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Sport- und Freizeitmöglichkeiten

Sportmöglichkeiten in Sport- und Schwimmstätten

Über achtzig Vereine sind im Stadtgebiet Bleckede ansässig und viele von ihnen nutzen die zahlreichen Sport- und Schwimmstätten für ihre Aktivitäten:

Dreifelder-Turnhalle
Lüneburger Straße 33
21354 Bleckede

Lehrschwimmbecken
Nindorfer Moorweg 2
21354 Bleckede
Web: www.vfl-bleckede.de

Sportplatz Bleckede
H.-E.-W.-Straße
21354 Bleckede

Tennisplatz Bleckede
H.-E.-W.-Straße
21354 Bleckede

Turnhalle im Schulzentrum Nindorfer Moorweg
Nindorfer Moorweg 2
21354 Bleckede

Turnhalle der Kurt-Löwenstein-Schule
Lüneburger Straße 27
21354 Bleckede

Turnhalle der Elbtal-Grundschule
Lauenburger Straße 15
21354 Bleckede

Waldbad Alt Garge
Am Waldbad 25,
21354 Bleckede-Alt Garge
Web: www.waldbad-alt-garge.de

Sportplatz Alt Garge
Bleckeder Landstraße
21354 Bleckede - Alt Garge

Tennisplatz Alt Garge
Am Waldbad
21354 Bleckede-Alt Garge

Turnhalle Alt Garge
Hauptstraße 11,
21354 Bleckede-Alt Garge

Sportplatz Barskamp
Hohe Luft 31
21354 Bleckede-Barskamp

Turnhalle Barskamp
Hohe Luft 31
21354 Bleckede-Barskamp

Sportplatz Karze
Schulweg
21354 Bleckede-Karze

Tennisplatz Karze
Schulweg
21354 Bleckede-Karze

Freizeitmöglichkeiten

Die einmalige Landschaft der Elbtalaue bietet die Kulisse für vielfältige Aktivitäten und Erholung in der Natur. Ein Netz von Wander- und Radwegen zieht sich durch das Stadtgebiet und lädt zu ausgiebigen Radtouren und Spaziergängen ein. Aber auch bei Kutsch- und Schiffsfahrten kann man die einmalige Schönheit des Biosphärenreservates Elbtalaue erleben.
An dieser Stelle können nur einige der zahlreichen Möglichkeiten aufgeführt werden, wie die Natur um Bleckede entdeckt werden kann.

Tipp: Weitere Anregungen erhalten Sie unter www.bleckede.de sowie in der Touristeninformation im Schloss Bleckede.

Biosphaerium Elbtalaue im Schloss Bleckede
Im Biosphaerium Elbtalaue kann man das Charaktertier der Elbe - den Biber - in seiner Burg, im Wasser oder an Land erleben. Darüber hinaus werden in der neuen Aquarienlandschaft über 25 Fischarten der Elbe in acht verschiedenen Becken gezeigt. Weitere Informationen zum Biosphaerium Elbtalaue unter www.biosphaerium.de sowie auf der Seite "Biosphaerium Elbtalaue".

Fahrraddraisine in Alt Garge
Der Draisinenbahnhof im Bleckeder Ortsteil Alt Garge ist der Start- und Endpunkt jeder Tour, die Sport und Naturerleben miteinander verbindet. Die eingleisige Strecke der stillgelegten ehemaligen HEW-Werkbahn führt durch die idyllische Landschaft bis nach Bleckede und wieder zurück nach Alt Garge bis an den Elbstrand.
Weitere Informationen und Termine erhalten Sie unter www.ig-draisine-elbtalaue.de.

Ausflugsziele

Tipp: Einige der hier genannten Ausflugsziele sind auch im Faltblatt "Historischer Stadtrundgang und Wanderwege" enthalten - kostenlos im Rathaus und in der Touristeninformation erhältlich.

Jüdischer Friedhof
Der seit langem nicht mehr genutzte Friedhof der früheren jüdischen Gemeinde in Bleckede befindet sich auf dem Weg von Bleckede nach Lüneburg (Lüneburger Straße - L221) auf der rechten Seite, etwa 500 Meter auf einem Feldweg westwärts, auf einer kleinen Erhebung im Gelände unter hohen Bäumen. In einer Ecke des Friedhofs haben 1943 und 1944 vier Russen - zwei Kriegsgefangene und zwei dienstverpflichtete Frauen - ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Findlingsring bei Breetze
Die steinernen Zeugen der eiszeitlichen Entstehungsgeschichte des Elbe-Urstromtales können in Breetze besichtigt werden. Die großen und kleinen Findlinge geben Aufschluss über ihre Herkunftsgebiete in Skandinavien und damit über die Fließrichtung der mächtigen Gletscher während der Eiszeit. Die Findlinge sind somit Zeugen der erdgeschichtlichen Entwicklung, die die einmalige Landschaft der Elbtalaue geprägt hat.

