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Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt im Burgenlandkreis

Der Burgenlandkreis ist bestrebt, das kommunale Bildungsmanagement weiter voranzutreiben. In diesem Zusammenhang erfolgt seit dem 01.06.2017 eine lokale Umsetzung des Landesprogramms "Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt" (RÜMSA). Das Team des Regionalen Übergangsmanagements hat seine Heimat im Bildungsbüro des Burgenlandkreises und verfügt dadurch gleichzeitig über eine optimale Verknüpfung zu allen wichtigen Partnern des RÜMSA-Kooperationsverbundes und aus dem Bereich Schule. Gleichzeitig kann auf den langjährigen Erfahrungen des Arbeitsbündnisses Jugend und Beruf im Burgenlandkreis aufgebaut werden.

Der Burgenlandkreis, die Agentur für Arbeit Weißenfels, das Jobcenter Burgenlandkreis und das Landesschulamt Sachsen-Anhalt sehen in der Schaffung eines regionalen Übergangsmanagements für die Berufsorientierung, Berufsfindung, Ausbildung und den Wechsel in das Berufsleben eine Möglichkeit, um Kindern und Jugendlichen, aber auch Eltern und Lehrpersonal im Burgenlandkreis Orientierung und fachliche Unterstützung beim Übergang Schule - Beruf zu geben. Hierzu zählt in erster Linie, die Unterstützungsangebote an der Schwelle ins Berufsleben transparent zu machen, zu bündeln und für unterschiedliche Zielgruppen aufzubereiten.

Mit der Jugendberufsagentur in Naumburg bieten die Agentur für Arbeit Weißenfels, das Jobcenter Burgenlandkreis und die Kreisverwaltung Burgenlandkreis - unter Berücksichtigung der Landkreisstruktur - Information, Beratung und Unterstützung am Übergang von der Schule in den Beruf sowohl medial als auch persönlich aus einer Hand an.

Ein weiteres Ziel des Regionalen Übergangsmanagements ist es, Berufsorientierungsangebote übersichtlich zu gestalten und Interessierten zugänglich zu machen.

Über Modellprojekte sollen regionale Schwerpunkte unterstützt und gefördert werden, im Burgenlandkreis sind dies der "Ausbildungsverbund Metall" und das Berufsorientierungsprojekte "Pflege braucht Zukunft!".

"Ausbildungsverbund Metall Burgenlandkreis"

Der "Ausbildungsverbund Metall Burgenlandkreis" trägt maßgeblich dazu bei, die Qualität der Ausbildung im metallverarbeitenden Gewerbe im Burgenlandkreis zu unterstützen. Durch die gemeinsame Ausbildung im Rahmen des Verbunds sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, nun selbst Nachwuchskräfte auszubilden, die bislang nur einen Teil der berufspraktischen Ausbildung realisieren konnten. Der schulische Teil der dualen Ausbildung findet für alle Auszubildenden gleichermaßen in den Berufsbildenden Schulen Burgenlandkreis statt. So soll ein positiver Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der Ausbildungsmöglichkeiten in den Bildungsgängen des metallverarbeitenden Gewerbes im Burgenlandkreis geleistet werden.

Berufsorientierungsprojekt "Pflege braucht Zukunft!"

"Pflege braucht Zukunft!" ist der Titel des zweiten Projekts im Rahmen des Regionalen Übergangsmanagements im Burgenlandkreis. Dieses trägt der sinkenden und überalternden Bevölkerung und dem damit verbundenen Fachkräfteengpass im Gesundheitssektor Rechnung. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko von Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach Gesundheits- und Pflegedienstleistungen zu. Dabei zeichnet sich bereits heute ein Personalmangel in der Gesundheitsbranche, vor allem aber in der Pflegebranche, ab. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, benötigt der Burgenlandkreis gut ausgebildete Fachkräfte und Helfer im Gesundheits- und Pflegebereich.

Ziel des Projektes ist es deshalb, Schülerinnen und Schülern einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung und Beschäftigung in der Gesundheits- und Pflegebranche im Burgenlandkreis zu ermöglichen. Über Informationsveranstaltungen, Seminare und Praktika sollen die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitssektor vorgestellt und erfahrbar gemacht werden.

Das "Regionale Übergangsmanagement" wird gefördert durch:
das Land Sachsen-Anhalt & den Europäischen Sozialfonds