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Gewerbeflächen am Standort Nordhorn

Nach dem Niedergang der Textilindustrie Ende des vergangenen Jahrhunderts hat der Standort Nordhorn innerhalb kürzester Zeit einen grundlegenden Wandel vollzogen: Von einer nahezu textilen Monokultur hin zu einer soliden und vielfältigen Wirtschaftsstruktur. Unternehmen unterschiedlichster Größe und eine Vielzahl mittelständischer Betriebe bieten heute ein breites Spektrum in den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Industrie.

Vor dem Hintergrund des ständigen Wettbewerbs um Firmenansiedlungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen will Nordhorn auch künftig die regionalen Standortvorteile nutzen und entwickelt den Wirtschaftsstandort stetig weiter. Die Verfügbarkeit geeigneter Gewerbeflächen spielt dabei erfahrungsgemäß eine der wichtigsten Rollen.

Ausbau mit Weitblick

Im Hinblick auf eine erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft haben Nordhorns Verwaltung und Politik stets frühzeitig neue Gewerbegebiete bedarfsgerecht ausgewiesen und erschlossen. So wurde der notwendige Raum für die sich entwickelnde Wirtschaft geschaffen. Für die Kreisstadt mit knapp 55.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wird diese Weitsicht auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, um die gewerbliche und industrielle Basis zu sichern und weiter auszubauen. Dabei kommt der Qualität der Infrastruktur gegenüber den Faktoren Lage, Zuschnitt und Preis eine immer größere Bedeutung zu.

Gewerbeflächen mit Konzept

Bereits im Jahr 2014 hat die städtische Wirtschaftsförderung auf Antrag der Politik ein umfassendes Gewerbeflächenkonzept erarbeitet. Es stellt seitdem eine transparente Leitlinie für die Umsetzung von Ansiedlungswünschen in Nordhorn dar. Das Konzept ist jedoch nicht starr, sondern wird dynamisch weiterentwickelt und optimiert, um in Bezug auf die Nachfrage und die jeweils bevorzugten Nutzungen stets erfolgreiche Ansiedlungsbedingungen zu bieten.

Für jedes Vorhaben die passende Fläche

Aus dem Gewerbeflächenkonzept ergeben sich unter anderem die jeweils am besten geeigneten Unternehmenstypen für die verschiedenen Gewerbegebiete. Während in den älteren Gebieten aufgrund der vielen Verkäufe der Vorjahre nur noch wenige Restflächen zur Verfügung stehen, ist in den Gebieten A 31-Klausheide-Nord und -Ost im Hinblick auf das Platzangebot praktisch alles möglich. Zu den "Premiumflächen" zählt beispielsweise eine zusammenhängende, rund 25 ha große GI-Fläche - voll erschlossen und "bezugsfertig".
Insgesamt sind hier, direkt an der B 213 und in unmittelbarer Nähe zur Autobahnauffahrt A 31, noch rund 100 ha Fläche verfügbar. Unternehmen mit geringerem Flächenbedarf und einer höheren Affinität zum Stadtzentrum finden ihren Platz im jungen Gewerbegebiet Bosinks Kamp, das durch seine Lage am Kreuzungspunkt der beiden Bundesstraßen B 213 und B 403 besonders gut an die Region angebunden ist.

Aufgrund der großen Nachfrage ist bereits die Ausweisung weiterer stadtnaher Gebiete in Vorbereitung.

Ein starkes Netzwerk

Die Nordhorner Unternehmerinnen und Unternehmer profitieren von einem starken, branchenübergreifenden Netzwerk. Im Laufe der Zeit hat sich in den bestehenden Gewerbegebieten ein vielschichtiger Branchenmix aus Handwerksbetrieben, Groß- und Einzelhandel, produzierendem Gewerbe, Holzverarbeitung, Kunststoffindustrie, Metallverarbeitung, Spedition und Logistik, regenerativen Energien, Dienstleistern und Recycling entwickelt. Die Vernetzung der Unternehmen untereinander wird durch die Aktivitäten der städtischen Wirtschaftsförderung, der Wirtschaftsförderung des Landkreises sowie der Weiterbildungs- und Gründungszentren gefördert. Dadurch ergeben sich wertvolle Synergieeffekte, von denen alle Beteiligten profitieren.