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Breitband - Was ist das eigentlich?

Unter "Breitband" fasst man schnelle Internetzugänge mit einer hohen Datenübertragungsrate zusammen. Ein schneller Internetzugang macht das Netz komfortabel.

Intensität und Häufigkeit der Internetnutzung steigen stetig, da knapp 80 % der über 14jährigen in Deutschland regelmäßig ins Netz gehen. In vielen Haushalten gibt es inzwischen mehr als fünf internetfähige Geräte, vom PC über Tablet, Laptop, Handy bis zum Smart-TV.

Shopping, Webcam-Chat, E-Mails versenden, Videos anschauen, Musik herunterladen, Fotos hochladen - all das geht mit einem breitbandigem Internetanschluss ruckzuck. Das Verschicken und Empfangen von Videos und Bildern erfordert eine hohe Bandbreite. Die Bandbreite wird in Megabit gemessen, also wie viele Megabit (Mbit) an Daten pro Sekunde übertragen werden. (Mbit/s). Die Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten lässt den Bedarf an Bandbreite jedes Jahr um ca. 50 % wachsen.

Über welche Technik kommt das Internet ins Haus?
Die meisten Internetzugänge erfolgen noch über den Festnetzanschluss, also einen einfachen Kupferdraht, der ursprünglich nur für das Telefonieren gedacht war.

Bei diesem reduziert sich die Datenübertragung, wenn das Haus weiter vom Verteiler entfernt ist oder die Leitung von mehreren Parteien genutzt wird.

Eine stabile Bandbreite kann hier nicht garantiert werden, deshalb heißt es z. B. bei Kupferleitungen "bis zu" 16 oder 50 Mbit/s. Um mehr Bandbreite zu erzielen, werden die Strecken zwischen Verteiler und Nutzern zum Teil durch Glasfaserkabel verkürzt - es werden aber keine Glasfaserkabel bis ins Haus gelegt.

Eine weitere Möglichkeit bietet das Funknetz per Mobilfunk oder Satellit, dessen Leistungsfähigkeit ebenfalls von Reichweite und Anzahl der Nutzer abhängt.

Fazit:
Nur ein FTTH-Glasfasernetz (Glasfaser bis ins Haus) bietet garantierte Bandbreiten für die Zukunft.