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Bildung und Familie

Kitas und Schulen

Umfassende Bildung ist ein wichtiges Gütesiegel der familienfreundlichen Stadt. Königs Wusterhausen ist derzeit Träger von sechs Grundschulen und zwei Oberschulen, die ab dem Schuljahr 2019 / 2020 zu einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe zusammengeführt werden. Im Stadtgebiet gibt es zudem 23 Kitas und Horte, 13 Kindertagespflegestellen, zwei Gymnasien, die freie Montessori-Grundschule, eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in freier Trägerschaft, das Oberstufenzentrum, eine Förderschule sowie die "Schule des Zweiten Bildungsweges", wo Erwachsene gebührenfrei Schulabschlüsse und Hochschulreifen erlangen können. Mit dem Bau weiterer Kitas und zusätzlicher Räumlichkeiten für die vorhandenen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen reagiert die Stadt auf den steigenden Bedarf an Kita- und Hort-Plätzen. Insgesamt werden rund 3.000 Plätze in Kitas und Horten unterschiedlichster Träger sowie in der Privatbetreuung angeboten.
Schulen sind aufgrund ihrer Profilierung und Architektur gefragte und sehenswerte Bildungsstätten. Dazu gehören das modernisierte Friedrich-Schiller-Gymnasium mit einem nach Schülerwünschen umgebauten Schulhof und einprägsamer Fassadengestaltung sowie die Erich Kästner Grundschule mit einem Altbau aus den 1950er Jahren und einer Erweiterung für Klassenräume, Fachkabinette und Bibliothek. Im Kontrast dazu steht die Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule (Schule für Blinde und Sehbehinderte) in der Luckenwalder Straße, ein aufwendig sanierter denkmalgeschützter Gebäudekomplex aus rotem Backstein mit Fachwerk und schönen Mosaiken. Die einzigartige Bildungseinrichtung im Land Brandenburg mit Internat bietet vor allem blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern moderne Lern- und Lebensbedingungen. Kinder und Jugendliche bis zur Abiturstufe erhalten hier eine umfassende Bildung.
Weit über die Stadtgrenze hinaus strahlt das gemeinsame Aus- und Fortbildungszentrum für Justiz- und Finanzbeamte mit seinem großzügigen Campus aus. Fünf Bildungsstätten - die Fachhochschule für Finanzen, die Landesfinanzschule, das Fortbildungszentrum der Finanzverwaltung, Justizakademie und Landesakademie für öffentliche Verwaltung - sind hier unter einem gemeinsamen Dach zu finden. An der Fachhochschule für Finanzen und der Landesfinanzschule absolvieren jährlich rund 500 Beamtenanwärter der Steuerverwaltungen der Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin ihre Ausbildung.
Kinder und Erwachsene können in der Volkshochschule Dahme-Spreewald in rund 300 Kursen pro Semester ihre Hobbys pflegen, sich künstlerisch oder sportlich betätigen und ihr Wissen erweitern. Die 1994 gegründete und seit 2004 in den Kavalierhäusern am Schloss etablierte Musikschule Dahme-Spreewald bietet die unterschiedlichsten Offerten des Musik-, Gesangs- und Instrumentalunterrichts ab dem Kleinkindalter.

Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek befindet sich Stadtzentrum von Königs Wusterhausen. Mit einem Bestand von ca. 60.000 Medien - vom Fachbuch über die Zeitschrift bis zu DVDs und Gesellschaftsspielen - ist sie Anlaufpunkt für Menschen, die Informationen für die Aus- und Weiterbildung benötigen oder Medien für Hobby, Freizeit und das Alltagsmanagement suchen. Den Besuchern stehen auch kostenfreie Internetarbeitsplätze zur Verfügung. Vielfältige Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene runden das Angebot ab.

Bündnis für Familie

Seit 2005 setzt sich das "Bündnis für Familie" aus Vereinen, Unternehmen und engagierten Einzelpersonen für mehr Familienfreundlichkeit in der Stadt mit einer Palette generationenübergreifender Angebote ein. Waren es bei der Gründung noch 15 Mitglieder, haben sich heute 99 Bündnispartner für Familien in Königs Wusterhausen zusammengeschlossen.

Netzwerk Gesunde Kinder

Im "Netzwerk Gesunde Kinder" begleiten seit 2007 ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten Familien mit Rat und Tat - vom Ende der Schwangerschaft bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes. Themenabende rund um Kindergesundheit ergänzen die Besuche der Familienpaten. Das "Netzwerk Gesunde Kinder" in Dahme-Spreewald ist eines von 21 Netzwerken im Land Brandenburg.

Jugendliche

Jugendliche finden in Königs Wusterhausen ein großes Angebot an Freizeitaktivitäten. Das Jugendfreizeitzentrum an der Erich-Weinert-Straße "JFZ Weinert" und das JFZ Zernsdorf werden vom Stadtjugendring Königs Wusterhausen e. V. betrieben. Im Rahmen der Streetworkarbeit leistet ein Team von Sozialpädagogen der mobilen Jugendarbeit in den Grundschulen, an Treffpunkten und auf öffentlichen Plätzen in Kablow, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf, Zeesen und Zernsdorf Unterstützung und Beratung. Hier werden auch unterschiedliche Präventions- und Demokratie-Projekte erarbeitet. Der Jugendclub Fontane, betrieben vom Diakonischen Werk Simeon und die Jugendfreizeitstätte des Humanistischen Regionalverbandes Ost-Brandenburg sind ebenfalls beliebte Treffpunkte für Jugendliche in Königs Wusterhausen. Um die Jugendlichen in demokratische Prozesse einzubinden, findet alle zwei Jahre eine Jugendkonferenz statt, auf der Delegierte der Schulen und Jugendeinrichtungen u.a. den Jugendbeirat wählen. Mitglieder des Jugendbeirats bringen sich aktiv in die Politik der Stadt ein, nehmen an Beratungen der Stadtverordneten und der Ausschüsse teil und unterbreiten ihre Vorschläge zu jugendspezifischen Themen.

Senioren

Der Seniorenbeirat setzt sich aktiv für die Interessen älterer Menschen in der Stadt Königs Wusterhausen ein. Seine 15 Mitglieder sind gewählte Vertreter der Institutionen und Vereine, die in Königs Wusterhausen Seniorenarbeit leisten. Durch ihre Teilnahme an den Sitzungen der Ortsbeiräte, der Ausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung nehmen die Mitglieder des Seniorenbeirates Einfluss auf die Lösung seniorenspezifischer Probleme. Der Seniorenbeirat arbeitet eng mit den Ämtern der Stadtverwaltung sowie den Organisationen und Wohlfahrtsverbänden der Stadt, des Kreises und des Landes zusammen, um die Lebensbedingungen älterer Mitbürger zu verbessern. Darüber hinaus organisiert der Seniorenbeirat auch Informations- und Kulturveranstaltungen. Im Jahr 2018 feierte der Seniorenbeirat sein 25-jähriges Bestehen.