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Eltern werden - die Zeit der Schwangerschaft

Schwangerschaftsberatung

Die Gewissheit, ein Kind zu erwarten, stürzt die meisten zukünftigen Eltern in ein Wechselbad der Gefühle.

Ganz gleich, ob es Sie überrascht hat, ob Sie die Schwangerschaft geplant haben, gewollt oder ungewollt schwanger geworden sind, ganz gleich in welcher persönlichen Lebenssituation Sie sich befinden - eine Schwangerschaft wirft eine Menge Fragen auf, vor allem für die werdende Mutter.
  • Ist alles in Ordnung?
  • Wo finde ich meine gynäkologische Betreuung?
  • Kann ich eine Hebamme anrufen?
  • Wo kann ich entbinden?
  • Wer kann mich beraten?
  • Welche Schritte sind jetzt wichtig?
  • Wer kann mir helfen?
  • Vielleicht finden Sie schon Antworten in unserem Familienlotsen.
  • Vielleicht möchten Sie auch mit einer Familienlotsin ein persönliches Gespräch führen.
  • Vielleicht wissen Sie aber auch gar nicht, wie es gehen soll mit einem Kind ... oder ob Sie auch alles allein schaffen ...
Die Stadt Menden hat eine Schwangerschaftsberatungsstelle eingerichtet. Hier können Sie ebenfalls alle Fragen stellen und sich informieren und beraten lassen.

Die Mitarbeiter dort beraten Sie auch, wenn Sie sich im Konflikt mit Ihrer Schwangerschaft befinden und nicht wissen, ob Sie das Kind austragen wollen oder können. Sie beraten auch zum Thema "vertrauliche Geburt".

Falls Sie in finanziellen Engpässen leben, können Sie besondere finanzielle Hilfen für die Erstausstattung des Kindes, die Einrichtung/Renovierung eines Kinderzimmers und Betreuungshilfen oder für die Weiterführung des Haushalts über die Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" beantragen. Die Mitarbeiter der Schwangerschaftsberatungsstelle helfen Ihnen bei der Beantragung.

Für eine Beratung ist eine Terminvereinbarung notwendig!
Astrid Schlüchter
Neumarkt 5
58706 Menden
Rathaus, Zimmer C 240
Telefon: 02373 9031333
Montag bis Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr

Frau Schlüchter sorgt für einen Termin bei den Mitarbeitern der Beratungsstelle. Die Beratung findet dann zu persönlich vereinbarten Terminen in der Schwangerschaftsberatungsstelle, Twiete 31 (neben dem Kino) statt!

Wichtig: Mutterschutz
Tritt eine Schwangerschaft ein und die werdende Mutter teilt dieses ihrem Arbeitgeber mit, steht sie unter Mutterschutz, d. h. ihr darf bis vier Monate nach der Geburt nicht gekündigt werden. Die Mutterschutzfrist beginnt grundsätzlich sechs Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin und endet acht Wochen nach der Geburt (bei Früh- und Mehrlingsgeburten erhöht sich die Frist auf zwölf Wochen).

Weitere Infos zum Mutterschutz, Elterngeld, Elternzeit im Familienlotsen im Internet unter www.menden.de/familienlotse

Begleitung in der Schwangerschaft

Gesetzlicher Anspruch auf Untersuchungen
Als schwangere Frau haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf medizinische Untersuchungen und Beratung in ausreichendem Maße.

Nehmen Sie Untersuchungen im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge in Anspruch, so werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Auch private Kassen übernehmen Kosten, je nachdem, wie Ihr Vertrag mit Ihrer Kasse aussieht. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrer Krankenkasse! Wenn Schwangere Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz beziehen, übernimmt das Sozialamt die Kosten. Ist eine berufstätige Frau schwanger, muss sie von ihrem Arbeitgeber für sämtliche Vorsorgeuntersuchungen freigestellt werden. Dabei entsteht kein Verdienstausfall.

Beratung auch für Väter
Auch Väter sind zunehmend an der Entwicklung ihrer ungeborenen Kinder interessiert. Auch für sie gelten alle Beratungsangebote, wenn sie Fragen haben.

Vorsorgeuntersuchungen

Die Schwangerschaft ist eine Zeit ständiger Veränderungen und Entwicklungen. Bei den Vorsorgeuntersuchungen während dieser besonderen Lebensphase werden die Gesundheit von Mutter und Kind ständig beobachtet und dokumentiert, z. B. in einem Mutterpass. Auch Väter können an diesen Untersuchungen teilhaben!

Werden diese Untersuchungen regelmäßig wahrgenommen, besteht eine große Chance, Risiken frühzeitig zu erkennen und zu handeln.

Schwangere Frauen haben die Möglichkeit, sich sowohl von Gynäkologinnen und Gynäkologen, als auch von Hebammen betreuen zu lassen. Diese Schwangerschaftsvorsorgen können auch im Wechsel in Anspruch genommen werden.

