Buntes Kulturleben
Buntes Kulturleben
Kunst und Kultur in Hagen - das bedeutet Vielfalt und Qualität, die oftmals weit über die Region ausstrahlt: Der Hagener Impuls, das international anerkannte Ballett des Theaters Hagens, die Band "Extrabreit" - das sind nur einige Kulturhighlights aus Hagen. Aufgrund der spannenden Mischung aus Tradition und Moderne bietet die Kulturlandschaft Unterhaltung, Anregung und Begegnung für jedes Alter und jeden Geschmack.
Kulturbüro Hagen
Das Kulturbüro Hagen organisiert und begleitet kulturelle Initiativen, unterstützt und fördert kulturelle Aktivitäten in der Stadt, entwickelt Förder- und Veranstaltungskonzepte und unterstützt die freie Kulturarbeit. In Zusammenarbeit mit anderen Kulturträgern und Einrichtungen werden kulturelle Programme und Festivals geplant und durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die internationale und interkulturelle Kulturarbeit sowie die kulturelle Bildung.
Weitere Infos rund um das Kulturbüro finden Sie hier: https://www.hagen.de/aus-dem-rathaus/fachbereiche-und-aemter/fachbereiche-a-z/kulturbuero-hagen/
Kulturzentren sorgen für Abwechslung
Die freien Kulturzentren der Volmestadt stehen hoch in der Gunst der Besuchenden. Von Musical und Tanztheater über Kleinkunst, Comedy und Kabarett bis hin zu Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen und Konzerten erstreckt sich der prall gefüllte Veranstaltungsplan im Hasper Hammer, im Werkhof Hohenlimburg, im Kulturzentrum Pelmke, im Kultopia und im AllerWeltHaus.
Kultur und Feste "Open Air"
"Es ist angerichtet!", heißt es alljährlich, wenn das Kulturbüro der Stadt Hagen zum "Muschelsalat" einlädt - immer draußen, immer bei freiem Eintritt. Doch nicht nur der Hagener Kultursommer, bei dessen Namensgebung die Konzertmuschel im Volkspark Pate stand, lockt seit Jahren Kulturinteressierte aus nah und fern. Auch zahlreiche Feste beleben das ganze Jahr lang den Hagener Veranstaltungskalender: "Hagen blüht auf", das Hagener Kneipenfestival, das Springefest, das Weinfest an der Volme, der Hagener Weihnachtsmarkt sowie viele weitere Veranstaltungen und Feste in den unterschiedlichen Stadtteilen machen Hagen zu einem Ort, an dem Groß und Klein gerne zusammen feiert.
"Vorhang auf!"
Dreh- und Angelpunkt des Kulturlebens ist ohne Frage jedoch das renommierte Theater, das zusammen mit dem 1907 gegründeten Philharmonischen Orchester jährlich mehr als 175.000 Besucherinnen und Besucher in weit mehr als 300 Vorstellungen und Konzerten begeistert und zu den führenden Häusern in Nordrhein-Westfalen gehört. Seit 1911 sorgt die städtische Bühne inmitten der Stadt für An- und Aufregung, für Bildung und Unterhaltung.
"Vorhang auf!", heißt es auch im Theater an der Volme. Die privat betriebene Bühne öffnete im September 2011 in der kleinen, ehemaligen Backsteinkapelle der Elbershallen, Hagens Freizeit- und Ausgehtreff. Auf dem Programm stehen hier in unverwechselbarer Atmosphäre Komödie, Krimi oder Klassiker - kurzum, Unterhaltung für jeden Geschmack.
Medienzentrum auf der Springe: Film und Buch
Exakt an der Stelle, an der einst die alte Stadthalle stand, lässt seit 1997 ein Medienzentrum das alte Herz der Stadt wieder schlagen: das "Cinestar", ein modernes Multiplexkino mit 2.000 Plätzen. Dank Einbindung der Stadtbücherei mit ihren mehr als 150.000 Büchern, Tonträgern, Noten und moderner Technik besticht das Medienzentrum durch eine wohl einmalige Verbindung von Kultur, Bildung und Unterhaltung. Themenbezogene Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen sorgen zusätzlich dafür, dass der Name Medienzentrum mit Inhalten gefüllt wird.
Außerdem lockt das "Kino Babylon", ein kleines Programmkino im Kulturzentrum Pelmke, Filmfans mit Streifen abseits der großen Blockbuster in den Kinosessel.
