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Stadtportrait - Norden, seit dem Jahre 1255 attraktiv

Bereits 1255 gibt es die erste urkundliche Erwähnung der Stadt. Norden ist damit die bei weitem älteste Stadt in Ostfriesland. Zu dieser Zeit existieren bereits das Benediktinerkloster Marienthal und das Langhaus der Ludgerikirche, in der heute die berühmte Arp-Schnitker-Orgel aus dem 17. Jahrhundert zu finden ist, und die Andreaskirche. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert kommt das Dominikanerkloster hinzu. Bestanden mit alten Bäume präsentiert sich Nordens Marktplatz, mit 6,678 ha einer der größten in Europa, eingerahmt von vielen jahrhundertealten Bauten. Neben der Ludgerikirche sind u. a. das alte Rathaus (heute Ostfriesisches Teemuseum) aus dem 16. Jahrhundert und die Mennonitenkirche, ein 1662 erbautes Patrizierhaus, zu nennen. Neben dem eigentlichen ursprünglichen Stadtgebiet existieren zehn weitere Ortsteile: Bargebur, Leybuchtpolder, Neuwesteel, Norddeich, Ostermarsch, Süderneuland I, Süderneuland II, Westermarsch I, Westermarsch II und Tidofeld. Die Ortsteile Norddeich, Ostermarsch und Westermarsch der Stadt Norden liegen direkt am UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer der Nordseeküste. 1813 wird erstmals der Küstenbadeort Lintelermarsch genannt, der 1972 als Norddeich in die Stadt Norden eingemeindet wird. Im Jahre 2010 erfolgt die staatliche Anerkennung als Nordseeheilbad. Der größte Badeort an der ostfriesischen Küste beherbergt zugleich den Fährhafen zu den Inseln Norderney und Juist. Neben der Kreisstadt Aurich ist Norden das zweite Mittelzentrum im Landkreis. Seit 2000 zeigt sich die Entwicklung der Bevölkerungszahl stabil um etwa 25.000 Einwohner.
Die Baufertigungszahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Neubautätigkeit stark vom Ein- und Zweifamilienhausbau sowie in der jüngeren Vergangenheit aber auch zunehmend vom Mehrfamilienhausbau geprägt wird. Es werden jährlich zwischen 100 und 200 Wohneinheiten errichtet.
Durch umsichtige Baulandpolitik und attraktive Bauleitplanungen kann der Bedarf an Wohnbaugrundstücken überwiegend befriedigt werden. Neben dem "normalen" Wohnen gibt es u. a. verschiedene Alten- und Pflegeheime und auch Angebote an Wohnungen, die an eine solche Einrichtung angegliedert sind und für deren Bewohner Betreuungsangebote/Dienstleistungen zur Verfügung stehen ("betreutes Wohnen").