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Partnerstädte

Avion in Frankreich
www.ville-avion.fr

Avion ist eine Ortschaft des Pas-de-Calais in Nordfrankreich. Hier beginnt das Bergbaurevier, mit dem das Leben der Region stark verbunden ist. Die Stadt gehört zum Distrikt von Lens-Liévin und hat etwa 17600 Einwohner und eine Fläche von circa 1300 ha. Die Städtepartnerschaft mit Oelsnitz/Erzgeb. besteht seit dem Jahr 1961.

Chodov in Tschechien
www.mestochodov.cz

Chodov ist eine Stadt mit etwa 15.000 Einwohnern und liegt zwischen Karlsbad und Sokolov nördlich des Flusses Ohre im Chodauer Kessel, geschützt von Norden, Süden und Westen durch das Erzgebirge und das Kaisergebirge (Slavkovsky les). Die ersten urkundlichen Erwähnungen der Gemeinde Chodov sind Ende des 12. Jahrhunderts belegt. Zur bedeutenden Blüte von Chodov kam es unter der Herrschaft des Geschlechts Plankenheim. Aus dieser Epoche sind ebenfalls die wertvollsten bauhistorischen Denkmäler erhalten. Die Gemeinde, die sich reicher Geschichte des Bergbaus, der Glasbläserei und des Maschinenbaus rühmt, wurde durch den Kaiser Franz Josef I. durch das Dekret vom 30. September 1894 zur Stadt erhoben. Er verlieh Chodov ebenfalls das Stadtwappen. Im 20. Jahrhundert wurde die Stadtgeschichte durch die Aussiedlung eines Großteils der ursprünglichen deutschen Bevölkerung nach dem 2. Weltkrieg und durch die so genannte Nachsiedelung der Grenzgebiete gezeichnet. Das gegenwärtige Chodov ist vor allem durch die Herstellung von rosa Porzellan bekannt. Ebenfalls vertreten ist ein breites Spektrum an Produktion, welches vom Maschinenbau bis hin zur Lebensmittelherstellung reicht. Chodov führt ein reiches gesellschaftliches Leben und bietet gleichzeitig eine ganze Reihe an Gelegenheiten zur Sportbetätigung in den örtlichen Sportclubs und in vielen sportlichen Einrichtungen. Im Jahr 2002 wurde der historische Stadtkern umfangreich rekonstruiert.

Die Städtepartnerschaft zwischen Chodov und Oelsnitz/Erzgeb. besteht seit dem Jahr 2004 und wird seitdem mit regelmäßigen Besuchen belebt.

Mimoñ in Tschechien
www.mestomimon.cz

Mimoñ (deutsch Niemes) ist eine Kleinstadt in Nordböhmen mit ca. 7.000 Einwohnern. Umgeben von der poetischen Landschaft des Ralsko-Hügellandes liegt sie an der alten Handelsstraße von Zittau nach Prag, nahe der Mündung des Baches Panenský potok in den Fluss Ploucnice. Endlose Waldlandschaften umrahmen die kleine Touristenstadt. Ihre Entwicklung wird vor allem durch die gute verkehrsmäßige Lage, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und ihren Reichtum an Naturschönheiten begünstigt.

Das kulturelle Leben der Stadt wird vom Kultur- und Infozentrum organisiert, welches seinen Sitz im Gebäude der Stadtbibliothek hat. Die bedeutendste Kulturinstitution der Stadt ist das Kulturhaus Ralsko. Aktive Entspannung und Erholung können Touristen bei ausgedehnten Spaziergängen im hübschen Schlosspark genießen, bei Besuchen des Fitnesszentrums oder des Schwimmbads. Das Gebiet rings um Mimoñ mit seinen weiten Kiefernwäldern ist außerdem ein bekanntes Pilzsammlerparadies. Die Städtepartnerschaft mit Mimoñ wurde im Jahr 1968 geschlossen.

Sprockhövel in Nordrhein-Westfalen
www.sprockhoevel.de

Die Stadt Sprockhövel entstand 1970 im Rahmen der kommunalen Neuordnung und gehört dem Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen an. Zwischen den Ballungsräumen an Ruhr und Wupper gelegen, bietet Sprockhövel nicht nur einen Standort mit günstigen Verkehrsverbindungen, sondern ist mit seiner reizvollen Hügellandschaft auch ein beliebtes Ausflugsziel für zahlreiche Naherholungsuchende. Das Stadtbild ist geprägt von zahlreichen Streusiedlungen, die der ca. 48 km² großen Stadt mit ihren über 26.000 Einwohnern einen eher ländlichen Charakter verleiht. So bestehen 77 % des Stadtgebietes aus Wald und landwirtschaftlich genutzter Fläche. Niedersprockhövel und Haßlinghausen mit jeweils ca. 9000 Einwohnern bilden die Zentren der bipolaren Stadt. Historisch ist Sprockhövel, das um das Jahr 1000 erstmals urkundlich erwähnt wird, dem westfälisch-märkischen Raum zugeordnet. Über Jahrhunderte bildete das Sprockhöveler Gebiet die Grenze zum Herzogtum Berg, dem Bergischen Land, dessen kulturelle Einflüsse noch heute in der historischen Bausubstanz sichtbar sind. Auch geologisch kommt dem Sprockhöveler Raum Grenzcharakter zu: Hier befindet sich die Südgrenze des flözführenden Karbons. Die Steinkohlenflöze des Ruhrreviers treten hier an die Oberfläche und waren daher besonders leicht aufzufinden und abzubauen. Heute führen fünf bergbauhistorische Wanderwege in Sprockhövel Interessierte auf "Die Spur der Kohle", die im Stadtgebiet noch an zahlreichen Stellen zu entdecken ist. Weitere historische Säulen der Sprockhöveler Wirtschaft bilden die Sandsteingewinnung, die Kleineisenfabrikation, die Bandwirkerei und das Transportwesen. Noch heute sind in Sprockhövel die meisten Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Bereich der Metallverarbeitung und im Maschinenbau tätig. Als Weiterentwicklung der traditionell zahlreichen Bandwebereien im Sprockhöveler Raum präsentieren sich die modernen Betriebe der Textilindustrie. In der Modebranche ist Sprockhövel weltweit bekannt als Standort führender Textiletikettenhersteller. Im Jahr 2000 wurde der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Sprockhövel und Oelsnitz/Erzgeb. unterzeichnet. Seither erfüllen jährlich gegenseitige Besuche die Partnerschaft mit Leben.