Elbershallen - Hagens Kulturfabrik
Direkt hinter dem Medienzentrum befinden sich die Elbershallen, ein unter Denkmalschutz stehender alter Industriekomplex, in dem sich heute eine Großdiskothek, ein modernes Bowlingzentrum, ein Spielpark für Kinder sowie mehrere Restaurants befinden.
Die Stadthalle Hagen - Herzstück des kulturellen Lebens
Die Stadthalle Hagen präsentiert sich als ein Ort, an dem Kultur, Begegnung und besondere Momente zusammenfinden. Seit ihrer feierlichen Eröffnung im Jahr 1981 unterstreichen jährlich mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher ihre Rolle als bedeutender Publikumsmagnet für ganz Südwestfalen.
Internationale Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Kabarett, Theater sowie aus Fernsehen und Rundfunk geben sich hier seit Jahrzehnten die Ehre und prägen das kulturelle Profil der Stadt. Doch die Stadthalle ist weit mehr als eine Bühne für große Namen: Sie ist ebenso ein vielseitiger Veranstaltungsort für Tagungen, Kongresse, Meetings und unterschiedlichste Events.
Verkehrsgünstig und dennoch zentrumsnah gelegen, bietet die Stadthalle ein breites und lebendiges Veranstaltungsspektrum - von professionellen Businessveranstaltungen in angenehmer Atmosphäre über Comedy- und Kulturerlebnisse bis hin zu Messen, Familienfeiern oder stimmungsvollen Partynächten.
Museumsquartier
Das Museumsquartier Hagen bereichert seit August 2009 als neuer Ausstellungs- und Veranstaltungsort die Kulturlandschaft der Metropole Ruhr und Nordrhein-Westfalens. Hier erleben die Besuchenden in zwei ganz unterschiedlichen Museen ein breites Panorama von Kunstwerken zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.
Das neu gebaute Emil Schumacher Museum stellt auf 1.200 Quadratmetern einen der international bedeutendsten Vertreter der expressiven Malerei vor. Dabei kann es aus dem Bestand von über 500 Originalen aus allen Schaffensperioden von Emil Schumacher schöpfen, welche die Schumacher-Stiftung und die Stadt Hagen zur Verfügung stellen. Präsentationen expressiver Malerei von 1945 bis heute ergänzen das Programm. Das grundlegend sanierte und erweiterte Osthaus Museum bietet intensive Begegnungen mit künstlerischen Ausdrucksformen: von der klassischen Moderne, insbesondere mit Hauptwerken des deutschen Expressionismus, bis hin zu zeitgenössischen Positionen. Das "Junge Museum" erprobt neue Zugänge zur Kunst für Menschen jeglicher Herkunft und jeden Alters.
Die spannende Reise durch zwei Häuser voller Kontraste und überraschender Wechselwirkungen macht den Besuch im Hagener Kunstquartier zu einem deutschlandweit einmaligen Erlebnis.
Nach seinem Umzug aus der Wippermann-Passage in Eilpe und einer aufwändigen Neukonzeption im ehemaligen Landgerichtsgebäude in der Hochstraße 71 konnte das neue Stadtmuseum Hagen im September 2024 eröffnen. Die moderne Ausstellung macht die Hagener Stadtgeschichte anhand historischer Objekte, digitaler Angebote, Filme, Medienstationen und vielem mehr erlebbar.
Hagener Impuls
Die Geschichte des "Hagener Impuls" wird seit 1998 im "Museum des Hagener Impuls" im Hohenhof dokumentiert. Neben der nahezu vollständig erhaltenden Inneneinrichtung des Wohnhauses von Karl Ernst Osthaus bilden eine große Sammlung zum Werk von Henry van de Velde (1863-1957), Erzeugnisse der "Hagener Silberschmiede", hier vor allem mit Arbeiten von J.L.M. Lauweriks (1864-1932), die wichtigsten Komplexe. Zudem ist der Hohenhof einer der 18 Ankerpunkte der "Route der Industriekultur", die der Regionalverband Ruhr (RVR) seit 1999 als touristische Attraktion im Ruhrgebiet anbietet. Die an das Gebäude anschließende Gartenanlage, die als Projekt für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) über viele Jahre aufwändig nach den Originalplänen Karl Ernst Osthaus' und Henry van de Veldes rekonstruiert wurde, konnte im Frühjahr 2023 feierlich eröffnet werden.
