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Berufsprofile T / V / W / Z

Technischer Systemplaner (m/w/d)
Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik
  • Fertigen von Zeichnungen und technischen Unterlagen für Stahl- und Metallkonstruktionen wie z. B. Brücken, Tore, Fenster und Fassaden auf der Basis von Vorgaben aus der Entwicklungs- bzw. Konstruktionsabteilung (in der Regel am Computer mithilfe von CAD-Systemen)
  • Durchführen von Berechnungen unter Anwendung branchenspezifischer Normen und Richtlinien (dabei Berücksichtigen von bauphysikalische Anforderungen und Materialeigenschaften)
  • Beurteilen von Fertigungs- und Fügeverfahren sowie Montagetechniken (insbesondere bei der Herstellung und Montage von Stahl- und Metallkonstruktionen)
  • Koordinieren der Arbeitsschritte unter wirtschaftlichen und qualitätssichernden Aspekten
Arbeitsplätze finden sich in Konstruktions- und Planungsbüros von Betrieben des Stahl-, Fassaden- und Metallbaus, des Weiteren in Ingenieur- und Planungsbüros sowie im Fahrzeugbau.

Bewerberprofil
  • Gute Noten in Werken/Technik, Mathematik, Physik
  • Technisches Verständnis
  • Zeichentalent
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfalt
  • Selbstständiges Arbeiten
Ausbildungsart
Duale Ausbildung in der Industrie
(geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum
3,5 Jahre

Tiefbaufacharbeiter (m/w/d)
Durchführen von ober- oder unterirdischen Erdarbeiten mit Spezialmaschinen. Vor Beginn der Ausbildung erfolgt Festlegung auf einen Arbeitsschwerpunkt:
Brunnen- und Spezialtiefbau
  • Durchführen von Bohrungen, die der Wassergewinnung dienen
  • Installieren von Wasserförderanlagen
  • Durchführen von Bohrungen zur Baugrunduntersuchung
Gleisbau
  • Vorbereitung des Bodens für den Unterbau der Gleise
  • Verlegen der Schwellen und Schienen
Kanalbau
  • Verlegen von Abwasserleitungen mit schwerem Gerät
  • Installieren der Hausanschlüsse. Ausschachten von Kabelwegen
Rohrleitungsbau
  • Verlegen von Rohrleitungen für die Ver- und Entsorgung
  • Verlegen von Kabelschächten
  • Einziehen der Kabel. Prüfung auf Dichtigkeit mittels Wasser oder Luft
Straßenbau
  • Verkehrswege schaffen durch Pflastern von Gehwegen oder Aufbringen von Asphaltdecken auf Fahrbahnen
  • Böschungen und Randbefestigungen anlegen
Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich u. a. im Tiefbaugewerbe, in der Wasserversorgung, bei kommunalen Bauämtern, im Gartenbau oder in Unternehmen des Sektors Straßen- und Schienenverkehr.

Bewerberprofil
  • Gute Noten in Mathematik, Physik, Werken/Technik
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliche Geschicklichkeit
  • Sorgfalt
  • Teamfähigkeit
  • Flexibilität
Ausbildungsart
Duale Ausbildung in der Industrie und Handwerk
(geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum
2 Jahre

Verfahrensmechaniker für Glastechnik (m/w/d)
  • Steuern und Überwachen und Regulieren des Herstellungsprozesses von Glaserzeugnissen (z. B. Scheiben, Flaschen, Trinkgläser oder Dekorationsartikel) an computergesteuerten Produktionsanlagen
  • Aufbereiten des Glasgemenges
  • Schmelzen von Glas
  • Mischen der Rohstoffe wie Quarzsand, Soda, Kalk, Glasscherben und Hilfsmittel nach vorgegebenen Rezepten
  • Überwachen des Schmelzvorgangs sowie des Mischens der Rohstoffe
  • Programmieren, Einrichten, Umrüsten, Bedienen und Überwachen der Produktionsmaschinen und -anlagen (z. B. Glaspressen, Blasautomaten, Floatanlagen)
  • Herstellen von Glasprodukten
  • Formen der Produkte durch Pressen, Blasen, Spinnen oder Walzen zum gewünschten Produkt
  • Kontrollieren der Glasprodukte (z. B. Prüfen von Gewicht und Dichte bestimmter Glasartikel, visuelles Prüfen am Leuchtschirm)
  • Veredeln der Oberflächen nach dem Abkühlen des Glases (z. B. durch Polieren, Gravieren oder Verspiegeln, Ätzen, Sandstrahlen, Siebdrucken, Beschichten sowie Abziehbildern
  • Warten und Instandsetzen der Maschinen und Anlagen
Arbeitsplätze finden sich in der Glasindustrie, bei Herstellern von Hohl- und Flachglas, in Glasfaserwerken sowie in Glasrecyclingbetrieben.

