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1926 - 1932

1926
In der Herzschen Ölfabrik wird die Firnis-Produktion aufgenommen.

Einrichtung einer Feilenhauerei in der Lenzener Straße 53.

Die Städtische Volksbibliothek mit Lesehalle befindet sich in der Perleberger Straße 10.

Die ev. Kirche erhält eine neue Kirchturmuhr. 50% der Kosten übernimmt die Stadtgemeinde.

Gründung des "SINGER-Turn- und Sportvereins Wittenberge e.V." mit Sparten für viele Sportarten. Spielstätte: "SINGER-Park".

Beginn des Baues eines städtischen Stadions auf dem 1920 von der Stadt gekauften Grundstücks im Pannbuschgelände am Bentwischer Weg.
In Wittenberge sind jetzt drei Schiffe für die Personenschiffahrt stationiert:
"Möwe" (50 Plätze), Besitzer: W. Schulze; "Harmonie" (500 Plätze), Besitzer: L. Friedrichs; "Sturmvogel" (70 Plätze), Besitzer: A. Witte

Stündlich verkehren Stadtomnibusse auf zwei Linien:
Linie 1: Siedlung "Eigene Scholle" - Stadt - Mittel Breese
Linie 2: Brahmhorst - Stadt - Weisen.

01.01.1926
Städtischer Grundbesitz: 294,91 ha
Gut Hermannshof: 100,42 ha
Fläche des Stadtkreises insgesamt: 2088,68 ha

21.02.1926
In Wittenberge wird ein "Rotfrontkämpfertag" durchgeführt.

04. - 17.03.1926
8325 Wahlberechtigte tragen sich in Wittenberge für ein Volksbegehren, das einen Volksentscheid für die entschädigungslose Enteignung der Fürsten herbeiführen soll, ein.

06.03.1926
Auf dem Bismarckplatz findet eine öffentliche Kundgebung zur beabsichtigten "entschädigungslosen Enteignung der Fürsten" statt. An der Kundgebung nehmen ca. 2500 Bürger teil.

20.05.1926
Für Schüler, die im Hause der Eltern keine oder nur eine beschränkte Möglichkeit haben, ihre Hausaufgaben zu erledigen, wird durch Magistratsbeschluss eine Arbeitsgelegenheit in den Schulen (Hort) geschaffen.

20.06.1926
Sommerhochwasser der Elbe: Pegelstand 5,60 m. Die Badeanstalt ist geschlossen, da der Zugang dorthin überschwemmt ist.

26.06.1926
Im Volksentscheid stimmen 8882 Wittenberger für eine entschädigungslose Enteignung der Fürsten.

01.10.1926
Die Stadtgemeinde Wittenberge erwirbt aus der Konkursmasse des Mühlenbesitzers Paul Ohle u.a. das ca. 11 Morgen große Mühlengrundstück Gehrenweg 24 (früher Environ 12) mit der letzten Holländer-Windmühle in der Stadt nebst Wohnung und Schuppen.

30./31.10.1926
Wittenberge begeht auf der Grundlage einer Urkunde aus dem Jahre 1226 eine 700-Jahr-Feier. Diese Urkunde war bereits schon 1910 als Fälschung durch den Historiker Hermann Krabbo erkannt.

1927
Das Wittenberger Elektrizitätswerk versorgt jetzt sechs Städte, etwa 156 Gemeinden und 60 Güter mit elektrischer Energie.
In der Wahrenberger Straße wird ein Obdachlosenasyl eingerichtet.
Die letzte Mühle der Stadt (auf dem Mühlenberg) wird abgerissen.

01.01.1927
Die jüdische Gemeinde in Wittenberge hat jetzt 56 Mitglieder. Dazu gehören u.a. die Familien Adler, Benger, Cohn, Kaiser, Kreide, Lewy und Barkowsky.

Ostern 1927
Die ersten vier Mädchen legen in Wittenberge das Abitur ab.

28.04.1927
In Wittenberge wird eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. 1. Vorsitzender ist der Gießereiarbeiter Otto Reinicke.