Archäologiemuseum Hagen - Wasserschloss Werdringen
Das Archäologiemuseum Hagen - Wasserschloss Werdringen liegt im Hagener Stadtteil Vorhalle im Ruhrtal am Fuße des sagenumwobenen Kaisbergs. Der frühere Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert ist von einer einzigartigen Natur- und Geschichtslandschaft umgeben. In der näheren Umgebung der Burganlage befinden sich zahlreiche paläontologische, archäologische und historische Denkmäler. Seit über 200 Jahren zählt der Raum Hagen zu den wichtigsten Fundlandschaften in Deutschland. Die Geschichte der umfangreichen Sammlungen des Museums reicht bis in das frühe 19. Jahrhundert zurück. Einige Funde sind für die Paläontologie und Archäologie auch international bedeutend.
In der Ausstellung werden archäologische und paläontologische Funde aus der Region präsentiert. Die Schausammlung enthält unter anderem die ältesten Fossilien in Westfalen, frühe Landpflanzen aus dem Mitteldevon an Volme und Lenne, riesige Ur-Insekten aus dem Oberkarbon in Hagen und Dinosaurier aus der Kreidezeit im Sauerland. Das Museum zeigt die bislang ältesten Überreste von modernen Menschen aus der Nacheiszeit in Europa. Sie sind über 11.000 Jahre alt und wurden in der Blätterhöhle in Hagen entdeckt.
Schloss Hohenlimburg
Allein der Ausblick von der einzigen erhaltenen Höhenburg Westfalens ist eine Reise wert. Schon von weitem ist das Schloss Hohenlimburg, das 1242 als Sitz der Grafen von Isenberg-Limburg erstmals urkundlich erwähnt wurde, sichtbar. Das Museum im neuen Palais des Schlosses zeigt Exponate zur fürstlichen Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts und zur Geschichte des Schlosses.
LWL-Freilichtmuseum Hagen: Ein Tal voller Handwerk und Technik
Das LWL-Freilichtmuseum Hagen ist das ideale Ausflugsziel für alle, die Handwerk, Technik und Geschichte hautnah erleben wollen. Über 60 historische Werkstätten laden dazu ein, in die Welt alter Handwerksberufe einzutauchen und alte Fertigungstechniken live in Vorführungen zu entdecken - von der Schmiedekunst und Seilherstellung bis zum traditionellen Drucken.
Im LWL-Freilichtmuseum Hagen verbindet sich sinnliche Erfahrung mit Wissensgewinn. Das Museum bietet Einblicke in Handwerk und Technik des 18. und 19. Jahrhunderts - live von Handwerkerinnen und Handwerkern vorgeführt. In den Fachwerkhäusern gibt es verschiedene Gewerke zu entdecken. Von Eisen zu Papier, über Holz, Fasern und Lebensmittel sind viele verschiedene Werkstätten im Museum originalgetreu wiederaufgebaut.
In den rund 70 Werkstätten wird vor den Augen der Besuchenden geschmiedet, gehämmert, gefeilt, geformt, gekurbelt, gebacken, gedruckt oder gebraut. Sie werden Zeugen der Produktion von Seilen, Papier, Nägeln, Zigarren und Brot und lernen vergessene Arbeitstechniken kennen. Vor Ort lässt sich beobachten, wie unter der Esse innerhalb der Häuser das Schmiedefeuer lodert oder sich am Bach das Wasserrad dreht, um eine Maschine anzutreiben. Jedes Jahr zeigen die Sonderausstellungen eine neue Facette des Handwerks im Ausstellungsgebäude, zum Beispiel Fotodokumentationen von modernen Handwerksberufen oder Stationen im Gelände zu einem ausgewählten Thema.
Neben spannender Geschichte können Interessierte bei einem Besuch die Natur erkunden, ein leckeres westfälisches Gericht im Restaurant oder den berühmten Stuten probieren und Zeit mit ihren Lieben verbringen. Für Schulen, Gruppen und Vereine bietet das LWL-Freilichtmuseum Hagen anschauliche Führungen und fesselnde Erlebnisprogramme - denn Handwerk ist nicht von gestern! Neben handwerklichen Einblicken gibt es viele Veranstaltungen, die das Museum von einer ganz anderen Seite zeigen. Ob Treckertreffen oder Oldtimer-Tag, ob Herbstfest oder Weihnachtsmarkt - hier ist für alle etwas dabei.