Tipp: Informationen und Erläuterungen zum Findlingsring und den Findlingen finden Sie unter www.findlingsring.de

Die letzte Richtstätte
1834 hatte sich in Barum eine Gräueltat zugetragen: Ein Zimmermann hatte gemeinsam mit seiner Haushälterin, nachdem er mit ihr ein Liebesverhältnis angefangen hatte, seine kranke Frau vergiftet. Am 13. Mai 1834 wurde in Anwesenheit einer großen Menschenmenge das Urteil verkündet und anschließend vollstreckt, d. h. die Verurteilten wurden auf zwei Erntewagen aus dem Ort in den Bleckeder Bürgerforst hinter dem Judenfriedhof hinausgefahren und dort mit einem Schwert durch den Scharfrichter Jakob Andreas Kücken enthauptet. Ein kleiner Findling erinnert dort an die letzte Richtstätte von 1834. Das Schwert, mit dem diese letzte Hinrichtung erfolgte, kann im Biosphaerium Elbtalaue betrachtet werden.

Hünengräber im Schieringer Forst
Die Hünengräber im Schieringer Forst zwischen Barskamp und Walmsburg wurden in der Jungsteinzeit (zwischen 3000 und 2300 v. Chr.) angelegt. Sie sind das auffälligste Merkmal dieser Zeit und werden auch als sog. Megalithgräber bezeichnet, da sie aus großen, oft unbehauenen Steinblöcken errichtet wurden. In Deutschland gibt es etwa 900 noch stehende Hünengräber, die 15 Prozent vom einstigen Bestand sein sollen.

Platos Ruh
Vom Bleckeder Ortszentrum aus in Richtung Neetze, liegt auf der rechten Seite, kurz nach dem Abzweig zum Jüdischen Friedhof, ein steinern eingefasster Ruheplatz: 1847 hatte die Regierung Geld für Notstandsarbeiten bewilligt. Der erste Beamte in Bleckede ließ den Bau der Lüneburger Landstraße beginnen. Weit kam man jedoch noch nicht. Am Endpunkt der neu erbauten Strecke setzte man zur Erinnerung den Block und nannte den Platz nach dem Namen des Amtmannes "Platos Ruh". Besonders die Fuhrleute freuten sich über den befestigten Weg, mussten sie doch bisher ihre schweren Frachten über eine Sandpiste nach Lüneburg transportieren.

Telegraphenberg zwischen Breetze und Neetze
Der Telegraphenberg ist die mit 92 Meter über NN die höchste Erhebung der Breetzer Berge. Auf einem Sockel erhebt sich ein fast mannshoher Granitobelisk. Die eine Seite trägt die Jahreszahl 1847, die andere Seite die Buchstaben E A R für Ernst August Rex. Das Denkmal erinnert an die Befreiung der Bauern von den seit alters her auf ihren Höfen lastenden Verpflichtungen. Um das Geld dafür aufbringen zu können, verkauften sie ihre Heideflächen in den Breetzer Bergen an den königlichen Domänenfiskus. Gleichzeitig erwarb der Fiskus drei Höfe im Bargmoor und vereinigte sie zur Försterei. Dies geschah 1847. Den Namen "Telegraphenberg" erhielt die Erhebung im Zuge des russischen Feldzuges von Napoleon I., als hier eine Station der optischen Telegraphenlinie stand, die der Kaiser bis Paris hatte anlegen lassen.

Rad- und Wanderwege
Zu den beschriebenen Ausflugszielen führen markierte Wanderwege, die in dem Faltblatt "Historischer Stadtrundgang und Wanderwege" beschrieben werden.

Neben diesen örtlichen Wanderwegen verlaufen durch die Stadt auch verschiedene überregionale Rad- und Wanderwege, die ebenfalls ausgeschildert sind. Weitere Informationen gibt es unter den angegebenen Webseiten:
  • Elberadweg: www.elberadweg.de

  • Mecklenburgische Seen-Radweg von Lüneburg bis Wolgast: www.auf-nach-mv.de/Aktivitäten/Aktiv in der Natur/Radwandern/Radfernwege/MecklenburgischerSeen Radweg

  • Europäischer Fernwanderweg E6

Darüber hinaus verläuft durch die Stadt die "Europäische Route der Backsteingotik". Hierzu gibt es zum Download ein Flyer "Backsteingotik zwischen Lüneburg und Parchim" unter www.eurob.org