBETRIEBfür moderne, umweltfreundliche Heiztechnik und zeitgemäße Sanitärinstallation Handwerk & Bau 12 Anzeigen

Leben und Arbeiten in Langenberg Förstel und Langenberg waren zunächst zwei getrennte Ortschaften. Im Jahr 1764 zählte Langenberg 13 Häusler, 1807 waren es bereits 14 Häuser. Die Bewohner lebten überwiegend vom Bergbau, der Eisenverarbeitung, Holzeinschlag und Köhlerei. Daneben betrieben sie etwas Viehzucht, während viele Frauen und Kinder Spitzen klöppelten. Mit den Gruben St. Katharina, Gottesgeschick und dem Grauler Bergwerk entwickelte sich der Bergbau in der Umgebung weiter. Im Ort arbeiteten neben Bergleuten und Hammerarbeitern auch Schmiede, Blecharbeiter, Zimmerleute, Handwerker, ein Fleischer und ein Schneider. Ein Spitzenhändler förderte zusätzlich das Klöppelhandwerk. Förstel im Wandel Das Gut Förstel wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer. Unter Johann Querfurth entstanden Ende des 18. Jahrhunderts die landwirtschaftlichen Gebäude auf der rechten Seite des Schwarzbachs. 1807 wurde dort das bis heute prägende Herrenhaus errichtet. Bereits 1787 wird außerdem ein Kalkbruch mit Brennofen erwähnt – der älteste bekannte Nachweis der Kalkgewinnung in diesem Gebiet. Von der Grundherrschaft zur Gemeinde Bis ins 19. Jahrhundert mussten die Hauseigentümer Abgaben an den Gutsherrn leisten. Erst die sächsischen Staatsreformen beendeten diese feudalen Verpflichtungen. Karl Christian Edler von Querfurth verzichtete später sogar auf die noch ausstehenden Ablösezahlungen. Mit den Reformen wurde Langenberg eigenständig. 1839 fanden die ersten Gemeindewahlen statt. Nach einer zwischenzeitlichen Vereinigung mit Raschau erhielt der Ort 1876 seine Selbstständigkeit zurück. Unter Bürgermeister Hermann August Rötsch wurde schließlich 1921 beschlossen, Förstel und Langenberg zu einer Gemeinde zusammenzuführen. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage nach der Inflation konnte die kleine Gemeinde ihre Selbstständigkeit jedoch nicht dauerhaft erhalten. Seit 1924 gehört Langenberg als Ortsteil zu Raschau. Schule für den eigenen Ort Lange Zeit besuchten die Kinder die Schule in Raschau. Später stellte das Rittergut Förstel einen Unterrichtsraum zur Verfügung, sodass der weite Schulweg entfiel. Nach der erneuten Selbstständigkeit beschloss der Gemeinderat den Bau einer eigenen Schule. Obwohl die Finanzierung zunächst schwierig war, konnte das Schulhaus 1893 errichtet werden. Es beherbergte ein Klassenzimmer, eine Lehrerwohnung sowie später eine Turmuhr und eine Glocke. Generationen von Kindern wurden hier unterrichtet, bis der Schulbetrieb 1969 eingestellt und nach Raschau verlegt wurde. Kindergarten und jüngere Entwicklung Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Einwohnerzahl deutlich. Viele junge Familien sowie Bergleute der Wismut fanden in Langenberg ein Zuhause. Um den steigenden Bedarf zu decken, entstand 1955 ein Kindergarten. Der erste Holzbau fiel bereits ein Jahr später einem Brand zum Opfer, wurde jedoch durch einen Massivbau ersetzt. Über Jahrzehnte begleitete er viele Generationen von Kindern. Im Jahr 2015 wurde der Kindergarten geschlossen und in die Einrichtung nach Raschau integriert. So entwickelte sich aus einem Hammerwerk im Schwarzbachtal über Jahrhunderte ein eigenständiges Dorf mit enger Verbindung zu Bergbau, Eisenverarbeitung und Handwerk. Bis heute prägen diese Wurzeln die Geschichte und Identität von Langenberg. 13 Chronik Langenberg