Musik in Hagen
"Kierkegaard und Schopenhauer hatten beide recht, zwangsläufig und auf die Dauer endet vieles schlecht. Doch man muss auch sagen, dass das Leben sich nicht ziert, in Wirklichkeit ist ALLES drin und das wird krass serviert." Bewusst oder nicht - diese Zeilen aus dem 2005 erschienenen "Extrabreit"-Song "Süchtig" bringen den Geist der Neuen Deutschen Welle auf den Punkt. Kurz, rau, und intensiv schwappte die Welle über Hagen hinweg. Doch schon Ende der 1970er Jahre, als Punk und New Wave die etablierte Rockmusik ablösten, gingen von der Hagener Musikszene so viele Impulse aus, dass Hagen Anfang der 1980er Jahre als deutsches Liverpool galt. 2018 - 40 Jahre nach den Glanzstunden der Hagener Musikgeschichte - holte das von ganz unterschiedlichen Akteuren veranstaltete Musik- und Kulturfestival "HAGEN POPSTAR GLÜCK" die Aufbruchsstimmung dieser Zeit zurück an die Volme, rein ins Museum und rauf auf die Bühne.
Aber auch heute wird das kulturelle Leben in der Volmestadt durch eine überaus rege Musikszene geprägt. Zahlreiche Chöre, Gesangsvereine, Bands und Musikinitiativen decken das ganze musikalische Spektrum von Klassik bis zur Volksmusik, von Jazz bis Pop, von Rock bis Punk ab. Klangvolle Namen wie "Extrabreit", "Grobschnitt" und "Nena" stehen noch immer für "Musik made in Hagen".
Literatur aus Hagen
Auch der 1979 verstorbene große deutsche Dichter Ernst Meister, zu dessen Ehren seit 1981 der Ernst-Meister-Preis verliehen wird, war ein Sohn der Stadt. Nicht zu vergessen ist ferner Herbert Reinecker, der ungekrönte König unter den deutschen Kriminalautoren, aus dessen Feder TV-Dauerbrenner wie "Der Kommissar" und "Derrick" stammen.
Kunst und Kultur in Hagen - das bedeutet Vielfalt und Qualität, die oftmals weit über die Region ausstrahlt: Der Hagener Impuls, das international anerkannte Ballett des Theaters Hagens, die Band "Extrabreit" - das sind nur einige Kulturhighlights aus Hagen. Aufgrund der spannenden Mischung aus Tradition und Moderne bietet die Kulturlandschaft Unterhaltung, Anregung und Begegnung für jedes Alter und jeden Geschmack.
Kulturbüro Hagen
Das Kulturbüro Hagen organisiert und begleitet kulturelle Initiativen, unterstützt und fördert kulturelle Aktivitäten in der Stadt, entwickelt Förder- und Veranstaltungskonzepte und unterstützt die freie Kulturarbeit. In Zusammenarbeit mit anderen Kulturträgern und Einrichtungen werden kulturelle Programme und Festivals geplant und durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die internationale und interkulturelle Kulturarbeit sowie die kulturelle Bildung.
Weitere Infos rund um das Kulturbüro finden Sie hier: https://www.hagen.de/aus-dem-rathaus/fachbereiche-und-aemter/fachbereiche-a-z/kulturbuero-hagen/
Kulturzentren sorgen für Abwechslung
Die freien Kulturzentren der Volmestadt stehen hoch in der Gunst der Besuchenden. Von Musical und Tanztheater über Kleinkunst, Comedy und Kabarett bis hin zu Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen und Konzerten erstreckt sich der prall gefüllte Veranstaltungsplan im Hasper Hammer, im Werkhof Hohenlimburg, im Kulturzentrum Pelmke, im Kultopia und im AllerWeltHaus.
Kultur und Feste "Open Air"
"Es ist angerichtet!", heißt es alljährlich, wenn das Kulturbüro der Stadt Hagen zum "Muschelsalat" einlädt - immer draußen, immer bei freiem Eintritt. Doch nicht nur der Hagener Kultursommer, bei dessen Namensgebung die Konzertmuschel im Volkspark Pate stand, lockt seit Jahren Kulturinteressierte aus nah und fern. Auch zahlreiche Feste beleben das ganze Jahr lang den Hagener Veranstaltungskalender: "Hagen blüht auf", das Hagener Kneipenfestival, das Springefest, das Weinfest an der Volme, der Hagener Weihnachtsmarkt sowie viele weitere Veranstaltungen und Feste in den unterschiedlichen Stadtteilen machen Hagen zu einem Ort, an dem Groß und Klein gerne zusammen feiert.
