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Aufnahme und Entlassung

Im St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci gibt es folgende Möglichkeiten der Aufnahme:

1. Die Notaufnahme St. Christophorus

In der Notaufnahme erfolgt die Behandlung aller Notfallpatienten mit unterschiedlichsten Erkrankungen und Schweregraden, z. B durch den Rettungsdienst, Einweisung des Hausarztes oder selbstständig.
Allen gemeinsam aber ist, dass sie ohne Termin zu uns kommen, so dass wir im Vorfeld nicht planen können. Jedem einzelnen Patienten gerecht zu werden und die best- und schnellstmögliche Versorgung zukommen zu lassen ist unsere tägliche Herausforderung.
Daher werden Sie direkt nach Ankunft von einer erfahrenen, geschulten Pflegekraft anhand Ihrer Beschwerden nach einem international anerkannten System ersteingeschätzt und Ihre Behandlungsdringlichkeit festgelegt.
Trotz guter Organisation kann es daher zu längeren Wartezeiten kommen. Diese hängen von der Schwere Ihrer Erkrankung und der Anzahl der Mitpatienten ab. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass akut lebensbedrohte Patienten stets Vorrang in der Versorgung haben. Sie können aber sicher sein, dass wir Sie nicht vergessen.
Sobald Sie an der Reihe sind, werden Sie von unseren Ärzten untersucht, die festlegen, ob weitergehende medizintechnische Untersuchungen notwendig sind.
Wenn alle Untersuchungsbefunde vorliegen, werden die Ergebnisse mit Ihnen besprochen und die weitere Behandlung festgelegt.

2. Die Aufnahme von schwangeren Patientinnen:

Notfallbehandlungen von Schwangeren bis einschließlich 21. Schwangerschaftswoche werden über unsere Notaufnahme aufgenommen. Bei Problemen ab der 22. Schwangerschaftswoche melden Sie sich bitte direkt im Kreißsaal.

3. Ambulantes Aufnahmezentrum

Das Ambulante Aufnahmezentrum (AAZ) ist die erste und zentrale Anlaufstelle, wenn es um Sprechstunden für die stationäre Aufnahme, die Indikationsstellung oder die Nachsorgebehandlung von Patienten geht. Patienten erhalten hier alle Informationen rund um ihre Aufnahme ins Krankenhaus und die bevorstehende Behandlung. Sie benötigen immer einen Termin. Bei Einweisungen, die eine stationäre Behandlung innerhalb von 24 Stunden erfordern, wenden Sie sich bitte weiterhin an die Rettungsstelle.

Im AAZ sind alle Fachabteilungen vertreten. Unter der zentralen Rufnummer: 0331 9682-7500 können Sie uns von Montag bis Freitag von 08.00 - 15.30 Uhr erreichen.

4. Geplante Aufnahme

Die geplante Aufnahme erfolgt über die administrative Aufnahme. Das St. Josefs-Krankenhaus schließt mit Ihnen einen sogenannten Behandlungsvertrag. Durch diesen Vertrag verpflichtet sich der Krankenhausträger gegenüber dem Patienten zur Vornahme aller für die stationäre Behandlung erforderlichen Leistungen. Die Angaben Ihrer Personaldaten sowie der Nachweis Ihrer Krankenversicherung sind für die weitere Versorgung und Leistungsabrechnung unerlässlich. Sämtliche Angaben zu Ihrer Person unterliegen dem Datenschutz und werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Die administrative Patientenaufnahme befindet sich im Neubau des Hauses St. Alexius im Eingangsbereich.

Auf Wunsch kann bei der Aufnahme auch eine Wahlleistungsvereinbarung abgeschlossen werden.

Folgende Wahlleistungen können bei uns in Anspruch genommen werden:
  • Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer
  • Unterbringung und Verpflegung einer Begleitperson
  • Unterbringung und Verpflegung auf eigenen Wunsch
Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage oder in unserem Flyer. Wenden Sie sich mit weiteren Fragen bitte an unser Aufnahmepersonal. Möchten Sie auf Wahlleistungen zurückgreifen, wird dies gesondert vereinbart. Ihre Unterbringung erfolgt dann auf unserer Komfortstation.

Komfortstation St. Lydia
Komfortable ausgestattete Ein- und Zweibettzimmer und zusätzliche kulinarische Angebot neben einer erstklassigen medizinischen und pflegerischen Betreuung - das und vieles mehr bietet die Komfortstation St. Lydia des St. Josefs-Krankenhauses Potsdam-Sanssouci.

Neben den allgemeinen Krankenhausleistungen bieten wir Ihnen mit der Wahlleistung Unterkunft ein umfangreiches Komfort- und Servicepaket. Die Zimmer, Bäder und Aufenthaltsbereiche sind für Sie in einem hochwertigen Ambiente auf Hotelniveau eingerichtet. Damit Sie während Ihres Aufenthaltes bei uns auf keine Annehmlichkeiten verzichten müssen, steht Ihnen täglich ein Team aus qualifizierten Servicekräften mit Rat und Tat zur Seite.

Bereits bei Ihrer Ankunft werden Sie von unseren Servicemitarbeitern freundlich in Empfang genommen, beim Gepäcktransport unterstützt und auf Ihr Zimmer begleitet.

Die Zimmer verfügen alle über moderne Informationsmedien wie Flatscreens mit Sky-Empfang und freiem WLAN-Zugang. Die exklusiven und natürlich barrierefreien Badzimmer vermitteln ein Gefühl wie im Hotel. Gespräche mit Freunden und Angehörigen können in einem schönen Ambiente in der stationseigenen Lounge, die eine Auswahl an frischem Obst, Gebäck und Kuchen sowie Kaffee- und Teevariationen bietet, abgerundet werden.

