Ein kurzer Geschichtsrückblick
Ein kurzer Geschichtsrückblick
1. Jahrhundert n. Chr
Es gibt zwar zahlreiche historische Funde, die auf eine sehr frühe Besiedelung unserer Region hinweisen, aber die ersten deutlichen Siedlungsspuren hinterließen allerdings erst die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr.
Dort wo heute die Progroup AG nach der Übernahme der Papierfabrik Sappi im Jahr 2024 ihren Standort hat, errichteten Legionäre ein Kastell am Main zur Sicherung der Grenzen des Römischen Reiches. Durch die Stationierung zahlreicher Soldaten entstanden mit der Zeit weitere Ansiedlungen.
3. Jahrhundert
Die Zeit der Römer war jedoch vorbei, als sich im 3. Jahrhundert die Alemannen immer stärker ausbreiteten. Doch auch diese wurden letztendlich 200 Jahre später von den Franken vertrieben.
9. Jahrhundert
Die erste Erwähnung des heutigen Ortsnamens, damals noch "Stocestat", geht zurück auf ein Seligenstädter Zinsregister, in dem im 9. Jahrhundert erstmals vier Stockstädter Bürger als steuerpflichtig genannt sind.
1024
Erneut wechselte Stockstadt seine Zugehörigkeit. Zuerst ging es im Jahr 1024 als Geschenk an das Kloster Fulda, um dann knapp 300 Jahre später als "Stoddenstat" an das Erzstift Mainz zu wechseln.
1814
Erst Anfang des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt beim Wiener Kongress 1814, fiel das gesamte Gebiet am Untermain, also auch Stockstadt, in Folge der napoleonischen Kriege, an das neu errichtete Königreich Bayern.
Ende des 19. Jahrhundert
Als Ende des 19. Jahrhunderts die Aschaffenburger Zellstoff-Fabrik ihr Werk in Stockstadt errichtete, wurde aus einem bäuerlich geprägten Dorf in kurzer Zeit eine aufstrebende Industriegemeinde.
2003
Im Jahre 2003 war es dann soweit und Stockstadt wurde vom damaligen bayerischen Innenminister Herrn Dr. Günther Beckstein zum "Markt Stockstadt a. Main" erhoben.
So wurde aus dem einstigen Römerkastell am Main, eine wachsende, moderne Gemeinde, die es versteht, die Balance zwischen Industrie und Gewerbe auf der einen Seite und Wohn- und Lebensqualität auf der anderen Seite zu erhalten.
Möchten Sie noch tiefer in die Geschichte Stockstadts und der Region eintauchen?
Es gibt im Buchhandel eine große Auswahl an geschichtlichen Büchern über die Region Unterfranken, die Römer in Germanien und das Welterbe Limes. Auch im Rathaus können Sie eine kleine Auswahl an Literatur käuflich erwerben, unter anderem die offizielle Chronik Stockstadts in zwei Bänden. Oder besuchen Sie doch einmal unser Heimatmuseum.
Zollhaus
In den Jahren 1514 bis 1545 wurde das Zollhaus errichtet, das dem Mainzer Erzbischof und Hohenzollern-Kurfürsten Albrecht von Brandenburg als Zollstation diente. Das Zollhaus steht unweit der Gersprenz-Brücke an der nördlichen Ortseinfahrt.
Alte Knabenschule
Die Alte Knabenschule wurde 1686 erbaut. Nach langjährigem Leerstand und zusehendem Verfall wurde das historische Fachwerkgebäude sorgfältig restauriert und umgebaut. Heute ist die Alte Knabenschule ein Gebäude für kulturelle- und gesellschaftliche Veranstaltungen.
Papiermühle
Zwischen den Jahren 1830 und 1880 wurde am hessischen Ufer der Gersprenz eine Papiermühle betrieben. Aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit wurde sie 1890 versteigert und die Gebäude wurden anschließend größtenteils abgetragen.
St.-Anna-Kapelle
Die Kapelle wurde im Jahr 1485 an der Ecke Hauptstraße/Alter Stadtweg errichtet, wo sich heute der Maibaum der Marktgemeinde befindet. Auf Beschluss des Gemeinderats wurde sie 1928 abgerissen. Erst im Jahr 2007 entstand die Kapelle nach historischem Vorbild an ihrem heutigen Standort auf der Oberwiese neu.
Darüber hinaus lädt der Kulturweg zu einer Entdeckungstour ein
Er führt vom Friedhof durch den Ort, weiter durch den Oberhübnerwald bis zur hessischen Landesgrenze und zu den Hügelgräbern. Über die alte Papiermühle, den Hübnerwald und die Steinbrüche kehrt der Weg schließlich zum Ausgangspunkt zurück.