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GEMEINDERAT DIE GEMEINDEVERWALTUNG Der Gemeinderat ist die Vertretung der Bürger und das Hauptorgan der Gemeinde. Er legt die Grundsätze für die Verwaltung der Gemeinde fest und entscheidet über alle Angelegenheiten der Gemeinde, soweit nicht der Bürgermeister kraft Gesetzes zuständig ist. Nach dem Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Raschau und Markersbach im Jahr 2008 und den Kommunalwahlen 2009 besteht der Gemeinderat aus 16 Gemeinderäten. Gemeinsam mit dem Bürgermeister lenken sie die Geschicke der Gemeinde Raschau-Markersbach. Der am 09.06.2024 neu gewählte Gemeinderat hat sich erstmals am 22.8.2024 in der konstituierenden Sitzung für die nächsten fünf Jahre zusammengefunden. Gemeindeverwaltung Raschau-Markersbach Hauptstr. 71 08352 Raschau-Markersbach OT Raschau Tel. 03774 8401-0 Fax 03774 8401-99 gemeinde@ raschau-markersbach.de www.raschau-markersbach.de Sprechzeiten der Verwaltung Dienstag 0 9.00 –12.00 Uhr 13.00 –18.00 Uhr Donnerstag 09.00 –12.00 Uhr 13.00 –16.00 Uhr Freitag 09.00 –12.00 Uhr Sekretariat Bürgermeister 84010 Bauamt 840140 Einwohnermeldeamt 840135 Hauptamt 840114 Gemeindekasse 840127 Sachgebiet Steuern 840129 Sachgebiet Ordnungs- verwaltung 840130/39 Sachgebiet Bildung / Kultur 840161 Grundschule Ortsteil Raschau 840180 Sachgebiet Tourismus / FVA 840132 Fremdenverkehrsbüro OT Markersbach 157223 Freibad OT Raschau 86329 Freibad OT Markersbach 0175 3582672 CDU › Lars Zahn › Uwe Mehlhorn › Uwe Gehlert › Lars Meyer › Felix Keune Freie Wählergemeinschaft Raschau-Markersbach (FWG) › Ursula Hoyer › Christian Freude › Dirk Martin › Alexander Höhne › Arnd Weißflog (2. stellvertretender Bürgermeister) Bürgergemeinschaft Raschau-Markersbach › André Schmidt (1. stellvertretender Bürgermeister) › Steve Georgi › Hans-Joachim Kellner › René Weißflog › Peggy Bach › Anja Schieck © Carsten Wagner 15 Gemeinderat | Die Gemeindeverwaltung

A. Graupner GmbH Papierverarbeitung Hauptstraße 115 08352 Raschau-Markersbach Tel. +49 (37 74) 50 50-0 Die A. Graupner GmbH mit seinem über 140-jährigem Bestehen zählt als Unternehmen der Kunert Gruppe zu einem der weltweit führenden Anbieter innovativer Hartpapierhülsen. An 17 Standorten in Europa und Asien engagieren sich 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Erfolg unserer Kunden. Sie möchten mehr über das Unternehmen, die Produkte und unsere offenen Stellenangebote erfahren? Dann besuchen Sie unsere Internetseite: www.paulundco.de → Hygienemanagement und Dokumentation nach HACCP / IFS → Schädlingsbekämpfung → Holz- und Bautenschutz → Sanierung Echter Hausschwamm → Desinfektion → Schimmelpilzsanierung Alte Annaberger Straße 62/64 08340 Schwarzenberg Tel. 03774 23076 kontakt@hygieneservice-voigt.de Das Pumpspeicherwerk (PSW) Markersbach ist mit einer installierten Leistung von über 1000 MW eines der größten in Deutschland. Besitzer und Betreiber ist die Vattenfall Wasserkraft GmbH. Informationen über den Aufbau und Betrieb der Anlage erhalten sie während einer Führung, Anmeldung über die Tourist- Touristinformation Raschau-Markersbach. Maschinenhaus Leistungsfähige Betriebe 16 Anzeigen

DAS RATHAUS Anschrift Gemeinde Raschau-Markersbach Hauptstr. 71 | 08352 Raschau-Markersbach Kontakt Tel. 03774 8401-0 | Fax 03774 8401-99 gemeinde@raschau-markersbach.de Allgemeine Öffnungs- und Sprechzeiten der Gemeindeverwaltung: Montag geschlossen Dienstag 0 9.00 –12.00 Uhr | 13.00 –18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 0 9.00–12.00 Uhr | 13.00–16.00 Uhr Freitag 09.00 –12.00 Uhr Ämter Bürgermeisteramt › Bürgermeister (Sprechzeiten nach Vereinbarung) › Sekretariat Hauptamt › Allgemeine Verwaltung › Personalangelegenheiten › Kindereinrichtungen / Schulen › Kultur › Einwohnermeldeamt › Ordnungsverwaltung / Vollzugsdienst › Gewerbeamt Finanzverwaltung › Anlagenbuchhaltung › Kasse › Steuern Bauamt › Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung (Sportanlagen, Freibäder u. a.) › Vergabe / Fördermittel › Straßenbeleuchtung Fremdenverkehrsamt › Touristinformation | im Haus des Gastes „Kaiserhof“ OT Markersbach | Annaberger Str. 80 Tel. 03774 157223 | 157222 Fax 03774 86186 touristinformation@raschau-markersbach.de Bauhof › im OT Markersbach | Oberbeckenstr. 4 › Tel. 03774 824662 © Harald Wunderlich 17 Das Rathaus

Betonwaren • Fertigteile • Frischbeton Rudolf Meyer GmbH Annaberger Straße 42 OT Markersbach 08352 Raschau-Markersbach E-Mail: betonrakete@web.de Internet: www. beton-meyer.de Telefon: 03774 81171 Mobil: 0171 5383946 IBD Ingenieur Betrieb Döscher _____________________________________________________ Dipl.-Ing. (FH) HVAC Hans Albrecht Döscher Ingenieurbetrieb für allg. Maschinenbau Partner der Zellstoff- und Papierindustrie Weltweiter Montageservice Verkauf/ Technik/ Konstruktion Mühlstraße 5 08352 Raschau-Markersbach Tel. 0157/ 30462756 info@ibdraschau.de www.ibdraschau.de Leistungsfähige Betriebe 18 Anzeigen