21.05.1927
Es existieren jetzt in Wittenberge zwei Jugendherbergen:
  1. Städtische Jugendherberge im Forsthaus (zwei Schlafräume mit 14 Betten)
  2. Jugendherberge und Jugendheim der ev. Kirchengemeinde im ev. Gemeindehaus, Perleberger Straße 24 (Tagesraum, 24 Betten), Einweihung am 21.05.1927, Kosten 40.000 RM.
August 1927
Im Pannbusch wird eine über 2000 Jahre alte Urne gefunden (60 cm hoch, Innendurchmesser 48 cm).

08.10.1927
Bezirkstreffen des Rotfrontkämpferbundes (RFB) in Wittenberge (die sog. "Roten Tage"). Treffen von über 1500 Teilnehmern zu einem Fackelzug auf dem Schulhof an der Scheunenstraße. Eine gezielte Herausforderung des "Stahlhelm" führt zu einer Schlägerei. Alle für den 09.10.1927 vom RFB geplanten Veranstaltungen werden durch die Polizei verboten, weil "für die öffentliche Sicherheit Gefahr besteht". Mitglieder des RFB werden verhaftet.

15.10.1927
Der RFB wird aufgelöst.

18.10.1927
Protestkundgebung des RFB im "Stadtsaal", veranstaltet von der KPD-Ortsgruppe. Im Saal befinden sich 18 Schutzpolizisten, weitere 25 aus Potsdam sind in Bereitschaft (Das RFB-Verbot wird im Dezember 1927 aufgehoben. Der preußische Innenminister wird in den Ruhestand versetzt.). Als Redner treten auf: Wilhelm Pieck und Hans Jendretzki.

1928
Die Herzsche Ölfabrik firmiert jetzt "Märkische Ölwerke".
Das Amtsgerichtsgebäude in der Perleberger Straße wird rekonstruiert und erweitert.

28.03.1928
Bei Ausschachtungsarbeiten auf dem Gelände der SINGER Nähmaschinenfabrik werden 15 menschliche Skelette gefunden.

05.03.1928
Das neue Stadtwappen wird endgültig durch den Wittenberger Magistrat beschlossen. Das Wappentier, die Putlitzsche Gans, muss dem Brandenburgischen Adler weichen.

12.04.1928
Offizielle Einrichtung einer "Sammelschule" in Wittenberge. Die 88 Schüler in den "Sammelklassen" erhalten anstelle des Religionsunterrichtes einen lebenskundlichen "Moralunterricht".

08.05.1928
Die nach Plänen von Stadtbaumeister Bruns neuerbaute Städtische Badeanstalt am Elbdeich wird eingeweiht.

16.06.1928
Einweihung des Wittenberger Heimatmuseums im renovierten Steintorturm für geladene Gäste des Vereins für Heimatkunde und Heimatschutz e.V.. Ab Sonntag, dem 17.06.1928 ist das Museum der Allgemeinheit zugänglich. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 20 Pfg., für Kinder in Begleitung Erwachsener 10 Pfg.

16.06.1928
Musikdirektor Otto Wedel ("Neues Stadtorchester") hat seinen Wohnsitz von der Mittelstraße 15 in die "Trinkhalle", Parkstraße 72, verlegt, was er der Öffentlichkeit bekanntgibt. Otto Wedel bildet hier Jugendliche zu Musikern aus.

17.06.1928
Für das durch die Stadtkriegerverbände in Auftrag gegebene Gefallenen-Denkmal (Siegfried-Denkmal) wird auf dem Alten Friedhof an der Perleberger Straße gegenüber dem Krankenhaus der Grundstein gelegt. Der Entwurf des Denkmals stammt von Prof. Seifert, Berlin.

11.08.1928
Der Magistrat hatte im Juli beschlossen, den Bürgerschulen III und IV anlässlich des 150. Geburtstages des Turnvaters den Namen Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule zu geben. Jetzt erfolgt die Namensgebung. Die Übergabe der Gedenktafeln für das Schulhaus findet am 15.10.1928 statt.

03.10.1928
Das Luftschiff LZ 127 "Graf Zeppelin" befindet sich auf seiner ersten Deutschland-Rundfahrt und überfliegt dabei die Stadt Wittenberge.

