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Städtebauliche Entwicklung und Mehrgenerationenwohnen in Norden

In den letzten Jahren hat sich Norden baulich immer wieder verändert und auch erweitert. Dazu beigetragen haben zum Beispiel die Umgestaltung des Torfmarktes, die Eröffnung der Norder Ortsumgehung, die Neugestaltung des Norder Südeingangs, die Verlängerung der Fußgängerzone mit ZOB und Zukunftsbahnhof, der Neubau des Hilfeleistungszentrums. Seniorenrelevant ist in diesem Zusammenhang die Ausgestaltung der Volkshochschule als Mehrgenerationenhaus und die umfangreiche Sanierung der Altenwohnanlage der AWO.
Vor dem aktuellen Hintergrund, dass gemeinschaftliche Wohnprojekte immer größere Aufmerksamkeit erfahren, wird das Mehrgenerationenhaus als zukunftsweisende Innovation der Stadt gesehen. Die Vorteile für alle Generationen liegen klar auf der Hand: Das Zusammenleben mit anderen bewahrt vor Vereinsamung und sorgt für ein anregendes soziales Umfeld. Gegenseitige Unterstützung kann dabei in Form von Kinderbetreuung, Einkaufshilfen und der Verrichtung von Gartenarbeiten geleistet werden. Für diese Ziele und den Weg zur Umsetzung dieser Ideen steht das Mehrgenerationenhaus in Norden und die interessierten Norder, die sich unter einem Dach zusammengefunden haben. Die Projektgruppe "Generationsübergreifendes Wohnen" trifft sich regelmäßig in den Räumen des Mehrgenerationenhauses in Norden. Das erklärte Ziel ist die Errichtung eines Wohnprojektes, welches das Zusammenleben von Alt und Jung in einem räumlich abgeschlossenen Gebiet ermöglicht. Dies kann einerseits ein großes Gebäude sein oder aber ein entsprechendes Grundstück auf dem einzelne kleinere Einheiten gebaut werden können.
Darüber hinaus gilt es in der Zukunft im Sinne der Innenentwicklung die noch vorhandenen industriellen Brachflächen, wie z. B. das Gelände der ehemaligen Doornkaatbrennerei, neuen Nutzungen zuzuführen und mit neuen Leben zu füllen. Auch gehört es zur Innenentwicklung, neben der Ausweisung neuer Bauflächen, da wo es angezeigt ist, die bestehenden Bebauungspläne den heutigen Erfordernissen anzupassen, so dass dem Bedarf an Wohnraum entsprochen werden kann, aber gleichzeitig die bestehende hohe Qualität des Wohnens in der Stadt Norden erhalten wird.

Die neuen Wohn(bau)gebiete der Stadt Norden
  • westlich Lehmweg
    (Bebauungsplan Nr. 203)

  • südlich Wigboldstraße
    (Bebauungsplan Nr. 202)

  • Wohnen am Norder Tief

  • Wohnen am Wasser