"Vorhang auf!"
Dreh- und Angelpunkt des Kulturlebens ist ohne Frage jedoch das renommierte Theater, das zusammen mit dem 1907 gegründeten Philharmonischen Orchester jährlich mehr als 175.000 Besucherinnen und Besucher in weit mehr als 300 Vorstellungen und Konzerten begeistert und zu den führenden Häusern in Nordrhein-Westfalen gehört. Seit 1911 sorgt die städtische Bühne inmitten der Stadt für An- und Aufregung, für Bildung und Unterhaltung.
"Vorhang auf!", heißt es auch im Theater an der Volme. Die privat betriebene Bühne öffnete im September 2011 in der kleinen, ehemaligen Backsteinkapelle der Elbershallen, Hagens Freizeit- und Ausgehtreff. Auf dem Programm stehen hier in unverwechselbarer Atmosphäre Komödie, Krimi oder Klassiker - kurzum, Unterhaltung für jeden Geschmack.
Medienzentrum auf der Springe: Film und Buch
Exakt an der Stelle, an der einst die alte Stadthalle stand, lässt seit 1997 ein Medienzentrum das alte Herz der Stadt wieder schlagen: das "Cinestar", ein modernes Multiplexkino mit 2.000 Plätzen. Dank Einbindung der Stadtbücherei mit ihren mehr als 150.000 Büchern, Tonträgern, Noten und moderner Technik besticht das Medienzentrum durch eine wohl einmalige Verbindung von Kultur, Bildung und Unterhaltung. Themenbezogene Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen sorgen zusätzlich dafür, dass der Name Medienzentrum mit Inhalten gefüllt wird.
Außerdem lockt das "Kino Babylon", ein kleines Programmkino im Kulturzentrum Pelmke, Filmfans mit Streifen abseits der großen Blockbuster in den Kinosessel.
Elbershallen - Hagens Kulturfabrik
Direkt hinter dem Medienzentrum befinden sich die Elbershallen, ein unter Denkmalschutz stehender alter Industriekomplex, in dem sich heute eine Großdiskothek, ein modernes Bowlingzentrum, ein Spielpark für Kinder sowie mehrere Restaurants befinden.
Die Stadthalle Hagen - Herzstück des kulturellen Lebens
Die Stadthalle Hagen präsentiert sich als ein Ort, an dem Kultur, Begegnung und besondere Momente zusammenfinden. Seit ihrer feierlichen Eröffnung im Jahr 1981 unterstreichen jährlich mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher ihre Rolle als bedeutender Publikumsmagnet für ganz Südwestfalen.
Internationale Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Kabarett, Theater sowie aus Fernsehen und Rundfunk geben sich hier seit Jahrzehnten die Ehre und prägen das kulturelle Profil der Stadt. Doch die Stadthalle ist weit mehr als eine Bühne für große Namen: Sie ist ebenso ein vielseitiger Veranstaltungsort für Tagungen, Kongresse, Meetings und unterschiedlichste Events.
Verkehrsgünstig und dennoch zentrumsnah gelegen, bietet die Stadthalle ein breites und lebendiges Veranstaltungsspektrum - von professionellen Businessveranstaltungen in angenehmer Atmosphäre über Comedy- und Kulturerlebnisse bis hin zu Messen, Familienfeiern oder stimmungsvollen Partynächten.
Museumsquartier
Das Museumsquartier Hagen bereichert seit August 2009 als neuer Ausstellungs- und Veranstaltungsort die Kulturlandschaft der Metropole Ruhr und Nordrhein-Westfalens. Hier erleben die Besuchenden in zwei ganz unterschiedlichen Museen ein breites Panorama von Kunstwerken zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.