WTK Tief- und Kanalbau GmbH Schwarzenberger Straße 2 08340 Schwarzenberg Wir suchen Verstärkung! › Walzenfahrer für Klein- und Großasphaltwalzen (m/w/d) › Kanalbauer / Rohrleitungsbauer (m/w/d) › Fräsenfahrer für Asphaltbau (m/w/d) › Straßenbauer / Tiefbauer (m/w/d) › Baumaschinenführer (m/w/d) › Betonbauer / Stahlbetonbauer (m/w/d) Die WTK Tief- und Kanalbau GmbH ist ein regional tätiges, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Schwarzenberg. Hauptgeschäftsfeld unserer Firma ist neben dem Tief- und Erdbau hauptsächlich der Straßen- und Kanalbau. In diesen Kernbereichen bauen wir für öffentliche Auftraggeber, Geschäfts- und Privatkunden. Seit der Gründung hat sich unsere Mitarbeiterzahl ständig erhöht, so waren 2015 im Jahresdurchschnitt 50 gewerbliche Arbeitnehmer bei uns beschäftigt, gleichzeitig stieg der Jahresumsatz auf etwa 9,00 Mio. Unsere Facharbeiter verfügen über langjährige Erfahrungen in allen Bereichen des Tiefbaus. Das Gütezeichen AK2, verliehen durch den Güteschutz Kanalbau, ist Garantie für die fachkundige Realisierung unserer Kanalbaustellen. KANALBAU BETONBAU STRASSENBAU Wir bieten Ihnen › anspruchsvolles, abwechslungs- reiches Tätigkeitsfeld › überwiegend regionaler Einsatz › faire, leistungsorientierte Entlohnung › unbefristetes Arbeitsverhältnis › gutes, familiäres Betriebsklima Tel. 03774 509083 Fax 03774 509084 info@wtk-tiefbau.de www.wtk-tiefbau.de

20 Zahlen | Daten | Fakten ZAHLEN | DATEN | FAKTEN Raschau-Markersbach ist eine Gemeinde im Erzgebirgskreis in Sachsen, bekannt für ihre Brücken, ihre Lage im Tal der Großen Mittweida und mehrere markante Sehenswürdigkeiten. Sehenswürdigkeiten & Highlights Markersbacher Viadukt („Streichholzbrücke“) › 1888 erbaut › 237 m lang, 37 m hoch › Beliebtes Fotomotiv und Wahrzeichen der Region Pumpspeicherwerk Markersbach › Ober- und Unterbecken prägen die Landschaft › Bedeutende Energieanlage im Erzgebirge Kirchen & Kultur › Allerheiligenkirche in Raschau (16. Jahrhundert) mit Steinmüller-Orgel › St. Barbara Kirche in Markersbach mit Trampeli-Orgel Natur & Wandern › Gut ausgeschildertes Wanderwegenetz › Naturschutzgebiet Almhof am Hundsmartergebiet – typische erzgebirgische Landschaft Verkehr & Besonderheiten › Erzgebirgische Aussichtsbahn (EAB): Dampfzüge und Triebwagen verkehren zwischen Schwarzenberg und Annaberg – beliebtes Erlebnis für Besucher. › Moderne Autobrücke Markersbach: 320 m lang, 44 m hoch (seit 2011) › Direkt an der B 101 / Silberstr., ideal für Ausflüge ins gesamte Erzgebirge. Wirtschaft › Mischung aus mittelständischen und größeren produzierenden Betrieben › Gute Lage zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg macht den Ort attraktiv für Pendler und Unternehmen Raschau Markersbach bietet dir eine Mischung aus Natur, Technik, Geschichte und typisch erzgebirgischer Kultur. Die Region ist ideal für Tagesausflüge und bietet dir Wanderwege, Aussichtspunkte, historische Bauwerke und familienfreundliche Aktivitäten. Bundesland: Sachsen Landkreis: Erzgebirgskreis Einwohner: ca. 4.772 (31.12.2025) Fläche: ca. 39,55 km² Höhenlage: 494 m ü. NHN PLZ: 08352 Vorwahl: 03774 Landschaft & Lage Raschau-Markersbach liegt idyllisch im Tal der Großen Mittweida, auch bekannt als „Tal der Brücken“. Die Umgebung ist geprägt von Wäldern, Bergen und historischen Verkehrswegen. Überblick

Dresden 72 4 4 17 14 13 Leipzig Geografische Lage Gemeinde im westlichen Erzgebirgskreis und erstreckt sich von 442 bis 943 m. Eine markante Erhebung des Ortes ist das Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerkes in 848 m Höhe. Verkehrsverbindungen Flughäfen › Dresden › Leipzig Auto › zur A 72 Autobahnanschluss ca. 15 km › B 101 von Annaberg und Schwarzenberg Bus und Bahn › Busverbindungen nach Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg und Aue | Linien 415 › Bahnverbindungen ab Bahnhof Schwarzenberg in Richtung Aue / Zwickau und Johanngeorgenstadt Gemeindegliederung Die Gemeinde Raschau-Markersbach besteht aus den Gemeindeteilen: Raschau mit Langenberg und Markersbach, bestehend aus den Ortslagen Mittweida mit Obermittweida und Unterscheibe Was macht RaschauMarkersbach besonders? › Tal der Brücken: Besonders bekannt ist das imposante Markersbacher Eisenbahnviadukt, auch „Streichholzbrücke“ genannt. › Erzgebirgische Aussichtsbahn: Dampfloks und Triebwagen fahren auf der Strecke Schwarzenberg –Annaberg und bieten tolle Fotomotive. › Natur & Lage: Eingebettet im Tal der Großen Mittweida, ideal für Wanderungen und Ausflüge in die umliegenden Erzgebirgsorte. › Gemeindegröße: 4.772 Einwohner (Stand 31.12.2025) und eine Fläche von etwa 39,5 km². 101 Langenberg Markersbach Unter- scheibe Mittweida 21 Zahlen | Daten | Fakten