1. Jahrhundert n. Chr
Es gibt zwar zahlreiche historische Funde, die auf eine sehr frühe Besiedelung unserer Region hinweisen, aber die ersten deutlichen Siedlungsspuren hinterließen allerdings erst die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr.
Dort wo heute die Progroup AG nach der Übernahme der Papierfabrik Sappi im Jahr 2024 ihren Standort hat, errichteten Legionäre ein Kastell am Main zur Sicherung der Grenzen des Römischen Reiches. Durch die Stationierung zahlreicher Soldaten entstanden mit der Zeit weitere Ansiedlungen.
3. Jahrhundert
Die Zeit der Römer war jedoch vorbei, als sich im 3. Jahrhundert die Alemannen immer stärker ausbreiteten. Doch auch diese wurden letztendlich 200 Jahre später von den Franken vertrieben.
9. Jahrhundert
Die erste Erwähnung des heutigen Ortsnamens, damals noch "Stocestat", geht zurück auf ein Seligenstädter Zinsregister, in dem im 9. Jahrhundert erstmals vier Stockstädter Bürger als steuerpflichtig genannt sind.
1024
Erneut wechselte Stockstadt seine Zugehörigkeit. Zuerst ging es im Jahr 1024 als Geschenk an das Kloster Fulda, um dann knapp 300 Jahre später als "Stoddenstat" an das Erzstift Mainz zu wechseln.
1814
Erst Anfang des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt beim Wiener Kongress 1814, fiel das gesamte Gebiet am Untermain, also auch Stockstadt, in Folge der napoleonischen Kriege, an das neu errichtete Königreich Bayern.
Ende des 19. Jahrhundert
Als Ende des 19. Jahrhunderts die Aschaffenburger Zellstoff-Fabrik ihr Werk in Stockstadt errichtete, wurde aus einem bäuerlich geprägten Dorf in kurzer Zeit eine aufstrebende Industriegemeinde.
2003
Im Jahre 2003 war es dann soweit und Stockstadt wurde vom damaligen bayerischen Innenminister Herrn Dr. Günther Beckstein zum "Markt Stockstadt a. Main" erhoben.
So wurde aus dem einstigen Römerkastell am Main, eine wachsende, moderne Gemeinde, die es versteht, die Balance zwischen Industrie und Gewerbe auf der einen Seite und Wohn- und Lebensqualität auf der anderen Seite zu erhalten.
Möchten Sie noch tiefer in die Geschichte Stockstadts und der Region eintauchen?
Es gibt im Buchhandel eine große Auswahl an geschichtlichen Büchern über die Region Unterfranken, die Römer in Germanien und das Welterbe Limes. Auch im Rathaus können Sie eine kleine Auswahl an Literatur käuflich erwerben, unter anderem die offizielle Chronik Stockstadts in zwei Bänden. Oder besuchen Sie doch einmal unser Heimatmuseum.
Zollhaus
In den Jahren 1514 bis 1545 wurde das Zollhaus errichtet, das dem Mainzer Erzbischof und Hohenzollern-Kurfürsten Albrecht von Brandenburg als Zollstation diente. Das Zollhaus steht unweit der Gersprenz-Brücke an der nördlichen Ortseinfahrt.
Alte Knabenschule
Die Alte Knabenschule wurde 1686 erbaut. Nach langjährigem Leerstand und zusehendem Verfall wurde das historische Fachwerkgebäude sorgfältig restauriert und umgebaut. Heute ist die Alte Knabenschule ein Gebäude für kulturelle- und gesellschaftliche Veranstaltungen.
Papiermühle
Zwischen den Jahren 1830 und 1880 wurde am hessischen Ufer der Gersprenz eine Papiermühle betrieben. Aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit wurde sie 1890 versteigert und die Gebäude wurden anschließend größtenteils abgetragen.
St.-Anna-Kapelle
Die Kapelle wurde im Jahr 1485 an der Ecke Hauptstraße/Alter Stadtweg errichtet, wo sich heute der Maibaum der Marktgemeinde befindet. Auf Beschluss des Gemeinderats wurde sie 1928 abgerissen. Erst im Jahr 2007 entstand die Kapelle nach historischem Vorbild an ihrem heutigen Standort auf der Oberwiese neu.
Darüber hinaus lädt der Kulturweg zu einer Entdeckungstour ein
Er führt vom Friedhof durch den Ort, weiter durch den Oberhübnerwald bis zur hessischen Landesgrenze und zu den Hügelgräbern. Über die alte Papiermühle, den Hübnerwald und die Steinbrüche kehrt der Weg schließlich zum Ausgangspunkt zurück.