29.10.1928
Auf dem Wasserturm der SINGER Nähmaschinenfabrik, der nach Entwürfen des Architekten F. Ascher in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet wurde, wird die Richtkrone gesetzt.

01.12.1928
Ende 1928 hat das RAW 845 Beschäftigte.

In der SINGER Nähmaschinenfabrik kommt es zu Massenentlassungen.

1929
Die "GEWOBA" beginnt in Wittenberge mit dem Bau eigener genossenschaftlicher Wohnungen.

Die Stadtverwaltung gibt Wohlfahrtsscheine zur Bekämpfung des Bettlerunwesens heraus. In der Herberge werden auch Übernachtungsmöglichkeiten und Arbeit angeboten.

Januar 1929
Die Werkzeitung der SINGER Nähmaschinenfabrik "Singer Werkfreund" wird herausgegeben.

Vorstellung der neuesten SINGER Nähmaschine in der Erstausgabe der "Singer Werkfreund": SINGER Salontisch Nr. 306 mit Stichgeschwindigkeitsregelung, elektrischem Antrieb und SINGER Nählicht.

Die Firma Georg Salinger, Modewaren, Inhaber: Ludwig Benger, hat ihr Geschäft in der Bahnstraße.

April 1929
In der Bahnstraße 40 entsteht ein Neubau des Kaufmanns Georg Hagen.

01.05.1929
Eine beabsichtigte gemeinsame Mai-Demonstration von KPD und SPD in Wittenberge wird verhindert. Den Teilnehmern wird Entlassung angedroht, falls sie von der Arbeit fernbleiben.

14.06.1929
"Der Prignitzer" veröffentlicht einen Artikel unter der Überschrift:
"Wovon lebt die Wittenberger Bevölkerung?"
Darin wird u.a. ausgeführt:
Von 11531 Erwerbstätigen sind 5882 in Industrie und Handwerk, 4014 in Handel und Verkehr tätig, 706 arbeiten in öffentlichen und freien Berufen, 530 im landwirtschaftlichen Dienste und 399 in Landwirtschaft und Gartenbau.
Es gibt allein 551 weibliche Beamte und Angestellte in der Stadt, Hausangestellte gibt es 299.

30.06.1929
Die Zahlung des Brückengeldes für Kraftfahrzeuge bei Benutzung der Elbbrücke entfällt.

Oktober 1929
Im Wittenberger Friedensteich wird ein Fischzug durchgeführt, der folgendes Ergebnis bringt: mehr als 1 Zentner Karpfen, mehr als 1 Zentner Schleie und mehrere Zentner kleine Fische.

17.11.1929
Ergebnis der Kommunalwahl in Wittenberge:

SPD: 12 Stadtverordnete
Einheitsliste: 13 Stadtverordnete
KPD: 4 Stadtverordnete
Block der Mitte: 1 Stadtverordneter
NSDAP: 1 Stadtverordneter

1930
Das Altstadtgebiet wird jetzt und im folgenden Jahr von Gleichstrom auf Wechselstrom umgestellt.

Es existiert in der Stadt ein "Arbeiter-Samariter-Bund", Vorsitzender: Mangold.

Karl Schmidt gründet seine Bootswerft am Elbdeich (in der Nähe des Nedwighafens).

Die Buchdruckerei Hermann Kämling, Mohrenstraße, gibt eine Zeitung, den "Wittenberger Stadtanzeiger", mit einer Auflage von 2000 Exemplaren heraus. Die Zeitung existierte nur bis 1932.

Die SINGER Nähmaschinenfabrik geht zur Kurzarbeit über und nimmt Entlassungen vor.

Von Gertrud Schröder erscheint das Heimatbuch "Alt Wittenberge von gestern und heute" (Kommissionsverlag Max Henschke, Wittenberge).

01.01.1930
Der Fotograf Karl Podiebrad übernimmt das Fotogeschäft von Georg Haupt in der Perleberger Straße. Das Geschäft wird 1939 in die Moltkestraße 11 (heute Friedrich-Engels-Straße) verlegt.

