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Touristische Information

Die Region "Der Selfkant" wurde in 2006 von den Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht ins Leben gerufen.

"Der Selfkant" mit den 3 Gemeinden zählt rd. 30.000 Einwohner auf einer Gesamtfläche von etwa 120 qkm. "Der Selfkant" grenzt in einer Länge von 50 km an das Königreich der Niederlande. Die Region gehört klimatisch zur rheinischen Tiefebene.

Schnell konnte man sich auf ein einheitliches Logo einigen, welches die Region mit ihren flächenmäßigen Abgrenzungen in Form einer ruhenden Katze darstellt. Das Grün im Logo kennzeichnet die recht flach verlaufende Naturlandschaft, überwiegend geprägt von Wiesen, Weiden und Feldern sowie sehr schönen Bach- und Bruchlandschaften. Die Mühle steht für die zahlreichen interessanten Sehenswürdigkeiten der Region wie Wind-, Wasser- und Ölmühlen. Durchbrochene Linien im Umriss und Wege, die über die Region hinausgehen, zeigen grenzenlose Freizeitmöglichkeiten und die Offenheit unserer Region. Die Sonne symbolisiert die Lage im westlichsten Zipfel Deutschlands.

Die ländliche Gastfreundschaft wird hier noch groß geschrieben. Gerade im touristischen und kulturellen Bereich hat man mit den niederländischen Nachbargemeinden Onderbanken, Sittard-Geleen und Echt-Susteren (sowie kleine Bereiche von Brunssum, Schinnen und Ambt Montfort), aber auch mit der belgischen Gemeinde Maaseik durch grenzüberschreitende Aktivitäten zusammengefunden.

Die 3 Gemeinden verbindet ihr Reichtum an natürlicher Landschaft. Die von alters her auf die Landwirtschaft ausgerichteten Feldfluren werden von idyllischen Bachtälern und malerischen Bruchwäldern abgerundet. Trotzdem verfügen die einzelnen Orte in den Gemeinden über einen unverwechselbaren Charakter. Diese natürlich belassenen Landschaften können mit dem Fahrrad oder zu Fuß auf vorzügliche und äußerst erholsame Weise erkundet werden.

Seit 2006 kann man in der deutsch-niederländisch-belgischen Grenzregion nach einem einheitlichen Beschilderungssystem radeln. Die Routen wurden in einem genial leicht zu nutzenden "Knotenpunktsystem", aufgebaut.
Dieses System wird in den beiden Nachbarländern seit Jahren erfolgreich genutzt. Es liegt wie ein Netz über der Region. Jeder Netzknoten hat eine Nummer. Von ihm aus sind die jeweils nächsten Knotenpunkte ausgeschildert. Dieses System bietet den Radwanderern eine größtmögliche Variabilität bei der Zusammenstellung ihrer Radwanderstrecken.

Viele hundert Kilometer heißen den Besucher in der abwechslungsreichen Landschaft entlang der Landesgrenzen willkommen. Ausgeschilderte Radwege, nahtlos über die Grenzen verbunden, führen bei unseren Nachbarn durch das Tal der Maas, entlang der Seen und durch malerische Dörfer.

Aus Kiesabgrabungen entstanden und von vielen schönen Naturgebieten und typischen limburgischen Städten und Dörfern umgeben, sind die Maas-Seen (Plassen). Nirgendwo in den Niederlanden und Belgien kann man so viele verschiedene Landschaftstypen bewundern wie in Mittellimburg. Heidegebiete, Wälder, sanfte Flusstäler und Wiesen strahlen eine erholsame Ruhe aus. Ausgedehnte Naturgebiete sind hier zu finden. Fahrradfreundliche Gastronomiebetriebe laden zum Zwischenstop mit "echte flamse friet" (hausgemachte Pommes) ein.

Übrigens ist die gesamte Region wegen ihrer sanft geschwungenen Landschaft sowohl auf deutscher, niederländischer als auch auf belgischer Seite auch für den ungeübten Radler ideal.

Euromosa

Dort, wo die Niederlande die schmalste Stelle, nämlich 4,8 Kilometer aufweist, wird der "Europagedanke" im weitesten Sinne in die Praxis umgesetzt. Dass gerade hier die Idee einer europäischen Zusammenarbeit aufkeimte, ist nicht weiter verwunderlich, wird die Gemeinde Echt-Susteren doch gewissermaßen von Belgien und Deutschland eingerahmt.

Auf Initiative der Gemeinde Echt-Susteren schlossen die vier Grenzgemeinden Maaseik (Belgien), Echt-Susteren (Niederlande), Waldfeucht und Selfkant (Deutschland) im Jahre 2003 eine Vereinbarung mit dem Ziel einer "Euregionalen Zusammenarbeit". Dieser Vereinbarung trat die Gemeinde Gangelt 2008 bei.

Seit vielen Jahrhunderten sind die 38 Orte, die gegenwärtig die vier Gemeinden bilden, eng miteinander verbunden. Politiker legten während dieser Zeit die Grenzen mehrfach neu fest. Das Gebiet erstreckt sich über drei Länder, aber die Bewohner dieser Region ignorierten dies vielfach. Sie lebten trotz Länder- und Gemeindegrenzen einfach zusammen, teilten Freud' und Leid und bildeten so ein kleines Stückchen Euregio.

Ausgangspunkt für Euromosa ist die Optimierung der vorhandenen Möglichkeiten auf beiden Seiten der beiden Landesgrenzen. Und diese Möglichkeiten sind Wirtschaft, Tourismus, Natur, Infrastruktur, Wohnen und Kultur, um nur einige zu nennen.

Ziel der fünf Gemeinden ist es, Europa zu zeigen, dass auch in ländlichen Regionen eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit möglich ist und dass solche Aktivitäten zur Stärkung des Gebietes führen sowie zur Zusammengehörigkeit zwischen den Einwohnern untereinander beiträgt. Hiervon profitiert letztendlich jedermann.

Genau drei Jahre nach Unterzeichnung der Vereinbarung im Jahre 2003 wurde der Startschuss zur Anlegung des Radroutennetzwerks gegeben. In Zukunft wird die neue Euregio noch oft die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, an neuen Projekten wird schon gearbeitet.

Das Radroutennetzwerk bildet den markanten Anfang. In der nahen oder ferneren Zukunft werden weitere Pläne ausgearbeitet. Die Förderung mit europäischen Zuschüssen spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Reisemobilstellplätze

Um auch Reisemobilisten von Waldfeucht zu begeistern, befindet sich am Freizeitzentrum (mit Restaurant, Kahnweiher und Minigolfanlage) Waldfeucht-Brüggelchen (etwa 500 m vom Ortskern Waldfeucht entfernt) ein ganzjährig geöffneter Reisemobilstellplatz. Ver- und Entsorgungsstation sowie Stromversorgung (2 Stromsäulen mit insgesamt 10 Anschlüssen) befinden sich am Platz. Kostenfreies WLAN ist verfügbar.

Anzahl der Stellplätze: 8
Kosten Stellplatz: 5,00 €/Tag
Kosten Wasserversorgung: 1,00 €/80 l
Kosten Stromversorgung: 0,50 €
Entsorgung: kostenlos