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Unternehmerfrühstück ist Erfolgsmodell

Netzwerkarbeit der städtischen Wirtschaftsförderung mit Unternehmerinnen und Unternehmern

In Zeiten globalen Denkens und Handelns ist der Blick auf das direkte Umfeld gelegentlich verstellt. Dabei kann gerade das Netzwerk vor Ort dank kurzer Wege und gemeinsamer Rahmenbedingungen ein wahrer Schatz sein, den es zu heben gilt. Unter dem Motto "Austausch und Netzwerken in lockerer Atmosphäre" hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhorn daher seit 2016 mehrfach zum sogenannten "Unternehmensfrühstück" eingeladen. Mit großem Erfolg: Jeweils mehr als 20 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, ihre Nachbarfirmen besser kennen zu lernen, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu pflegen.

Die Veranstaltungen beginnen zur Frühstückszeit um 8 Uhr und dauern höchstens zwei Stunden. Das kommt den oft sehr vollen Terminkalendern der Gäste entgegen. Eingeladen werden jeweils Unternehmen aus einem bestimmten Gewerbegebiet, die somit auch eine räumliche Nähe zueinander haben. So gibt es beispielsweise eigene Veranstaltungen für die Unternehmen in den Gewerbegebieten A 31 - Nordhorn-Klausheide oder für die Unternehmen in Nordhorns jüngstem Gewerbegebiet Bosinks Kamp. Als Veranstaltungsorte bieten sich die Geschäftsräume der ortsansässigen Firmen an. Diese können sich den Gästen dann gleich ausführlich präsentieren.

Neben einem leckeren Frühstück sorgen die Wirtschaftsförderer bei den Veranstaltungen auch für ein attraktives Vortragsprogramm. So referierten beispielsweise Uwe Fritsch vom Steinbeis-Transferzentrum und Andreas Kremer von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim über Fördermöglichkeiten auf dem Weg zum Unternehmen 4.0.

Die Wirtschaftsförderer Karsten Müller und Ingo Niehaus informieren ihre Gäste außerdem stets aus erster Hand über die aktuellen Aktivitäten und Entwicklungen in deren unmittelbarer Nachbarschaft. Mit den absichtlich kurz gehaltenen Vorträgen wird der Grundstein gelegt für einen Morgen mit vielen guten Gesprächen und Diskussionen.

Schon nach wenigen Veranstaltungen dieser Art konnten die Wirtschaftsförderer ein durchweg positives Fazit ziehen: "Das Unternehmensfrühstück hat sich bereits etabliert und erfreut sich hoher Resonanz und Akzeptanz. Darum wird es sicherlich weitere Veranstaltungen geben, auch in unseren übrigen Gewerbegebieten", so Müller.
"Der Austausch untereinander und die Bildung eines Netzwerks zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern ist sehr wichtig, insbesondere vor dem Hintergrund der stetigen Veränderung durch Neuansiedlungen und Erweiterungen", so Niehaus. "Da gibt es ein starkes Interesse der ansässigen Unternehmen an den aktuellen Entwicklungen, nicht nur in den Gewerbegebieten, sondern auch im Ort selbst", so Niehaus. Im Gegenzug erhalte die städtische Wirtschaftsförderung beim Unternehmensfrühstück wichtige direkte Hinweise aus der Unternehmerschaft. "Das ist für alle Beteiligten ein Gewinn".