28.02.1930
In Wittenberge suchen 1050 Personen Arbeit, 758 beziehen Arbeitslosen-Unterstützung und 249 Wohlfahrts-Unterstützung.

06.03.1930
Ca. 3000 Arbeitslose führen eine "Hungerdemonstration" durch, die von der Polizei aufgelöst wird.

Mai 1930
SINGER entlässt 72 Arbeiter und im Juni nochmals 100.

28.05.1930
Die ehemalige Wittstocker Straße erhält den Namen "Krausestraße".

Juni 1930
Jetzt gibt es in der Stadt 1004 männliche und 416 weibliche Arbeitslose sowie 1111 Unterstützungsempfänger.

01.07.1930
Sämtliche Brückengelderhebungen für den landwirtschaftlichen und Fußgänger-Verkehr über die Elbbrücke kommen in Fortfall.

14.09.1930
Bei den Reichstagswahlen stimmen für die großen Parteien (Auswahl):

SPD: 5845 Wittenberger
NSDAP: 4195 Wittenberger
KPD: 2391 Wittenberger
DNVP: 1500 Wittenberger

31.10.1930
Von den 1463 Arbeitslosen erhalten 1068 Personen Arbeitslosen-Unterstützung und 259 Personen Wohlfahrts-Unterstützung.

31. 12.1930
Die SINGER Nähmaschinenfabrik hat nur noch ca. 1000 Beschäftigte, das RAW 784.
Die Arbeitslosenzahl ist auf 2305 männliche und 562 weibliche Personen angestiegen. Zusätzlich erhalten 1580 Personen eine Wohlfahrts-Unterstützung.

1931
Die Kaufleute Albert Breslauer und Harry Worms eröffnen in der Bahnstraße 16 das Einheitspreisgeschäft "E-Pe-Ge".

Elektromeister Erich Berlin gründet am Bismarckplatz seinen Handwerksbetrieb.

Januar 1931
Die Verluste der Märkischen Tuchfabrik in Wittenberge erreichen bis Jahresmitte einen Wert in Höhe von 581.599 RM.

13.02.1931
Kundgebung der KPD auf dem Bismarckplatz. Bei der anschließenden Demonstration kommt es zu Zusammenstößen mit Nationalsozialisten.

17.02.1931
Werbeveranstaltung der NSDAP im "Stadtsaal". Vor ca. 300 Besuchern spricht ein nationalsozialistischer Reichstagsabgeordneter.

01.05.1931
In der SINGER Nähmaschinenfabrik werden 400 Beschäftigte entlassen. Allein in der Schraubenabteilung wird die Belegschaft von 200 auf 16 Personen reduziert. Man erwägt zur Zwei-Tage-Arbeitswoche überzugehen.

01.06.1931
Für Beamte und Angestellte wird die 40-Stunden-Woche, verbunden mit einer 12%igen Kürzung des Gehaltes, eingeführt.

25.06.1931
In den Wittenberger "Kammer-Lichtspiele" wird der erste Farb-Tonfilm (ein colorierter Schwarz-Weiß-Film), "Der König der Vagabunden", gezeigt.

01.11.1931
Friseurmeister Zacher eröffnet sein Geschäft in der Bahnstraße.

1932
Das Geschäftslokal der NSDAP befindet sich an der Ecke Bismarckstraße/Bahnstraße. Im Volksmund spricht man vom "braunen Laden". Die SA ist in der früheren Schlosserei Strenz, Perleberger Straße, kaserniert.

31.01.1932
Die Stadt hat 2835 Arbeitssuchende. 835 Personen sind Wohlfahrtsempfänger.

14.02.1932
Die Wittenberger Schuhmacherinnung feiert ihr 275jähriges Bestehen.

12.03.1932
Auf dem Wittenberger "Kietz" (Feldmark zwischen Eisenbahnlinie nach Berlin und Karthane) wird ein Flug-Werbetag durchgeführt. Rundflüge mit einem Junkersflugzeug F 13 können für 5 RM von der Bevölkerung unternommen werden.