Bewerberprofil
  • Gute Noten in Chemie, Physik, Werken/Technik
  • Technisches Verständnis
  • Reaktionsgeschwindigkeit
  • Handwerkliches Geschick
  • Sorgfalt
  • Teamfähigkeit
  • Selbstständiges Arbeiten
Ausbildungsart
Duale Ausbildung in der Industrie
(geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum
3 Jahre

Verfahrenstechnologe Metall (m/w/d)
Fachrichtung Nichteisenmetallumformung
  • Herstellen von Blechen, Rohren, Gussteilen und Profilen aus Nichteisenmetallen
  • Verarbeiten von Barren oder Stangen aus Aluminium, Kupfer, Messing, Zink, Nickel an Walzstraßen, Strang-, Stangen-, Gesenkpressen oder Tiefziehmaschinen zu Blechen, Bändern, Rohren und Profilen
  • Anfertigen von Bauteilen an Schmiedeanlagen (z. B. für den Fahrzeug- oder Maschinenbau
  • Einrichten der Produktionsanlagen
  • Montieren von Walzen und anderen Umformwerkzeugen
  • Heizen von Induktions- bzw. Schmiedeöfen für die Herstellung von Schmiedestücken aus Aluminium oder Edelmetallen
  • Ablängen des Vormaterials
  • Beschicken der Fertigungsanlagen
  • Überwachen und Steuern der Umformprozesse
  • Prüfen von Maßhaltigkeit, Form und Oberfläche der Erzeugnisse
  • Abschließendes Nachbehandeln der Produkte durch Veredeln der Oberflächen von Werkstücken, Entgraten von Gussstücken oder Zuschneiden von Blechen und Rohren
Arbeitsplätze finden sich u. a. in Hütten- und Umformbetrieben, in Walzwerken, in Schmiedebetrieben und bei Zulieferern (z. B. für den Fahrzeugbau).

Bewerberprofil
  • Gute Noten in Mathematik, Physik/Chemie, Werken/Technik
  • Sorgfalt
  • Umsicht
  • Daueraufmerksamkeit
  • Reaktionsgeschwindigkeit
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Selbstständige Arbeitsweise
Ausbildungsart
Duale Ausbildung in der Industrie
(geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum
3,5 Jahre

Werkzeugmechaniker (m/w/d)
  • Anfertigung von Spezialwerkzeugen aus Einzelteilen für die industrielle Produktion mit handgeführten Werkzeugen und computergesteuerten Maschinen
  • Planung der Arbeitsschritte anhand technischer Zeichnungen
  • Erstellen von Schablonen, Formen (Press- und Prägeformen), Instrumenten (z. B. chirurgische Instrumente), Werkzeugen (Druck-, Spritzguss-, Stanz- und Umformwerkzeuge) und Baugruppen für die Produktion von Gegenständen, Geräten, Maschinen oder Fahrzeugen aus Bauteilen aus Stahl, Metallen und Kunststoffen für die industrielle Serienproduktion
  • Die maschinell produzierten Einzelteile von Hand weiterbearbeiten (z. B. feilen oder polieren, montieren in die Produktionsanlage oder -maschine
  • Prüfung der Funktion
  • Einweisung der Benutzer
  • Spezialisierung in folgenden Einsatzgebieten: Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik, Vorrichtungstechnik
Arbeitsplätze bestehen z. B. in Werkzeugbaubetrieben, im Werkzeugmaschinenbau oder in Unternehmen, die medizinische Geräte produzieren.