in Raschau-Markersbach Straße des Friedens 4 03774 158128 Robust · Regional · Richtig gut Montag – Freitag: 9 – 18 Uhr Samstag: 9 – 12 Uhr Einkaufen im Fachgeschäft 22 Anzeigen

WISSENSWERTES Die Gemeinde Raschau-Markersbach entstand 2008 durch den Zusammenschluss der Orte Raschau und Markersbach. Der Ort liegt in herrlichster topographischer Erzgebirgslandschaft unmittelbar an der B 101 mit dem Prädikat Ferienstraße „Silberstraße“ von 500 m ü. NN bis 840 m ü. NN Durch seine günstige zentrale Lage zu Oberwiesenthal u. a. Erzgebirgsorten und -städten ist der Ort ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungsreisen. Die Region ist geprägt von einer eindrucksvollen Mittelgebirgslandschaft, historischen Brückenbauwerken und einer langen bergbaulichen Tradition. Wirtschaftlich sind produzierende mittelständische- und Großbetriebe angesiedelt. Besonders sei das Pumpspeicher-Kraftwerk Markersbach mit seinen 2 künstlichen Staubecken Unter- (560,6 m ü. NN) und Oberbecken (in 840 m ü. NN) benannt. Eine Grundschule im OT Raschau und eine Grund- sowie Mittelschule (Jenaplan) im OT Markersbach, Kindergärten und Kinderhort und ein Heim beleben die Ortschaft. Tourismus, Kultur und Sport werden ebenfalls großgeschrieben. Im Freizeitbereich gibt es viele Möglichkeiten sich sinnvoll zu betätigen: 2 Freibäder, große Sportanlagen, Sporthalle mit Kegelbahn und Sauna sowie ein interessantes ca. 70 km gut beschildertes Wanderwegenetz, Radfahren, Reiten – alles ist möglich! Im Winter steht außerdem eine Skiliftanlage sowie eine Loipe vom Oberbecken über Tellerhäuser bis nach Oberwiesental und nach Tschechien Bozi Dar (15,5 km) bereit. Im OT Markersbach befindet sich im Haus des Gastes der Kaiserhof mit Saal, eine ehemalige Gaststätte mit der Möglichkeit zur Mietung, eine Bibliothek und die Touristinformation. Außerdem erwarten Pensionen, Gaststätten und Privatunterkünfte Ihren Besuch! Sehenswertes › St. Barbara Kirche Markersbach › Pumpspeicherkraftwerk Markersbach › Historisches Eisenbahnviadukt, eine Stahlkonstruktion aus dem Jahre 1888, im Volksmund auch„Streichholzbrücke“ genannt › Denkmal-Dampfmaschine der Familie Frenzel die sogar noch gewerbsmäßig in Betrieb ist › Allerheiligenkirche mit Kriegerdenkmal zu Raschau › Fachwerkgebäude im Zentrum von Raschau › Denkmal Süß-Mühle Raschau mit PorzellanGlockenspiel Im Umkreis von ca. 10 km befinden sich u.a.: › Schaubergwerke Kleinerzgebirge und Köhlerhütte Fürstenbrunn › Natur- und Wildpark Waschleithe › Eisenbahnmuseum Rittersgrün und Schwarzenberg › Aussichtsturm Scheibenberg und König-Albert-Turm (Spiegelwaldturm) Grünhain › traditionsreiche Erzgebirgsstädte Schwarzenberg und Annaberg Wissenswertes 23

Ein Ort für Alt und Jung Im Herzen von Raschau-Markersbach, ruhig und zentral, heißt Sie das Se- Haus Raschau willkommen: ein Ort, an dem ältere Menschen Geborgen- Eingebettet in die idyllische Landschaft des Erzgebirges laden Gartenanlage und grüne Umgebung zu Spaziergängen und Begegnungen ein. Einkaufsmöglichkeiten und Nähe, die gute Verkehrsanbindung erleichtert Besuche von Familie und Freunden. - ge: Es ist ein lebendiger Ort der Gemeinschaft. Die Bewohnerinnen und Bewohner genießen Mahlzeiten aus der hauseigenen Küche, nehmen an kulturellen Veranstaltungen, Gottesdiensten und kreativen Aktivitäten teil. Ein besonderes Highlight ist die integrierte Hausarztpraxis, die medizinische Betreuung direkt vor Ort gewährleistet – für ein Plus an Sicherheit und Vertrauen. So entsteht ein Alltag, der bereichert und verbindet. Moderne Wohnungen erweitern unser Angebot. Das Betreute Wohnen ermöglicht älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung – mit barrieQuadratmetern, eigenem Eingang, Terrasse und Kellerraum. Gemeinschaftliche EinAlbert-Schweitzer-Haus Raschau Straße des Friedens 18 08352 Raschau-Markersbach T 03774 15290 erzgebirge.de richtungen wie Grillplatz und Trockenraum stehen ebenfalls zur Verfügung. Ein direkter Hausnotruf sorgt für zusätzliche Sicherheit; bei Bedarf können ambulante Dienste der Diakonie-Sozialstation genutzt werden. Das Albert-Schweitzer-Haus vereint eigenständiges Wohnen mit verlässlicher Fürsorge – für ein Leben im Alter, das Sicherheit und Lebensqualität bietet. Freizeitangebote oder ein Gefühl von dörfMenschen ein Zuhause, in dem sie sich rundum wohlfühlen können.