Das neu gebaute Emil Schumacher Museum stellt auf 1.200 Quadratmetern einen der international bedeutendsten Vertreter der expressiven Malerei vor. Dabei kann es aus dem Bestand von über 500 Originalen aus allen Schaffensperioden von Emil Schumacher schöpfen, welche die Schumacher-Stiftung und die Stadt Hagen zur Verfügung stellen. Präsentationen expressiver Malerei von 1945 bis heute ergänzen das Programm. Das grundlegend sanierte und erweiterte Osthaus Museum bietet intensive Begegnungen mit künstlerischen Ausdrucksformen: von der klassischen Moderne, insbesondere mit Hauptwerken des deutschen Expressionismus, bis hin zu zeitgenössischen Positionen. Das "Junge Museum" erprobt neue Zugänge zur Kunst für Menschen jeglicher Herkunft und jeden Alters.
Die spannende Reise durch zwei Häuser voller Kontraste und überraschender Wechselwirkungen macht den Besuch im Hagener Kunstquartier zu einem deutschlandweit einmaligen Erlebnis.
Nach seinem Umzug aus der Wippermann-Passage in Eilpe und einer aufwändigen Neukonzeption im ehemaligen Landgerichtsgebäude in der Hochstraße 71 konnte das neue Stadtmuseum Hagen im September 2024 eröffnen. Die moderne Ausstellung macht die Hagener Stadtgeschichte anhand historischer Objekte, digitaler Angebote, Filme, Medienstationen und vielem mehr erlebbar.
Hagener Impuls
Die Geschichte des "Hagener Impuls" wird seit 1998 im "Museum des Hagener Impuls" im Hohenhof dokumentiert. Neben der nahezu vollständig erhaltenden Inneneinrichtung des Wohnhauses von Karl Ernst Osthaus bilden eine große Sammlung zum Werk von Henry van de Velde (1863-1957), Erzeugnisse der "Hagener Silberschmiede", hier vor allem mit Arbeiten von J.L.M. Lauweriks (1864-1932), die wichtigsten Komplexe. Zudem ist der Hohenhof einer der 18 Ankerpunkte der "Route der Industriekultur", die der Regionalverband Ruhr (RVR) seit 1999 als touristische Attraktion im Ruhrgebiet anbietet. Die an das Gebäude anschließende Gartenanlage, die als Projekt für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) über viele Jahre aufwändig nach den Originalplänen Karl Ernst Osthaus' und Henry van de Veldes rekonstruiert wurde, konnte im Frühjahr 2023 feierlich eröffnet werden.
Archäologiemuseum Hagen - Wasserschloss Werdringen
Das Archäologiemuseum Hagen - Wasserschloss Werdringen liegt im Hagener Stadtteil Vorhalle im Ruhrtal am Fuße des sagenumwobenen Kaisbergs. Der frühere Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert ist von einer einzigartigen Natur- und Geschichtslandschaft umgeben. In der näheren Umgebung der Burganlage befinden sich zahlreiche paläontologische, archäologische und historische Denkmäler. Seit über 200 Jahren zählt der Raum Hagen zu den wichtigsten Fundlandschaften in Deutschland. Die Geschichte der umfangreichen Sammlungen des Museums reicht bis in das frühe 19. Jahrhundert zurück. Einige Funde sind für die Paläontologie und Archäologie auch international bedeutend.
In der Ausstellung werden archäologische und paläontologische Funde aus der Region präsentiert. Die Schausammlung enthält unter anderem die ältesten Fossilien in Westfalen, frühe Landpflanzen aus dem Mitteldevon an Volme und Lenne, riesige Ur-Insekten aus dem Oberkarbon in Hagen und Dinosaurier aus der Kreidezeit im Sauerland. Das Museum zeigt die bislang ältesten Überreste von modernen Menschen aus der Nacheiszeit in Europa. Sie sind über 11.000 Jahre alt und wurden in der Blätterhöhle in Hagen entdeckt.
Schloss Hohenlimburg
Allein der Ausblick von der einzigen erhaltenen Höhenburg Westfalens ist eine Reise wert. Schon von weitem ist das Schloss Hohenlimburg, das 1242 als Sitz der Grafen von Isenberg-Limburg erstmals urkundlich erwähnt wurde, sichtbar. Das Museum im neuen Palais des Schlosses zeigt Exponate zur fürstlichen Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts und zur Geschichte des Schlosses.
LWL-Freilichtmuseum Hagen: Ein Tal voller Handwerk und Technik
Das LWL-Freilichtmuseum Hagen ist das ideale Ausflugsziel für alle, die Handwerk, Technik und Geschichte hautnah erleben wollen. Über 60 historische Werkstätten laden dazu ein, in die Welt alter Handwerksberufe einzutauchen und alte Fertigungstechniken live in Vorführungen zu entdecken - von der Schmiedekunst und Seilherstellung bis zum traditionellen Drucken.