Bewerberprofil
  • Gute Noten in Mathematik, Physik, Werken/Technik
  • Technisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliches Geschick
  • Sorgfalt
Ausbildungsart
Duale Ausbildung in der Industrie
(geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum
3,5 Jahre

Zahnmedizinischer Fachangestellter (m/w/d)
  • Organisieren des Praxisbetriebs: Behandlungstermine und interne Abläufe planen und überwachen, Nutzbarkeit von Räumen, Geräten und Instrumenten sicherstellen
  • Assistieren bei Behandlungen und chirurgischen Eingriffen
  • Röntgenaufnahmen erstellen
  • Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke vorbereiten
  • Beratung der Patienten über Möglichkeiten der Prophylaxe, Anleiten zur Mundhygiene
  • Reinigung und Pflege der Instrumente, Apparate und Einrichtungen unter Beachtung der Hygienevorschriften
  • Behandlungsabläufe dokumentieren
  • Erledigen des Schriftverkehrs mit Krankenkassen und Labors, Abrechnen von erbrachten Leistungen, Kontrollieren der Zahlungseingänge und Führung des betriebliche Mahnwesens
  • Waren beschaffen und verwalten
Beschäftigung findet sich in Zahnarztpraxen, Zahn-, Mund- und Kieferkliniken sowie in universitären Zentren für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde. Das öffentliche Gesundheitswesen und die Dentalindustrie bieten ebenfalls Arbeitsplätze.

Bewerberprofil
  • Gute Noten in Deutsch, Mathematik, Biologie, Physik und Chemie
  • Einfühlungsvermögen
  • Verschwiegenheit
  • Teamfähigkeit
  • Hygienebewusstsein
  • Geschicklichkeit
Ausbildungsart
Duale Ausbildung im Bereich Freie Berufe
(geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum
3 Jahre

Zahntechniker (m/w/d)
  • Interessante, vielseitige Tätigkeit in einem Dentallabor
  • Planung und Anfertigung von unterschiedlichem Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Implantat-Suprakonstruktionen, Prothesen und kieferorthopädischen Geräten wie Klammern aber auch Aufbiss- und Sportschienen
  • präzises handwerkliches Arbeiten und High-Tech wie CAD/CAM
  • Modellieren, Gießen, Fräsen, Schleifen
  • medizinisches, funktionales Wissen
  • Simulation der Kaubewegung der Patienten im Artikulator
  • Herstellung von Zahnmodellen aus Wachs oder in computergestützten Verfahren als Grundlage der weiteren Arbeit
  • dentale Fotografie
  • Verarbeitung von Gold, Keramiken, Kunststoffen, Dentallegierungen u. a.
  • Materialkunde
  • individuelle Farbgestaltung
  • Ästhetikberatung
  • Reparatur/Reinigung von Zahnersatz und Prothesen
  • Zusammenarbeit mit Zahnärzten
  • Patienteninformation
  • Service
Grundlage für viele Arbeitsplätze in gewerblichen Betrieben des Zahntechniker-Handwerks, des Dentalhandels, der Dentalindustrie, und weitere Qualifikation zum Zahntechnikermeister. Darüber hinaus nach pädagogischer Qualifikation als Fachlehrer an Berufsschulen.

Bewerberprofil
  • Qualifizierter Hauptschulabschluss, meistens mittlere Reife oder Abitur
  • naturwissenschaftliches Interesse mit guten Kenntnisse in Physik, Biologie und Chemie
  • handwerklich-technisches Geschick
  • gestalterische Fähigkeiten
  • Willen zur Präzision
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • Farbsehen
  • Sinn für Ästhetik
  • gute Auffassungsgabe
  • Kommunikationsfähigkeiten
  • Spaß am Umgang mit dem Computer
Ausbildungsart
Duale Ausbildung im Handwerk
(geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum
3,5 Jahre