– Lebensfreude kennt kein Alter Willkommen in der Diakonischen Kindertagesstätte „Zwergenland” – ein Ort zum Wachsen, Spielen und Entdecken. Unsere Kindertagesstätte liegt ruhig am Ortsrand von Raschau, eingebettet in eine naturnahe Umgebung mit großem AußenLebensjahr bis zum Schuleintritt einen geschützten Ort, an dem sie sich entfalten und spielerisch die Welt erkunden können. Bis zu 95 Kinder werden in altersgemischten Gruppen betreut – von der Krippe bis zum Vorschulalter. Wir schaffen eine Atmosphäre, die von Geborgenheit, Vertrauen und Respekt geprägt ist. Jedes Kind wird individuell begleitet, in seinen Stärken gefördert und auf dem Weg zu Selbstständigkeit unterstützt. Großen Wert legen wir auf die Zusammenarbeit mit den Eltern. Offenheit, gegenseitige Wertschätzung und regelmäßiger Austausch sind für uns unverzichtbare Bestandteile einer gelingenden Erziehungspartnerschaft. Gemeinsam tragen wir dazu bei, dass Kinder sich sicher fühlen und positive Erfahrungen sammeln. Die Grundlage des pädagogischen Konzepts ist unser Kita-Leitbild. Christliche Werte wie Nächstenliebe, Toleranz und Achtsamkeit prägen den Diakonische Kindertagesstätte „Zwergenland“ Hauptstraße 74 08352 Raschau-Markersbach T 03774 86391 kita.raschau@diakonie-erzgebirge.de Alltag. Feste, Andachten und Rituale geben Orientierung, schaffen Gemeinschaft und stärken das Wir-Gefühl. Bewegung und Natur sind bei uns fest verankert. Außengelände, Waldtage und Staunen ein. Helle, liebevoll gestaltete Räume und eine Terrasse mit viel Platz eröffnen Rückzugsorte und vielfältige Spielräume. Die Kita Zwergenland ist ein Ort, an dem Kinder mit Freude lernen, Freundschaften knüpfen und in ihrem eigenen Tempo wachsen dürfen.

STANDESAMTSBEZIRK Schwarzenberg / Erzgebirge wird um Raschau-Markersbach erweitert Zum 01.01.2016 gingen alle, mit dem Standesamtswesen in Verbindung stehenden Verwaltungsaufgaben von der Gemeinde Raschau-Markersbach an die Stadtverwaltung Schwarzenberg / Erzgeb. über. Dies wurde durch den Abschluss einer Zweckvereinbarung zur Bildung eines gemeinsamem Standesamtsbezirkes möglich, um zukünftig die Verwaltungsarbeit für einen größeren Bürgerkreis effektiv aus einer Hand zu ermöglichen. Nachfolgend sind die wichtigsten Informationen zu dem neuen Standesamtsbezirk aufgeführt: Wo finde ich das Standesamt Schwarzenberg / Erzgebirge? Straße der Einheit 20 | 08340 Schwarzenberg / Erzgebirge (5 Gehminuten vom Busbahnhof Schwarzenberg) Wer sind meine Ansprechpartner /- innen und wie sind diese erreichbar? Standesbeamtin Frau Kerstin Schmiedel Tel. 03774 266-308 | standesamt@schwarzenberg.de Straße der Einheit 20 | 08340 Schwarzenberg / Erzgebirge Wie sind die Sprechzeiten? Montag 09.00 –12.00 Uhr Dienstag 09.00 –12.00 Uhr | 13.00 –18.00 Uhr Donnerstag 09.00 –12.00 Uhr | 13.00 –16.00 Uhr Freitag 09.00 –12.00 Uhr Welche eingetretenen Ereignisse bzw. welche Anliegen werden im Standesamt bearbeitet? › Anzeige und Beurkundung von Geburten (Hausgeburt) › Anmeldung und Durchführung von Eheschließungen und Lebenspartnerschaften › Anzeige und Beurkundung von Sterbefällen (wird in den meisten Fällen vom Bestattungsunternehmen erledigt) › Ausstellung von Personenstandsurkunden oder beglaubigten Abschriften aus einem Personenstandsregister, wenn der Ereignisort Raschau, Markersbach, Mittweida oder Raschau-Markersbach war bzw. ist › Aufnahme und Beurkundung von Anträgen, Erklärungen und Zustimmungen wie beispielsweise: › Namenserklärungen › Vater- und Mutterschaft › Kirchenaustritt › Beantragung und Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen › Nachbeurkundung von Geburten, Eheschließungen und Sterbefällen, welche sich im Ausland ereignet haben Sie beabsichtigen zu heiraten? Selbstverständlich kann in Raschau-Markersbach weiterhin im Rathaus und in der Süss-Mühle Raschau geheiratet werden. Mit der Zweckvereinbarung halten die Kommunen langfristig an diesen Trauorten fest. Sie können nunmehr aus acht verschiedenen Trauräumen/ Möglichkeiten wählen: › Ratssaal im Rathaus Schwarzenberg / Erzgeb. › Schloss Schwarzenberg „Kleiner Festsaal“ › Schloss Schwarzenberg „Schlossstube“ › Schloss Schwarzenberg „Goldschmiede-Zimmer“ › Besucherberg Pöhla, Zinnkammern (Eheschließung unter Tage) › Königlich Sächsischer Hochzeitswagen (Eisenbahnmuseum Schwarzenberg) › Eheschließungsraum im Rathaus Raschau-Markersbach › Süss-Mühle Raschau, Hochzeitsmühle Terminreservierungen und verbindliche -bestätigungen für alle aufgeführten Trauräume werden ausschließlich beim Standesamt vorgenommen. Eheschließungen werden auf Wunsch und nach Verfügbarkeit – außer an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen – durchgeführt. 27 Standesamtsbezirk