13.03.1932
Erster Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl. In Wittenberge beteiligen sich von 17481 Wahlberechtigten 16704 Personen. Wahlergebnis für die Kandidaten:

Paul von Hindenburg: 7447 Stimmen
Adolf Hitler: 4922 Stimmen
Ernst Thälmann: 2325 Stimmen
Düsterberg: 1822 Stimmen
Winter: 38 Stimmen
ungültige Stimmen: 150 Stimmen

01.04.1932
Zweiter Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl.
Von 17844 Wahlberechtigten stimmen für die Kandidaten:

Paul von Hindenburg: 7905 Wittenberger
Adolf Hitler: 6228 Wittenberger
Ernst Thälmann: 1568 Wittenberger
ungültige Stimmen: 185 Wittenberger

15.04.1932
Wahlkundgebung der SPD "Für ein freies Preußen mit Braun und Severing" im überfüllten "Stadtsaal". Reichsminister a.D. von Wissell "rechnete mit den Umstürzlern ab... Nationalsozialisten haben in der Stadtverwaltung nichts zu suchen..."

23.04.1932
In der Herzstraße kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Klebekolonnen der KPD und der Polizei.

24.04.1932
Bei den Landtagswahlen stimmen für die NSDAP 5495 Wittenberger, für die SPD 5323, für die KPD 1905 und für die DNVP 1588 (Auswahl).

30.04.1932
Paul Lincke gibt im Wittenberger "Stadtsaal" ein Wohltätigkeitskonzert mit eigenen Werken für die "Winterhilfe". Otto Zeller, Amtsjurist in Wittenberge, ein Freund von Paul Lincke, hatte ihn eingeladen, den Ort seiner Lehrzeit zu besuchen.

24.05.1932
Das Wasserflugzeug "DO X" überfliegt Wittenberge.

26.06.1932
Bei einer Fahnenweihe in Werben kommt es zu Auseinandersetzungen von Anhängern der KPD mit der Polizei. Die Wittenberger KPD ist stark an der Veranstaltung beteiligt.

11.07.1932
Der Magistrat beschließt, dass die über die Parkstraße hinausgehende Straße mit "Bentwischer Weg" bezeichnet werden soll.

17.07.1932
Dr. Josef Goebbels, NSDAP, spricht auf einer Wahlkundgebung im Wittenberger Städtischen Stadion.

24.07.1932
Auf einer Wahlkundgebung der NSDAP tritt der Gutsbesitzer Stubbendorf, Zabel, auf.

31.07.1932
Reichstagswahlen. In Wittenberge stimmen 17113 Wahlberechtigte wie folgt ab (Auswahl der großen Parteien): Für die
NSDAP: 6565 Wittenberger
SPD: 4927 Wittenberger
KPD: 2416 Wittenberger
DNVP: 1375 Wittenberger

14.08.1932
1. Wittenberger Turn- und Sportfest.

28.08.1932
Vogelschussfest der Wittenberger Schützengilde.

25.09.1932
In Wittenberge wird ein Segelflugzeug auf den Namen "Withuberge" getauft.

06.11.1932
Bei den Reichstagswahlen stimmen die 17786 Wahlberechtigten in Wittenberge wie folgt ab (Auswahl der großen Parteien):
Für die
NSDAP: 5599 Wittenberger
SPD: 4432 Wittenberger
KPD: 3036 Wittenberger
DNVP: 2022 Wittenberger

Die am gleichen Tage durchgeführte Wahl zur Stadtverordnetenversammlung Wittenberge hat folgendes Ergebnis:
SPD: 13 Mandate
Bürgerblock: 12 Mandate
KPD: 4 Mandate
Demokraten: 1 Mandat
NSDAP: 1 Mandat

05.12.1932
Das Heimatbuch von Otto Zeller "Aus Wittenberges Vergangenheit", Band 1, wird vom Wittenberger Verlag Gebr. Bischoff herausgegeben

19.12.1932
Erste Probefahrt des Schnelltriebwagens der Deutschen Reichsbahn auf der Strecke Berlin-Hamburg.

20.12.1932
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, den Erwerbslosen eine Weihnachtshilfe zu zahlen.