Unser hochmotiviertes Team aus Ärzten, Pflegekräften, Hotel- und Servicekräften freut sich auf Sie.

Vorbereitungen für den Krankenhausaufenthalt
  • Informieren Sie Ihre Krankenkasse und fordern Sie eine Kostenübernahmeerklärung an.

  • Erkundigen Sie sich nach möglichen Voruntersuchungen durch den Hausarzt.

  • Planen Sie den Hin- und Rückweg am besten durch Familie, Freunde oder Taxi.

  • Legen Sie alle wichtigen Unterlagen zu Hause an einen Ort und sagen Sie einem Menschen Ihres Vertrauens, wo sie sich befinden.

  • Überlegen Sie, ob Sie jemandem eine Bankvollmacht erteilen.

Hinterlegen Sie Ihren Hausschlüssel bei Nachbarn oder Bekannten, um in besonderen Fällen Zugriff auf Ihre Wohnung zu haben und Ihre Postlagerung sicher zu stellen. Denken Sie an die Versorgung Ihrer Kinder, Haustiere und Blumen sowie an eventuelle Hilfsmittel (z. B. Haltegriffe) nach Ihrer Entlassung. Selbstverständlich können Sie unseren Sozialdienst zu diesen Dingen befragen.

Das sollten Sie mitbringen
In Ihrem Krankenzimmer steht Ihnen nicht so viel Platz zur Verfügung, wie Sie es von zu Hause gewöhnt sind. Deshalb sollten Sie in die Klinik nur die Dinge mitbringen, die Sie unbedingt benötigen. Dazu gehören persönliche Artikel zur eigenen Körperhygiene, Hilfsmittel (z. B. Brille, Hörgerät), Schlafzeug, Badelatschen, bequeme Kleidung, persönliche Dinge zur Freizeitgestaltung, Geld für die Benutzung von TV/Internet/Radio, Kopfhörer. Eine Checkliste finden Sie auf unserer Homepage www.alexianer-potsdam.de.

Was Sie nicht mitbringen sollten
Wertgegenstände wie Uhren, teuren Schmuck oder viel Geld sollten Sie zu Hause lassen, um einen eventuellen Verlust zu vermeiden. Nehmen Sie nicht zu viele Dinge mit in die Klinik, das kann problematisch werden, falls Sie die Station wechseln müssen.

Die Entlassung

Oft müssen für die Übergangsphase zwischen der Entlassung aus dem Krankenhaus und dem Wiedereintritt in das alltägliche Leben Angelegenheiten organisiert werden. Hierzu zählen zum Beispiel die Sicherstellung Ihrer weiteren pflegerischen Versorgung durch einen Pflegedienst, ein Platz in einer Rehabilitationsklinik oder die Beschaffung und Organisation von Hilfsmitteln.
Wir haben an unserer Klinik ein standardisiertes Entlassmanagement etabliert. Dieses beginnt bereits mit Ihrer Aufnahme.

In enger Zusammenarbeit mit Ihnen, Ihren Angehörigen, dem betreuenden Arzt und den Pflegenden, dem Sozialdienst und dem therapeutischen Dienst sowie den weiterführenden ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen planen, dokumentieren und überprüfen wir Ihre Entlassung und gehen auf Ihren individuellen Hilfe- und Unterstützungsbedarf ein.

Unser Ziel ist es, eine bedarfsgerechte und durchgehend hohe Pflege- und Betreuungsqualität von unserer Einrichtung zu einer anderen Einrichtung oder in Ihr eigenes Zuhause sicherzustellen.

Unser Beratungs- und Unterstützungsangebot umfasst unter anderem:
  • Möglichkeiten der Rehabilitation inkl. Antragsaufnahme und Organisation eines Rehaplatzes

  • Organisation erforderlicher und ergänzender Hilfen vor der Entlassung, wie zum Beispiel Hilfsmittelversorgung, häusliche Krankenpflege, Notrufsysteme,

  • Beratung zu einer ggf. erforderlichen Heimaufnahme unter Abwägung von Alternativen,

  • sozialrechtliche Fragen zu den gesetzlichen Bestimmungen der Pflegeversicherung, des Schwerbehindertengesetzes, der Sozialgesetzgebung (zum Beispiel Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II, Sozialgeld), der gesetzlichen Betreuung,

  • Informationen über ergänzende Hilfsangebote, wie Selbsthilfegruppen, spezialisierte ambulante Beratungsstellen und ähnliche Angebote.

Sollten Sie bereits im Vorfeld Ihrer Aufnahme Fragen zum Entlassmanagement haben, wenden Sie sich jederzeit gerne an unseren Sozialdienst.

Für die stationäre Aufnahme benötigen wir von Ihnen folgende Dinge:
  • Krankenversicherungskarte/Chipkarte (ggf. private Versicherungskarte)

  • Personalausweis

  • Unterlagen vom Hausarzt (Einweisungsschein, Überweisungsschein, medizinische Untersuchungsergebnisse, aktuelle Befunde, Röntgenaufnahmen)

  • Kostenübernahmeerklärung des Krankenversicherers

  • ggf. Nachweis über Befreiung von den Zuzahlungen bei gesetzlichen Krankenversicherungen

  • Impfausweis, Marcumar- oder Falithrom-Ausweis, Allergiepass etc.

  • Liste der Medikamente, die Sie zu Hause gewöhnlich einnehmen (Name, Stärke, Dosierung)

  • Telefonnummern von Angehörigen

  • Name des Hausarztes oder des behandelnden oder einweisenden Arztes