Grünhainer Straße 6 | 08352 Raschau-Markersbach, Ortsteil Langenberg Tel. 03774 23068 | ah-moeckel@t-online.de www.ah-moeckel.de IHR EU-MEHRMARKENHÄNDLER | Planen | versichern | finanzieren Auto | Motor | Rad Autohäuser 28 Anzeigen

Seit dem Jahr 1990 bestehen partnerschaftliche Beziehungen der Gemeinde Raschau – Markersbach zu 3 Gemeinden im Nachbar-Freistaat Bayern. Bei allen Gemeindepartnerschaften stand am Anfang die Unterstützung bei der Gestaltung neuer Strukturen und beim Aufbau der neuen Verwaltung. Dazu gehörten persönliche, wirtschaftliche, sportliche und touristische Kontakte. Und bis heute sind viele persönliche Freundschaften entstanden. Die Partnerschaften werden vor allem durch die Vereine, Sportgruppen und Familien mit Leben erfüllt. Stadt Oberviechtach Die erste der heute 3 Gemeindepartnerschaften entstand im Dezember 1990 mit Oberviechtach. Am 8. Dezember 1990 wurde in Oberviechtach durch Vertreter der Gemeinde Raschau und der Stadt Oberviechtach die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Seitdem besteht zwischen den beiden Orten eine freundschaftliche Beziehung. Anfänglich konnten sich die Angestellten der Verwaltung von Raschau bei der Umgestaltung der Strukturen innerhalb der Verwaltung immer einen Rat holen, es folgten Vereinsbesuche, Schulbesuche, ja und selbst eine Einheit des in Oberviechtach stationierten 2. Panzergrenadierbataillon 122 besuchte Raschau im Rahmen einer Übung. Besonders vielfältig waren und sind die Besuche mit den entsprechenden Kulturprogrammen. Ganz besonders verdient machte sich hier der EZV Raschau und die Heimatgruppe De Org. Rascher vom Knochen. Oberviechtach ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und staatlich anerkannter Erholungsort. Die Festspielstadt Oberviechtach, der Geburtsort des weltberühmten „Doktor Eisenbarth“, liegt im Oberpfälzer Wald an der bayerischen Ostmarkstraße (B 22) nahe der Grenze zu Tschechien. Jährlicher Höhepunkt, zu dem regelmäßig Besucher von Raschau-Markersbach nach Oberviechtach fahren sind die Dr. Eisenbarth-Festspiele 1. Bürgermeister: Rudolf J. Teplitzky Tourist-Info Oberviechtach Nabburger Str. 2 | 92526 Oberviechtach Tel. 09671 307-16 tourismus@oberviechtach.de www.oberviechtach.de PARTNERGEMEINDEN von Raschau-Markersbach Markt Obernzenn Zu den im Zuge der politischen Wende 1989 / 1990 geschlossenen Partnerschaften gehört auch die Freundschaft mit der Marktgemeinde Obernzenn. Damals hatte der Markersbacher Bürgermeister Manfred Meyer die Initiative ergriffen und war im Landkreis Neutstadt an der Aisch / Bad Windsheim auf die Suche gegangen. Mit offenen Armen wurde er vom damaligen Bürgermeister Hans Reinberger in Obernzenn empfangen worden. Heute laufen die Kontakte besonders über Fußballmannschaften, Familien wie auch über die Gemeinderäte und Verwaltungen. Partnerschaftsurkunde vom 29.06.1991 Markt Obernzenn ist eine historische Ortschaft mit 18 kleinen Ortsteilen im herrlichen Zenntal mitten im Herzen Frankens und etwa 40 Autominuten westlich von Nürnberg gelegen. 1. Bürgermeister: Johannes Weiß Markt Obernzenn Marktplatz 9 | 91619 Obernzenn Tel. 09844 9799-0 | Fax 09844 9799-79 info@obernzenn.de | www.obernzenn.de Marktgemeinde Grassau im Chiemgau Kontakte zur Marktgemeinde Grassau wurden zur Zeit der politischen Wende 1989 / 1990 geknüpft. Vertreter der Gemeinde nahmen zur 750-Jahr-Feier von Raschau 1990 teil. Am 03.10.1995, dem 5. Jubiläum zum Tag der Deutschen Einheit, schloss die Gemeinde Raschau mit der Marktgemeinde Grassau offiziell eine Partnerschaftsvereinbarung ab. Die Kontakte wurden auch danach mit Leben erfüllt. Die Marktgemeinde Grassau liegt in der Region Südostoberbayern im Chiemgau im Achental südlich des Chiemsees. Die politische Gemeinde Grassau hat 31 amtlich benannte Ortsteile. In reizvoller Umgebung gelegen, bietet Grassau als staatlich anerkannter Luftkurort Ruhe und Erholung. Seiner zentralen Lage verdankt Grassau schon seit Jahrzehnten eine Anziehungskraft als Fremdenverkehrsort. Grassau stellt sich mehr als der gutbürgerliche Ferienort mit den vielfältigen Übernachtungs- und Einkaufmöglichkeiten dar, während Rottau einen unverfälscht bäuerlichen Charakter bietet. 1. Bürgermeister: Stefan Kattari Tourist-Information Grassau | Kirchplatz 3 | 83224 Grassau Tel. 8641 69796-0 | Fax 8641 69796-16 | hallo@grassau.info 29 Partnergemeinden