Zukünftige Eltern haben in dieser Zeit zwischen aufkommender Euphorie, Zuversicht und gleichzeitiger Verunsicherung über das Kommende viele Fragen. Hebammen, Frauenärzte und Frauenärztinnen können Ihnen eine Vielfalt an Informationen rund um die Schwangerschaft und Geburt zur Verfügung stellen. Dieses Wissen kann Ihnen helfen, Ängste auszuräumen, Fragen zu beantworten und eine Einschätzung zu erhalten, was auf Sie zukommt. Wenden Sie sich also bei Fragen, Unklarheiten oder wenn Ihnen während der Schwangerschaft, aber auch nach der Geburt etwas ungewöhnlich vorkommt, an Ihre Hebamme und/oder Ihre/n Frauenärztin/arzt. Sie sind Ansprechpartner/in und begleiten Sie durch die Zeit der Schwangerschaft bis zur Geburt. Gibt es Probleme, stehen sie Ihnen zur Seite, um mit Ihnen gemeinsam den besten Weg für Sie und Ihr Kind wählen.

Auch nach der Geburt gibt es meist eine Menge Fragen. Aus diesem Grund sind Nachsorgetermine bei Ihrer Hebamme vorgesehen, bei denen Sie weiterhin Beratung und Unterstützung finden. Nachsorge ist eine originäre Aufgabe von Hebammen.

Gehen Sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen!

In Menden finden Sie folgende Frauenarztpraxen:
Dr. Frank Albrecht
Krankenhausweg 8
58706 Menden
Telefon: 02373 15066

Frauenarztpraxis Nathalie Dehnert
Hochstr. 2
58706 Menden
Telefon: 02373 5616

Dr. Beatrix Dinkel Lendringsen
Lendringser Hauptstr. 5
58710 Menden
Telefon: 02373 82001

Dr. Ulrike Knieb-Gevargez-Zoubalan
Unnaer Str. 12
58706 Menden
Telefon: 02373 9190606

Dr. Cathrin Spiekermann
Bodelschwinghstr. 17
58706 Menden
Telefon: 02373 18117

Wenden Sie sich frühzeitig gleich zu Beginn der Schwangerschaft an eine Hebamme!

Diese Hebammen stehen Ihnen in Menden zur Verfügung:
Nadine Arndt, Telefon: 0157 71475198
Denise Berner, Telefon: 02373 10389
Kirsten Drepper, Telefon: 0178 7158674
Britta Fiedler, Telefon: 02371 785587
Alina Geitmann, Telefon: 0171 1786050
Heike Jacobs, Telefon: 0160 8057652
Anna Jacek, Telefon: 02377 783559
Heike Möller, Telefon: 02377 78117
Jolanta Ossowski, Telefon: 0171 1007496
Lydia Rusch, Telefon: 0176 20463207
Barbara Schelp, Telefon: 02378 8659833
Silke Seiler, Telefon: 0175 1921900
Gerlinde Steinhage, Telefon: 02373 63142
Theresa Wies, Telefon: 0173 5390110

Jeder Frau steht die Betreuung durch eine Hebamme in der Schwangerschaft, im Wochenbett und bis zum Ende der Stillzeit zu. Hebammenbetreuung ist eine Leistung der Krankenkassen. Es bestehen keine Zuzahlungspflichten. In bestimmten Fällen kann der Kinderarzt bei Bedarf für Sie über eine Rezeptverordnung auch eine Verlängerung der Hebammenbetreuung ermöglichen.

Nehmen Sie gleich zu Beginn einer Schwangerschaft Kontakt zu einer Hebamme auf! Die Chance, eine Hebamme zu finden, die Sie zu späteren Zeitpunkten lückenlos betreuen kann, wird mit zunehmender Schwangerschaftsdauer geringer.
Die Hebamme betreut Mutter und Kind u. a. auch zu Hause und ist Ihnen eine wertvolle Hilfe im Umgang und bei der Versorgung und der Pflege Ihres Neugeborenen. Das Spektrum der Hilfen, das Hebammen anbieten, ist groß und umfasst
  • Vor- und Nachsorgeuntersuchungen
  • Beratung in der Schwangerschaft
  • Betreuung bei Risikoschwangerschaften
  • Geburtshilfe
  • Wochenbettbetreuung und Stillberatung
  • Rückbildungsgymnastik
Die entstehenden Kosten werden durch die Krankenkasse, bei der die Mutter versichert ist, abgedeckt. Es besteht keine Zuzahlungspflicht. Nur eventuelle zusätzlich gewünschte Leistungen (IGEL-Leistungen) zahlen Sie als Selbstzahler privat.

Zu den von Ihnen selbst zu tragenden Angeboten gehören auch Yoga, Babymassage und andere Angebote für Eltern und Kind, die aber im Rahmen von Gesundheitsprophylaxe auf Anfrage eventuell von Ihrer Krankenkasse mitfinanziert werden.