Im LWL-Freilichtmuseum Hagen verbindet sich sinnliche Erfahrung mit Wissensgewinn. Das Museum bietet Einblicke in Handwerk und Technik des 18. und 19. Jahrhunderts - live von Handwerkerinnen und Handwerkern vorgeführt. In den Fachwerkhäusern gibt es verschiedene Gewerke zu entdecken. Von Eisen zu Papier, über Holz, Fasern und Lebensmittel sind viele verschiedene Werkstätten im Museum originalgetreu wiederaufgebaut.
In den rund 70 Werkstätten wird vor den Augen der Besuchenden geschmiedet, gehämmert, gefeilt, geformt, gekurbelt, gebacken, gedruckt oder gebraut. Sie werden Zeugen der Produktion von Seilen, Papier, Nägeln, Zigarren und Brot und lernen vergessene Arbeitstechniken kennen. Vor Ort lässt sich beobachten, wie unter der Esse innerhalb der Häuser das Schmiedefeuer lodert oder sich am Bach das Wasserrad dreht, um eine Maschine anzutreiben. Jedes Jahr zeigen die Sonderausstellungen eine neue Facette des Handwerks im Ausstellungsgebäude, zum Beispiel Fotodokumentationen von modernen Handwerksberufen oder Stationen im Gelände zu einem ausgewählten Thema.
Neben spannender Geschichte können Interessierte bei einem Besuch die Natur erkunden, ein leckeres westfälisches Gericht im Restaurant oder den berühmten Stuten probieren und Zeit mit ihren Lieben verbringen. Für Schulen, Gruppen und Vereine bietet das LWL-Freilichtmuseum Hagen anschauliche Führungen und fesselnde Erlebnisprogramme - denn Handwerk ist nicht von gestern! Neben handwerklichen Einblicken gibt es viele Veranstaltungen, die das Museum von einer ganz anderen Seite zeigen. Ob Treckertreffen oder Oldtimer-Tag, ob Herbstfest oder Weihnachtsmarkt - hier ist für alle etwas dabei.
Musik in Hagen
"Kierkegaard und Schopenhauer hatten beide recht, zwangsläufig und auf die Dauer endet vieles schlecht. Doch man muss auch sagen, dass das Leben sich nicht ziert, in Wirklichkeit ist ALLES drin und das wird krass serviert." Bewusst oder nicht - diese Zeilen aus dem 2005 erschienenen "Extrabreit"-Song "Süchtig" bringen den Geist der Neuen Deutschen Welle auf den Punkt. Kurz, rau, und intensiv schwappte die Welle über Hagen hinweg. Doch schon Ende der 1970er Jahre, als Punk und New Wave die etablierte Rockmusik ablösten, gingen von der Hagener Musikszene so viele Impulse aus, dass Hagen Anfang der 1980er Jahre als deutsches Liverpool galt. 2018 - 40 Jahre nach den Glanzstunden der Hagener Musikgeschichte - holte das von ganz unterschiedlichen Akteuren veranstaltete Musik- und Kulturfestival "HAGEN POPSTAR GLÜCK" die Aufbruchsstimmung dieser Zeit zurück an die Volme, rein ins Museum und rauf auf die Bühne.
Aber auch heute wird das kulturelle Leben in der Volmestadt durch eine überaus rege Musikszene geprägt. Zahlreiche Chöre, Gesangsvereine, Bands und Musikinitiativen decken das ganze musikalische Spektrum von Klassik bis zur Volksmusik, von Jazz bis Pop, von Rock bis Punk ab. Klangvolle Namen wie "Extrabreit", "Grobschnitt" und "Nena" stehen noch immer für "Musik made in Hagen".
Literatur aus Hagen
Auch der 1979 verstorbene große deutsche Dichter Ernst Meister, zu dessen Ehren seit 1981 der Ernst-Meister-Preis verliehen wird, war ein Sohn der Stadt. Nicht zu vergessen ist ferner Herbert Reinecker, der ungekrönte König unter den deutschen Kriminalautoren, aus dessen Feder TV-Dauerbrenner wie "Der Kommissar" und "Derrick" stammen.