• Erdbestattungen • Feuerbestattungen • Seebestattungen • Waldbestattungen Ihr persönlicher Ansprechpartner für Bestattungen aller Art: • Bestattungsvorsorge • Sterbegeldversicherung • Überführung weltweit • Bestattungen auf allen Friedhöfen • Hausbesuch auf Wunsch • eigener Abschiedsraum Bestattungen – PIETÄT – Junghanns Inh. Christian Ullmann Telefon 03771 23618 Mobil 0151 10220958 (auch WhatsApp) E-Mail info@bestattungen-junghanns.de Internet www.bestattungen-junghanns.de Kirchstraße 7 08315 Lauter Telefon 03771 259940 Beierfelder Straße 3 a 08315 Bernsbach Telefon 03774 645350 Lessingstraße 7 08280 Aue-Bad Schlema Telefon 03771 23618 Markt 5 08297 Zwönitz Telefon 037754 77011

Evangelisch-lutherische Kirche (Allerheiligen Kirche Raschau) | Herr Pfarrer Schubert Schulstr. 64 | OT Raschau | 08352 Raschau-Markersbach Tel. 03774 81536 Evangelisch-lutherische Kirche (St. Barbara Kirche Markersbach) Herr Pfarrer Nogrady Annaberger Str. 84 | OT Markersbach 08352 Raschau-Markersbach Tel. 03774 761766 Ev.-Methodistische Kirche Frau Pastorin Möller Schulstr. 24 | OT Raschau | 08352 Raschau-Markersbach Tel. 037344 7488 Ev.-Methodistische Kirche Frau Pastorin Ute Möller Bergstr. 1 | OT Markersbach | 08352 Raschau-Markersbach Tel. 037344 7488 St.Barbara-Kirche im OT Markersbach Aus Besiedlungszeit um 1260 als Walfahrtskirche des Klosters Grünhain erbaut. Eine der ältesten Dorfkirchen im Erzgebirge. Trampeli-Orgel wurde 1806 eingeweiht. Kunstvolle Wand- und Deckenmalereien. Der Altar ist später Barock und stammt aus der Zeit um 1660. Allerheiligen Kirche im OT Raschau › Steinmüller Orgel › 2-geschossige Emporen › bei Sanierungsarbeiten wurden Malereien aus dem Mittelalter entdeckt. KIRCHEN in Raschau-Markersbach 31 Kirchen

Eisenbahnbrücke – Viadukt im OT Markersbach › ingenieurtechnische Meisterleistung › wegen graziler Bauweise auch im Volksmund „Streichholzbrücke“ genannt › erbaut 1888 › 37 m hoch und 237 m lang › beliebtestes Fotomotiv in Raschau-Markersbach › nach mehr als 6 Jahren wurde die Restaurierung der Eisenbahnbrücke 2009 beendet Raschau-Markersbach – DAS TAL DER BRÜCKEN EAB – Erzgebirgische Aussichtsbahn Sonderzugfahrten im Rahmen der Erzgebirgischen Aussichtsbahn (EAB) auf der Eisenbahnstrecke Annaberg-Buchholz – Schwarzenberg (besonderes Highlight der Strecke unser Markersbacher Eisenbahnviadukt). Als eisenbahntechnische Besonderheit gilt die Strecke der Erzgebirgsbahn zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg. Der Markersbacher Viadukt, auch Streichholzbrücke genannt, ist dabei das markanteste Bauwerk, welches als Fotomotiv bei Fotografen sehr begehrt ist. Die Erzgebirgsbahn hat sich mit den anliegenden Gemeinden und dem Eisenbahnmuseum Schwarzenberg zur Aufgabe gemacht, diese Strecke, auf der kein regelmäßiger Personennahverkehr stattfindet, mit Zugfahrten zu beleben. An den genannten Terminen befahren Triebwagen (im Volksmund Ferkeltaxen genannt) die Strecke und bieten so Familien und Wandergruppen eine einzigartige Fahrt durch das obere Erzgebirge. Weitere Informationen: Touristinformation Raschau-Markersbach im Haus des Gastes „Kaiserhof“ Frau Matusz & Frau Pügerl Annaberger Str. 80 | OT Markersbach 08352 Raschau-Markersbach Öffnungszeiten: Montag & Donnerstag 10.00 –16.00 Uhr (Änderungen vorbehalten!) Pumpspeicherkraftwerk Energiepotenzial Wasser Wasserkraft wurde schon in vorindustrieller Zeit zum Antrieb von Mühlen und Hammerwerken benutzt. Heute wird mittels Wasserkraft ausschließlich Strom erzeugt. Vattenfall Europe Generation AG betreibt Laufwasserkraftwerke, die rund um die Uhr Strom erzeugen können, und Pumpspeicher-Kraftwerke, die insbesondere zu Spitzenlastzeiten zugeschaltet werden. Spitzenlastbereich In den Morgenstunden, um die Mittagszeit und am Abend entsteht für jeden Stromerzeuger eine buchstäbliche „Spitzenherausforderung“: Sprunghaft steigt der private und industrielle Energieverbrauch an und ebenso sprunghaft müssen Spitzenlastkraftwerke eine sichere Versorgung mit Strom gewährleisten. JETZT ANMELDEN IN DER TOURISTINFO! © Erik Schumann - AdobeStock.com 32 Das Tal der Brücken

