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Sicherheit & Schutz

Gut informiert im Ernstfall - wichtigste Nummern

Vorsicht vor Betrug
Betrüger nutzen oft Angst und Vertrauen aus.
Häufige Maschen sind:
  • Schockanrufe
  • Enkeltrick
  • falsche Polizisten oder Bankmitarbeiter
Wichtig: Niemals unter Druck setzen lassen. Keine Daten oder Wertsachen herausgeben. Im Zweifel auflegen und Hilfe holen.

Richtig handeln im Notfall
Bei einem Notruf hilft es, ruhig zu bleiben und folgende Fragen zu beantworten:
  • Wer ruft an?
  • Wo ist etwas passiert?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Betroffene gibt es?
Wichtigste Nummern:
112 - Feuerwehr und Rettungsdienst
110 - Polizei
116 117 - Ärztlicher Bereitschaftsdienst
19222 - Krankentransport

Barrierefreie Notrufe
Für hör- oder sprachgeschädigte Menschen gibt es die Notruf-App "nora", Fax- und SMS-Dienste sowie spezielle Vermittlungsangebote. So ist Hilfe für alle erreichbar.

Schutz vor Gewalt - Hilfe finden, nicht allein bleiben

Gewalt hat viele Gesichter
Häusliche Gewalt bedeutet Gewalt innerhalb der Familie oder in einer (ehemaligen) Partnerschaft. Sie kann ganz unterschiedlich aussehen:
  • Körperliche Gewalt: Schlagen, Stoßen, Würgen
  • Psychische Gewalt: Beleidigungen, Drohungen, Kontrolle
  • Sexuelle Gewalt: Handlungen gegen den eigenen Willen
Wichtig ist: Gewalt ist keine Privatsache. Jeder Mensch hat das Recht auf Sicherheit, Würde und körperliche Unversehrtheit. Niemand muss Gewalt ertragen - und niemand ist allein damit.

Unterstützung vor Ort im Rathaus
In Ebersbach an der Fils erhalten betroffene Frauen im Rathaus kostenlose und vertrauliche Beratung. Die Mitarbeitenden der Abteilung Ordnung und Sicherheit nehmen sich Zeit für Ihre Anliegen.

Sie können ohne Termin vorbeikommen:
Zimmer 0.14 oder 0.15 im Rathaus
Hier finden Sie ein offenes Ohr, Schutz und Unterstützung.
Wir sind für Sie da.

Soforthilfe und Notruf

Polizei bei akuter Gefahr
Bei Bedrohung oder Gewalt wenden Sie sich sofort an die Polizei:
Polizeirevier Uhingen
Telefon: 7161 9381-0
Im Notfall wählen Sie immer 110.

Telefonische und digitale Beratung

Hilfe für Frauen
Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist rund um die Uhr erreichbar: 116 016
Kostenlos, anonym, 24/7 / Beratung auch per Chat und E-Mail

Hilfe für Männer
Das Männerhilfetelefon unterstützt betroffene Männer: 0800 1239900
Mo.-Do. 08.00 bis 20.00 Uhr / Fr. 08.00 bis 19.00 Uhr
Beratung auch online möglich

Opferhilfe allgemein
Der Weißer Ring bietet Beratung für alle Betroffenen:
Opfertelefon: 116 006
Täglich von 07.00 bis 22.00 Uhr

Beratung und Schutz in der Region

Frauenberatung nach Polizeieinsatz
Opferberatung häusliche Gewalt
Lorcher Straße 11, 73033 Göppingen
Mobil: 0151 10506798
E-Mail: intervention-gp@web.de

Schutz im Frauenhaus
Frauen- und Kinderhilfe Göppingen e. V.
Postfach 426, 73004 Göppingen
Telefon: 07161 72769
E-Mail: frauenhaus-goeppingen@freenet.de
Hier finden Frauen und Kinder Schutz und eine sichere Unterkunft.

Hilfe für Kinder und Jugendliche

Kinderkrisendienst
Kinderschutzzentrum Göppingen
Schillerplatz 9, 73033 Göppingen
Telefon: 07161 969494
E-Mail: kinderschutzzentrum@dksb-gp.de
Das Zentrum unterstützt Kinder, Jugendliche und Eltern bei Misshandlung und sexuellem Missbrauch.

Psychologisches Beratungszentrum
Landkreis Göppingen
Wilhelm-Busch-Weg 5, 73033 Göppingen
Telefon: 07161 2024371
Beratung für Eltern, Kinder, Jugendliche und Paare.

Medizinische Hilfe und Beweissicherung

Nach einer Gewalttat ist medizinische Versorgung wichtig - auch dann, wenn Sie noch keine Anzeige erstatten möchten. Eine sogenannte verfahrensunabhängige Spurensicherung kann später helfen.

Gewaltopferambulanz Ulm:
Universitätsklinikum Ulm
Prittwitzstraße 6, 89075 Ulm
Telefon: 0731 50065002

Gewaltopferambulanz Stuttgart:
Klinikum Stuttgart
Kriegsbergstraße 60, 70174 Stuttgart
Mobil: 0152 56783333

Medizinische Soforthilfe Göppingen:
Alb Fils Klinikum - Standort Eichert
Eichertstraße 3, 73035 Göppingen
Telefon: 07161 640

Sie sind nicht allein

Gewalt zu erleben ist belastend und macht oft sprachlos. Viele Betroffene fühlen sich schuldig oder hilflos - doch die Verantwortung liegt immer bei der gewalttätigen Person.

Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke.

Ob im Rathaus, am Telefon oder in einer Beratungsstelle:
Es gibt Menschen, die Ihnen zuhören, Sie ernst nehmen und unterstützen.
  • Sprechen Sie darüber.
  • Holen Sie sich Hilfe.
  • Sie haben ein Recht auf ein sicheres Leben.
1. Handfläche zeigen und Daumen anlegen
2. Übrige Finger über den Daumen falten