Pumpspeicher-Kraftwerke sind Spitzenlast-Kraftwerke, die auch Schwankungen im Mittellastbereich ausgleichen können. Selbst bei dem Ausfall eines großen Blockes in einem Kohle-Kraftwerk können Pumpspeicher-Kraftwerke mit ihrem „Wasser-Strom“ die Energieversorgung für eine gewisse Übergangszeit sichern. Wasser-Kraft-Reserven Pumpspeicherwerke wie Markersbach dienen zur großtechnischen Energiespeicherung und kurzfristigen Bereitstellung von Elektroenergie. Im Grundaufbau besteht eine solche Anlage aus zwei Speicherbecken, die sich auf unterschiedlichem Höhenniveau befinden, aus dem Krafthaus mit den Maschinensätzen und aus den Verbindungsleitungen zwischen Oberbecken und Unterbecken. In Schwachlastzeiten wird Elektroenergie aus dem Netz bezogen und Wasser aus dem unteren Speicherbecken in das obere Becken gepumpt (Pumpbetrieb). Mit dem gespeicherten Wasser im Oberbecken wird in Zeiten hohen Energiebedarfs durch die Maschinensätze Elektroenergie erzeugt (Turbinenbetrieb) und in das Energienetz eingespeist. Oberbecken – künstliches Becken › 850 m ü. NN › künstliches Becken ohne natürlichen Zufluss › Stauhöhe schwankt um 15 m › fasst insgesamt 6,5 Millionen m3 Wasser › maximale Staufläche beträgt 44,2 Hektar › Parkplatz an der „Hundsmartereinkehr“ mit ausreichender Stellfläche (in den Wintermonaten bei Schneelage wird eine Parkgebühr erhoben) › „Hundsmartereinkehr“ wird von Philipp Schürer bewirtschaftet und ist nur an den Wochenenden bzw. Ferien oder nach Anfrage (0151 74430879) geöffnet Der Parkplatz des Oberbeckens kann für verschiedene Events gebucht werden (z.B. Trucker-Treffen). Unterbecken – Stausee › 560 m ü. NN › Steinschüttdamm staut hier die Mittweida als natürliches Becken an › maximale Staufläche beträgt 48 Hektar, Stauhöhe schwankt um 20 m › insgesamt steht ein Stauraum von 7,7 Millionen m3 zur Verfügung › am Unterbecken befindet sich das Domizil (Schießstand und Vereinsheim) des Schützenvereins Mittweidatal-Markersbach e.V. › Wasserwacht Schwarzenberg-Grünhain führt hier ihre Bootsausbildung und Rettungsschwimmerausbildung durch › rund um das Unterbecken befindet sich ein Wanderweg für Individualisten und Naturkundler (ca. 6 km lang) © Harald Wunderlich © Harald Wunderlich 33 Das Tal der Brücken

Haus des Gastes „Kaiserhof “ & Touristinformation Unsere Einrichtung mit Sitz im Haus des Gastes „Kaiserhof“ im OT Markersbach ist eine Informations- und Servicestelle für Urlauber, Gäste und Einwohner. Im persönlichen Gespräch können wir Ihnen ganz individuell Empfehlungen geben und Wünsche je nach unseren Möglichkeiten erfüllen. Unser Tipp: Sie suchen geeignete Räumlichkeiten für Ihre individuelle Feier? Der „Kaiserhof“ bietet viele Möglichkeiten: Von kleinen Familienfeiern bis hin zu großen Hochzeiten oder Events ist alles möglich. Wir beraten Sie gern! Anschrift Touristinformation: Annaberger Str. 80 | OT Markersbach 08352 Raschau-Markersbach Kontakt: Frau Matusz & Frau Pügerl Tel. 03774 157223 touristinformation@raschau-markersbach.de Öffnungszeiten: Montag & Donnerstag 10.00–16.00 Uhr © Marie Matusz Zimmerer 34 Das Tal der Brücken

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